Kampagne : Gemeinsam gegen sexuelle Belästigung

Die Universität toleriert keinerlei Angriffe auf die Persönlichkeit und die Würde anderer. 
Die Universität garantiert ein Studium- und Arbeitsklima, das jede und jeden respektiert.

Sie führt eine Kampagne gegen Sexismus und sexuelle Belästigung durch. Ziel der Kampagne ist es, das Bewusstsein für die Problematik der Belästigung zu schärfen, und Zeugen und Zielpersonen die Möglichkeit zu geben, dagegen vorzugehen.

Der 23. März ist der nationale Tag gegen sexuelle Belästigung und Sexismus an den Hochschulen. Für dieses Jahr war eine Diskussionsrunde geplant.

Aber die Mobilisierung gegen Belästigung hört nicht bei einem einzigen Termin auf. 

Kurz gesagt, die Kampagne 2020-2021 konzentriert sich auf:

  • drei Plakate,
  • eine Veranstaltung
  • und die Botschaft: keine Toleranz für Belästigung.

Die Plakaten

Belästigung ist eine Folge von Sexismus. Mit drei Plakate wollen wir Sie zum Nachdenken anregen.

Respekt und Fürsorge innerhalb der Universität.
Die Gefühle der Person haben Vorrang vor der Absicht des Erzählers des Witzes.
Vertrauen und Vertraulichkeit.
Die Ombudsstelle hört zu, unterstützt und begleitet Zeugen oder Opfer.

Die Veranstaltungen

Die Diskussionsrunde Was tun für eine Uni ohne Belästigung wird am 23.März auf Französisch im Raum MIS 3014 stattfinden und ist für die universitäre Gemeinschaft geöffnet, sei es für die Studierenden, das akademische, sowie das administrative und technische Personal. Diese Diskussionsrunde bietet Raum für Austausch, um Formen von Sexismus und sexueller Belästigung zu identifizieren. Ausserdem soll diskutiert werden, wie ein belästigungsfreies Umfeld geschaffen werden kann und wie wir Verbündete der Betroffenen werden können.

2021 wurden zwei Veranstaltungen organisiert. Am 23.Novembrer fand das Forumtheater auf Deutsch und auf Französisch statt. Dieses stand dem Universitätspersonal, dem akademischen, sowie dem administrativen und technischen Personal offen, um Instrumente und Ratschläge zur Verfügung gestellt zu bekommen, wie man auf eine Situation von Sexismus oder sexueller Belästigung reagieren kann, sowohl als Betroffene_r als auch als Zeug_in. Am 23.März, dem nationalen Tag gegen sexuelle Belästigung und Sexismus an Universitäten, wurde eine virtuelle Living Library organisiert, in der Referentinnen ihre Erfahrungen mit Sexismus und sexueller Belästigung mit dem Publikum teilten.

 

 Entdecken Sie mehr zum gleichen Thema in Alma & Georges: Sexisme: savoir écouter, pouvoir en parler

 

Die Botschaft: keine Toleranz für Belästigung

Jede Fakultät hat ihre Besonderheiten. Im Herbstsemester 2020 startet das Institut für Hausarztmedizin zudem eine Präventionskampagne, die sich an Medizinstudierende richtet, die ein Praktikum absolvieren.

 

Mehr Informationen: Kampagne des Institut für Hausarztmedizin