Ausgewählte Buchpublikationen im Bereich "Mediensysteme und Medienstrukturen"

Van den Bulck, H., Puppis, M., Donders, K., & Van Audenhove, L. (eds.) (2019). The Palgrave Handbook of Methods for Media Policy Research. Cham: Palgrave Macmillan.

The Palgrave Handbook of Methods for Media Policy Research covers the craft that is and the methods used in media and communication policy research. It discusses the steps involved in conducting research, from deciding on a topic, to writing a report and everything in between and, furthermore, deals with a wide variety of qualitative and quantitative methods of data collection and analysis. The handbook invites researchers to rediscover trusted methods such as document analysis, elite interviews and comparisons, as well as to familiarize themselves with newer methods like experiments, big data and network analysis.

For each method, the handbook provides a practical step-by-step guide and case studies that help readers in using that method in their own research. The methods discussed are useful for all areas of media and communication policy research, for research concerning the governance of both mass media and online platforms, and for policy issues around the globe. As such, the handbook is an invaluable guide to every researcher in this field.

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Puppis, Manuel, Schenk, Michael, & Hofstetter, Brigitte (Hrsg.) (2017). Medien und Meinungsmacht (TA-SWISS, Band. 65). Zürich: vdf.

Medien leisten einen wichtigen Beitrag zur Meinungs- und Willensbildung der Bürgerinnen und Bürger und damit zur demokratischen Mitbestimmung. Doch die Medienlandschaft befindet sich in einem tief greifenden Strukturwandel. Zu den Auslösern gehören die Digitalisierung und die Verbreitung des Internets. Für die Schweiz als direkte Demokratie ist es von höchster gesellschaftlicher Bedeutung, sich mit den Folgen dieser Medienkrise auseinanderzusetzen.

Die Studie "Medien und Meinungsmacht" untersucht die Themenagenden von Medien, Politik und Bevölkerung sowie das Zusammenspiel von "alten" und "neuen" Medien. Ausserdem wird analysiert, wie Medienorganisationen auf den Medienwandel reagieren und welche Bedeutung neue Akteure für die Vermittlung politischer Informationen erlangen.

Die Befunde verdeutlichen, dass Demokratien auch im Zeitalter des Internets auf die journalistischen Leistungen von Medienorganisationen angewiesen sind. Doch trotz Suche nach neuen Geschäftsmodellen bleibt unklar, wie sich Journalismus künftig finanzieren lässt. Ein «Infrastrukturprogramm für Journalismus» ist nötig: Medienpolitik und Medienbranche, aber auch Bürgerinnen und Bürger, sind gefordert, sich für ein vielfältiges Mediensystem einzusetzen.

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Simpson, Seamus, Puppis, Manuel, & Van den Bulck, Hilde (eds.) (2016). European Media Policy for the 21st Century: Assessing the Past, Setting Agendas for the Future. New York/London: Routledge.

Media policy issues sit at the heart of the structure and functioning of media systems in Europe and beyond. This book brings together the work of a range of leading media policy scholars to provide inroads to a better understanding of how effective media policies can be developed to ensure a healthy communication sector that contributes to the wellbeing of individual citizens, as well as a more democratic society. Faced with a general atmosphere of disillusionment in the European project, one of the core questions tackled by the volume’s contributors is: what scope is there for European media policy that can exist beyond the national level? Uniquely, the volume’s chapters are structured around four key policy themes: media convergence; the continued role and position of public regulatory intervention in media policy; policy issues arising from the development of new electronic communication network environments; and lessons for European media policy from cases beyond the EU. In its chapters, the volume provides enriched understandings of the role and significance of policy actors, institutions, structures, instruments and processes in communication and media policy.

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Altmeppen, Klaus-Dieter, Donges, Patrick, Künzler, Matthias, Puppis, Manuel, Röttger, Ulrike, & Wessler, Hartmut (Hrsg.) (2015). Soziale Ordnung durch Kommunikation? (Medienstrukturen, Band 5). Baden-Baden: Nomos.

"Wie ist soziale Ordnung möglich?" ist die zentrale Frage der Sozialwissenschaften. Die Publizistik- und Kommunikationswissenschaft wendet sich dieser Frage mit Bezug auf Kommunikation und Medien zu: Welche Bedeutung besitzen Kommunikationsstrukturen für soziale Ordnung? Welche Rolle spielen dabei Organisationen? Und inwiefern wird Ordnung durch Kommunikation vermittelt und reproduziert?

Der Band "Soziale Ordnung durch Kommunikation?" beleuchtet die Bedeutung von Strukturen, Organisationen und Vermittlung für die gesellschaftliche Strukturierung aus verschiedenen Perspektiven. Dabei wird das Wechselspiel von Handeln und Struktur betont: Soziale Ordnung bildet einerseits die Basis, auf der Kommunikation überhaupt erst möglich und sinnvoll wird. Strukturen wie Eigentums- und Organisationsformen von Medien prägen die Medienperformanz maßgeblich. Andererseits wird soziale Ordnung durch ihre Vermittlung auch immer wieder reproduziert und verändert.

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Künzler, Matthias, Oehmer, Franziska, Puppis, Manuel, & Wassmer Christian (Hrsg.) (2013): Medien als Institutionen und Organisationen. Institutionalistische Ansätze in der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft. Baden-Baden: Nomos.

Medien sind zentrale Institutionen moderner Gesellschaften. Gleichzeitig sind sie als Organisationen in vielfältige institutionelle Umwelten eingebettet. Entsprechend haben institutionalistische Ansätze in der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an Stellenwert gewonnen.

Der vorliegende Band diskutiert ausgehend von Ulrich Saxers wegweisender Definition von Medien als "komplexe institutionalisierte Systeme um organisierte Kommunikationskanäle von spezifischem Leistungsvermögen" den Beitrag und die Grenzen des Institutionalismus für die Analyse öffentlicher Kommunikation. Gleichzeitig wird der Stellenwert von Institutionenforschung in der deutschsprachigen Publizistik- und Kommunikationswissenschaft reflektiert.

Der Sammelband präsentiert die Ergebnisse eines Symposiums, das 2011 aus Anlass des 80. Geburtstages Ulrich Saxers an der Universität Zürich veranstaltet wurde.

Puppis, Manuel, Künzler, Matthias, & Jarren, Otfried (Hrsg.) (2013): Media Structures and Media Performance / Medienstrukturen und Medienperformanz. Wien: ÖAW (Relation N.F., Bd. 4).

Ohne den Blick auf Medienstrukturen lässt sich Medienperformanz nicht erklären. Die Erforschung von Mediensystemen, -institutionen und -organisationen hat in den letzten Jahren einen merklichen Aufschwung genommen. Der vorliegende Band versammelt Beiträge, die sich mit Medienstrukturen und ihrem Wandel, dem Einfluss von Strukturen auf Organisationen und Inhalte sowie mit dem Stand des Forschungsfeldes befassen.

Der Band "Media Structures and Media Performance / Medienstrukturen und Medienperformanz" ist auf Initiative des Netzwerks Medienstrukturen innerhalb der Reihe "Relation: Beiträge zur vergleichenden Medien- und Kommunikationsforschung" der Österreichischen Akademie der Wissenschaften erschienen.

 

Just, Natascha, & Puppis, Manuel (eds.) (2012): Trends in Communication Policy Research. New Theories, Methods & Subjects. (ECREA Book Series, Vol. 7). Bristol/Chicago: Intellect.

Technological, economic and social trends are changing the context of communication policy. This raises not only the question of what these developments mean for policy-making but more importantly of what the implications are for communication policy research.

Trends in Communication Policy Research, the newest volume of the ECRA book series, aims to foster such a discussion by offering an overview of and insights into current and future areas of inquiry in this contested policy field. It is argued that scholars need to apply theories that have previously not been considered, to scrutinize research methods more thoroughly and to keep an open mind regarding new research subjects. It is discusses how to approach communication policy issues theoretically and methodologically and which policy challenges are emerging that require scholarly attention. The book is thus divided into three parts: new theories, new methods and new subjects.

With contributions from leading and emerging communication policy scholars from Europe and beyond, Trends in Communication Policy Research comprises the very latest developments in the theories, methods, and practical applications of the dynamic field of communication policy research.

Jarren, Otfried, Künzler, Matthias, & Puppis, Manuel (Hrsg.) (2012): Medienwandel oder Medienkrise? Folgen für Medienstrukturen und ihre Erforschung. Baden-Baden: Nomos (Medienstrukturen, Bd. 1).

Die Medienbranche wird gegenwärtig durch massive Veränderungen erschüttert: Digitalisierung, Konvergenz, „Neue Medien“ und Wirtschaftskrise werfen die Fragen auf, wie sich publizistische Medienangebote von gesellschaftlicher Relevanz noch finanzieren lassen und welche Folgen diese Veränderungen für den Journalismus haben. Zusätzlich wandelt sich auch die Medienpolitik: Neben einem Trend hin zu neuen Formen der Regulierung (Governance) gewinnt auch die europäische Ebene zunehmend an Bedeutung.

Diesen Problemstellungen widmete sich der vorliegende Band, der die Ergebnisse des ersten Workshops des Netzwerks Medienstrukturen präsentiert. Zielsetzung ist es, Veränderungen von Medienstrukturen sowie Gründe und Folgen dieser Veränderungen aus unterschiedlichen Perspektiven zu diskutieren und zu analysieren. Dabei stehen folgende Bereiche im Fokus: "Krise des Journalismus?", "Folgen verschiedener Formen der Medienfinanzierung" und "Medienregulierung – zunehmend europäisch?".

Puppis, Manuel (2010): Einführung in die Medienpolitik. 2. Auflage. Konstanz: UVK.

Neue Medien, Kommerzialisierung, Digitalisierung und Internationalisierung sind die großen Herausforderungen der Medienpolitik.

In diese Thematik führt das Lehrbuch systematisch und umfassend ein. Dabei werden erstens die zur Analyse von Medienpolitik und Medienregulierung notwendigen Grundlagen vermittelt. Das Buch widmet sich zweitens den Akteuren der Medienregulierung auf nationaler, europäischer und globaler Ebene. Drittens wird problemorientiert und international vergleichend die Regulierung von Presse, Rundfunk, Telekommunikation und Internet in Europa beschrieben und erklärt.

Für die zweite Auflage wurde der Band konzeptionell weiterentwickelt sowie inhaltlich vollständig aktualisiert und maßgeblich ergänzt (z. B. Internet Governance oder Medienpolitik der EU).

"Kompakt, umfassend und trotz der Komplexität des Themas sehr anschaulich geschrieben: 'Einführung in die Medienpolitik' ist ein empfehlenswertes Buch (nicht nur) für alle Studierenden der Medien-, Kommunikations- und Politikwissenschaften, die sich das Thema Medienpolitik systematisch erschließen wollen" (Rezension in "PR PLUS", Februar 2008)

"Das Lehrbuch ist sehr gut strukturiert, die Inhalte werden in sinnvoller Reihenfolge und aufeinander aufbauend präsentiert.Überwiegend aktuelle Daten, übersichtliche schematische Abbildungen sowie eine Kurzzusammenfassung mit anschließenden Übungen und weitergehenden Literaturhinweisen am Ende eines jeden Kapitels ermöglichen eine zügige und trotzdem umfängliche Aneignung der wesentlichen Zusammenhänge in der Medienpolitik." (Rezension in MedienWirtschaft 4/2008)

"Ein überzeugend gestalteter Kurs für Studierende" (Rezension in ekz, 15/07)

Puppis, Manuel (2009): Organisationen der Medienselbstregulierung. Europäische Presseräte im Vergleich. Köln: Halem Verlag.

Begriffe wie ›Media Governance‹ und ›Selbstregulierung‹ haben in der wissenschaftlichen und politischen Debatte Hochkonjunktur. Dabei wird zumeist vergessen, dass Regulierungsakteure Organisationen sind. Für ein Verständnis von Medienregulierung ist eine Beschäftigung mit Regulierungsorganisationen notwendig.

In der vorliegenden Studie wird daher, basierend auf dem Neoinstitutionalismus, ein organisationaler Ansatz der Medienregulierung entwickelt. Das Potenzial des Ansatzes wird am Beispiel von Presse- und Medienräten demonstriert. Nach einem Vergleich sämtlicher EU- und EFTA-Mitgliedstaaten werden die Presseräte in Deutschland, der Schweiz, Großbritannien und Irland vertieft analysiert. Die Resultate verdeutlichen, dass Presseräte nicht von ihren Umwelten determiniert sind. Vielmehr verstehen es diese Organisationen der Medienselbstregulierung, strategisch mit Umweltanforderungen umzugehen und ihre Legitimität zu wahren und immer wieder zu festigen.

Donges, Patrick, & Puppis, Manuel (Hrsg.) (2003): Die Zukunft des öffentlichen Rundfunks. Internationale Beiträge aus Wissenschaft und Praxis. Köln: Halem Verlag.

In vielen Ländern findet eine Debatte über die Zukunft des öffentlichen Rundfunks statt. Seine Bedeutung in der Mediengesellschaft wird oft in Frage gestellt: Der öffentliche Rundfunk soll sich von seiner privaten Konkurrenz unterscheiden, in einem sich ständig verändernden Umfeld dynamisch auf soziale Veränderungen reagieren, der gesellschaftlichen Kommunikation dienlich sein und Leistungsaufträge erfüllen. Dass es bei diesen vielfältigen Regulierungszielen zu Widersprüchen kommt, versteht sich fast von selbst. Der Band zieht eine Bilanz und versucht, Antworten auf die Frage nach der "Zukunft des öffentlichen Rundfunks" zu liefern.

Mit Beiträgen von Wolfgang Hoffmann-Riem, Patrick Donges, Helge Rossen-Stadtfeld, Christian Christensen, Matthias Künzler, Richard Collins, Marcel Machill, Elda Brogi, Olof Hultén, Rolf H. Weber, Els De Bens, Barbara Thomaß, Daniel Beck und Tamara Münger, Erik Nordahl Svendsen, Bernd Holznagel und Ines Vollmeier, Martin Dumermuth, Wolfgang Schulz sowie Wolfgang R. Langenbucher.

Ein "gewichtiges, medienpolitisch interessantes Buch" (Rezension in "Publizistik" 2/2004)

Jarren, Otfried, Weber, Rolf H., Donges, Patrick, Dörr, Bianka, Künzler, Matthias, & Puppis, Manuel (2002): Rundfunkregulierung - Leitbilder, Modelle und Erfahrungen im internationalen Vergleich. Eine sozial- und rechtswissenschaftliche Analyse. Zürich: Seismo Verlag.

Wie kann eine vielfältige Publizistik im Rundfunk vor ökonomischen und politischen Einflüssen geschützt werden? Eine Antwort auf diese Frage war in vielen Ländern Europas die Etablierung und Ausgestaltung des öffentlichen Rundfunks in Form eines Public Service. Heute müssen Ziele, Leitbilder und Instrumente der Regulierung des Public Service jedoch ständig an neue Anforderungen angepasst werden.

Ziel des Bandes ist es, aus sozial- und rechtswissenschaftlicher Sicht Modelle für die Sicherung des Public Service herauszuarbeiten. Zugleich liefert der Band einen Überblick über die Rundfunksysteme und die Rundfunkregulierung in elf Ländern. Neben einer theoretischen Analyse von Begriffen wie Regulierung, Selbstregulierung und Co-Regulierung werden vergleichend Leitbilder, Modelle und Erfahrungen der Rundfunkregulierung untersucht.

Das "Standardwerk"(NZZ) zur Rundfunkregulierung