Workshops im Bereich "Empirische Kommunikationsforschung"

Der Lehrbereich Empirische Kommunikationsforschung (Prof. Dr. Andreas Fahr) bietet 1- bis 2-tägige Workshops im Bereich "Grundlagen, Anwendung und Auswertung physiologischer und apparativer Messverfahren in der kommunikationswissenschaftlichen Rezeptionsforschung" an.


Relevanz physiologischer und apparativer Messverfahren

Die kommunikationswissenschaftliche Rezeptionsforschung beschäftigt sich mit der Beachtung, Wahrnehmung, Verarbeitung und dem Erleben von Medienbotschaften. Dabei legt sie ihren Fokus – im Gegensatz zur klassischen Wirkungsforschung – insbesondere auf die Wechselwirkungen zwischen Botschaft und Rezipient_Innen unmittelbar während der Medienrezeption (z. B. Aufmerksamkeit, Spannung, emotionales Erleben, Unterhaltung). Dabei lohnt es sich auch, den Rezeptionsprozess "als Ganzes" genauer zu betrachten, um typische Prozessgestalten identifizieren zu können. Wenn Rezeptionsprozesse – aber auch andere kommunikationswissenschaftlich relevante Prozesse – immer wieder eine bestimmte Gestalt annehmen, können sie nicht nur besser verstanden, sondern aus ihrer Regelmässigkeit auch Vorhersagen abgeleitet werden.


Inhalte

Einführung:

  • Vorstellung verschiedener Verfahren zur Messung von Rezeptions- und Selektionsprozessen
  • Diskussion von Vor- und Nachteilen (Reliabilität und Validität) der einzelnen Verfahren

Praxisteil:

  • Datenerhebung (inkl. Diskussion von Herausforderungen)
  • Datenauswertung I (Datenstruktur, Bereinigung, Aufbereitung, Parametrisierung)
  • Datenauswertung II (Auswertungsverfahren, Interpretation, Grenzen)

 

Kontakt

Bei Interesse und Rückfragen wenden Sie sich gerne an Alexander Ort.

 

Aktuelle Workshops

  • Fahr, A. & Ort, A. (2017). Physiologische und apparative Messungen in der Rezeptionsforschung. Workshop an der Universität Erfurt am 3. und 4. Juli 2017.
  • Fahr, A., Ort, A., & Früh, H. (2016). Rezeptionsbegleitende Messverfahren – Methoden, Anwendung, Parametrisierung, Auswertung. Workshop an der Universität Amsterdam am 28. Januar 2016.