Projets de recherche en sciences de l'éducation et de la formation

  • Le projet de Rajabu Shafii, doctorant au Département des sciences de l’éducation, examine la relation entre les pratiques d’évaluation formative des enseignant·e·s dans les écoles primaires tanzaniennes et la motivation ainsi que la métacognition des élèves. La thèse adopte une approche multi-études qui comprend (1) une revue exploratoire de 41 études (2) une enquête menée auprès de 2163 enseignant·e·s (3) une modélisation des données d’enquête recueillies auprès de 1500 élèves du primaire. Ce projet de recherche est financé par une bourse d’excellence.

  • Das Projekt «De:Framing Kant» von Prof. Sabine Krause untersucht anhand der internationalen Editionsgeschichte von Immanuel Kants «Über Pädagogik», wie pädagogisches Wissen über Sprach- und Kulturgrenzen hinweg zirkuliert. Analysiert werden Paratexte als Orte diskursiver Positionierung, an denen traveling ideas neu gerahmt, kanonisiert und in Wissensordnungen eingeschrieben werden. Dabei werden Spuren kolonialer und eurozentrischer Epistemiken sichtbar. Ein SNF-Weave-Antrag wurde eingereicht.

  • Le projet FNS «Growing up with Cerebral Visual Impairment (CVI)», conduit par le Département de pédagogie spécialisée de l’Unifr (Prof. Nicolas Ruffieux) et la Fachhochschule Nordwestschweiz (Prof. Florian Baier) de 2025 à 2027, vise à étudier la prévalence du CVI en Suisse, les difficultés des enfants concerné·e·s, ainsi que les soutiens existants à l’école et dans le système de santé, afin d’identifier les améliorations nécessaires pour adapter leur accompagnement.

  • Das SNF/FNR-Projekt «Pathways into the labor market of young people with disabilities in Switzerland and Luxembourg» (PATH_CH-LUX) wird als Kooperation des Departements Soziologie, Sozialpolitik, Sozialarbeit (Prof. Andreas Hadjar) und des Departements für Sonderpädagogik (Prof. Carmen Zurbriggen) durchgeführt (2023–2027). Die zentrale Transitionsphase Schule-Beruf wird mittels qualitativer Inter­views mit jungen Menschen mit Behinderung und Sozial­arbeitenden sowie einem Factorial Survey Experiment mit Arbeitgebenden untersucht.

  • Le projet «Principes d’une didactique fondamentale de la grammaire» de la Prof. Véronique Marmy Cusin étudie les difficultés liées à l’enseignement de la grammaire en Suisse romande. Après une analyse approfondie, il conçoit et teste des séquences qui articulent conceptualisation grammaticale et activités textuelles. L’objectif est de proposer un modèle de transposition didactique en enseignement grammatical et d’améliorer les supports pédagogiques.

  • Die Studie «Beziehungsqualität gespiegelt im Blickverhalten der Lehrperson» von Prof. Sarah Forster-Heinzer untersucht, die Qualität der Lehrperson-­Schüler_in-Beziehung im Blickverhalten der Lehrperson. Visuelle Aufmerksamkeit wurde mittels Eye-Tracking gemessen, die Beziehungsqualität als mehrdimensionales dyadisches Konstrukt per Selbstauskunft der Schüler_innen. Ergebnisse zeigen, dass bei höherer emotionaler Nähe, Schüler_innen weniger visuelle Aufmerksamkeit erhalten, während Schüler_innen, die sich kognitiv besser verstanden fühlen, mehr Aufmerksamkeit erhalten.

Wie gut geht es den Kindern?

Das Wohlbefinden von Kindern ist ein wachsendes internationales und transdisziplinäres Forschungsgebiet innerhalb der sozialwissenschaftlichen Kindheitsforschung. Mit dem von Prof. Veronika Magyar-Haas beim SNF und bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) beantragten, qualitativ ausgerichteten Weave-Projekt «Un:equal Well-Being: Young children’s perspectives through the lens of social differences» soll in verschiedenen Kantonen der Schweiz und Bundesländern in Deutschland vergleichend rekonstruiert werden, was Kinder im Kindergartenalter unter Wohlbefinden verstehen und was sie für ihr eigenes Wohlbefinden als Wesentlich erachten. Dabei wird mit intersektionalen Ansätzen analysiert, wie die Vorstellungen, Wünsche, Werte und Normen der Kinder, aber auch ihr Verständnis von Wohlbefinden durch sozioökonomische Kontexte sowie verschiedene Differenzkategorien – wie etwa class, gender, ethnicity, age, disability – geprägt sind, aber auch durch pädagogisch arrangierte, institutionelle Kontexte. Im Zuge der Studie sollen zudem das Methodenrepertoire der Forschung mit Kindern zwischen 4 und  6 Jahren weiterent­wickelt und wissenschaftliche, bildungs- und sozial­politisch relevante Erkenntnisse generiert werden.

Focus

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