- Rapport annuel 2025
- Campus
- Egalité, diversité et inclusion
Gleichstellung, Diversität und Inklusion
Das Jahr 2025 war für die Dienststelle Gleichstellung, Diversität und Inklusion (GDI) von zahlreichen Aktivitäten geprägt.
Im Rahmen des Bundesprogramms «Chancengerechtigkeit 2025–2026» führte die Dienststelle drei Projekte durch. Das Projekt «Uni-Respect: für eine gleichberechtigte und respektvolle Organisationskultur» umfasste eine Bestandsaufnahme der bestehenden Verfahren bei Diskriminierungsfällen, die Definition von Indikatoren zur Wirkungskontrolle sowie Sensibilisierungsmassnahmen zu den geltenden Leitlinien für respektvolles Verhalten an der Universität Freiburg. An einem Workshop für alle in der Lehre tätigen Personen zur Begleitung von LGBTIQ-Personen nahmen sechs Personen teil. Zudem nahmen rund 80 Personen an den Führungen «Auf den Spuren des Kolonialismus» teil, die ein vertieftes Verständnis für die Wurzeln des strukturellen Rassismus in der Schweiz ermöglichten.
Das Projekt «First-Gen+ Advance First-Generation Students and Academics», welches von der Unifr als Leading House geleitet wird, hat zum Ziel, den Partnerinstitutionen (UniBE, UniGE, UniNE, UniLu, USI, EPFL, ETHZ) konkrete Handlungsansätze zur Förderung von First-Gen-Studierenden zur Verfügung zu stellen und zur Strukturierung eines nationalen Netzwerks beizutragen. Am nationalen Workshop vom 15. und 16. September nahmen rund dreissig Personen der acht Partnerinstitutionen teil. Die Präsentationen des ersten Tages konzentrierten sich auf Ungleichheiten und Klassismus an Hochschulen. Am zweiten Tag wurden die Website First Generation Students, der Empfehlungskatalog sowie die Weiterentwicklungen des First Gen Networks vorgestellt. Ein abschliessender Workshop diente der Skizzierung langfristiger Strategien für strukturelle Veränderungen zugunsten der First-Gen-Studierenden.
Das Projekt «NeuroDiversUnis», welches ebenfalls von der Unifr als Leading House geleitet wird, hat die Förderung der Inklusion von Studierenden mit Neurodiversität im Kontext der Schweizer Hochschulen zum Ziel, dies in Zusammenarbeit mit den UniBE, UniGE, UniNE, der EPFL sowie der Hochschule Luzern. Des Weiteren hat die Unifr zwei mobile Hörhilfesysteme angeschafft. Diese stehen hörbeeinträchtigten Studierenden sowie der gesamten Universitätsgemeinschaft für Lehrveranstaltungen und institutionelle Anlässe auf Reservierung zur Verfügung.
Vom 24. September bis zum 15. Oktober wurde die Ausstellung OUT OF THE BOX gezeigt. Ziel war es, das Bewusstsein für Diskriminierung gegenüber LGBTIQ-Personen zu schärfen. Dies wurde durch ein partizipatives Konzept erreicht, das Berichte von Mitgliedern der Universitätsgemeinschaft und interaktive Installationen miteinander verband. Die Vernissage und die damit verbundene Podiumsdiskussion boten Gelegenheit zum Austausch über die Herausforderungen der Repräsentation und die Bedürfnisse der betroffenen Personen an Bildungsstätten.
