Gebäude und Infrastrukturen

Die Unifr strebt einen lebendigen und nachhaltigen Campus an. Sie hat dieses Ziel in ihrer Infrastrukturstrategie 2023 –2035 verankert und bereits diverse Massnahmen umgesetzt.

Reparaturarbeiten an der Aula Magna

Das Jahr 2025 war geprägt von der Schliessung der Aula Magna aufgrund einer statischen Gefährdung. Das historische Gebäude wurde zwischen 1938 und 1941 mit damals fortschrittlichen Techniken aus Beton errichtet. Nun musste ein Gerüst aufgestellt werden, um umfangreiche Reparaturarbeiten am Dach durchzuführen. Die Eingriffe ermöglichten auch eine Bestandsaufnahme der erforderlichen Sanierungsarbeiten. Dadurch konnte ein Gesamtprojekt erarbeitet werden, das auch Fragen des Brandschutzes und der Fluchtwege miteinbezieht.

Kälteerzeugung im Rechenzentrum Pérolles

Auch auf dem Campus Pérolles ging es voran. Zur Sanierung des Chemiegebäudes (PER 10) konnte ein Zeitplan für die Umsetzung festgelegt werden. Die Studien zum Austausch der Gebäudetechnik in PER 20–21–22 sind abgeschlossen, der Auftrag ausgeschrieben. Diese Arbeiten ermöglichen auch die Modernisierung des Rechenzentrums der Unifr, seiner IT-Racks, der Kälteerzeugung sowie der Notstromversorgung.

«My Campus Is My Castle»

Was das Campusleben betrifft, sind zahlreiche Massnahmen im Gange. In den Gebäuden und draussen wurden mehrere Einrichtungen für den täglichen (Studien-)Komfort bereitgesellt, darunter auch die sehr beliebten Babyfoot-Tische (Töggelikasten).

Die Entwicklung des Campus, die dringend notwendige Renovierung von Gebäuden unter Berücksichtigung der Nachhaltigkeit sowie die Bereitstellung von Infrastrukturen zugunsten der Lehr- und Forschungsaktivitäten sind gewichtige Grossprojekte. Sie müssen in engem Austausch mit dem Hochbauamt (HBA/RIMU) und dem Amt für Universitätsfragen (UFA/ BKAD) durchgeführt werden. Zur Optimierung dieser Zusammenarbeit wurde 2025 eine strategische und operative Steuerung eingerichtet zugunsten des universitären Immobilienbestands und der neuen Projekte.

Anpassung an geltende Normen

Nach dem Motto «Vorbeugen ist besser als heilen» hat die Universität die Sicherheit der älteren Gebäude einem Check-up unterzogen und evaluiert, welche Gebäude eine Anpassung an geltende Normen erfordern. Der in diesem Jahr durchgeführte Sicherheitsaudit formuliert Arbeitsschwerpunkte, um die Umsetzung dieser Vorschriften planen zu können. Die Universität ist sich bewusst, dass ein attraktiver Campus eine zentrale Rolle bei der Wahl des Studienortes spielt. Sie wird daher auch im Jahr 2026 ihre Bemühungen fortsetzen und sich dabei auf ein neu organisiertes, täglich engagiertes Infrastrukturteam stützen.