Innovationsfonds – Projekte 2026/27

In den Jahren 2026 und 2027 werden fünf Projekte aus dem Innovationsfonds für die Lehre und das Lernen finanziert.

Transkulturelles Kuratieren

Im Frühjahrssemester können Masterstudierende unter der Leitung von Prof. Julia Gelshorn und Gastkuratorin Madeleine Schuppli eine Ausstellung zeitgenössischer Kunst im Museum Bibel + Orient realisieren. Unter dem Titel «Histoires croisées - Zeitgenössische Künstler_innen im Dialog mit der Sammlung des Museum Bibel + Orient» entwickeln Tandems aus Studierenden und Kunstschaffenden künstlerische Interventionen für die Ausstellung sowie Texte und Vermittlungsformate für ein grösseres Publikum. Die Vernissage findet im Mai 2026 statt.

Von der Seite zur Karte

Von der Seite zur Karte zielt darauf ab, die Gebiete der Digital Humanities und der Kartografie zu kombinieren, um das Goldene Zeitalter Sevillas zu erforschen. Dafür haben Miguel Betti und Almudena Jiménez Virosta eine Schnupperveranstaltung für Studierende und Gymnasiast_innen, eine pädagogische Veranstaltung für angehende Lehrpersonen sowie ein dauerhaftes Web-Archiv geplant.

Linguistic Landscapes & Mindsets

Linguistic Landscapes & Mindsets ist ein linguistisches Feldforschungsprojekt mit dem Ziel, die aktuelle und historische Mehrsprachigkeit in Lettland zu erforschen. Dazu können Gymnasiast_innen und Studierende an der Sommerschule Espaces – Räume – Spaces in Riga teilnehmen, wo sie gleichzeitig wissenschaftliches Arbeiten sowie Russisch und/ oder Lettisch lernen werden.

Atelier Vidéosocial

Freiburger Gymnasiast_innen und Bachelorstudierende der Sozialwissenschaften der Universität werden gemeinsam ein Video zu aktuellen gesellschaftlichen Themen erstellen, wie beispielsweise zum Überkonsum. Ziel ist es, diese gesellschaftlichen Phänomene aus wissenschaftlicher Perspektive zu betrachten und sie anhand audiovisueller Methoden zu behandeln. Das Projekt steht unter der Leitung von Prof. Esther González Martinez.

Décentrer 1989

Das Projekt Décentrer 1989 wird in Zusammenarbeit mit den Universitäten Besançon, Erfurt, Nancy und Warschau durchgeführt und wird vom Forschungszentrum für Oral-History zur ostdeutschen Erfahrung unter der Leitung von Agnès Arp an der Universität Erfurt sowie dem Centre Interdisciplinaire d’études et de Recherches sur l’Allemagne (CIERA) unterstützt. Die Studierenden werden in die Thematik und die Methoden der Oral History eingeführt, wozu insbesondere die Durchführung von Interviews mit Zeitzeugen in Erfurt gehört.