Publikationsdatum 20.11.2025

Bilden, Begleiten, Innovieren: Ein Dienst im Zentrum der Hochschuldidaktik


Die Hochschullandschaft befindet sich im Wandel. Das Aufkommen der generativen Künstlichen Intelligenz, veränderte Erwartungen der Studierenden und eine zunehmende Vielfalt an Kursformaten zwingen Lehrende dazu, ihre Praktiken zu überdenken. Wie entwirft man dynamische Lernszenarien? Wie bewertet man fair in einem Kontext, in dem generative KI die akademische Produktion infrage stellt? Wie erhält man Aufmerksamkeit und Engagement in oft hybriden oder sehr heterogenen Kursen?
Angesichts dieser Herausforderungen können sich Lehrende isoliert fühlen. Oft mangelt es an Zeit, Werkzeugen und Orientierungspunkten, um sich an diese neuen Realitäten anzupassen und gleichzeitig Forschung, Lehre und administrative Aufgaben unter einen Hut zu bringen.

Die Dienststelle für Hochschuldidaktik und digitale Kompetenzen der Universität Fribourg bietet hierfür eine umfassende Begleitung an, die gezielt auf diese Herausforderungen eingeht.

Vielfältige und interaktive Weiterbildungen

Im akademischen Jahr 2024/2025 wurden über 700 Anmeldungen zu Modulen, Workshops und hochschuldidaktischen Pausen verzeichnet. Die behandelten Themen reichen von hochaktuellen Fragen wie generativer KI und Prompt Engineering über den pädagogischen Einsatz von Moodle und Data Science bis hin zur inklusiven Didaktik. Mit einer Zufriedenheitsrate von 4,45 von 5 Punkten unterstreichen diese Zahlen die Relevanz und Wirkung der Angebote.

Frei zugängliche Ressourcen

Die Plattform Didaspace bündelt praktische Leitfäden, Video-Tutorials, Kursvorlagen und Selbstlernpfade. Dort finden Lehrende konkrete Materialien, um grosse Gruppen zu betreuen, Studierende zu motivieren oder auch Virtuelle und Erweiterte Realität (VR/AR) in die Lehre zu integrieren.

Personalisierte Begleitung

Im Jahr 2024/2025 wurden 36 individuelle Anfragen bearbeitet. Das Spektrum reichte von technischer Unterstützung (Moodle, Lehrvideos) bis zur Konzeption innovativer Lehr-Lern-Settings (MOOCs, KI-gestützte Bewertung). Einige dieser Kooperationen weiteten sich auf institutioneller Ebene aus, beispielsweise mit dem Zentrum „Islam und Gesellschaft“ oder der Theologischen Fakultät.

Projekte

Das Projekt EduKIA unterstützt Lehrende und Studierende bei der pädagogischen Integration von KI. Dazu gehören ein Kompetenzrahmen, ein Schulungskatalog sowie ein grosses regionales Event, das für den 19. März 2026 geplant ist.

Das Escape Game „Hack The Hacker“ sensibilisiert auf spielerische Weise für das Thema Cybersicherheit.

Durch diese Initiativen schafft der Dienst einen nachhaltigen Raum für Experimente, Austausch und Co-Konstruktion, der den pädagogischen Wandel langfristig trägt.

Weiterführende Informationen

Sie sind Lehrende(r), Forschende(r) oder einfach neugierig auf pädagogische Innovationen? Entdecken Sie unser gesamtes Leistungsangebot auf unserer Website: https://www.unifr.ch/didanum/de/

Dort finden Sie:

  • den vollständigen Kalender für Workshops und Weiterbildungen,
  • die Ressourcen der Plattform Didaspace,
  • den Blog mit regelmässigen Artikeln zu Hochschuldidaktik und digitalen Technologien,
  • sowie alle Informationen, um eine individuelle Begleitung in Anspruch zu nehmen.

Ganz gleich, ob Sie Ihre Bewertungsmethoden überdenken, Ihre Kurse dynamischer gestalten oder die Anwendungsmöglichkeiten von KI erkunden möchten – unser Team steht Ihnen zur Seite.

Plattform für pädagogische Ressourcen (Didaspace): https://didaspace.unifr.ch/de

Projekt EduKIA: https://www.unifr.ch/didanum/de/service/projekte/projekt-edukia/

Escape Game « Hack The Hacker »: https://www.unifr.ch/didanum/de/learning-lab/escape-game.html