Konzeptionelle Grundlagen des staatlichen Religionsrechtes
UE-DDR.02440
| Dozenten-innen: Engi Lorenz |
| Kursus: Master |
| Art der Unterrichtseinheit: Vorlesung |
| ECTS: 5 |
| Sprache-n: Deutsch |
| Semester: FS-2026 |
Diese Lehrveranstaltung wird im akademischen Jahr 2025/26 nicht gestreamt.
Das Verhältnis von Staat und Religion ist eine Grundfrage, die sich allen Kulturen stellt. Im positiven Recht finden sich dazu vielfältige Regelungen. Gleichzeitig wird auf einer grundsätzlichen, prinzipiellen Ebene seit jeher über dieses Verhältnis nachgedacht. Dabei begegnet man oft Begriffen wie „Trennung“, „Laizität“ oder „Staatskirchentum“, deren Bedeutung im Einzelnen oft wenig klar ist. Der Kurs möchte die vorhandenen Modelle präsentieren und zur Diskussion stellen. Dabei greift er zum einen auf klassische Texte zurück, zum anderen wird die aktuelle Diskussion zum Verhältnis von Staat und Religionsgemeinschaften beleuchtet. Die grundlegenden Positionen werden dabei in Bezug zu konkreten rechtlichen und politischen Ausgestaltungen besonders in der Schweiz gestellt.
Prüfungen
Mündliche Prüfung von 15min, ohne Vorbereitungszeit.
Lernziele
- Die Teilnehmenden sollen Grundbegriffe und Konzepte wie beispielsweise «Trennung», «Laizität» oder «Staatskirchentum» verstehen und auf konkrete Konstellationen anwenden können.
- Die Studierenden sollen ein Verständnis für die verfassungsrechtlichen und politischen Rahmenbedingungen der Beziehungen zwischen Staat und Religionsgemeinschaften in der Schweiz entwickeln.
- Ziel des Kurses ist es im Weiteren, dass die Teilnehmenden Grundpositionen zum Verhältnis zwischen Staat und Religion kritisch reflektieren und eigene Haltungen dazu entwickeln können.
