Preise und AuszeichnungenPublikationsdatum 11.05.2026
Der Prix Beaumont-Tocqueville 2026 geht an Prof. em. Nicolas Queloz
Professor emeritus Nicolas Queloz wurde mit dem Prix Beaumont-Tocqueville 2026 der Association internationale des criminologues de langue française (AICLF) für seine Verdienste in der kriminologischen Forschung und der Analyse der Kriminalpolitik ausgezeichnet.
Die Rechtswissenschaftliche Fakultät gratuliert Professor emeritus Nicolas Queloz, ehemaliger Professor für Strafrecht und Kriminologie, herzlich zur Verleihung des Prix Beaumont-Tocqueville 2026 durch die Association internationale des criminologues de langue française (AICLF).
Die Auszeichnung wurde ihm vom Wissenschaftlichen Komitee der AICLF im Rahmen des XIX. Kolloquiums der Vereinigung verliehen, das vom 4. bis 6. Mai 2026 in Agen (Frankreich) stattfand.
Der Prix Beaumont-Tocqueville wird alle zwei Jahre an Persönlichkeiten vergeben, die sich durch herausragende Beiträge zur kriminologischen Forschung sowie zur Analyse der Kriminalpolitik ausgezeichnet haben.
Mit diesem Preis erinnert die AICLF an Gustave de Beaumont und Alexis de Tocqueville, die 1831 eine Studienreise nach Nordamerika unternahmen, um das dortige Strafvollzugssystem zu untersuchen. Ihr 1833 veröffentlichtes Werk Du système pénitentiaire aux États-Unis hat die Debatte über Strafrechts- und Strafvollzugsreformen nachhaltig geprägt.
Die Fakultät freut sich über diese internationale Anerkennung, mit der das wissenschaftliche Wirken von Professor Nicolas Queloz im Bereich des Strafrechts, der Kriminologie und des Strafvollzugsrecht gewürdigt wird.
