Humanmedizin

Das Medizinstudium dauert 6 Jahre und ist in zwei jeweils dreijährige Stufen gegliedert: das Bachelor- und das Masterstudium.

Im Bachelorstudium wird der Schwerpunkt auf die medizinischen Grundlagenwissenschaften gesetzt. Die Studierenden erlernen auch die Grundlagen der Arzt-Patienten-Kommunikation und der klinischen Untersuchung. Sie werden ebenfalls auf die psychosozialen und gesellschaftlichen Dimensionen der zukünftigen Berufspraxis sensibilisiert.

Im Masterstudium steht die klinische Tätigkeit im Vordergrund. Die Universität Freiburg bietet ein innovatives, auf die Hausarztmedizin ausgerichtetes Programm an, in dem die Ausbildung an Patientinnen und Patienten im Mittelpunkt steht. Medizinstudierende beteiligen sich aktiv an ihrem Lernprozess und werden mittels interaktiven Unterrichtsformaten, praktischen Kursen, dem begleiteten Selbststudium und der Einbindung in eine klinische Umgebung an die Herausforderungen des Arztberufs herangeführt.

Jährlich werden 120 Studierende zum Bachelorstudium und 40 zum Masterstudium zugelassen. Interuniversitäre Konventionen gewähren, dass das Studium auf Masterstufe ebenfalls an den medizinischen Fakultäten in Basel, Bern, Lausanne und Zürich fortgesetzt werden kann.

Der Studiengang in Medizin der Universität Freiburg (Bachelor und Master) wurden im Dezember 2021 vom Schweizerischen Akkreditierungsrat akkreditiert. Die Akkreditierung gewährleistet die Qualität des Studiums gemäss den im Medizinalberufegesetz (MedBG) und im Hochschulförderungs- und -koordinationsgesetz (HFKG) festgelegten Anforderungen. Der Akkreditierungsentscheid und -bericht ist auf dem Website des Schweizerischen Akkreditierungsrates publiziert.

Website des Schweizerischen Akkreditierungsrates

Verliehene Titel
Bachelor of Medicine
Master of Medicine
Doctorate in Medicine

Studiensprachen
Deutsch und Französisch

Studienstruktur
360 ECTS-Kreditpunkte
12 Semester Vollzeitstudium

Studienbeginn
September

  • Ausbildungsziele und Berufsperspektiven

    Die Ausbildungsziele der universitären Ausbildung sind auf eidgenössischer Ebene im Medizinalberufegesetz (MedBG) definiert. Sie wurden von den Fakultäten in einem «Lernzielkatalog» (PROFILES) ausformuliert, der in einer integrierten Sichtweise die Situationen schildert, welche die junge Ärztin oder der junge Arzt zu Beginn der Weiterbildung meistern soll.

    Bei erfolgreich abgeschlossener universitärer Ausbildung wird die eidgenössische Prüfung in Humanmedizin absolviert. Nach deren Bestehen darf eine klinische Tätigkeit als Assistenzärztin oder Assistenzarzt in Spitälern und in Arztpraxen ausgeübt werden und die Weiterbildung zur Fachärztin oder zum Facharzt begonnen werden. Für frei praktizierende Ärztinnen und Ärzte ist die Weiterbildung obligatorisch.

    Die zentralen Berufsperspektiven sind:

    • Frei praktizierende Ärztin oder praktizierender Arzt: Fachärztin oder Facharzt für Allgemeinmedizin oder in einer anderen Spezialisierung
    • Ärztin oder Arzt im Anstellungsverhältnis, meist im Spital
    • Ärztin oder Arzt in der Forschung (Universität, Industrie usw.)
  • Freiburg: eine gute Wahl
    • Kleine Kohorten ab dem 1. Studienjahr und Förderung der Kooperation unter den Studierenden, dank Zulassungsbeschränkungen
    • Eine Erweiterung des Horizonts, dank eines zweisprachigen Studiums
    • Fortsetzung nach dem Bachelor in Freiburg oder an vier Schweizer Universitäten möglich, dank interuniversitären Konventionen
    • Ein auf die Hausarztmedizin ausgerichtetes Masterstudium mit einem innovativen Assessmentsystem für eine Kohorte von 40 Studierenden

    Mehr dazu

     

  • Mission der Ausbildung in Humanmedizin der Universität Freiburg

    Die Mission der medizinischen Grundausbildung (BMed und MMed) ist es, die notwendigen Grundlagen für die Ausübung der Humanmedizin gemäß den Anforderungen des Medizinalberufegesetz (MedBG) zu vermitteln. Die Bachelor und Master Studiengänge müssen zur Entwicklung der Persönlichkeit, der Selbstfürsorge und der sozialen Kompetenzen der Studierenden beitragen, damit sie mit den künftigen beruflichen Anforderungen umgehen können und darauf vorbereitet werden, die verschiedenen von einem Arzt erwarteten Rollen zu erfüllen. Sie müssen in der Lage sein, die erforderlichen Kompetenzen in ihrer künftigen beruflichen Tätigkeit anzuwenden und kontinuierlich zu verbessern. Das BMed zielt darauf ab, Studierende auszubilden, die in der Lage sind, auf höchstem Leistungsniveau in den verschiedenen medizinischen Masterprogrammen der Schweiz weiterzumachen. Durch die Vermittlung eines vertieften Verständnisses der Grundversorgung zielt das MMed darauf ab, zukünftige Assistenten auszubilden, damit sie die eidgenössische Prüfung ablegen, ihre ersten Jahre als Assistenten mit Bravour absolvieren und eine erfolgreiche klinische Karriere entwickeln können.