Modul 7
Irreguläre Migration im europäischen Kontext (2 Tage – 1 ECTS)
Die Kehrseite der staatlich reglementierten und zugelassenen Migration bilden die irreguläre Einwanderung und der illegale Aufenthalt hauptsächlich von Drittstaatenangehörigen. Alle Staaten versuchen, diese Form der Zuwanderung zu verhindern, dennoch findet sie statt. Irregularität bringt zudem auch immer die Gefahr von Ausbeutung und Kriminalität mit sich. Dieses Modul widmet sich dem Phänomen irreguläre Migration in der Schweiz sowie der dafür zentralen Schengen-Zusammenarbeit. Aus rechtlicher Sicht werden die Bestimmungen zur Verhinderung und zum Umgang mit irregulärer Migration sowie zur Rechtsstellung von irregulären Migrantinnen und Migranten vermittelt, wobei sowohl das nationale als auch das europäische und das internationale Recht berücksichtigt werden. Nicht zuletzt werden die bestehenden Kenntnisse über die Lebens- und Arbeitsrealitäten von irregulären Migrant∙inn∙en berücksichtigt und die Bekämpfung von Menschenhandel näher betrachtet.
Kursinhalt auf einen Blick
- Lebenssituation von irregulären Migrantinnen und Migranten
- Rechtsstellung der Sans-Papiers
- Schengener Grenzschutz (Aussengrenzen, Frontex)
- Aufenthaltsregularisierung in der Schweiz und im europäischen Vergleich
- Prävention irregulärer Migration
- Menschenhandel und Opferschutz
5./6. März 2026, Universität Bern (laufender Kurs)
9./10. März 2028, Universität Bern (nächster Kurs)
Leitung: Dr. iur. Nula Frei