Das Wort der RektorinPublikationsdatum 18.03.2026
Aufbruchstimmung an der ersten Retraite der Professorenschaft
Mit Blick auf die Mehrjahresplanung 2028–2032 hat unsere Universität einen wichtigen Meilenstein erreicht. Die kürzlich durchgeführte erste Retraite der Professorenschaft bot uns die wertvolle Gelegenheit, gemeinsam innezuhalten, über Input zu reflektieren, Bilanz zu ziehen und den Blick nach vorne zu richten. In einer Zeit, in der sich die Hochschullandschaft extrem dynamisch verändert, ist es entscheidend, unsere strategischen Prioritäten breit abzustützen und im Dialog weiterzuentwickeln.
Ein besonderer Gewinn dieser Retraite war der Austausch mit unseren internationalen Gästen der Eberhard Karls Universität Tübingen und der Université d’Avignon. Ihre Präsentationen gaben uns wertvolle Einblicke in unterschiedliche Modelle universitärer Entwicklung, insbesondere im Hinblick auf Profilbildung, Internationalisierung in der Forschung und den Umgang mit begrenzten Ressourcen. Diese Perspektiven von aussen sind inspirierend und erlauben uns, unsere eigenen Stärken noch klarer zu definieren und gezielt weiterzuentwickeln.
Gleichzeitig wurden im Rahmen der Retraite auch zentrale Kennzahlen unserer eigenen Institution offen diskutiert. Die präsentierten Daten zu Studierendenzahlen, Drittmittelentwicklung und personellen Ressourcen haben deutlich gemacht, dass und auch wo Handlungsbedarf besteht. Diese Transparenz ist eine wichtige Grundlage für fundierte Entscheidungen in der anstehenden Planungsperiode.
Am Nachmittag boten die World Cafés Raum für vertiefte Gespräche zu zentralen Themenfeldern wie Lehre in Zeiten von künstlicher Intelligenz, neue Forschungsprojekte und wie man den Impakt unserer Universität stärken kann. In kleinen Gruppen wurden Ideen entwickelt, Prioritäten geschärft und konkrete Vorschläge formuliert. Besonders erfreulich war dabei die grosse Offenheit und das Engagement aller Teilnehmenden.
Nicht zuletzt kam auch der persönliche Austausch unter Kolleginnen und Kollegen nicht zu kurz. Die Retraite hat gezeigt, wie wertvoll es ist, Zeit und Platz für informelle Gespräche zu schaffen, die oft neue Perspektiven eröffnen und die Zusammenarbeit stärken.
Ich danke Ihnen allen herzlich für Ihre aktive Mitwirkung. Die gewonnenen Erkenntnisse werden nun analysiert und in die weitere Ausarbeitung der Mehrjahresplanung 2028–2032 einfliessen. Ich freue mich auch auf den weiteren Austausch, um gemeinsam die Zukunft unserer Universität zu gestalten.
Photo: Farida Khali
