Publikationsdatum 17.02.2026
AI-uses: Ein neues internationales Projekt zu KI-Anwendungen
Das Projekt „Pedagogical resources about AI uses for university teachers“ (kurz: AI-uses) wurde von Movetia im Rahmen des Programms „Internationale Zusammenarbeit für Kooperation und Innovation“ bewilligt. Das Projekt startet in Kürze und hat eine Laufzeit von zwei Jahren bis April 2028.
Die Dienststelle für Hochschuldidaktik und digitale Kompetenzen der Universität Fribourg wird gemeinsam mit vier weiteren europäischen Partnern der Allianz AcrossEU eine technisch-pädagogische Beobachtungsstelle einrichten. Ziel ist es, „bewährte Anwendungen“ generativer KI für die Hochschullehre zu identifizieren und Lehrende bei der Integration in ihre Praxis zu unterstützen. Diese Unterstützung wird in Form von Schulungsworkshops und pädagogischen Ressourcen erfolgen, die über eine zentrale Plattform verbreitet werden.
Die am Projekt beteiligten Partner der AcrossEU-Allianz sind:die Universität Fribourg (Projektleitung), die Universität „Ss. Cyril und Methodius“ in Skopje (Nordmazedonien), die Universität Lappland (Finnland), die Universität Pardubice (Tschechische Republik) sowie die Universität Valladolid (Spanien).
Das Projekt gliedert sich in einen Wechsel aus Phasen der technisch-pädagogischen Beobachtung (jeweils 6 Monate) und anschliessenden Workshops. Während jeder Beobachtungsphase sammeln die Partner wissenschaftliche Publikationen, die generative KI als Unterstützung für Lehren und Lernen an Hochschulen betrachten. Aus dieser Literatur arbeiten wir vielversprechende KI-Anwendungen heraus, für die bereits konkrete Ergebnisse vorliegen. Parallel dazu analysieren wir die zu berücksichtigenden Aspekte (pädagogische, ethische und technische), die für die Entwicklung eines verantwortungsvollen KI-Einsatzes an Hochschulen entscheidend sind.
Alle sechs Monate dient ein Workshop dazu, die Beobachtungsaktivitäten zu steuern und einen interdisziplinären Diskurs zwischen Pädagoginnen und Pädagogen (aus den Lehrsupport-Services) und Lehrenden (aus verschiedenen Disziplinen) zu initiieren. Unser Hauptziel ist es, unter den in den vorangegangenen sechs Monaten identifizierten Anwendungen die „Best Practices“ der generativen KI zu identifizieren. Dabei reflektieren wir auch die Kriterien für diese Auswahl (Verantwortung, Machbarkeit, disziplinärer Kontext etc.).
Für jede KI-Anwendung, die als „Best Practice“ für eine KI-gestützte Lehre identifiziert wurde, erstellen wir pädagogische Ressourcen. Diese helfen dabei, die didaktischen Bedürfnisse zu verstehen, die durch KI adressiert werden („What to do with AI“), und die Umsetzung der KI im konkreten Kurssetting zu realisieren („How to do it with AI“). Diese Ressourcen werden so konzipiert, dass sie von Lehrenden sowohl eigenständig (als Online-Sammlung auf einer frei zugänglichen Plattform) als auch mit Unterstützung von pädagogischen Beratenden (in Schulungsworkshops) genutzt werden können.
Weiterführende Informationen:
