Berufsperspektiven

Wissenschaft, Entwicklungszusammenarbeit, Verwaltung, Museum, Unternehmensberatung, interkulturelle Koordination, Medien, NGO- oder Verbandsarbeit – dies sind nur einige der Arbeitsbereiche, in denen ausgebildete Sozialanthropolog:innen tätig sind. 

Das Studium der Sozialanthropologie vermittelt sowohl fachliche als auch methodische Kompetenzen. Insbesondere wird ein ganzheitlicher, kritischer Blick auf gesellschaftliche Entwicklungen, kulturelle Praktiken und politische Institutionen und Zusammenhänge weltweit geschult. Weiter stehen während des Studiums das Erlernen und Üben von qualitativen Forschungsmethoden im Zentrum. Durch die Kombination der besuchten Fächer und Veranstaltungen, Auslandsaufenthalte, Praktika, Sprachkurse, sowie mit der Wahl des Themas für die Bachelor- und Master-Arbeit erwerben die Studierenden spezifische Themen- und Regionalexpertisen, die sie für den Arbeitsmarkt nutzen können. Ein Master in Sozialanthropologie eröffnet auch die Möglichkeit eines Doktorats an Universitäten in der Schweiz und im Ausland.

In der Ausbildung trainieren Sozialanthropolog:innen ihre Fähigkeiten in Kommunikation, Projektmanagement, kritischem Denken sowie Beobachtung und Analyse von Kontexten. Die Ausbildung bietet somit Werkzeuge, die in sehr unterschiedlichen Arbeitskontexten angewendet werden können, zum Beispiel um soziale, kulturelle oder Bildungsprojekte zu entwickeln, durchzuführen und zu koordinieren. Weiter können mit einem Studium der Sozialanthropologie  spezifische politische oder organisatorische Massnahmen bewertet werden, um eine gegebene Situation zu analysieren und Handlungsempfehlungen zu formulieren.

Weiterführende Informationen: