Theologie der Ökumene. Einführung in die Theologie der Ökumene (Westkirchen). Hauptvorlesung
UE-TTH.00797

Dozenten-innen: Hallensleben Barbara
Kursus: Bachelor
Art der Unterrichtseinheit: Vorlesung
ECTS: 1
Sprache-n: Deutsch
Semester: FS-2026

In Westeuropa bezeichnet das Wort „Ökumene” in erster Linie das Verhältnis zwischen der katholischen und der reformatorischen Ausprägung des Christseins, wie sie aus der Kirchenspaltung des 16. Jahrhunderts hervorgegangen sind. Dabei handelt es sich eigentlich um eine „Familienstreitigkeit“ innerhalb der westkirchlichen Tradition. Die westkirchliche Christenheit ist vielgestaltig und schließt die anglikanische Communio und die evangelikale und freikirchliche Welt ein. Die Vorlesung gibt Einblicke in die Vielfalt des christlichen Zeugnisses und fragt zugleich nach den Kriterien, wie eine berechtigte und wünschenswerte Verschiedenheit von Spaltungen zu unterscheiden ist, die dem Gemeinschaft stiftenden Geist Jesu Christi widersprechen.

Präsenz- und Online-Unterricht


Dokumentation

Handbuch der Ökumenik, hg. von Hans Jörg Urban / Harald Wagner, 3 Bände, Paderborn 1985 / 1986 / 1987; Dokumente wachsender Übereinstimmung. Sämtliche Berichte und Konsenstexte interkonfessioneller Gespräche auf Weltebene, 5 Bde (I: 1931-1982; II: 1982-1990; III: 1990-2001; IV: 2001–2010; V: 2011-2019), 21991/1992/2003/2012/2021; Päpstlicher Rat zur Förderung der Einheit der Christen, Direktorium zur Ausführung der Prinzipien und Normen über den Ökumenismus (25. März 1993) (= Verlautbarungen des Apostolischen Stuhls 110), Bonn 1993.