CO₂-Bilanz
Welche Aktivitäten der Unifr verursachen die meisten Treibhausgasemissionen? Welche Auswirkungen haben wir auf die Umwelt? Wo liegen die grössten Hebel zur Reduktion unserer Emissionen?
Um ihre Umweltauswirkungen besser zu verstehen und wirksame Massnahmen priorisieren zu können, erstellt die Unifr seit 2021 jährlich eine CO₂-Bilanz. Mit Unterstützung eines anerkannten Freiburger Partners werden die Emissionen quantifiziert und die Aktivitäten mit den grössten Umweltauswirkungen identifiziert.
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Neu: Bilanz 2025
Im Jahr 2025 verursachte die Unifr gemäss dem bewerteten Erfassungsbereich 9'157 Tonnen CO₂. Die wichtigsten Kategorien sind dieselben wie in den Vorjahren und machen 90 % der Gesamtemissionen aus: Heizung, Dienstreisenund Pendlerverkehr sowie Verpflegung.
Die Daten zum Heizverbrauch sind gestiegen, da die Daten für ein Gebäude hinzugefügt werden konnten und das Gebäude in der Rue Pierre-Aeby an die Fernwärmeversorgung angeschlossen wurde.
Zu beachten ist, dass die Daten zu den vom Chemieladen verkauften Chemikalien aus dem Jahr 2024 übernommen wurden.
Zusammenfassender Bericht: Bilanz 2025
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Bilanz 2024
Die Heizung sowie die Pendel- und berufliche Mobilität stellen die drei wichtigsten Wirkungskategorien dar (86 % des Gesamtwerts – 7291 tCO₂).
Die wichtigste Verbesserung besteht in der Integration der vom Chemieladen der Unifr verkauften Produkte.
Vollständiger Bericht - Bilanz 2024
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Bilanz 2023
Durch die Erhebung zusätzlicher Daten konnte die CO₂-Bilanz für 2023 erweitert werden, was den Anstieg der Gesamtemissionen im Vergleich zu früheren Jahren erklärt.
Die neuen Daten betreffen Dienstreisen, Abfälle sowie Aktivitäten im Zusammenhang mit der Verpflegung in den Mensen der Universität.Die grösste Emissionsquelle ist die Heizung. Die Gebäude im Besitz des Kantons Freiburg sind überwiegend an ein Fernwärmenetz angeschlossen, das mit Erdgas betrieben wird. Auch der schlechte Zustand einiger Gebäude und unzureichende Wärmedämmung tragen wesentlich zu den hohen Emissionen bei.
Dienstreisen, insbesondere Flugreisen, stellen die zweitgrösste Emissionsquelle dar und verursachen 14 % der Gesamtemissionen.Vollständiger Bericht - Bilanz 2023
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Bilanz 2021 und 2022
Enthält die folgenden Daten:
- Energieverbrauch (Wärme, Strom, Wasser)
- Pendlermobilität
- Ein Teil der Abfälle
- Papierverbrauch
- Inbetriebnahme von IT-Geräten
Diese ersten Analysen haben den Mangel an verfügbaren Daten innerhalb der Universität deutlich gemacht. Zwar sind die ersten beiden Bilanzen nicht vollständig, doch sie haben es uns ermöglicht, bestehende Lücken zu identifizieren und die zu erhebenden Informationen zu priorisieren, um künftig eine zuverlässige und repräsentative Bilanz erstellen zu können.
Infografik - Bilanz 2021
Infografik - Bilanz 2022
Verbesserungsmöglichkeiten
Der Einkauf von Gütern wird bislang nur in sehr begrenztem Umfang berücksichtigt. Da diese Kategorie jedoch einen erheblichen Anteil an den Gesamtemissionen ausmachen kann, sollten die Auswirkungen der Beschaffung (z. B. Laborausstattung, Möbel, Büroausstattung usw.) künftig analysiert und quantifiziert werden.
Weitere Verbesserungspotenziale betreffen die Berücksichtigung der Auswirkungen der Digitalisierung sowie die Aktualisierung der Daten zur Pendlermobilität.
Der Umfang der Bewertung zukünftiger Treibhausgasbilanzen wird sich daher entsprechend der Verfügbarkeit und Qualität der Daten weiterentwickeln.
