Erneuerung der Nachhaltigkeitsstrategie
Der Nachhaltigkeitsdienst arbeitet aktiv an der Erneuerung der Nachhaltigkeitsstrategie der Unifr sowie an der Ausarbeitung eines Aktionsplans.
Die aktuelle Nachhaltigkeitsstrategie stammt aus dem Jahr 2019 und enthält weder konkrete Ziele noch Massnahmen, was insbesondere zu einem Mangel an langfristiger Vision führt.
Warum die Nachhaltigkeitsstrategie erneuern?
- Eine langfristige Vision sowie ein gemeinsames Verständnis der Herausforderungen im Bereich Nachhaltigkeit definieren.
- Transversalität und Interdisziplinarität fördern.
- Ziele und Prioritäten festlegen, um Nachhaltigkeit innerhalb unserer Institution zu stärken und dauerhaft zu verankern.
- Eine bessere Zuweisung von Ressourcen sowie eine effektivere Überwachung ermöglichen.
Die neue Nachhaltigkeitsstrategie und der Aktionsplan dienen als evolutive Steuerungsinstrumente, um den Weg zu konkretisieren, den die Universität Freiburg einschlagen will – mit dem Ziel, aktuelle Herausforderungen zu bewältigen, Umweltauswirkungen zu reduzieren und eine resiliente Entwicklung zu fördern.
Dank ihrer vielfältigen Aufgaben und Tätigkeitsbereiche verfügt die Universität über einen breiten Handlungsspielraum, um sich für nachhaltige Entwicklung einzusetzen und im Rahmen ihrer Möglichkeiten zur Erreichung kantonaler sowie (inter-)nationaler Nachhaltigkeitsziele beizutragen.
Zwei partizipative Workshops, offen für die gesamte Universitätsgemeinschaft, wurden mit folgenden Zielen organisiert:
- Eine gemeinsame und kollektive Vision der Nachhaltigkeitsherausforderungen für unsere Institution entwickeln.
- Die bereichsübergreifende Zusammenarbeit fördern und mögliche Synergien identifizieren.
- Ideen entstehen lassen, das Handlungspotenzial jedes Einzelnen sichtbar machen und vom Wissen der Mitglieder der Unifr profitieren.
- Die Akzeptanz, das Zugehörigkeitsgefühl und das Engagement der Universitätsmitglieder stärken.
Rückblick auf die Workshops
Nahezu 60 Personen nahmen an den beiden Workshops teil, die am 24. Februar (Nachhaltigkeit auf dem Campus) und am 26. Februar 2026 (Nachhaltigkeit in den Missionen) organisiert wurden.
Es waren bereichernde Austauschmomente, geprägt vom Engagement und dem Willen der Mitglieder der Unifr‑Gemeinschaft, aktiv dazu beizutragen, die Nachhaltigkeit auf konkrete und alltagsnahe Weise zu verankern. Die Teilnehmenden diskutierten über die zentralen Handlungsfelder, die die gesamte Bandbreite der Themen abdecken: Governance, Lehre, Forschung, Dialog mit der Gesellschaft, Infrastrukturen, Mobilität, nachhaltiger Campus, Kommunikation und Sensibilisierung. Zahlreiche Anregungen und konkrete Vorschläge sind entstanden. Diese wertvollen Rückmeldungen werden analysiert, um sie angemessen in die zukünftige Strategie zu integrieren.
Dieser partizipative Ansatz ist entscheidend für den gemeinsamen Aufbau einer nachhaltigkeitsorientierten Kultur sowie für die Förderung der Akzeptanz und des Engagements innerhalb der Universitätsgemeinschaft. Ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmenden!
