NewsPublié le 08.01.2026
MEHR-Konferenz 2026
Die Theologische Fakultät der Universität Freiburg beteiligte sich aktiv am Mehr Festival „MEHR 2026 – Sound of Joy“, das vom 3. bis 6. Januar 2026 im Messezentrum Augsburg (Deutschland) stattfand. Die Veranstaltung versammelte rund 10.000 Teilnehmende zu Begegnungen im Zeichen von Glauben, Musik und theologischer Reflexion.
Die MEHR-Konferenz 2026 in Augsburg ist ein viertägiges Glaubensfestival mit mehreren tausend Teilnehmenden, das von Gebet, Lobpreis, Vorträgen und Gottesdiensten geprägt ist und unter dem Motto „The Sound of Joy“ steht. MEHRdenken bildet darin das zentrale Nachmittagsforum für alle, die ihren Glauben argumentativ vertiefen und mit aktuellen Fragen unserer Zeit ins Gespräch bringen wollen.
Unter der Überschrift „MEHRdenken – wahrer Mensch und wahrer Gott“ lud das Glaubensfestival MEHR am 5. Januar 2026 zu einem Denk-Nachmittag in den MEHRspace im Messezentrum Augsburg ein. Das Format richtete sich an Besucherinnen und Besucher, die Lust auf Argumente, offene Debatten und die reflektierte Auseinandersetzung mit dem christlichen Glauben haben.
In kurzweiligen Talks im Stil von TED-Vorträgen sowie moderierten Diskussionsrunden gingen Referentinnen und Referenten aus verschiedenen kirchlichen Traditionen der Frage nach, was es heute bedeutet, an Christus als wahren Menschen und wahren Gott zu glauben. Sechs Beiträge aus unterschiedlicher Perspektive zeigten, wie tragfähig der christliche Glaube im Horizont aktueller gesellschaftlicher und technologischer Umbrüche sein kann. Aus Fribourg nahmen Dr. Oliver Dürr (Direktor Zentrum Glaube & Gesellschaft), Prof. Dr. Gregor Emmenegger (Professor für Kirchengeschichte), Prof. Dr. Thomas Schumacher (Professor für Neues Testament) und Prof. Dr. Gudrun Nassauer (Professorin für Neues Testament) teil, dazu kamen Prof. Dr. Ursula Schumacher (Professorin für Systematische Theologie, Universität Luzern), Prof. Dr. Benedikt Paul Göcke (Professor für für Religionsphilosophie und Wissenschaftstheorie an der Ruhr-Universität Bochum), Prof. Dr. Ludger Schwienhorst-Schönberger (Prof. em. für Altes Testament, Universität Wien).
MEHRdenken war bewusst interaktiv angelegt: Nach jedem Input konnten Teilnehmende Fragen stellen, Positionen spiegeln und miteinander ins Gespräch kommen. So entstand ein Raum, in dem Kopf und Herz gleichermaßen angesprochen wurden und Glauben, Zweifel und Hoffnung nebeneinander Platz hatten.
Als Teil des Gesamtprogramms der MEHR 2026 setzte MEHRdenken einen intellektuellen Akzent innerhalb des Glaubensfestivals und ergänzte Lobpreis, Gebet und Gottesdienste um eine theologisch-philosophische Reflexionsebene. Das Gebetshaus Augsburg unterstreicht damit seinen Anspruch, Glauben nicht nur emotional erfahrbar, sondern auch argumentativ nachvollziehbar zu machen.
Tit Prof. Gregor Emmenegger

