MAS in Kognitiver Verhaltenstherapie mit Schwerpunkt Kinder und Jugendliche

Master of Advanced Studies UniFR, UniBE und UniLU
Eidgenössischer Weiterbildungstitel Psychotherapie

Nächster Beginn:

  • Januar 2028, (schicken Sie uns Ihre vollständige Bewerbung ab dem 1. Januar 2027 bis am 31. März 2027)

Was uns auszeichnet

Eidgenössischer Weiterbildungstitel Psychotherapie

Beim MAS in Kognitiver Verhaltenstherapie mit Schwerpunkt Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene handelt es sich um eine Weiterbildung in kognitiver Verhaltenstherapie mit systemischen Elementen. Diese greifen eine ganzheitliche Sichtweise des Kindes/Jugendlichen mit Einbezug des familiären und sozialen Umfeldes auf.

Folgende Punkte zeichnen unsere Weiterbildung aus:

  • Langjährige Expertise: Die Weiterbildung besteht seit 1996 und zeichnet sich durch hohe Qualität und breite Expertise aus. Sie ist die führende Weiterbildung in diesem Bereich war die erste Weiterbildung im deutschen Sprachraum und zählt auf 30-jährige Erfahrung.
  • Evidenzbasierung: Die Weiterbildung lehrt wissenschaftlich fundierte Psychotherapie, welche sich an den neuesten Erkenntnissen aus der Forschung und Praxis orientiert.
  • Verbindung zwischen Forschung und Praxis: Der Erwerb von praktischen Kompetenzen wird durch das Praxisseminar sowie ausgewählten ExpertInnen aus der Forschung und Praxis gewährleistet.
  • Kompetente Dozent:innen: Die Dozentinnen und Dozenten sind führende ExpertInnen mit langjähriger Expertise auf ihrem Gebiet, über 90% mit Doktorat oder Professur.
  • Familiensystem: Das Familiensystem wird in der Therapie der Kinder und Jugendlichen berücksichtigt. Elternarbeit wird als zentraler Bestandteil der therapeutischen Kompetenzen gesehen.
  • Ganzheitliche Sichtweise: Einbezug der Lebensumwelt des Kindes (Schule, Elternhaus, Peers u.a.m.) als Teil des umfassenden therapeutischen Verständnisses unter Berücksichtigung einer systemischen Perspektive.
  • Ressourcenorientierung: Fokus auf der Förderung von Stärken und Ressourcen der Kinder und Jugendlichen sowie deren Eltern.
  • Gesamtschweizerische Ausbildungsorte: Kurse an den Universitäten Freiburg, Bern, Luzern und Zürich; interne Supervision in Basel, Bern, Freiburg und Zürich.
  • Integrative Konzeption: Obgleich der Schwerpunkt auf der kognitiven Verhaltenstherapie und ihren neueren Entwicklungen liegt, bezieht die Weiterbildung klientenzentrierte/humanistische und systemische Methoden ein.

Ziel der Weiterbildung ist es nach den Richtlinien des neuen Psychologieberufegesetzes handlungsfähige, selbstständige, kritisch reflektierende und kompetente PsychotherapeutInnen auf Basis aktueller und evidenzbasierter Therapiemethoden auszubilden.

Abschluss

Die Weiterbildung befähigt zu folgenden Abschlüssen:

  • Eidgenössischer Weiterbildungstitel Psychotherapie
  • Interuniversitärer Titel Master of Advanced Studies in Kognitiver Verhaltenstherapie mit Schwerpunkt Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, Universitäten Freiburg, Bern, Luzern und Zürich

Das Curriculum der Weiterbildung steht auf der Liste der akkreditierten Weiterbildungsstudiengänge des Bundesamts für Gesundheit (BAG).

Kontakt

Universität Freiburg
Departement für Psychologie
AV-KJ+
Rue Petermann-Aymon-de-Faucigny 2
CH-1700 Freiburg

 +41 26 300 76 78
 Mail

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Verbände

  • Organisation

    Organisation

    Die Trägerschaft obliegt der Philosophischen Fakultät der Universität Freiburg, der Philosophisch-humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität Bern, der Fakultät für Verhaltenswissenschaften und Psychologie der Universität Luzern sowie der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich. Die Universität Freiburg übernimmt die Federführung.

    Studienleitung

    Präsidentin
    Prof. Dr. Simone Munsch
    Ordinaria für Klinische Psychologie, Universität Freiburg (CH)

    Prof. Dr. Dominik Schoebi
    Dekan der Philosophischen Fakultät der Universität Freiburg (CH)

    Prof. Dr. Stefanie Schmidt
    Leiterin der Abteilung Klinische Psychologie des Kindes- und Jugendalters, Universität Bern

    Prof. Dr. Karin Hediger
    Ordinaria für Kinder- und Jugendpsychologie, Universität Luzern

    Prof. Dr. Guy Bodenmann
    Ordinarius für Klinische Psychologie (Kinder/Jugendliche & Paare/Familien), Universität Zürich

    Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. Susanne Walitza
    Ärztliche Direktorin des Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienstes des Kantons Zürich, Universität Zürich

    Dr. phil. Binia Roth
    Fachpsychologin für Psychotherapie FSP, eidg. anerkannte Psychotherapeutin (BAG)
    Mitglied Studienleitung DAS Supervision KJplus, Universität Freiburg (CH), Bern und Luzern

    Dr. Irina Kammerer
    Fachpsychologin für Psychotherapie FSP, eidg. anerkannte Psychotherapeutin (BAG)
    Psychotherapeutisches Zentrum des Psychologischen Instituts der Universität Zürich

    Dr. Marco Maffezzoni Fachpsychologe für Psychotherapie FSP, eidg. anerkannter Psychotherapeut (BAG)
    Praxen am Grossmünsterplatz, Zürich

    Evaluationsgruppe

    Die Mitglieder der Evaluationsgruppe werden von der Studienleitung gewählt und setzen sich aus qualifizierten Fachpersonen zusammen, welche folgende Aufgaben während der Weiterbildung übernehmen:

      • Führen von Aufnahmegesprächen
      • Mentoringaufgaben
      • Abnahme von Abschlussprüfungen

    Aktuelle Mitglieder: Dr. Annette Cina
    Fachpsychologin für Psychotherapie, BAG
    Dozentin und externe Supervisorin MAS KVT KJplus Unifr, UniBE, UNILU und UZH

    Dr. phil. Binia Roth Mitglied der Studienleitung
    Fachpsychologin für Psychotherapie, BAG
    Leitende Psychologin DAS Supervision KJplus, Universität Freiburg (CH)

    Rekurskommission

    Für das Beschwerdeverfahren gegen Entscheide, die nicht dem Einspracheverfahren unterliegen, ist das Reglement vom 26. April 2017 der internen Rekurskommission der Universität Freiburg (CH) anwendbar.

    Programm-Koordination

    Dunja Ingold (Programm-Koordinatorin)
    Verwaltungssachbearbeiterin Universität Freiburg (CH)

    Maria Papantuono (Administration)
    Verwaltungssachbearbeiterin Universität Freiburg (CH)

    Dozierende

    Die Ausbildner und Dozenten sind erfahrene, theoretisch und praktisch fundierte Therapeuten und Psychologen FSP oder eidgenössisch anerkannte Psychotherapeuten bzw. Universitätsdozenten, die wissenschaftlich auf dem neuesten Stand sind, selber in der Forschung und Weiterentwicklung von therapierelevantem Wissen beschäftigt sind und therapeutische Erfahrung aufweisen. Auf die hohe Qualität der Ausbildner und deren Praxisbezug wird geachtet.

    Die Liste der Dozierenden finden Sie im Curriculum.

  • Inhalt

    Die meisten psychischen Störungen treten erstmals in der Kindheit, Adoleszenz oder im jungen Erwachsenenalter auf und persistieren bis ins Erwachsenenalter. Diese Tatsache gilt es im Hinblick auf Diagnostik, Prävention und Therapie zu berücksichtigen. Die Kognitive Verhaltenstherapie (KVT) erreicht bei den Störungen, die im Kindes- und Jugendalter und bei jungen Erwachsenen besonders häufig vorkommen, z.B. Angststörungen, Depressive Störungen, Verhaltensauffälligkeiten, Essstörungen sowie Störungen der Impuls- und Emotionsregulation, teilweise eine sehr hohe Wirksamkeit und eignet sich durch ihren übenden Charakter und die Ressourcenorientierung besonders für Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene und deren Familien (https://www.cochrane.org/search/site/cbt%20in%20children).

    Ziel des Weiterbildungsstudiengangs (MAS) in Kognitiver Verhaltenstherapie mit Schwerpunkt Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene (nachfolgend «Programm») ist, Behandlungsmöglichkeiten mit gutem Evidenznachweis an angehende Psychotherapeut:innen zu vermitteln und die Verbreitung wirksamer Behandlungen zu fördern. Das Programm steht im Zeichen eines permanenten Austausches zwischen Wissenschaft (Einbezug von neusten Forschungserkenntnissen) und der Praxis (Bedürfnisanalyse). Zudem zeichnet dieses Programm aus, dass die KVT-Interventionen an die jeweilige soziale Situation bzw. das System des Kindes oder des Jugendlichen respektive jungen Erwachsenen angepasst werden. In dieser systemischen Perspektive werden Eltern, Geschwister, Lehrpersonen und Betreuungspersonen ebenso wie das Kind oder der:die Jugendliche oder junge Erwachsene sowohl in Bezug auf das Störungsverständnis als auch die Behandlung einbezogen. Aus diesem Grund werden nebst der Behandlungsbedürftigkeit des Kindes oder des Jugendlichen auch die psychische Befindlichkeit der Familienmitglieder mitberücksichtigt und zu deren Förderung beigetragen. Daraus ergibt sich ein systematischer Einbezug des Kontextes in der Verhaltensanalyse (SORCK), wie auch in der Behandlungsplanung sowie den therapeutischen Interventionen. Wir bieten somit eine systemische kognitive Verhaltenstherapie an.

    Das Programm versteht sich dem Grundsatz verpflichtet, die angehenden Psychotherapeut:innen gemäss dem neusten wissenschaftlichen Stand auszubilden und sie zu einschlägigen Fachpersonen mit engem universitärem Bezug zu qualifizieren. Dies wird durch die Einbettung des Programms in vier Universitäten und die Möglichkeit des Masterabschlusses (Master of Advanced Studies; [MAS]) gewährleistet. Nach den Richtlinien des neuen Psychologieberufegesetzes (nachfolgend «PsyG») sollen handlungsfähige, selbstständige, kritisch reflektierende und kompetente Psychotherapeut:innen auf Basis aktueller und evidenzbasierter Therapiemethoden ausgebildet werden. Diesem Grundprinzip und Ziel widmen sich die vorliegende Weiterbildung in der Lehre und im klinisch-praktischen Training.

    Detaillierte Informationen zum Inhalt finden Sie im Curriculum.

  • Zielsetzung

    Die folgenden Programmziele entsprechen den Anforderungen gemäss Art. 5 PsyG.

    Ziel des Programms ist die Vermittlung von evidenzbasiertem Wissen und Können. Die Studieren-den sollen sachkundig die aktuellen, relevanten wissenschaftlichen Erkenntnisse, Methoden und Techniken anwenden können. Dies sind insbesondere die folgenden Elemente:

    Die Studierenden erlernen evidenzbasierte und theoretisch fundierte psychologische und psychotherapeutische Grundlagen, die für die Behandlung von Krisen und einer breiten Palette von psychischen Störungen bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen relevant sind.

    Sie lernen ebenfalls Möglichkeiten der Ressourcenförderung und präventive Methoden kennen, um der Entwicklung von Störungen bei den genannten Zielgruppen entgegenzuwirken.

    Ein besonderes Augenmerk liegt auf den Lebensumständen der Kinder, Jugendlichen und jun-gen Erwachsenen. In diesem Rahmen erlernen die Studierenden relevante diagnostische In-formationen von Eltern, Geschwistern, Lehrpersonen, Partner:innen oder Betreuungspersonen zu erheben und in einer gesamtheitlichen Beurteilung des Behandlungsbedarfs zu berücksichtigen. Es werden systemrelevante Präventions- und Therapietechniken vermittelt.

    Nebst dem Erwerb des Störungs- und Behandlungswissens steht vor allem das Training ent-sprechender psychotherapeutischer Fertigkeiten und Kompetenzen im Vordergrund des Programms. Dieser Lernprozess wird durch intensive Supervision und Übungen im Klinischen Praxisseminar gefördert. Des Weiteren wird der Zusammenarbeit und interdisziplinären Netzwerkarbeit besondere Aufmerksamkeit geschenkt, um den Absolvent:innen eine kritische Auseinandersetzung mit der eigenen Tätigkeit im jeweiligen gesellschaftlichen, rechtlichen und ethischen Kontext sowie der systematischen Reflexion der beruflichen Tätigkeit und ihrer Folgewirkungen im breiteren psychosozialen Kontext zu ermöglichen und die interdisziplinäre Zu-sammenarbeit zu fördern.

    Die Studierenden arbeiten während der Weiterbildung in einer Einrichtung der psychosozialen Grundversorgung bzw. der psychotherapeutischen / psychiatrischen Versorgung, in der eine breite Palette psychischer Störungen behandelt wird. Die Weiterbildung erfolgt berufsbeglei-tend.

    Die Absolvent:innen sollen zum reflektierten und selbstständigen Handeln in kritischen Situationen befähigt werden. Gemäss Indikation werden Institutionen des Sozial- und Gesundheitswesens unter Berücksichtigung der rechtlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen bei Beratung/Begleitung/Behandlung beigezogen.

  • Programmaufbau

    Das Programm zur Erlangung des Titels «eidgenössisch anerkannter Psychotherapeut / eidgenössisch anerkannte Psychotherapeutin» umfasst:

    Inhalt Einheiten*
    Wissen und Können: Grundlagenvermittlung 360
    Wissen und Können: Klinisches Praxisseminar 140
    Supervision (intern) 150
    Supervision (extern) 50
    Selbsterfahrung 100
    Selbststudium und theoretische Vertiefung 320
    Eigene Psychotherapeutische Tätigkeit 800
    Zwischenprüfung 3
    Abschlussprüfung 2
    Gesamt 1933

    *Eine Einheit entspricht 45 Minuten.

    Für den Titel «MAS KVT KJ+ Unifr, UniBE, UNILU und UZH» müssen 60 Kreditpunkte gemäss ECTS-Richtlinien erworben werden. Es werden folgende ECTS-Punkte vergeben:

    Inhalt ECTS
    Grundlagenvermittlung mit Zwischenprüfung 22
    Klinisches Praxisseminar 4
    Supervision (intern) 6
    Supervision (extern) 2
    Selbsterfahrung 4
    Eigene Psychotherapeutische Tätigkeit 12
    Interventionsberichte (8) 4
    Fallberichte (2) (Masterarbeit) 4
    Abschlussprüfung 2
    Gesamt 60

     

    Das Programm wird berufsbegleitend durchgeführt und ist in festen Kohorten organisiert. Neben den Mitgliedern der jeweiligen Kohorte können zu einzelnen Kursen oder Seminaren zusätzliche Teilnehmende zugelassen werden, um verpasste Einheiten nachzuholen. Die Kurse und Seminare finden in regelmässigen Abständen jeweils am Freitag oder am Freitag und Samstag statt. Das Programm beginnt jährlich zu Jahresbeginn mit einer neuen Kohorte.

    Die Studierenden werden an der Universität Freiburg immatrikuliert.

    Das Programm erstreckt sich über einen Zeitraum von vier Jahren.

    Detaillierte Informationen zum Programm finden Sie im Curriculum.

  • Abschluss und Titel

    Mit der erfolgreichen Absolvierung der Weiterbildung werden folgende Titel verliehen:

    • Eidgenössischer Weiterbildungstitel Psychotherapie
    • Interuniversitärer Titel Master of Advanced Studies in Kognitiver Verhaltenstherapie mit Schwerpunkt Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, Universitäten Freiburg, Bern, Luzern und Zürich
  • Klinische Praxis – Eigene psychotherapeutische Tätigkeit

    Es handelt sich um eine berufsbegleitende Weiterbildung.

    Bereits in den Aufnahmekriterien ist festgelegt, dass die Teilnehmenden spätestens ab dem zweiten Semester des Programms einer praktischen psychotherapeutischen Tätigkeit nachgehen müssen. Diese dauert mindestens zwei Jahre zu 100%, davon mindestens ein Jahr in einer Einrichtung der ambulanten oder stationären psychotherapeutisch-psychiatrischen Versorgung. Bei teilzeitlicher Anstellung verlängert sich die Dauer entsprechend. Die Studierenden müssen in dieser Zeit klinische, diagnostische und psychotherapeutische Erfahrungen mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit verschiedenen psychischen Störungen und deren Familien sammeln und mit verschiedenen Berufsgruppen im Gesundheits- und Sozialbereich zusammenarbeiten.

    Als Institutionen der ambulanten oder stationären psychotherapeutisch-psychiatrischen Versorgung gelten Psychiatrische Kliniken, ambulant oder stationär, welche den A- oder B-Status der FMH haben sowie ausgewählte ambulante resp. stationäre psychiatrische Kliniken mit C-Status. Ebenso sind Hochschulambulanzen der Schweizer Universitäten oder Hochschulen zugelassen. Zurzeit befinden sich spezifische für psychologisch ausgerichtete Institutionen im Aufbau. Entsprechend neue Kriterien werden fortlaufend geprüft und berücksichtigt.

    Ein Jahr der geforderten praktischen klinischen Tätigkeit kann in einer Einrichtung der psychosozialen Versorgung absolviert werden. Als geeignete Einrichtungen werden beispielsweise psychotherapeutisch-psychiatrische Kliniken, ambulante und psychotherapeutisch-psychiatrische Einrichtungen, psychotherapeutische Hochschulambulanzen, Kinder- und Jugendpsychiatrische/-psychologische Dienste, schulpsychologische Dienste, Institutionen mit Strafgefangenen, Frauenhäuser, heilpädagogische Institutionen und Ähnliches anerkannt, sofern dort psychotherapeutisch gearbeitet wird und ausreichend unterschiedliche Störungsbilder behandelt werden können.

    Die Studierenden müssen in diesen Institutionen als Psycholog:innen oder Psychotherapeut:in in Weiterbildung angestellt sein und fachlich von Expert:innen begleitet werden.

    Detaillierte Informationen zu der klinischen Praxis und der eigenen psychotherapeutischen Tätigkeit finden Sie im Curriculum.

  • Zulassungskriterien

    Die Zulassung zur Weiterbildung setzt die Erfüllung folgender Kriterien voraus:

    • Hochschulabschluss (Lizentiat oder Masterabschluss [M.Sc., M.A.] einer Universität oder einer Fachhochschule, beziehungsweise Diplom oder entsprechender Studienabschluss mit Psychologie als Hauptfach und einem Nebenfachabschluss in Psychopathologie oder bestätigte einschlägige Lehrveranstaltungen im vergleichbaren Umfang).
    • Es müssen mindestens 12 ECTS (4 Semesterwochenstunden während einem Jahr oder 2 Semesterwochenstunden während 2 Jahren, in Form von z. B. Vorlesungen, Seminaren, Kasuistik) in Psychopathologie erworben worden sein.
    • Für ausländische Hochschulabschlüsse: PsyKo-Anerkennung

    Sprachliche Anforderungen

    Fremdsprachige Bewerberinnen und Bewerber müssen nachweisen, dass sie über ausreichende Kenntnisse in Deutsch verfügen.

    Sprachkenntnisse auf mindestens Niveau C1 gemäss der Skalierung des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (GER) sind nachzuweisen.

    Als fremdsprachige Bewerberinnen und Bewerber gelten Personen, deren Erst- oder Hauptsprache nicht Deutsch ist.

    Unter Erst- oder Hauptsprache ist diejenige Sprache zu verstehen, die jemand ohne Anstrengung und mit höchster Kompetenz beim Schreiben, Sprechen und Verstehen von schriftlichen und mündlichen Äusserungen verwendet. Dies entspricht Niveau C2 und höher gemäss der Skalierung des (GER).

    Wer ist vom Nachweis ausreichender Sprachkenntnisse befreit?

    Vom Nachweis ausreichender Sprachkenntnisse ist befreit, wer über eine der folgenden Vorbildungen verfügt:

    • Bachelor, Master oder vergleichbarer Abschluss in Deutsch an einer Universität oder Fachhochschule, deren Sitz sich in einem Gebiet befindet, dessen Amtssprache Deutsch ist.
  • Kosten

    Die Kosten des Programms gliedern sich in zwei Teile. Zum einen gibt es feste Kosten, welche im Rahmen des Programms bezahlt werden, und Kosten im Zusammenhang mit der externen Supervision und Selbsterfahrung, welche den jeweiligen externen Anbieter:innen zu entrichten sind.

    Wissen und Können

    Wissen und Können umfasst die Grundlagenvermittlung mit insgesamt 364 Einheiten und das Praxisseminar mit 140 Einheiten. Die Gebühr beträgt CHF 23'000.- (ab Gruppe 21) für diesen Teil des Programms inkl. aller Prüfungsgebühren.

    Interne Supervision

    Die interne Supervision beginnt spätestens im zweiten Semester und findet in Gruppen von in der Regel 5 Teilnehmenden statt. Insgesamt müssen mindestens 150 Einheiten à 45 Minuten interne Supervision absolviert werden. Die Kosten für 150 Einheiten betragen CHF 7'500.– (Berechnungsgrundlage: 5 Personen pro Gruppe, Stundensatz: CHF 250.–) zuzüglich allfälliger Reisekosten der Supervisor:innen. Die Rechnungsstellung erfolgt in regelmässigen Abständen direkt über die Supervisor:innen.

    Externe Supervision

    Der Tarif für die Supervision ausserhalb des Programms wird in Absprache mit den jeweiligen Supervisor:innen festgelegt. Insgesamt belaufen sich die Kosten auf etwa CHF 8‘000.– bis CHF 8‘400.–. Selbsterfahrung Die Kosten für 100 Einheiten Selbsterfahrung sind ebenfalls direkt mit den Therapeut:innen abzusprechen. Die Kosten belaufen sich auf etwa CHF 10‘000.–.

    Kostenübersicht

    Feste Kosten
      CHF
    Wissen und Können 23'000.–
    Prüfungsgebühren inkl. Dossierkontrolle inbegriffen
    Immatrikulation1 inbegriffen
    Supervision (intern) 7'500.–
    Gesamt 30‘500.–
    Weitere Kosten
      CHF
    Externe Supervision 50 Einheiten im Einzelsetting ca. 8'000.– bis 8'400.–
    variiert je nach Anbieter:in
    Selbsterfahrung 100 Einheiten, davon mind. 50 im Einzelsetting ca. 10'000.–
    variiert je nach Anbieter:in
    Gesamt ca. 18'000.– bis18'400.–
    Eintragung ins Psychologieberuferegister und Ausstellung Bundesurkunde BAG 250.–
    Total Kosten Programm (Richtwert) ca. 48'500.– bis 49'150.–

    1Nach Abschluss von Wissen und Können oder nach 4 Jahren wird eine Gebühr von CHF 150.- pro Semester erhoben. Diese Gebühr deckt die Immatrikulationsgebühren und den administrativen Aufwand.