MA Neben-/Spezialisierungsprogramme

Der Bereich «Soziologie, Sozialpolitik, Sozialarbeit» bietet drei Neben- bzw. Spezialisierungsprogramme zu 30 ECTS an.

Nebenprogramme stehen Studierenden anderer Departemente offen. Spezialisierungsprogramme des Bereichs ergänzen das MA- Vertiefungsprogramm «Soziologie, Sozialpolitik, Sozialarbeit» auf sinnvolle Weise. Das Spezialisierungsprogramm Gender, Gesellschaft, Sozialpolitik wird in Kooperation mit der Universität Bern angeboten. 

  • Soziologie

    Das MA-Neben- bzw. Spezialisierungsprogramm «Soziologie» legt den Schwerpunkt auf eine globale und komparative Perspektive. Dabei wird der Blick auf unterschiedliche soziologische Fragen und Themen gerichtet. Welche Herausforderungen bringt die zunehmende Internationalisierung von Wirtschaft, Politik, Kultur und anderen Bereichen der Gesellschaft mit sich? Wie geht man mit dem Wachstum der Weltbevölkerung und der zunehmenden Alterung der Menschen um? Welche Ungleichheiten und Zusammenhänge gibt es zwischen reichen Ländern des Globalen Nordens und den armen Ländern des Globalen Südens? Welche Rolle haben gesellschaftliche Akteure in diesen Prozessen? Das Neben- bzw. Spezialisierungsprogramm «Soziologie» vermittelt die Fähigkeiten zur Analyse gesellschaftlicher Zusammenhänge und Entwicklungen.

  • Sozialpolitik und Sozialarbeit

    Das MA-Neben- bzw. Spezialisierungsprogramm «Sozialpolitik und Sozialarbeit» ist interdisziplinär und international angelegt. Im Mittelpunkt stehen zwei Kernthemen: Soziale Ungleichheiten und die Wohlfahrtsproduktion. Soziale Ungleichheit zielt auf gesellschaftliche Mechanismen der Verteilung von Lebenschancen und den damit einhergehenden systematischen Privilegierungen und Benachteiligungen. Soziale und kulturelle Differenzen (wie u.a. Bildung, Einkommen, Geschlecht bzw. Nationalität, ethnische Gruppe, Religion) spielen im Hinblick auf die soziale Ungleichheit eine zentrale Rolle. Reaktionen von Seiten der Benachteiligten sind z.B. politische und ökonomische Konflikte oder Delinquenz. Gerade in der Verknüpfung von Sozialpolitik und Sozialarbeit eröffnet sich in diesem Zusammenhang die Möglichkeit, ein breites Spektrum von Problemfeldern und den unterliegenden sozialen Prozessen zu thematisieren. Mit dem Kernthema Wohlfahrtsproduktion wird zusätzlich auf die Frage nach Unterschieden zwischen Wohlfahrtsregimes fokussiert, wobei Sozialpolitik und Sozialarbeit als institutionelle Antwort zur Prävention oder zur Bearbeitung sozialer Probleme und Konflikte verstanden werden. Da neben dem Sozialstaat noch eine Reihe weiterer Akteure bei der Produktion von sozialer Wohlfahrt mitwirken, werden zudem die Beiträge des Arbeitsmarktes, der Zivilgesellschaft und des privaten Bereichs (Familie, soziale Netzwerke) beleuchtet. Hiermit bilden die aus der Perspektive sozialer Ungleichheit und der Wohlfahrtsproduktion vermittelten Kenntnisse eine wesentliche Wissensgrundlage für die soziale Praxis vom lokalen bis hin zum inter- und transnationalen Umfeld.

  • Gender, Gesellschaft, Sozialpolitik

    Das MA-Neben- bzw. Spezialisierungsprogramm mit dem thematischen Schwerpunkt «Gender, Gesellschaft, Sozialpolitik» hat zum Ziel, den Studierenden die theoretischen und methodischen Grundlagen der Geschlechterstudien zu vermitteln und sie zu befähigen, das Geschlechterverhältnis in seinem sozialen und kulturellen Kontext zu analysieren. Für die spätere Berufspraxis bedeutet dies, dass die Studierenden gesellschaftliche Entwicklungen mit Blick auf das Geschlechterverhältnis kritisch verfolgen und hinterfragen können. Zudem sollten sie nach Abschluss des Neben- bzw. Spezialisierungsprogramms in der Lage sein, Forschungsarbeiten in Bezug auf die Kategorie Geschlecht kritisch zu hinterfragen und Konzepte der Geschlechterstudien selbständig in der eigenen wissenschaftlichen Arbeit anzuwenden.


Modulbeschriebe

 

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