Projets en cours

Recherches interdisciplinaires

  • Pflegekinder – next generation: Vergleich von kantonalen Strukturen

    Inhalt:
    Das Projekt untersucht vergleichend die Pflegekindersysteme der Schweizer Kantone. Zunächst werden zu jedem Kanton die Rechtsgrundlagen, Zuständigkeiten für Bewilligung und Aufsicht von Pflegeverhältnissen, Finanzierungsmodelle und Angebote zur Unterstützung von Pflegekindern, Pflegeeltern und Herkunftseltern beschrieben. Zum ersten Mal entsteht so eine Gesamtschau über die Pflegekindersysteme aller 26 Schweizer Kantone. In einem weiteren Schritt untersucht das Projekt anhand ausgewählter Kantone, wie Merkmale kantonaler Pflegekindersysteme die Gelingensbedingungen von Pflegeverhältnissen beeinflussen. Dieser zweite Teil interessiert sich für Fragen der Umsetzung und für die Erfahrungen der Beteiligten. Ziel ist es, die relevanten inhaltlichen Qualitätsmerkmale herauszuarbeiten, die für den Erfolg von Pflegeverhältnissen entscheidend sind. Welche Strukturmerkmale, Organisationsmodelle und Vorgehensweisen bewähren sich und können für eine nachhaltige Weiterentwicklung und Verbesserung der kantonalen Pflegekindersysteme herangezogen werden?

    Finanziert durch Palatin Stiftung

    Projektteam:
    Dr. iur. Gisela Kilde zusammen mit HES-SO Hochschule für Soziale Arbeit Fribourg, Hochschule für Soziale Arbeit FHNW sowie der ZHAW Department Soziale Arbeit

    Laufzeit:
    01.04.2021 - 31.12.2023

    Verlinkung zu:
    - Palatin-Projekt: https://pflegekinder-nextgeneration.ch/2021/03/04/vergleich-von-kantonalen-strukturen/
    - Hochschule für Soziale Arbeit FHNW: Pflegekinder – next generation: Vergleich von kantonalen Strukturen (fhnw.ch)

  • Pflegekinder – next generation: PAP – Partizipation von Pflegekindern

    Inhalt:
    Die Perspektive der Pflegekinder steht in diesem Forschungsprojekt im Zentrum. Wie erleben sie ihre Möglichkeiten zur Mitbestimmung? Werden ihre Rechte respektiert? Wo befinden sich Barrieren, welche die Entfaltung ihrer Rechte beeinträchtigen? Neben Expertinnen- und Experteninterviews zu Partizipationsstruktur und -praxis sollen zum einen narrativ-strukturierte Interviews durchgeführt werden, in denen die Erfahrungen der Pflegekinder in den drei oben aufgeführten Partizipationsdimensionen systematisch erhoben werden. Zum anderen zielt ein quantitativer Teil der Studie darauf schweizweit die erfahrene Partizipationspraxis aus Sicht der Pflegekinder zu erforschen.

    Finanziert durch Palatin Stiftung

    Projektteam:
    Dr. Annette Cina / Dr. Gisela Kilde zusammen mit Prof. Dr. Yvonne Gassmann (OST – Ostschweizer Fachhochschule) und Prof. Dr. Stefan Köngeter (OST – Ostschweizer Fachhochschule)

    Laufzeit:
    01.02.2021 - 31.12.2022

    Verlinkung zu:
    - Palatin-Projekt: https://pflegekinder-nextgeneration.ch/2021/03/04/partizipation/
    - OST: https://www.ost.ch/de/projekt/partizipation-von-pflegekindern-663

  • Begleitstudie zur Präventionskampagne «Es gibt immer eine Alternative zur Gewalt»

    Ausgangslage:

    Im Herbst 2018 lancierte Kinderschutz Schweiz die Präventionskampagne «Starke Ideen – Es gibt immer eine Alternative zur Gewalt». Die wissenschaftliche Begleitstudie der Kampagne, ausgeführt durch das Institut für Familienforschung und -beratung der Universität Fribourg, zeigte auf, dass in vielen Familien die Kinder physischer und psychischer Gewalt ausgesetzt sind. Kinderschutz Schweiz führt ab Herbst 2021 die Kampagne zur Gewaltprävention an Kindern fort. Diese neue Kampagnenphase soll wiederum vom IFF mit einer Studie begleitet werden. Im Fokus der Begleitstudie stehen a) die Prüfung der Wahrnehmung und damit der Effektivität der Kampagne, b) Trends bezüglich der Gewaltanwendung in der Familie, und c) die Wahrnehmung der Rolle des Staates als Gesetzgeber für das «Recht des Kindes auf gewaltfreie Erziehung» durch die Eltern. Dieser letzte Punkt ist im Kontext von Bestrebungen, ein Recht auf gewaltfreie Erziehung im ZGB zu verankern, von besonderer Bedeutung und Aktualität. 

    Ziele und erwartete Ergebnisse der Studie:

    (1) Rezeption und Effektivität der Kampagne.

    (2) Es sollen Inhalte zur politischen Diskussion «Recht des Kindes auf eine gewaltfreie Erziehung» generiert werden. Für das nationale Bestreben, ein entsprechendes Gesetz zu verankern, können die hier erhobenen Antworten wichtige Impulse liefern.

    (3) Durch die wiederholten Messungen können Aussagen zu Veränderungen im Bestrafungsverhalten der Schweizer Eltern gemacht werden. Das Bestrafungsverhalten soll wiederum auch in Beziehung zu soziodemografischen Variablen gebracht werden, was hinsichtlich eines zielgerichteten Einsatzes von Präventionsmassnahmen von Interesse sein kann. 

    Zeithorizont:

    Ab Herbst 2021 ist die Kampagne «Mit EMMO im Einsatz gegen Gewalt an Kindern» auf unterschiedlichen Kanälen publik. Alle Vorbereitungsarbeiten für die Erhebung laufen simultan, um Ende Januar/Anfang Februar 2022 die Befragung durchführen zu können. Mit der Datenerhebung wird erneut das Meinungsforschungsinstitut LINK beauftragt. In der Folge wird das Institut für Familienforschung und -beratung die Daten aufbereiten und analysieren. Gemeinsam mit Kinderschutz Schweiz werden Ergebnisse schwerpunktmässig besprochen und für eine Publikation vorbereitet. In dieser Begleitstudie sollen zeitnah an das Vorliegen der Daten der jeweiligen Erhebungszeitpunkte Analysen erfolgen, die selektiv den Fokus auf einzelne Inhalte legen. Solche Resultate, die in erster Linie deskriptiver Natur sein werden, sollen als eine Art Resultatebulletins publizierbar sein.

    Für die in der Kampagnenplanung vorgesehenen folgenden 2 Kampagnenphasen 5 und 6 im Herbst 2022 und 2023 wird analog vorgegangen. In Absprache mit Kinderschutz Schweiz werden notwendige Anpassungen der Befragungsinhalte vorgenommen weiterführende Fragestellungen identifiziert, diese der erhobenen Daten analysiert und in Berichtform vorbereitet. Ein Abschlussbericht, welcher zusätzliche Analysen auf der Grundlage der Daten aller Präventionsphasen beinhalten wird, ist für das Jahr 2024 vorgesehen.

    Verlinkung zu:

    Mit EMMO im Einsatz gegen Gewalt an Kindern | Kinderschutz Schweiz

  • Ein Paar, zwei Religionen - Ein Forschungsprojekt zu interreligiösen Partnerschaften

    Projektpartner:

    • Institut für Familienforschung und -beratung der Universität Fribourg
    • Institut für Empirische Religionsforschung der Universität Bern

    Leitung/Koordination:

    • Prof. Dr. Dominik Schöbi, Institut für Familienforschung und -beratung, Universität Fribourg
    • Prof. Dr. Stefan Huber, Institut für Empirische Religionsforschung und Theorie der interreligiösen Kommunikation, Universität Bern

    Mitarbeitende:

    MSc Maximiliane Uhlich und Dipl.-Psych. Michael Ackert

    Projektförderung:

    Schweizerischer Nationalfonds (SNF)

    Projektbeschreibung:

    In der Schweiz gibt es eine zunehmende religiöse und kulturelle Vielfalt. Dies führt auch zu einer Zunahme von interreligiösen Ehen und Partnerschaften. So haben zwischen 1991 und 2016 etwa 140‘000 Menschen in der Schweiz interreligiös geheiratet. Darüber hinaus gibt es noch zahlreiche unverheiratete Paare, die ebenfalls in einer interreligiösen Partnerschaft leben. Trotz dieser hohen Zahlen ist das Thema interreligiöse Paarbeziehungen in der Schweiz bisher kaum erforscht. In diesen Paarbeziehungen werden Wege des interreligiösen Zusammenseins erprobt und gelebt. Damit leisten diese Paare einen wichtigen Beitrag für die Bewahrung des religiösen Friedens in der multireligiösen und multikulturellen Gesellschaft der Schweiz.

    Vor diesem Hintergrund untersucht das Forschungsprojekt, wie verschiedene religiöse Faktoren im Zusammenspiel mit beziehungspsychologischen und sozialen Einflüssen zum Gelingen oder Scheitern interreligiöser Paarbeziehungen beitragen. Um die allgemeine Relevanz der benannten Faktoren abschätzen zu können, werden in einer breit angelegten Onlinestudie ca. 900 Personen einmalig zu religiösen und paarpsychologischen Aspekten befragt. Darüber hinaus soll ein Teil der Personen, die zusammen mit ihrem Partner teilnehmen, zusätzlich über einen Zeitraum von 6 Wochen hinweg begleitet werden. In diesem Zeitraum werden die Paare gebeten, einmal pro Woche einen kurzen Onlinefragebogen zu Ereignissen in der Beziehung zu beantworten. Ebenfalls ist geplant, eine kleine Gruppe der Paare in einem Interview zu ihrer Erfahrung in einer interreligiösen Beziehung vertieft zu befragen. Auf diese Weise werden genauere Erkenntnisse über Paardynamiken im Zusammenspiel mit Religiosität gewonnen.

    Die Ergebnisse sollen nicht nur den wissenschaftlichen Austausch über interreligiöse Paarbeziehungen ergänzen, sondern auch die öffentliche Diskussion über die Bewahrung des religiösen Friedens bereichern. Daneben sollen praxisorientierte Empfehlungen für Beratungsstellen und Selbsthilfegruppen erarbeitet werden.

 

Recherches dans le domaine de la psychologie

  • TOGETHER@HOME : Comment l’effet de la pandémie affecte nos relations et nos familles ? Participez à une étude nationale !

    TOGETHER@HOME : Comment l’effet de la pandémie affecte nos relations et nos familles ? Participez à une étude nationale !

    Les conditions de vie au temps du coronavirus (Covid-19) nous posent à tous des défis bien particuliers. La situation peut être très stressante pour tout le monde, en particulier pour la vie familiale mais aussi la vie de couple. Afin de mieux de comprendre les effets de la pandémie du coronavirus sur les couples et la famille, l'Institut de la famille de l'Université de Fribourg mène une étude nationale sur le sujet : TOGETHER@HOME.

    L’étude se déroule en ligne et comprend un questionnaire d’environ 25 minutes. Puis jusque mi-juin, nous vous recontacterons toutes les deux semaines pour répondre à un questionnaire de 10 minutes à chaque fois. Les questions portent sur la famille et les relations de couple et le temps passé ensemble. L’étude est nationale, et en français, allemand, italien et en anglais.

    L’idéal serait que vous et votre partenaire participiez tous les deux à l’étude, cependant vous pouvez également participer seul. En participant, vous prendrez part à un tirage au sort pour gagner 5 bons d’achats de CHF 100.- chacun.

    Votre participation nous aidera grandement, car il est très important de mieux comprendre l’impact de la situation actuelle - et exceptionnelle, sur notre société !

    Toutes les informations seront traitées de manière strictement confidentielle et les données seront rendues anonymes avant l’évaluation.

     

    Comment participer ?

    Pour prendre part à notre étude, il vous suffit d’être en couple et de vivre ensemble. Vous trouverez ci-dessous le lien pour le premier questionnaire dans chaque langue, ainsi que le QR code.

    En allemand : https://unifr.eu.qualtrics.com/jfe/form/SV_2udVn9WYsGYRHGR

    En français : https://unifr.eu.qualtrics.com/jfe/form/SV_2udVn9WYsGYRHGR

    En italien : https://unifr.eu.qualtrics.com/jfe/form/SV_2udVn9WYsGYRHGR

    En anglais : https://unifr.eu.qualtrics.com/jfe/form/SV_2udVn9WYsGYRHGR

     

    Si vous êtes célibataire ou ne vivez pas avec votre partenaire :

    Participez à une étude internationale sur les effets du Covid-19 sur nos vies sociales et notre santé !

    La pandémie du coronavirus affecte également les personnes qui ne vivent pas nécessairement en couple. Si vous en faites partie, une autre étude à laquelle l’Institut de la famille coopère s’intéresse aux différents types de relations sociales, à la santé et au bien-être des individus. Cette étude est très similaire dans sa structure, elle prend environ 25 minutes pour le premier questionnaire et ensuite environ 15 minutes pour les suivis. Love in the time of covid est une étude internationale.

    Pour plus d’informations sur cette étude : https://loveinthetimeofcovid.me/survey

  • CARE - Devenir parent et être en couple : comment ça se passe ?

    Le but de cette recherche est de mieux comprendre deux domaines importants du fonctionnement des relations intimes :

    • d’une part le vécu et la gestion du stress
    • d’autre part, le soutien mutuel et les réponses aux besoins du partenaire

     

    Lorsque des changements de vie importants ont lieu, ils peuvent déséquilibrer de manière temporaire un couple et cela nécessite de s’y adapter. Pour gérer ces changements, cela demande des efforts partagés de la part des partenaires.

    Notre but est de regarder comment les tâches et les défis de la vie quotidienne d’une jeune famille s’accompagnent de changements dans la gestion du stress et dans la vie de couple.

     

    L'étude CARE est menée par l'Université de Fribourg et l'Institut de la Recherche et du Conseil dans le Domaine de la Famille (IFF) et est financé par le Fonds National Suisse. 

     

    Le projet est mené sous la direction des Prof. Dr. Dominik Schoebi et Prof. Dr. Nadine Messerli-Bürgy.

     

    Notre équipe est composée de trois doctorantes, d'une assistante diplômée et de plusieurs assistants de recherche. Vous pouvez en apprendre davantage sur notre équipe. 

     

    Pour plus d'informations veuillez cliquer ici.

 

Recherches dans le domaine du droit