Aktuelle Projekte

Interdisziplinäre Forschung

  • Kinderwunsch und Wunschkinder im Zeitalter pränataler Gentests

    Kinderwunsch und Wunschkinder im Zeitalter pränataler Gentests. Rechtliche und psychologische Herausforderungen in der Aufklärung und Beratung im Hinblick auf nicht invasive Gentests in der Fortpflanzung (Forschungspool der Universität Freiburg)

    Leitung/Koordination:
    Dr. iur. Sandra Hotz, Institut für Familienfor­schung und -beratung, Universität Freiburg

    Mitarbeiterin:
    cand. Msc. Jacqueline Esslinger (seit Oktober 2013)

  • Ein Paar, zwei Religionen - Ein Forschungsprojekt zu interreligiösen Partnerschaften

    Direkt zur Umfrage: www.xpsy.ch/ip

    Projektpartner:

    • Institut für Familienforschung und -beratung der Universität Fribourg
    • Institut für Empirische Religionsforschung der Universität Bern

    Leitung/Koordination:

    • Prof. Dr. Dominik Schöbi, Institut für Familienforschung und -beratung, Universität Fribourg
    • Prof. Dr. Stefan Huber, Institut für Empirische Religionsforschung und Theorie der interreligiösen Kommunikation, Universität Bern

    Mitarbeitende:

    MSc Maximiliane Uhlich und Dipl.-Psych. Michael Ackert

    Projektförderung:

    Schweizerischer Nationalfonds (SNF)

    Projektbeschreibung:

    In der Schweiz gibt es eine zunehmende religiöse und kulturelle Vielfalt. Dies führt auch zu einer Zunahme von interreligiösen Ehen und Partnerschaften. So haben zwischen 1991 und 2016 etwa 140‘000 Menschen in der Schweiz interreligiös geheiratet. Darüber hinaus gibt es noch zahlreiche unverheiratete Paare, die ebenfalls in einer interreligiösen Partnerschaft leben. Trotz dieser hohen Zahlen ist das Thema interreligiöse Paarbeziehungen in der Schweiz bisher kaum erforscht. In diesen Paarbeziehungen werden Wege des interreligiösen Zusammenseins erprobt und gelebt. Damit leisten diese Paare einen wichtigen Beitrag für die Bewahrung des religiösen Friedens in der multireligiösen und multikulturellen Gesellschaft der Schweiz.

    Vor diesem Hintergrund untersucht das Forschungsprojekt, wie verschiedene religiöse Faktoren im Zusammenspiel mit beziehungspsychologischen und sozialen Einflüssen zum Gelingen oder Scheitern interreligiöser Paarbeziehungen beitragen. Um die allgemeine Relevanz der benannten Faktoren abschätzen zu können, werden in einer breit angelegten Onlinestudie ca. 900 Personen einmalig zu religiösen und paarpsychologischen Aspekten befragt. Darüber hinaus soll ein Teil der Personen, die zusammen mit ihrem Partner teilnehmen, zusätzlich über einen Zeitraum von 6 Wochen hinweg begleitet werden. In diesem Zeitraum werden die Paare gebeten, einmal pro Woche einen kurzen Onlinefragebogen zu Ereignissen in der Beziehung zu beantworten. Ebenfalls ist geplant, eine kleine Gruppe der Paare in einem Interview zu ihrer Erfahrung in einer interreligiösen Beziehung vertieft zu befragen. Auf diese Weise werden genauere Erkenntnisse über Paardynamiken im Zusammenspiel mit Religiosität gewonnen.

    Die Ergebnisse sollen nicht nur den wissenschaftlichen Austausch über interreligiöse Paarbeziehungen ergänzen, sondern auch die öffentliche Diskussion über die Bewahrung des religiösen Friedens bereichern. Daneben sollen praxisorientierte Empfehlungen für Beratungsstellen und Selbsthilfegruppen erarbeitet werden.

    Weitere Information: www.paare.unibe.ch

 

Psychologische Forschung

  • TOGETHER@HOME: eine nationale Studie über Beziehungen und Familien während des Covid-19

     

    TOGETHER@HOME: Wie wirken sich die Auswirkungen der Pandemie auf unsere Beziehungen und Familien aus? Nehmen Sie an einer nationalen Studie teil!

     

    Die momentanen Lebensumstände in Zeiten des Corona Virus (Covid-19) stellen uns alle vor besondere Herausforderungen. Die Situation kann für alle sehr belastend sein, und das Paar- und Familienleben stark verändern. Um die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Partnerschaft und Familie besser zu verstehen führt das Familieninstitut der Universität Freiburg eine nationale Studie dazu durch: TOGETHER@HOME.

     

    Die Studie findet online statt, und beinhaltet das Ausfüllen eines ca. 25-minütigen Fragebogens. Bis Mitte Juni würden wir Ihnen dann einmal jeden zwei Wochen einige weitere Fragen zu Familie, Partnerschaft und gemeinsam verbrachte Zeit stellen, was jeweils ca. 10 Minuten dauern wird. Die Studie ist nationale und auf Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch.

     

    Idealerweise würden sowohl sie als auch ihre Partnerin oder ihr Partner teilnehmen, Sie können aber auch alleine teilnehmen. Alle Teilnehmenden nehmen an einer Verlosung von 5 Einkaufsgutscheinen à 100 CHF teil.

     

    Mit einer Teilnahme würden Sie uns sehr helfen – es ist sehr wichtig, die Auswirkungen der momentanen, und aussergewöhnlichen Situation auf unsere Gesellschaft besser zu verstehen.

     

    Alle Angaben werden streng vertraulich behandelt und die Daten vor der Auswertung anonymisiert.

     

    Wie Sie teilnehmen können?

     

    Um an unserer Studie teilzunehmen, müssen Sie in einer Partnerschaft sein und mit dem Partner oder der Partnerin zusammenleben. Unten finden Sie den Link für den ersten Fragebogen in jeder Sprache sowie den QR-Code.

     

    Auf Deutsch: https://unifr.eu.qualtrics.com/jfe/form/SV_2udVn9WYsGYRHGR

    Auf Französisch: https://unifr.eu.qualtrics.com/jfe/form/SV_2udVn9WYsGYRHGR

    Auf Italienisch: https://unifr.eu.qualtrics.com/jfe/form/SV_2udVn9WYsGYRHGR

    Auf Englisch: https://unifr.eu.qualtrics.com/jfe/form/SV_2udVn9WYsGYRHGR

    Sie sind alleinstehend oder leben nicht mit Ihrem Partner zusammenleben?

    Nehmen Sie an einer internationalen Studie über die Auswirkungen von Covid-19 auf unser soziales Leben und unsere Gesundheit teil!

     

    Die Coronavirus-Pandemie betrifft auch Menschen, die nicht unbedingt in Paaren leben. Wenn Sie einer von ihnen sind, untersucht eine andere Studie, an der das Institut für Familie mitarbeitet, verschiedene Arten von sozialen Beziehungen sowie die Gesundheit und das Wohlbefinden des Einzelnen.

     

    Diese Studie ist sehr ähnlich aufgebaut, dauert ca. 25 Minuten für den ersten Fragebogen und danach ca. 15 Minuten für die Follow-ups. Love in the time of Covid ist eine internationale Studie.

     

    für weitere Informationen: https://loveinthetimeofcovid.me/survey

  • Psychological and endocrine stress response in interpersonal situations with relational risk

    Psychological and endocrine stress response in interpersonal situations with relational risk

    In collaboration with Prof. Dr. Valentin Ababkov, St.Petersburg State University, Russia

    Direction/coordination:
    Prof. Dr. Dominik Schöbi

    Collaborator:
    BSc (hons) Pei Wah Goh

 

Juristische Forschung