Change Through Education? How Teachers Can Transform Societal Perception of Biodiversity
Leitung:
Sebastian Tempelmann (PHBern), Barbara Jaun-Holderegger (PHBern), Ueli Studhalter (PH LU), Eric Wyss (Globe Switzerland)
Partnerinstitutionen:
Seraina Bassin, PH Schaffhausen, Franziska Bertschy, PH FHNW, Christine Bieri Buschor, PH ZH, Claudia Buser Moser, PH SG, Karin Güdel, PH FHNW, Johannes Hartig, DIPF Leibniz-Inst. für Bildungsforschung, Pitt Hild, UniFr, Petra Klingenstein, Kirchliche Pädagogische Hochschule, Jürgen Kühnis, PH Schwyz, Ivano Laudonia, PH Graubünden, Simone Michel Hamdeen, PH Zug, Nicole Müller, PH Zug, Nina Roczen, DIPF Leibniz-Inst. für Bildungsforschung, Germany, Nicole Schwery, PH TG, Markus Wilhelm, PH LU
Finanzierung:
Schweizerischer Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (CHF 713'687)
Laufzeit:
November 2025 bis Oktober 2029
Zusammenfassung
Das Forschungsprojekt «Change Through Education? How Teachers Can Transform Societal Perception of Biodiversity» wird im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms NFP 82 vom Schweizerischen Nationalfonds gefördert und startet am 1. November 2025. Es handelt sich um eine Kooperation eines breiten Konsortiums Pädagogischer Hochschulen und GLOBE Schweiz. Beteiligte Pädagogische Hochschulen sind die PH Bern (Leading House), die PH Luzern, die PH Zürich, die PH Nordwestschweiz und die PH St. Gallen.
Ziel des Projekts ist es, Biodiversitätsbildung systematisch in der Lehrer:innenbildung und im schulischen Unterricht zu verankern. Im Zentrum stehen die Entwicklung, Implementierung und empirische Evaluation wissenschaftlich fundierter Ausbildungskonzepte und Lernarrangements. Diese sollen aufzeigen, wie das Wissen, die Einstellungen und die Handlungsintentionen von (angehenden) Lehrpersonen und Schüler:innen gestärkt werden können. Durch die Förderung sowohl fachlicher Kompetenzen als auch reflexiver und handlungsorientierter Dimensionen soll die Kluft zwischen Wissen und Handeln im Bereich Biodiversität geschlossen werden. Das Projekt baut auf einer engen Verzahnung von Bildungsforschung, Biodiversitätswissenschaft und schulischer Praxis auf. In Zusammenarbeit mit einem transdisziplinären Netzwerk aus Hochschulen, NGOs, Bildungsbehörden und Schulen werden Konzepte entwickelt, die praxisnah, curricular anschlussfähig und wissenschaftlich fundiert sind.
Durch diesen Ansatz wird gewährleistet, dass die Materialien und Ansätze nicht nur in der Ausbildung von Lehrpersonen, sondern auch im Unterricht in der Primar- und Sekundarstufe breit implementiert werden können. Neben der Entwicklung von Lehr- und Lernmaterialien wird auch ein Monitoring-System etabliert, das die langfristige Wirkung auf Wissen, Einstellungen und Handlungsintentionen dokumentiert. So entsteht eine evidenzbasierte 1 Grundlage für die Weiterentwicklung von Bildungsstrategien im Bereich Biodiversität. Mit diesem Engagement leistet das Projekt einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung des Global Biodiversity Frameworks. Es stärkt die Rolle von Bildung in der ökologischen Transformation der Schweiz und trägt dazu bei, gesellschaftliche Wahrnehmungen von Biodiversität zu verändern und nachhaltiges Handeln zu fördern.
