Forschungsthemen

Denken und Schlaf

Haben Sie schon einmal schlecht geschlafen, weil Sie am nächsten Morgen einen wichtigen Termin oder eine Prüfung hatten? Wie tief ist ihr Schlaf, wenn Sie Bereitschaftsdienst hätten oder als Eltern das Rufen ihres Babys nicht verpassen möchten? Konnten Sie schon einmal nicht einschlafen, weil Sie etwas belastet hat?

Unsere Gedanken und Vorstellungen beeinflussen unseren Schlaf. Meistens allerdings auf negative Weise. Können wir auch durch unsere Vorstellungen unseren Schlaf verbessern? Und wie lässt sich der Einfluss von Gedanken auf den Schlaf erklären? Diese Fragen erforschen wir in unseren aktuellen Forschungsarbeiten im Rahmen einer europäischen Forschungsförderung.

Schlaf und Gedächtnis

Wie funktioniert das Gedächtnis? Und welche Rolle spielt der Schlaf in der Gedächtnisbildung? Schlaf nach dem Lernen fördert das Gedächtnis. In einer Reihe von Forschungsarbeiten untersuchen wir, warum das so ist, und wie man diesen Prozess beeinflussen kann. Führt z.B. ein besserer Schlaf auch zu einem besseren Gedächtnis? Kann man den Prozess der Gedächtnisbildung im Schlaf beeinflussen? Wie werden emotionale Gedächtnisinhalte im Schlaf verarbeitet? Welche Rolle spielt der Schlaf für das Gedächtnis im Alter?

Wir untersuchen diese Fragen in unserem Schlaflabor. Methodisch verwenden wir dabei Gedächtnistests sowie Messungen der Hirnaktivität mit Hilfe von bildgebenden Verfahren wie z.B. der Elektroenzephalographie (EEG) und der funktionellen Kernspintomographie (fMRT).