Celestina Widmer

 

Universität Freiburg
Departement für Zeitgeschichte
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Celestina Widmer - My ORCID

Celestina Widmer (sie / ihr) ist Diplomassistentin am Departement für Zeitgeschichte an der Universität Fribourg. In ihrem Dissertationsprojekt arbeitet sie zu feministischen Gegenwissenspraktiken zum ökologischen Komplex in den 1970er-1990er Jahren.

  • Lebenslauf

    Bachelor und Master in Zeitgeschichte und Germanistik an der Universität Freiburg (CH). 2019 bis 2022 verschiedene Anstellungen im NGO-, Organisationsentwicklungs- und Bildungsbereich. Februar 2022 bis Juni 2023 Forschungsassistentin am Institut für Praktiken und Theorien der Künste IPTK an der Hochschule der Künste Bern HKB. In diesem Rahmen Mitarbeit in den SNF-Forschungsprojekten ‘Ästhetiken des Im/Mobilen. Wie Tanz- und Theaterperformances reisen’ und ‘EcoArtLab. Relational Encounters between the Arts and Climate Research’. Von November 2022 bis Juli 2023 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Assistenzdozentur für die Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts am Historischen Institut der Universität Bern. Seit August 2023 Diplomassistentin bei Prof. Damir Skenderovic am Departement für Zeitgeschichte der Universität Fribourg.

  • Forschungsschwerpunkte
    • Allgemeine und Schweizerische Zeitgeschichte (20. Jahrhundert)
    • Geschichte des Ökofeminismus / der feministischen Ökologien
    • Geschlechtergeschichte und feministische Geschichtswissenschaft
    • Praktiken des (Gegen)Wissens
    • Environmental Humanities
  • Publikationen
    • Bücher

      Im/Mobile Möglichkeiten: Zugänglichkeit und Verantwortung in den performativen Künsten, Berlin 2026, herausgegeben mit Nina Mühlemann; Yvonne Schmidt und Thubten Shontshang. (in press)

    • Artikel
      • Historische Perspektiven auf politisch-künstlerische Praktiken der Disability Culture entlang Ursula Egglis Arbeiten, in: Nina Mühlemann; Yvonne Schmidt; Thubten Shontshang; Celestina Widmer (Hg.), Im/Mobile Möglichkeiten: Zugänglichkeit und Verantwortung in den performativen Künsten, Berlin 2026. (in press)
      • Einleitung, in: Nina Mühlemann; Yvonne Schmidt; Thubten Shontshang; Celestina Widmer (Hg.), Im/Mobile Möglichkeiten: Zugänglichkeit und Verantwortung in den performativen Künsten, Berlin 2026, mit Nina Mühlemann; Yvonne Schmidt; Thubten Shontshang. (in press)
      • Kuratieren als kritische Praxis, in: Nina Mühlemann; Yvonne Schmidt; Thubten Shontshang; Celestina Widmer (Hg.), Im/Mobile Möglichkeiten: Zugänglichkeit und Verantwortung in den performativen Künsten, Berlin 2026, mit Yvonne Schmidt. (in press)
      • Der Richter im Ehebett. Die antifeministische Kampagne gegen das neue Eherecht, in: Stéphanie Ginalski, Pauline Milani, Matthias Ruoss (Hg.), Antifeminismen, Themenheft, Traverse. Zeitschrift für Geschichte 3/2025, 132–141, mit Sarah Probst.
      • Aesthetics of Access als Übersetzungsmoment. Angela Alves’ digitale Performance No Limit, in: Robert Stock et al. (Hg.), Dis/ability und digitale Medien, Technikzukünfte, Wissenschaft und Gesellschaft, Wiesbaden 2025, 259–278, mit Nina Mühlemann und Yvonne Schmidt.
      • Cripping hybrid futures, in: International Journal of Performance Arts and Digital Media (2023), 12-26, mit Nina Mühlemann und Yvonne Schmidt. 
      • Zwischen Authentizitätsdiskurs und ‘Exotischem’ Spektakel. Die ‘Völkerschauen’ im Zirkus Knie, in: Working Papers – Departement für Zeitgeschichte 1/2023.
    • Rezensionen

      Rezension: Peter Moser (Hg.), Mina Hofstetter. Eine ökofeministische Pionierin des biologischen Landbaus. Texte und Korrespondenz, Schweizerische Zeitschrift für Geschichte, 75/2025, DOI: 10.24894/2296-6013.00176

    • Tagungsberichte

      Celestina Widmer, AfA-Workshop: Mina Hofstetter, eine Bäuerin im Spannungsfeld von Erfahrungsräumen und Erwartungshorizonten, in: infoclio.ch Tagungsberichte, 30.09.2024, 10.13098/infoclio.ch-tb-0312.

  • Vorträge
    • Verortete Wissenspraktiken und relationale Widerstandsräume: Ausgangspunkte für feministische Ökologien im militärisch-industriellen Komplex (1970-1990), Forschungskolloquium zur Geschichte nach 1800, Historisches Institut der Universität Bern, 19.2.2025.

    • Praktiken und Zirkulationen von ökologischem Wissen in der Frauenbewegung der Schweiz zwischen 1976-1983, «Geschlechterdynamiken in der politischen Kultur der Schweiz» – Ein Workshop des SNF-Projekts Freiwilligkeit und Geschlecht. Neuverhandlung der gesellschaftlichen Arbeitsteilung seit den 1970er- Jahren, 28.-29.11.2024.

    • Traces of the History of Feminist-Ecologist Knowledge Practices in Switzerland 1970-2000, Workshop im Rahmen der transdiziplinären Study Group on Relational Ecologies, ein Projekt der Hochschule der Künste Bern, gefördert durch Pro Helvetia, 24.10.24.

    • Feministische Ökologien und praxisbasierte Wissensinterventionen 1970–2000: Eine Auslegeordnung verwobener Bruchstücke im Beobachtungsraum Schweiz, Doktorandenkolloquium Departement für Zeitgeschichte, 16.-17. Mai 2024.

    • Begegnungen an den Rändern: Ökofeministische Gegenwissenspraktiken in der Schweiz in den 1970e-1990er Jahren, Kolloquium Geschlechtergeschichte «Unter Frauen? Aktuelle Forschungen zur Geschlechtergeschichte» am Departement Geschichte der Universität Basel, 15.3.2024. 
    • Der translational turn und digitale Archive als Orte der Wissensübersetzung, Methodenworkshop ‘Ästhetiken des Im/Mobilen’, 4.-7.9.22, HU Berlin.
    • Ästhetiken des Im/Mobilen, Vortrag mit Yvonne Schmidt im Rahmen des forth network meeting ‘Media and the Senses – Disability and Digital Media’, 13.05.22, Wien.
  • Tagungen und Workshops
    • Die Hexe: Böse Märchenfigur oder Rebellische Feministin?, Workshop im Rahmen des Festival Histoire et Cité: comme par magie, 28.03.26, Fribourg, mit Marisa Fleisch und Jil Kiener.
    • On Extraction, Relations and Care: Knowledge Production in Artistic–Scientific Processes, Filmaufführung und Podiumsdiskussion im Filmpodium Biel/Bienne im Rahmen der transdiziplinären Study Group on Relational Ecologies, ein Projekt der Hochschule der Künste Bern gefördert durch Pro Helvetia, 29.11.2025. 
    • Mermaids, Queers and Crips. Disruptive Bodies as Performative Objects, Lecture und Talk mit Kamran Behrouz (Zürich), Forschungsmittwoch am IPTK, organisiert mit Yvonne Schmidt und Nina Mühlemann, 18.01.2023, HKB Bern.
    • Barrierefreiheit als Übersetzung und Aesthetics of Access. Panel im Rahmen des Methodenworkshops ‘Ästhetiken des Im/Mobilen’, organisiert mit Yvonne Schmidt, Nina Mühlemann in Kooperation mit Robert Stock (HU Berlin.), 06.09.22, HU Berlin.
    • Raum, Körper, Technologien Im Museum. Öffentlicher Workshop mit Siegfried Saerberg (Hamburg), Yvonne Schmidt (Bern) and the project ARCHES (Vienna) im Rahmen des forth network meeting "Media and the Senses – Disability and Digital Media», 12.-14.5.2022, Wien.
  • Mitgliedschaften
    • Mitglied Study Group on Relational Ecologies, im Rahmen von Plankton Ecosystems, einem Prohelvetia Syngeries Projekt.
    • Assoziierte Forscherin EcoArtLab / Institut Praktiken und Theorien der Künste IPTK an der Hochschule der Künste Bern HKB