WeiterbildungPublikationsdatum 16.02.2026

Erfolgreicher Netzwerktag


Rund 100 Lehrpersonen haben sich am 6. Februar 2026 mit den fünf Dimensionen des Lernens – mit, über, durch, ohne, trotz KI – auseinandergesetzt. 

Manuel Flick, Berufsschullehrer, Weiterbildner und Blogger, zeigte in seinem Impulsreferat anhand des AKTIV-Frameworks eindrücklich auf, wie KI das Lernen in Bildungsinstitutionen nachhaltig verändert und welchen Herausforderungen sich Lehrpersonen stellen müssen. Von Aktiv Anwenden und Ausprobieren, über Kommunizieren und Klarheit schaffen, Transformation von Lernprozessen, Integrativem Prüfen & Bewerten mit KI hin zu Verändern und Mitgestalten von KI. Ein Weg, der auch in den nächsten Jahren die Schulen immer wieder vor neue Herausforderungen stellen wird.

In drei Atelierdurchgängen konnten die Teilnehmenden die fünf Dimensionen des Lernens mit, über, durch, ohne, trotz KI vertiefen, eigene Erfahrungen mit Kolleg_innen teilen und Ideen für den eigenen Unterricht gewinnen. So tauschten sich die einen über KI-integrierende und KI-resilientere Aufgaben- und Prüfungsformate aus, andere diskutierte ethische Fragen im Hinblick auf den Einsatz von KI-Tools im Unterricht sowie die Förderung eines verantwortungsvollen und kritischen Umgangs mit KI. Auch Themen für Maturaarbeiten und die Beurteilungsinstrumente wurden auf ihre KI-Tauglichkeit hin überprüft und der Begriff der Eigenleistung neu gedacht. Weitere erprobten KI-Tools für Unterrichtsvorbereitung und Beurteilung und reflektierten den Output kritisch, oder konfigurierten in Microsoft Copilot einen eigenen, aufgabenspezifischen KI-Agenten.

Zum Schluss des Tages referierte Manuel Flick über KI-Kompetenzen für Lehrende und Lernende und wie AI Literarcy an Schulen gefördert und aufgebaut werden muss.

Ein Wintereinbruch in Berlin hatte verhindert, dass der Hauptreferent Manuel Flick in die Schweiz einfliegen konnte. So musste kurzfristig eine digitale Lösung gefunden werden. Dank dem technischen Können und der medialen Topausrüstung des Referenten, sowie dem flexiblen Einspringen des Technikers der Lehrpersonenbildung der Universität Freiburg, konnte das Programm wie geplant und zur vollen Zufriedenheit der Teilnehmenden durchgeführt werden.