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Mit Nanotechnologie medizinische Implantate verbessern


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Forschende des Departements für Chemie haben im Rahmen eines Nationalfonds-Projekts eine neue Methode zur Verkapselung von Nanopartikeln entwickelt. Damit könnten durch Bakterien ausgelöste Infektionen bei medizinischen Implantaten – etwa bei künstlichen Kniegelenken – verhindert werden.


Prof. Katharina Fromm und Doktorandin Magdalena Priebe vor einem Poster, das die Verkapselung der Nanopartikel beschreibt.

Künstliche Knie- und Hüftgelenke oder sogenannte Stents nach Herzoperationen bringen mehr Komfort und Gesundheit im Alter. Risikofrei sind die Eingriffe jedoch nicht: Während der Operation können Bakterien auf die Oberfläche des Implantats gelangen und sich dort entwickeln. Dies kann zu Komplikationen und womöglich weiteren Eingriffen führen.

Prof. Katharina Fromm und ihr Team hat nun im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms «Intelligente Materialien» (NFP 62) eine antimikrobielle Beschichtung entwickelt, dank der die Vermehrung von Bakterien auf der Oberfläche der Implantate bekämpft werden kann. Der Schlüssel dazu liegt in der Einkapselung von Silber-Nanopartikeln, welche die Beschichtung wirksamer machen und von Körperzellen besser toleriert werden. Die Methode wird gegenwärtig mit in-vivo-Tests geprüft.


Silber-Nanopartikel in einer Siliziumdioxid-Kapsel


Medienmitteilung des Schweizerischen Nationalfonds...


Kontakt: Prof. Katharina M. Fromm, Departement für Chemie, 026 300 87 32, katharina.fromm@unifr.ch


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Publiziert am 13.02.2014


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