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Mehrfache Diskriminierungen sollen besser erkannt werden


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Ein neues Forschungsprojekt der Universität Freiburg zu Überschneidungen bei Menschenrechtsverletzungen und Mehrfachdiskriminierungen erhält eine zweijährige Finanzierung durch das Swiss Network for International Studies (SNIS).


Bild: Thinkstock

Geleitet und koordiniert wird das Projekt von Forschenden des Interdisziplinären Instituts für Ethik und Menschenrechte (IIEDH) sowie des Departementes für Öffentliches Recht der Universität Freiburg. Als Projektpartner ist ebenfalls die Académie de droit international humanitaire et des droits de l’homme in Genf beteiligt. Mit dem Gewinn des vom SNIS ausgeschriebenen "Annual Calls" für Forschungsprojekte erhält das interdisziplinäre Forscherteam insgesamt CHF 290'000 für zwei Jahre.

Untersuchungsgegenstand des Forschungsprojektes sind verschiedene Typen von sogenannten Überschneidungen bei Menschenrechtsverletzungen und Mehrfachdiskriminierungen. Gemeint sind damit Verletzungen und Diskriminierungen, die sich nicht bloss addieren, sondern sich gegenseitig bedingen und die Situation von Betroffenen zusätzlich verschlimmern. Dies kann zum Beispiel bei einer Person (oder einer Gruppe von Personen) der Fall sein, die gleichzeitig aufgrund ihres Geschlechts, ihres sozialen Status, ihrer ethnischen Herkunft und dem fehlenden Zugang zu einer Unterkunft und zur Gesundheitsversorgung diskriminiert wird. Ziel ist es, solche Verwicklungen besser zu verstehen, um wirkungsvoller gegen sie anzukämpfen.

Mehr Infos:
http://www.snis.ch/call-projects-2013_6086_intersectionality-human-rights-violations-and-multiple-grounds-discriminatio

Kontakt:
Prof. Adriano Previtali, Departement für Öffentliches Recht, 026 300 81 32, adriano.previtali@unifr.ch

Patrice Meyer-Bisch, IIEDH, 026 300 73 43, patrice.meyer-bisch@unifr.ch


Infos & Anhänge

Publiziert am 30.10.2013


Quellen

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