ExkursionPublikationsdatum 30.05.2018

New York: Global Immigrant City, Frühling 2018


Die Studienreise nach New York geht den historischen und gegenwärtigen Spuren von Migration in einer Stadt nach, die als Immigrant City per excellence gilt. Von niederländischen Migrierenden als «Nieuw Amsterdam» gegründet und von den Engländern umbenannt, veränderte sich die Stadt mit jeder neu ankommenden Einwanderungsgruppe. Die Studienreise legt den Schwerpunkt auf das 19. und 20. Jahrhundert, als mehrere Einwanderungsschübe New York zu einer Metropole werden liessen: Von der irischen und deutschen Migration ab Mitte des 19. Jahrhunderts, über die italienische und osteuropäische Migration um die Jahrhundertwende zur lateinamerikanischen und asiatischen Migration ab 1960 bis in die Gegenwart. Dabei wirkte sich der Wandel der US-Einwanderungspolitik immer auch stark auf New York als «Eingangstor» zu Amerika aus. Auf der Studienreise werden wir den wichtigen Etappen dieser vielfältigen Migrationsgeschichte aufgrund von Museen, Erinnerungsorten und Lokalitäten und in Gesprächen mit renommierten Forschenden zu Migration nachgehen. Auf Walking Tours mit lokalen Experten/innen werden wir einen Einblick in Geschichte und Alltag der Migrierenden in verschiedenen Quartieren von Manhattan, Brooklyn und Queens erhalten. Es geht letztlich auch darum, das aktuelle, pulsierende New York als Immigrant City zu erleben, in der Menschen aus mehr als 150 Ländern leben.