Wie klingt Geschichte?
Welche Rolle spielten Kirchenglocken im Tagesablauf der frühen Neuzeit? Wie hörte sich die Industrialisierung an? Welche Bedeutung hatte Musik in der Französischen Revolution – und was lässt sich aus den Nationalhymnen der beiden deutschen Staaten herauslesen? Wie still war die Welt früher wirklich?
Diese Weiterbildung lädt dazu ein, Geschichte neu zu hören – und Klänge, Geräusche und Musik als historische Quellen zu entdecken. Anhand von fachlichen und fachdidaktischen Anregungen und Praxisbeispielen zu unterschiedlichen Themen des Geschichtsunterrichts erhalten die Teilnehmer*innen Ideen und Materialien für den kompetenzorientierten Geschichtsunterricht.
Objectifs
- Die Teilnehmer*innen (TN) können Musik-, Ton- und Geräuschquellen als historische Quellen für den Geschichtsunterricht auswählen, interpretieren und didaktisch nutzen.
- Die TN können die vier Handlungsaspekte im eigenen Unterricht bewusst einsetzen und den Lebensweltbezug für die Schüler*innen herstellen.
- Die TN können Einstiegs- und Ausklangsphasen sinnvoll planen und wirksam umsetzen.
- Die TN können den Unterricht so planen und durchführen, dass der Aufbau von narrativen Kompetenzen bei Schüler*innen begünstigt wird.
Public-cible
Enseignant·e Secondaire I
Responsables et intervenant·e·s
Intervenant·e·s
- Oberholzer Frédéric
Dates et lieux
| Période | Lieu |
|---|---|
| 04.11.2026 de 17:30 à 19:30 | OS Tafers, Galerie Ost |
Bibliographie
- Paul, Gerhard. (2013). Sound des Jahrhunderts. Bundeszentrale für politische Bildung.
- Corbin, Alain. (1936). Die Sprache der Glocken : ländliche Gefühlskultur und symbolische Ordnung im Frankreich des 19. Jahrhunderts. S. Fischer.
Essentiels
| Délai d'inscription | 04.11.2026 |
|---|---|
| Date(s) | Durchführungsentscheid : |
| Durée | 2 Stunden |
| Type | Cours annuel |
| Langue | Allemand |
| Format | Présentiel |
Lieu(x)
OS Tafers, Galerie OstContact
Weiterbildungsstelle Schule
Email
+41 26 300 68 23
