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Antrieb für Frauenanteil an der Uni


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Mit dem Programm REGARD stellen die Westschweizer Hochschulen den Forscherinnen und Dozentinnen ein Instrument für die Karriereplanung zur Seite. Die Workshop-Serie 2013 beginnt am 7. Februar mit einem Medientraining an der Universität Freiburg.


Bild: Thinkstock

Der Frauenanteil bei den Professuren an den Schweizer Unis hat sich in den letzten zehn Jahren fast verdoppelt. Trotzdem fällt die Beteiligung mit 17.8% (2012) der Professorenschaft immer noch bescheiden aus. Dem Karrieremanagement des weiblichen akademischen Personals sowie den Rahmenbedingungen kommt deshalb bei der Förderung des Frauenanteils im wissenschaftlichen Betrieb eine entscheidende Rolle zu. Dazu will das Programm REGARD einen Beitrag leisten: In Workshops und durch den Austausch erhalten Doktorandinnen und Professorinnen konkrete Instrumente und mögliche Lösungswege für die Karriereplanung, die Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben und für die Betreuung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

Die Universität Freiburg beteiligt sich bei dieser sechsten Ausgabe von REGARD mit vier Workshops. Im Weiterbildungsprogramm findet man die Themenbereiche Kommunikations- und Sozialkompetenzen, Leadership und Teamführung sowie organisatorische Belange in Zusammenhang mit Mobilität und Familie. Die Forscherinnen erhalten beispielsweise Inputs zum Akquirieren von Drittmitteln für Forschungsprojekte oder sie können einen Workshop besuchen, in dem sie lernen, wissenschaftliche Inhalte einem breiten Publikum zu vermitteln. Acht Workshops werden dieses Jahr in englischer Sprache angeboten, während die restlichen Kurse auf Französisch durchgeführt werden.

Übersicht zu den Workshops: http://www.unifr.ch/regard/atelier/liste

Wie Programmleiterin Muriel Besson von der Dienststelle für Gleichstellung an der Universität Freiburg festhält, trifft das Angebot auf grosse Resonanz: "Für einige Workshops bestehen Wartelisten, obwohl wir ihre Anzahl und die thematische Bandbreite seit der ersten Ausgabe 2004/2005 deutlich erhöht haben." Die Evaluation der Workshops durch die Teilnehmerinnen ermöglicht es der Organisation zudem, das Angebot jedes Jahr den aktuellen Bedürfnissen der Forscherinnen anzupassen. Finanziert wird REGARD von den teilnehmenden Universitäten, die wiederum im Rahmen des Bundesprogramms "Chancengleichheit" von der Schweizerischen Universitätskonferenz unterstützt werden.

Weitere Infos:
http://www.unifr.ch/regard
http://www.crus.ch/information-programme/chancengleichheit

Kontakt: Muriel Besson Gumy, Dienststelle für die Gleichstellung von Frau und Mann, Universität Freiburg, 026 300 70 43, muriel.besson@unifr.ch


Infos & Anhänge

Publiziert am 06.02.2013


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