Programme der Universität Freiburg

Alle Fakultäten der Universität Freiburg bieten Kurse für Doktorierende an. 

Liste

Theologische Fakultät

  • Theologie

    Die Theologische Fakultät der Universität Freiburg ist die grösste Theologische Fakultät der Schweiz und in eine staatliche Universität integriert. Sie unterliegt staatlichem Recht wie die übrigen Fakultäten der Universität, besitzt aber zugleich die Anerkennung kirchlicher Autoritäten und wird vom Dominikanerorden und von der Schweizer Bischofskonferenz mitgetragen.

    Die Theologie unterscheidet sich zugleich von den anderen Wissenschaftsgebieten, weil sie eine eigene leitende Perspektive hat: Sie handelt grundlegend von Gott und von den Geschöpfen, insofern sie auf Gott als Ursprung und Ziel bezogen sind. Sie reflektiert ihre eigene Stellung und jene der Kirche in der Gesellschaft. Theologen und Theologinnen tragen Mitverantwortung für eine nachhaltige Entwicklung mit menschlichem Antlitz auf unserem Planeten. Angesichts der Deregulierung im religiösen und ethischen Bereich (fundamentalistische und esoterische Strömungen) und in der Suche nach einem friedlichen Zusammenleben der Religionen und Kulturen hat die kritische Arbeit der Theologie einen wertvollen Beitrag zu leisten, um Wert- und Wahrheitsfragen im gesellschaftlichen Diskurs lebendig zu halten.

    In diesem weiten Horizont steht die Theologische Fakultät im Dienst der Kirche als Gemeinschaft wie auch ihrer einzelnen Glieder sowie im Dienst an der Gesellschaft. Das Fragen und Forschen der Theologie, das mit unterschiedlichen wissenschaftlichen Methoden arbeitet, hat eine kritisch-aufbauende Funktion.

    Professorinnen und Professoren, die berechtigt sind, Dissertationen zu betreuen

    Biblische Studien

    • Dr. Gudrun Nassauer

    Spezialisierungsbereiche:
    – Neues Testament

    • PD Dr. Philippe Hugo

    Spezialisierungsbereiche:
    – Hebräische Bibel
    – Griechische Bibel der Septuaginta

    • Prof. Philippe Lefebvre

    Spezialisierungsbereiche:
    – Bibel
    – Beziehungen Bibel (Christentum) und Kultur, Bibel und Literatur, Kino

    • Prof. Thomas Schumacher

    Spezialisierungsbereiche:
    – Neutestamentliche Exegese

    Patristik und Kirchengeschichte

    • Prof. Mariano Delgado

    Spezialisierungsbereiche:
    – Mittlere und Neuere Kirchengeschichte
    – Kirche und Gesellschaft in Lateinamerika
    – Kirche und Gesellschaft in Europa allgemein unter besonderer Berücksichtigung der Situation in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Spanien
    – Interreligiöser Dialog
    – Religion und Gewalt
    – Religion und Migration
    – Multikulturalismus
    – Christentum/Kirche und Politik

    • Tit.Prof. Gregor Emmenegger

    Spezialisierungsbereiche:
    – Patristik und Kirchengeschichte

    • Prof. Paul-Bernard Hodel

    Spezialisierungsbereiche:
    – Mittelalterliche, neuzeitliche und zeitgenössische Kirchengeschichte

    • Prof. Franz Mali

    Spezialisierungsbereiche:
    – Frühes Christentum
    – Geschichte des Christentums im Osten, insbesondere im Nahen Osten

    Glaubens- und Religionswissenschaften, Philosophie

    • Prof. Gilles Emery

    Spezialisierungsbereiche:
    – Gottesfrage
    – Dreifaltigkeit
    – Christus
    – Schöpfung
    – Christliche Menschensicht
    – Leben nach dem Tod

    • Prof. Barbara Hallensleben

    Spezialisierungsbereiche:
    – Ökumenische Fragen
    – Ostkirchen
    – Ostkirchliche Theologie und Spiritualität
    – Fragen des Glaubens, der Lehre der katholischen Kirche
    – Fragen der Forschungsförderung

    • Prof. Veronika Hoffmann

    Spezialisierungsbereiche:
    – Dogmatik
    – Deutschsprachige theologische Strömungen des 20. Jahrhunderts
    – Die theologische Rezeption von Charles Taylor und Paul Ricoeur
    – Erlösungslehre
    – Glaube und religiöse Indifferenz

    • Prof. Joachim Negel

    Spezialisierungsbereiche:
    – Fundamentaltheologie

    • Tit.Prof.François-Xavier Putallaz

    Spezialisierungsbereiche:
    – Ethische, bioethische und gesellschaftliche Fragen

    • Tit.Prof. Bernard Schumacher

    Spezialisierungsbereiche:
    – Ethische, bioethische und gesellschaftliche Fragen

    • Prof. Helmut Zander

    Spezialisierungsbereiche:
    – Vergleichende Religionsgeschichte und interreligiöser Dialog

    Moraltheologie und Ethik

    • Prof. Daniel Bogner

    Spezialisierungsbereiche:
    – Allgemeine Moraltheologie und Ethik

    • Prof. Thierry Collaud

    Spezialisierungsbereiche:
    – Besondere Moraltheologie und christliche Sozialethik

    • Prof. Hansjörg Schmid

    Spezialisierungsbereiche:
    – Islam und Gesellschaft, interreligiöse Ethik

    • Tit.Prof. Markus Zimmermann

    Spezialisierungsbereiche:
    – Grundlegung einer christlichen Sozialethik
    – Theologische Bioethik
    – Verteilungsgerechtigkeit im Gesundheitswesen
    – Entscheidungen am Lebensende
    – Ethik der Palliative Care
    – Arbeit und soziale Sicherung
    – Migration und Integration

    Praktische Theologie

    • Prof. François-Xavier Amherdt

    Spezialisierungsbereiche:
    – Seelsorgerische Fragen
    – Pfarreien und Diözesen, Religionsunterricht, Katechismus
    – Theologie und Geisteswissenschaften, insbesondere Psychologie und Soziologie
    – Public Relations

    • Prof. Astrid Kaptijn

    Spezialisierungsbereiche:
    – Kanonisches Recht

    • Prof. Martin Klöckener

    Spezialisierungsbereiche:
    – Liturgie
    – Gottesdienst
    – Feier der Sakramente
    – Liturgische Zeiten und Feste, Kirchenjahr
    – Ritus
    – Gebet
    – Frömmigkeit
    – Volksfrömmigkeit
    – Liturgischer Raum, Bau und Ausstattung von Kirchen

    • Prof. Salvatore Loiero

    Spezialisierungsbereiche:
    – Pastoraltheologie

    Kontakt

    Theologische Fakultät
    Dekanat
    Eveline Jungo
    eveline.jungo@unifr.ch
    http://studies.unifr.ch/go/de-theology

    Verliehener Titel

    Sacrae theologiae doctor

    Anmeldeverfahren

    Studieninteressierte mit Schweizer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/6i0YU

    Studieninteressierte mit ausländischer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/WzbjU

  • Religionsstudien

    Religion stand in der Moderne unter dem Verdacht, mit ihren Verheissungen und vermeintlichen Vertröstungen die Anstrengungen der Aufklärung und des sozialen Fortschritts der Menschheit zu hemmen. Inzwischen leben wir in einer «religionsfreundlichen» Gesellschaft, die von einem neuen Interesse am «religiösen Phänomen» gekennzeichnet ist. Doch die neue Rolle der Religionen in einer pluralistischen und multikulturellen Gesellschaft ist alles andere als eindeutig. Sie bringen ein Konfliktpotential mit sich und drängen zum Frieden. Sie widersetzen sich der Säkularisierung und bestärken sie zugleich, denn sie sind Ausdruck eines Bekenntnisses und fördern gerade dadurch die Neutralisierung der Öffentlichkeit.

    Die Theologische Fakultät der Universität Freiburg ist die grösste Theologische Fakultät der Schweiz und in eine staatliche Universität integriert. Sie unterliegt staatlichem Recht wie die übrigen Fakultäten der Universität, besitzt aber zugleich die Anerkennung kirchlicher Autoritäten und wird vom Dominikanerorden und von der Schweizer Bischofskonferenz mitgetragen.

    Die Theologische Fakultät berücksichtigt die Methodenvielfalt, hat aber zugleich in ihrer Eigenart als Glaubenswissenschaft Zugang zur Religion als Bekenntnis und verfügt über wissenschaftliche Mittel zur Analyse und zur kritischen wie konstruktiven Begleitung und Anregung des interreligiösen Dialogs.
    In dieser Kompetenz bietet die Theologische Fakultät Studienprogramme an, die nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch dazu hinführen, den eigenen Standort im Dialog der Religionen und mit den Religionen zu klären und zu vertiefen.

    Professorinnen und Professoren, die berechtigt sind, Dissertationen zu betreuen

    Biblische Studien

    • Dr. Gudrun Nassauer

    Spezialisierungsbereiche:
    – Neues Testament

    • PD Dr. Philippe Hugo

    Spezialisierungsbereiche:
    – Hebräische Bibel
    – Griechische Bibel der Septuaginta

    • Prof. Philippe Lefebvre

    Spezialisierungsbereiche:
    – Bibel
    – Beziehungen Bibel (Christentum) und Kultur, Bibel und Literatur, Kino

    • Prof. Thomas Schumacher

    Spezialisierungsbereiche:
    – Neutestamentliche Exegese

    Patristik und Kirchengeschichte

    • Prof. Mariano Delgado

    Spezialisierungsbereiche:
    – Mittlere und Neuere Kirchengeschichte
    – Kirche und Gesellschaft in Lateinamerika
    – Kirche und Gesellschaft in Europa allgemein unter besonderer Berücksichtigung der Situation in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Spanien
    – Interreligiöser Dialog
    – Religion und Gewalt
    – Religion und Migration
    – Multikulturalismus
    – Christentum/Kirche und Politik

    • Tit.Prof. Gregor Emmenegger

    Spezialisierungsbereiche:
    – Patristik und Kirchengeschichte

    • Prof. Paul-Bernard Hodel

    Spezialisierungsbereiche:
    – Mittelalterliche, neuzeitliche und zeitgenössische Kirchengeschichte

    • Prof. Franz Mali

    Spezialisierungsbereiche:
    – Frühes Christentum
    – Geschichte des Christentums im Osten, insbesondere im Nahen Osten

    Glaubens- und Religionswissenschaften, Philosophie

    • Prof. Gilles Emery

    Spezialisierungsbereiche:
    – Gottesfrage
    – Dreifaltigkeit
    – Christus
    – Schöpfung
    – Christliche Menschensicht
    – Leben nach dem Tod

    • Prof. Barbara Hallensleben

    Spezialisierungsbereiche:
    – Ökumenische Fragen
    – Ostkirchen
    – Ostkirchliche Theologie und Spiritualität
    – Fragen des Glaubens, der Lehre der katholischen Kirche
    – Fragen der Forschungsförderung

    • Prof. Veronika Hoffmann

    Spezialisierungsbereiche:
    – Dogmatik
    – Deutschsprachige theologische Strömungen des 20. Jahrhunderts
    – Die theologische Rezeption von Charles Taylor und Paul Ricoeur
    – Erlösungslehre
    – Glaube und religiöse Indifferenz

    • Prof. Joachim Negel

    Spezialisierungsbereiche:
    – Fundamentaltheologie

    • Tit.Prof.François-Xavier Putallaz

    Spezialisierungsbereiche:
    – Ethische, bioethische und gesellschaftliche Fragen

    • Tit.Prof. Bernard Schumacher

    Spezialisierungsbereiche:
    – Ethische, bioethische und gesellschaftliche Fragen

    • Prof. Helmut Zander

    Spezialisierungsbereiche:
    – Vergleichende Religionsgeschichte und interreligiöser Dialog

    Moraltheologie und Ethik

    • Prof. Daniel Bogner

    Spezialisierungsbereiche:
    – Allgemeine Moraltheologie und Ethik

    • Prof. Thierry Collaud

    Spezialisierungsbereiche:
    – Besondere Moraltheologie und christliche Sozialethik

    • Prof. Hansjörg Schmid

    Spezialisierungsbereiche:
    – Islam und Gesellschaft, interreligiöse Ethik

    • Tit.Prof. Markus Zimmermann

    Spezialisierungsbereiche:
    – Grundlegung einer christlichen Sozialethik
    – Theologische Bioethik
    – Verteilungsgerechtigkeit im Gesundheitswesen
    – Entscheidungen am Lebensende
    – Ethik der Palliative Care
    – Arbeit und soziale Sicherung
    – Migration und Integration

    Praktische Theologie

    • Prof. François-Xavier Amherdt

    Spezialisierungsbereiche:
    – Seelsorgerische Fragen
    – Pfarreien und Diözesen, Religionsunterricht, Katechismus
    – Theologie und Geisteswissenschaften, insbesondere Psychologie und Soziologie
    – Public Relations

    • Prof. Astrid Kaptijn

    Spezialisierungsbereiche:
    – Kanonisches Recht

    • Prof. Martin Klöckener

    Spezialisierungsbereiche:
    – Liturgie
    – Gottesdienst
    – Feier der Sakramente
    – Liturgische Zeiten und Feste, Kirchenjahr
    – Ritus
    – Gebet
    – Frömmigkeit
    – Volksfrömmigkeit
    – Liturgischer Raum, Bau und Ausstattung von Kirchen

    • Prof. Salvatore Loiero

    Spezialisierungsbereiche:
    – Pastoraltheologie

    Kontakt

    Theologische Fakultät
    Dekanat
    Eveline Jungo
    eveline.jungo@unifr.ch
    http://studies.unifr.ch/go/de-theology

    Verliehener Titel

    Philosophiae doctor in studiis religiosis / Doctor of Philosophy in the study of Religion (PhD)

    Anmeldeverfahren

    Studieninteressierte mit Schweizer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/6i0YU

    Studieninteressierte mit ausländischer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/WzbjU

  • Theologische Studien

    Die Theologische Fakultät der Universität Freiburg ist die grösste Theologische Fakultät der Schweiz und in eine staatliche Universität integriert. Sie unterliegt staatlichem Recht wie die übrigen Fakultäten der Universität, besitzt aber zugleich die Anerkennung kirchlicher Autoritäten und wird vom Dominikanerorden und von der Schweizer Bischofskonferenz mitgetragen.

    Die Theologie unterscheidet sich zugleich von den anderen Wissenschaftsgebieten, weil sie eine eigene leitende Perspektive hat: Sie handelt grundlegend von Gott und von den Geschöpfen, insofern sie auf Gott als Ursprung und Ziel bezogen sind. Sie reflektiert ihre eigene Stellung und jene der Kirche in der Gesellschaft. Theologen und Theologinnen tragen Mitverantwortung für eine nachhaltige Entwicklung mit menschlichem Antlitz auf unserem Planeten. Angesichts der Deregulierung im religiösen und ethischen Bereich (fundamentalistische und esoterische Strömungen) und in der Suche nach einem friedlichen Zusammenleben der Religionen und Kulturen hat die kritische Arbeit der Theologie einen wertvollen Beitrag zu leisten, um Wert- und Wahrheitsfragen im gesellschaftlichen Diskurs lebendig zu halten.

    In diesem weiten Horizont steht die Theologische Fakultät im Dienst der Kirche als Gemeinschaft wie auch ihrer einzelnen Glieder sowie im Dienst an der Gesellschaft. Das Fragen und Forschen der Theologie, das mit unterschiedlichen wissenschaftlichen Methoden arbeitet, hat eine kritisch-aufbauende Funktion.

    Das Doktorat in Theologischen Studien richtet sich vorwiegend an Personen, die Theologie als Hauptprogrammstudium (mit einem Nebenprogramm) absolviert haben.

    Professorinnen und Professoren, die berechtigt sind, Dissertationen zu betreuen

    Biblische Studien

    • Dr. Gudrun Nassauer

    Spezialisierungsbereiche:
    – Neues Testament

    • PD Dr. Philippe Hugo

    Spezialisierungsbereiche:
    – Hebräische Bibel
    – Griechische Bibel der Septuaginta

    • Prof. Philippe Lefebvre

    Spezialisierungsbereiche:
    – Bibel
    – Beziehungen Bibel (Christentum) und Kultur, Bibel und Literatur, Kino

    • Prof. Thomas Schumacher

    Spezialisierungsbereiche:
    – Neutestamentliche Exegese

    Patristik und Kirchengeschichte

    • Prof. Mariano Delgado

    Spezialisierungsbereiche:
    – Mittlere und Neuere Kirchengeschichte
    – Kirche und Gesellschaft in Lateinamerika
    – Kirche und Gesellschaft in Europa allgemein unter besonderer Berücksichtigung der Situation in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Spanien
    – Interreligiöser Dialog
    – Religion und Gewalt
    – Religion und Migration
    – Multikulturalismus
    – Christentum/Kirche und Politik

    • Tit.Prof. Gregor Emmenegger

    Spezialisierungsbereiche:
    – Patristik und Kirchengeschichte

    • Prof. Paul-Bernard Hodel

    Spezialisierungsbereiche:
    – Mittelalterliche, neuzeitliche und zeitgenössische Kirchengeschichte

    • Prof. Franz Mali

    Spezialisierungsbereiche:
    – Frühes Christentum
    – Geschichte des Christentums im Osten, insbesondere im Nahen Osten

    Glaubens- und Religionswissenschaften, Philosophie

    • Prof. Gilles Emery

    Spezialisierungsbereiche:
    – Gottesfrage
    – Dreifaltigkeit
    – Christus
    – Schöpfung
    – Christliche Menschensicht
    – Leben nach dem Tod

    • Prof. Barbara Hallensleben

    Spezialisierungsbereiche:
    – Ökumenische Fragen
    – Ostkirchen
    – Ostkirchliche Theologie und Spiritualität
    – Fragen des Glaubens, der Lehre der katholischen Kirche
    – Fragen der Forschungsförderung

    • Prof. Veronika Hoffmann

    Spezialisierungsbereiche:
    – Dogmatik
    – Deutschsprachige theologische Strömungen des 20. Jahrhunderts
    – Die theologische Rezeption von Charles Taylor und Paul Ricoeur
    – Erlösungslehre
    – Glaube und religiöse Indifferenz

    • Prof. Joachim Negel

    Spezialisierungsbereiche:
    – Fundamentaltheologie

    • Tit.Prof.François-Xavier Putallaz

    Spezialisierungsbereiche:
    – Ethische, bioethische und gesellschaftliche Fragen

    • Tit.Prof. Bernard Schumacher

    Spezialisierungsbereiche:
    – Ethische, bioethische und gesellschaftliche Fragen

    • Prof. Helmut Zander

    Spezialisierungsbereiche:
    – Vergleichende Religionsgeschichte und interreligiöser Dialog

    Moraltheologie und Ethik

    • Prof. Daniel Bogner

    Spezialisierungsbereiche:
    – Allgemeine Moraltheologie und Ethik

    • Prof. Thierry Collaud

    Spezialisierungsbereiche:
    – Besondere Moraltheologie und christliche Sozialethik

    • Prof. Hansjörg Schmid

    Spezialisierungsbereiche:
    – Islam und Gesellschaft, interreligiöse Ethik

    • Tit.Prof. Markus Zimmermann

    Spezialisierungsbereiche:
    – Grundlegung einer christlichen Sozialethik
    – Theologische Bioethik
    – Verteilungsgerechtigkeit im Gesundheitswesen
    – Entscheidungen am Lebensende
    – Ethik der Palliative Care
    – Arbeit und soziale Sicherung
    – Migration und Integration

    Praktische Theologie

    • Prof. François-Xavier Amherdt

    Spezialisierungsbereiche:
    – Seelsorgerische Fragen
    – Pfarreien und Diözesen, Religionsunterricht, Katechismus
    – Theologie und Geisteswissenschaften, insbesondere Psychologie und Soziologie
    – Public Relations

    • Prof. Astrid Kaptijn

    Spezialisierungsbereiche:
    – Kanonisches Recht

    • Prof. Martin Klöckener

    Spezialisierungsbereiche:
    – Liturgie
    – Gottesdienst
    – Feier der Sakramente
    – Liturgische Zeiten und Feste, Kirchenjahr
    – Ritus
    – Gebet
    – Frömmigkeit
    – Volksfrömmigkeit
    – Liturgischer Raum, Bau und Ausstattung von Kirchen

    • Prof. Salvatore Loiero

    Spezialisierungsbereiche:
    – Pastoraltheologie

    Kontakt

    Theologische Fakultät
    Dekanat
    Eveline Jungo
    eveline.jungo@unifr.ch
    http://studies.unifr.ch/go/de-theology

    Verliehener Titel

    Philosophiae doctor in studiis theologicis / Doctor of Philosophy in theological studies (PhD)

    Anmeldeverfahren

    Studieninteressierte mit Schweizer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/6i0YU

    Studieninteressierte mit ausländischer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/WzbjU

Rechtswissenschaftliche Fakultät

  • Rechtswissenschaftliche Studien

    Mit ihren wissenschaftlichen Exzellenzzentren und den klar profilierten Forschungsaktivitäten, die sich über alle juristischen Disziplinen erstrecken, hat sich die Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität Freiburg den aktuellen und zukünftigen Herausforderungen verpflichtet. Daher legt sie einen ganz besonderen Wert auf das Doktoratsprogramm, das jungen Forschern optimale Bedingungen für die Erlangung der Doktorwürde in Rechtswissenschaftlichen Studien bieten soll.

    Dieses von der Rechtswissenschaftlichen Fakultät angebotene Doktoratsprogramm wendet sich an Doktorandinnen und Doktoranden, die über einen Master of Arts in Legal Studies (MALS) verfügen. Das Programm ist mehrsprachig und erstreckt sich über zahlreiche juristische Spezialgebiete (Privatrecht, öffentliches Recht, Handelsrecht, internationales Recht, Rechtsgeschichte, Rechtsphilosophie etc.). Es stützt sich auf verschiedene spezialisierte Forschungszentren und ein grosses Netzwerk von national und international renommierten Wissenschaftspartnern.

    Die an der Fakultät geleiteten Doktoratsarbeiten können in den Forschungsbereich der folgenden Departemente fallen:

    • Privatrecht: umfasst die Disziplinen Zivilrecht sowie schweizerisches und europäisches Obligationenrecht inklusive des römischen Rechts und der Rechtsvergleichung.
    • Öffentliches Recht: umfasst das Staatsrecht und das Verwaltungsrecht sowie das Kirchenrecht und das Sozialversicherungsrecht. Ferner befasst sich das Departement mit dem Arbeitsrecht und der Rechtsgeschichte.
    • Strafrecht: Strafrecht sowie schweizerisches und internationales Strafprozessrecht, Rechtshilfe und Kriminologie.
    • Internationales Recht und Handelsrecht: internationales Recht und Europarecht, Handelsrecht, internationales Privatrecht sowie Zivilprozessrecht. Auch das Steuerrecht und die Rechtsphilosophie fallen in die Arbeitsbereiche dieses Departements.

    Im Rahmen ihrer Forschungsarbeiten können die Doktorandinnen und Doktoranden auch mit den folgenden Fakultätsinstituten zusammenarbeiten:

    • Föderalismus
    • Europarecht
    • Religionsrecht
    • Baurecht
    • Recht und Wirtschaft
    • Interfakultäre Institute (Institut für Ethik und Menschenrechte und Institut für Familienforschung und -beratung)

    Auch an verschiedenen Doktoratsprogrammen anderer Schweizer Universitäten können die Doktorandinnen und Doktoranden teilnehmen. Insbesondere beteiligen sie sich am rechtswissenschaftlichen Doktoratsprogramm der Conférence Universitaire de Suisse Occidentale (CUSO) und am rechtswissenschaftlichen, philosophischen und geschichtswissenschaftlichen Doktoratsprogramm «Recht, Ideen und Politik Europas» der Universitäten Freiburg und Bern.

    Das rechtswissenschaftliche Doktoratsprogramm der CUSO

    Die an der Universität Freiburg, Lausanne, Genf oder Neuenburg in das Doktoratsprogramm eingeschriebenen Doktorandinnen und Doktoranden können am rechtswissenschaftlichen Doktoratsprogramm der Conférence Universitaire de Suisse Occidentale (CUSO) teilnehmen. Mit diesem Programm wird das Ziel verfolgt, über Kontakte zwischen den Forschern und mittels zahlreicher Doktoratsaktivitäten optimale Erstellungsbedingungen für die Dissertation zu bieten. Neben der Arbeit an ihrer Dissertation erhalten die Doktorandinnen und Doktoranden eine Ausbildung, in deren Rahmen sie verschiedene allgemeine Kompetenzen entwickeln und sich bestmöglich auf ihre anschliessende akademische oder berufliche Laufbahn vorbereiten können.

    Das rechtswissenschaftliche, philosophische und geschichtswissenschaftliche Doktoratsprogramm «Recht, Ideen und Politik Europas»

    Bei dem Programm «Droit, idées et politique de l'Europe – Recht, Ideen und Politik Europas – Law, Ideas and Politics of Europe» handelt es sich um ein interdisziplinäres und zweisprachiges Doktoratsprogramm für die Doktorandinnen und Doktoranden der Universitäten Freiburg und Bern.

    Mit diesem Programm sollen die Grundlagenforschung und die interdisziplinäre Forschung in den Bereichen Recht, Ideen und Politik Europas erweitert werden. Zu diesem Zweck werden die Doktoratsarbeiten intensiv betreut und eine Reihe von Aktivitäten wie Doktorandenkolloquien, Blockseminare, jährliche Treffen und Begleitseminare ausgerichtet. Die Teilnehmer sind Doktorandinnen und Doktoranden in Rechtswissenschaften, Philosophie und Geschichte, die an europäischen Fragen und – breiter gefasst – internationalen Beziehungen interessiert sind. Auf diese Weise können die Doktorandinnen und Doktoranden nicht nur ihre eigenen Forschungsfragen diskutieren und bearbeiten, sondern aus den unterschiedlichen Interpretationen der anderen Disziplinen auch neue Fragen ableiten.

    Professorinnen und Professoren, die berechtigt sind, Dissertationen zu betreuen

    • Prof. Marc Amstutz

    Spezialisierungsbereiche:
    – Gesellschaftsrecht
    – Konzernrecht
    – Wettbewerbsrecht
    – Rechtssoziologie
    – Rechtstheorie
    – Methodenlehre

    Leitung von Dissertationen in deutscher, französischer oder englischer Sprache.

    • Prof. Eva Maria Belser

    Spezialisierungsbereiche:
    – Schweizerisches und vergleichendes Verfassungsrecht
    – Grund- und Menschenrechte
    – Demokratie
    – Föderalismus
    – Verwaltungsrecht

    Leitung von Dissertationen in deutscher, englischer oder französischer Sprache.

    • Prof. Samantha Besson

    Spezialisierungsbereiche:
    – Völkerrecht
    – Europarecht
    – Internationales und europäisches Menschenrecht
    – Theorie der Menschenrechte
    – Philosophie des internationalen und europäischen Rechts
    – Allgemeines internationales Recht (Themen, Quellen, Verantwortlichkeit, Beziehungen zum nationalen Recht, Beilegung von internationalen Rechtsstreitigkeiten)
    – Verfassungs- und Institutionenrecht der EU
    – ECHR-Recht
    – Antidiskriminierungsrecht

    Leitung von Dissertationen in französischer oder englischer Sprache.

    • Prof. Marc Bors

    Spezialisierungsbereiche:
    – Römisches Recht

    Leitung von Dissertationen in deutscher Sprache.

    • Prof. Basile Cardinaux

    Spezialisierungsbereiche:
    – Arbeitsrecht
    – Sozialversicherungsrecht

    Leitung von Dissertationen in deutscher oder französischer Sprache.

    • Prof. Jacques Dubey

    Spezialisierungsbereiche:
    – Verfassungsrecht
    – Verwaltungsrecht

    Leitung von Dissertationen in französischer Sprache.

    • Prof. Astrid Epiney

    Spezialisierungsbereiche:
    – Recht der Europäischen Union
    – Völkerrecht
    – Rechtliche Beziehungen Schweiz-EU
    – Europäisches und internationales Umweltrecht
    – Europäisches und schweizerisches Datenschutzrecht
    – Ausgewählte Gebiete des öffentlichen Rechts

    Leitung von Dissertationen in deutscher oder französischer Sprache.

    • Prof. Gerhard Fiolka

    Spezialisierungsbereiche:
    – Internationales Strafrecht
    – Europäisches Strafrecht
    – Internationale Rechtshilfe in Strafsachen
    – Nebenstrafrecht (insbesondere Strassenverkehrs- und Betäubungsmittelstrafrecht)

    Leitung von Dissertationen in deutscher oder französischer Sprache.

    • Prof. Christiana Fountoulakis

    Spezialisierungsbereiche:
    – Familienrecht
    – Personenrecht
    – Medienrecht
    – Kinder- und Erwachsenenschutzrecht
    – Obligationenrecht
    – Internationales Privatrecht
    – Schiedsverfahrensrecht

    Leitung von Dissertationen in französischer, deutscher oder englischer Sprache.

    • Prof. Clémence Grisel

    Spezialisierungsbereiche:
    – Schweizerisches Staatsrecht
    – Verwaltungsrecht
    – Verwaltungsprozessrecht

    Leitung von Dissertationen in französischer Sprache.

    • Prof. Michel Heinzmann

    Spezialisierungsbereiche:
    – Zivilprozessrecht
    – Vollstreckungsrecht

    Leitung von Dissertationen in französischer oder deutscher Sprache.

    • Prof. Pascal Hinny

    Spezialisierungsbereiche:
    – Nationales und internationales Steuerrecht

    Leitung von Dissertationen in deutscher Sprache.

    • Prof. Bettina Hürlimann-Kaup

    Spezialisierungsbereiche:
    – Sachenrecht
    – Personenrecht
    – Einleitungstitel ZGB

    Leitung von Dissertationen in deutscher Sprache.

    • Prof. Alexandra Jungo

    Spezialisierungsbereiche:
    – Familienrecht
    – Erbrecht

    Leitung von Dissertationen in deutscher Sprache.

    • Prof. Ramon Mabillard

    Spezialisierungsbereiche:
    – Nationales und internationales Zivilprozessrecht
    – Schuldbetreibungs- und Konkursrecht
    – Privatrecht

    Leitung von Dissertationen in deutscher, französischer oder englischer Sprache.

    • Prof. Yves Mausen

    Spezialisierungsbereiche:
    – Rechtsgeschichte

    Leitung von Dissertationen in französischer oder deutscher Sprache.

    • Prof. Marcel Alexander Niggli

    Spezialisierungsbereiche:
    – Strafrecht
    – Rechtsphilosophie

    Leitung von Dissertationen in deutscher Sprache.

    • Prof. René Pahud de Mortanges

    Spezialisierungsbereiche:
    – Rechts- und Verfassungsgeschichte
    – Religions- und Kirchenrecht

    Leitung von Dissertationen in deutscher Sprache.

    • Prof. Bertrand Perrin

    Spezialisierungsbereiche:
    – Sonderstrafrecht
    – Wirtschaftsstrafrecht
    – Strafprozessrecht

    Leitung von Dissertationen in französischer Sprache.

    • Prof. Pascal Pichonnaz

    Spezialisierungsbereiche:
    – Privatrecht
    – Römisches Recht
    – Obligationenrecht
    – Europäisches Privatrecht und europäisches Verbraucherrecht
    – Rechtsvergleichung
    – Schiedsverfahrensrecht

    Leitung von Dissertationen in französischer oder englischer Sprache.

    • Prof. Maryse Pradervand-Kernen

    Spezialisierungsbereiche:
    – Sachenrecht
    – Gemeinschaftliches Eigentum
    – Erbrecht
    – Einleitung des Zivilgesetzbuches
    – Mediation im Zivilrecht

    Leitung von Dissertationen in französischer Sprache.

    • Prof. Adriano Previtali

    Spezialisierungsbereiche:
    – Sozialrecht und Sozialversicherungsrecht
    – Verfassungsrecht

    Leitung von Dissertationen in französischer oder italienischer Sprache.

    • Prof. Thomas Probst

    Spezialisierungsbereiche:
    – Obligationenrecht, Haftpflichtrecht
    – Europäisches Privatrecht
    – Rechtsvergleichung
    – Internationales Vertragsrecht

    Leitung von Dissertationen in deutscher oder französischer Sprache.

    • Prof. Sarah Progin-Theuerkauf

    Spezialisierungsbereiche:
    – Europarecht
    – Europäisches Migrationsrecht

    Leitung von Dissertationen in deutscher, französischer oder englischer Sprache.

    • Prof. Nicolas Queloz

    Spezialisierungsbereiche:
    – Strafrecht Allgemeiner Teil
    – Strafrechtliche Sanktionen
    – Jugendstrafrecht
    – Kriminologie

    Leitung von Dissertationen in französischer Sprache.

    • Prof. Christof Riedo

    Spezialisierungsbereiche:
    – Strafrecht
    – Strafprozessrecht
    – Jugendstrafrecht

    Leitung von Dissertationen in deutscher Sprache.

    • Prof. Isabelle Romy Romerio Giudici

    Spezialisierungsbereiche:
    – Internationales Privatrecht / internationales Verfahrensrecht
    – Umweltrecht

    Leitung von Dissertationen in französischer oder deutscher Sprache.

    • Prof. Arnold Rusch

    Spezialisierungsbereiche:
    – Zivil- und Handelsrecht
    – Bau- und Sachenrecht

    Leitung von Dissertationen in deutscher oder französischer Sprache.

    • Prof. Andreas Stöckli

    Spezialisierungsbereiche:
    – Verfassungsrecht
    – Allgemeines Verwaltungsrecht
    – Besonderes Verwaltungsrecht (insb. Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht, Wirtschaftsverwaltungsrecht, Energierecht, Bildungs- und Hochschulrecht, öffentliches Dienstrecht, Finanzhaushaltsrecht)
    – Öffentliches Prozessrecht

    Leitung von Dissertationen in deutscher oder französischer Sprache.

    • Prof. Hubert Stöckli

    Spezialisierungsbereiche:
    – Vertragsrecht (OR AT, OR BT und Nebengesetze)
    – Ausservertragliches Haftpflichtrecht
    – Privates Baurecht

    Leitung von Dissertationen in deutscher Sprache.

    • Prof. Walter Stoffel

    Spezialisierungsbereiche:
    – Recht und Wirtschaft
    – Handelsrecht
    – Internationales Privatrecht
    – Wettbewerbsrecht

    Leitung von Dissertationen in französischer, deutscher oder englischer Sprache.

    • Prof. Henri Torrione

    Spezialisierungsbereiche:
    – Steuerrecht
    – Rechtsphilosophie
    – Ethik und Recht

    Leitung von Dissertationen in französischer oder italienischer Sprache.

    • Prof. Bernhard Waldmann

    Spezialisierungsbereiche:
    – Staatsrecht (Staatsorganisation, Föderalismus, Grundrechte)
    – Verwaltungsrecht Allgemeiner Teil
    – Verwaltungsverfahrens- und Verwaltungsprozessrecht
    – Verwaltungsorganisation
    – Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht
    – Andere Gebiete des besonderen Verwaltungsrechts auf Anfrage

    Leitung von Dissertationen in deutscher oder französischer Sprache.

    • Prof. Franz Werro

    Spezialisierungsbereiche:
    – Obligationenrecht
    – Europäisches Privatrecht

    Leitung von Dissertationen in französischer Sprache.

    • Prof. Jean-Baptiste Zufferey

    Spezialisierungsbereiche:
    – Schweizerisches Verwaltungsrecht
    – Allgemeines Verwaltungsrecht
    – Soziales Verwaltungsrecht

    Leitung von Dissertationen in französischer oder englischer Sprache.

    Kontakt

    Rechtswissenschaftliche Fakultät
    Rachele Tiziani Tanner, Studienberaterin und Studienkoordinatorin
    rachele.tizianitanner@unifr.ch
    http://studies.unifr.ch/go/de-ius

    Verliehener Titel

    Philosophiae doctor in scientiis iuridicis / Doctor of Philosophy in Legal Studies (PhD)

    Anmeldeverfahren

    Studieninteressierte mit Schweizer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/6i0YU

    Studieninteressierte mit ausländischer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/WzbjU

  • Rechtswissenschaft

    Mit ihren wissenschaftlichen Exzellenzzentren und den klar profilierten Forschungsaktivitäten, die sich über alle juristischen Disziplinen erstrecken, hat sich die Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität Freiburg den aktuellen und zukünftigen Herausforderungen verpflichtet. Daher legt sie einen ganz besonderen Wert auf das Doktoratsprogramm, das jungen Forschern optimale Bedingungen für die Erlangung der Doktorwürde in Rechtswissenschaften bieten soll.

    Dieses von der Rechtswissenschaftlichen Fakultät angebotene Doktoratsprogramm ist mehrsprachig und erstreckt sich über zahlreiche juristische Spezialgebiete (Privatrecht, öffentliches Recht, Handelsrecht, internationales Recht, Rechtsgeschichte, Rechtsphilosophie etc.). Das Programm stützt sich auf verschiedene spezialisierte Forschungszentren und ein grosses Netzwerk von national und international renommierten Wissenschaftspartnern.

    Die an der Fakultät geleiteten Doktoratsarbeiten können in den Forschungsbereich der folgenden Departemente fallen:

    • Privatrecht: umfasst die Disziplinen Zivilrecht sowie schweizerisches und europäisches Obligationenrecht inklusive des römischen Rechts und der Rechtsvergleichung.
    • Öffentliches Recht: umfasst das Staatsrecht und das Verwaltungsrecht sowie das Kirchenrecht und das Sozialversicherungsrecht. Ferner befasst sich das Departement mit dem Arbeitsrecht und der Rechtsgeschichte.
    • Strafrecht: Strafrecht sowie schweizerisches und internationales Strafprozessrecht, Rechtshilfe und Kriminologie.
    • Internationales Recht und Handelsrecht: internationales Recht und Europarecht, Handelsrecht, internationales Privatrecht sowie Zivilprozessrecht. Auch das Steuerrecht und die Rechtsphilosophie fallen in die Arbeitsbereiche dieses Departements.

    Im Rahmen ihrer Forschungsarbeiten können die Doktorandinnen und Doktoranden auch mit den folgenden Fakultätsinstituten zusammenarbeiten:

    • Föderalismus
    • Europarecht
    • Religionsrecht
    • Baurecht
    • Recht und Wirtschaft
    • Interfakultäre Institute (Institut für Ethik und Menschenrechte und Institut für Familienforschung und -beratung)

    Auch an verschiedenen Doktoratsprogrammen anderer Schweizer Universitäten können die Doktorandinnen und Doktoranden teilnehmen. Insbesondere beteiligen sie sich am rechtswissenschaftlichen Doktoratsprogramm Programme doctoral en droit der Conférence Universitaire de Suisse Occidentale (CUSO) und am rechtswissenschaftlichen, philosophischen und geschichtswissenschaftlichen Doktoratsprogramm Recht, Ideen und Politik Europas der Universitäten Freiburg und Bern.

    Das rechtswissenschaftliche Doktoratsprogramm der CUSO

    Die an der Universität Freiburg, Lausanne, Genf oder Neuenburg in das Doktoratsprogramm eingeschriebenen Doktorandinnen und Doktoranden können am rechtswissenschaftlichen Doktoratsprogramm der Conférence Universitaire de Suisse Occidentale (CUSO) teilnehmen. Mit diesem Programm wird das Ziel verfolgt, über Kontakte zwischen den Forschern und mittels zahlreicher Doktoratsaktivitäten optimale Erstellungsbedingungen für die Dissertation zu bieten. Neben der Arbeit an ihrer Dissertation erhalten die Doktorandinnen und Doktoranden eine Ausbildung, in deren Rahmen sie verschiedene allgemeine Kompetenzen entwickeln und sich bestmöglich auf ihre anschliessende akademische oder berufliche Laufbahn vorbereiten können.

    Das rechtswissenschaftliche, philosophische und geschichtswissenschaftliche Doktoratsprogramm Recht, Ideen und Politik Europas

    Bei dem Programm Droit, idées et politique de l'Europe – Recht, Ideen und Politik Europas – Law, Ideas and Politics of Europe handelt es sich um ein interdisziplinäres und zweisprachiges Doktoratsprogramm für die Doktorandinnen und Doktoranden der Universitäten Freiburg und Bern.

    Mit diesem Programm sollen die Grundlagenforschung und die interdisziplinäre Forschung in den Bereichen Recht, Ideen und Politik Europas erweitert werden. Zu diesem Zweck werden die Doktoratsarbeiten intensiv betreut und eine Reihe von Aktivitäten wie Doktorandenkolloquien, Blockseminare, jährliche Treffen und Begleitseminare ausgerichtet. Die Teilnehmer sind Doktorandinnen und Doktoranden in Rechtswissenschaften, Philosophie und Geschichte, die an europäischen Fragen und – breiter gefasst – internationalen Beziehungen interessiert sind. Auf diese Weise können die Doktorandinnen und Doktoranden nicht nur ihre eigenen Forschungsfragen diskutieren und bearbeiten, sondern aus den unterschiedlichen Interpretationen der anderen Disziplinen auch neue Fragen ableiten.

    Professorinnen und Professoren, die berechtigt sind, Dissertationen zu betreuen

    • Prof. Marc Amstutz

    Spezialisierungsbereiche:
    – Gesellschaftsrecht
    – Konzernrecht
    – Wettbewerbsrecht
    – Rechtssoziologie
    – Rechtstheorie
    – Methodenlehre

    Leitung von Dissertationen in deutscher, französischer oder englischer Sprache.

    • Prof. Eva Maria Belser

    Spezialisierungsbereiche:
    – Schweizerisches und vergleichendes Verfassungsrecht
    – Grund- und Menschenrechte
    – Demokratie
    – Föderalismus
    – Verwaltungsrecht

    Leitung von Dissertationen in deutscher, englischer oder französischer Sprache.

    • Prof. Samantha Besson

    Spezialisierungsbereiche:
    – Völkerrecht
    – Europarecht
    – Internationales und europäisches Menschenrecht
    – Theorie der Menschenrechte
    – Philosophie des internationalen und europäischen Rechts
    – Allgemeines internationales Recht (Themen, Quellen, Verantwortlichkeit, Beziehungen zum nationalen Recht, Beilegung von internationalen Rechtsstreitigkeiten)
    – Verfassungs- und Institutionenrecht der EU
    – ECHR-Recht
    – Antidiskriminierungsrecht

    Leitung von Dissertationen in französischer oder englischer Sprache.

    • Prof. Martin Beyeler

    Spezialisierungsbereiche:
    – Privates Baurecht
    – Recht der öffentlichen Infrastrukturen
    – Recht der öffentlichen Nachfrage (insbesondere der öffentlichen Beschaffungen)
    – Juristische Analyse von alternativen Konfliktlösungsmethoden

    Leitung von Dissertationen in deutscher oder französischer Sprache.

    • Prof. Marc Bors

    Spezialisierungsbereiche:
    – Römisches Recht

    Leitung von Dissertationen in deutscher Sprache.

    • Prof. Basile Cardinaux

    Spezialisierungsbereiche:
    – Arbeitsrecht
    – Sozialversicherungsrecht

    Leitung von Dissertationen in deutscher oder französischer Sprache.

    • Prof. Isabelle Chabloz

    Spezialisierungsbereiche:
    – Gesellschaftsrecht, inkl. Übernahmerecht
    – Wettbewerbsrecht
    – Schuldbetreibungs- und Konkursrecht

    Leitung von Dissertationen in deutscher oder französischer Sprache.

    • Prof. Jacques Dubey

    Spezialisierungsbereiche:
    – Verfassungsrecht
    – Verwaltungsrecht

    Leitung von Dissertationen in französischer Sprache.

    • Prof. Astrid Epiney

    Spezialisierungsbereiche:
    – Recht der Europäischen Union
    – Völkerrecht
    – Rechtliche Beziehungen Schweiz-EU
    – Europäisches und internationales Umweltrecht
    – Europäisches und schweizerisches Datenschutzrecht
    – Ausgewählte Gebiete des öffentlichen Rechts

    Leitung von Dissertationen in deutscher oder französischer Sprache.

    • Prof. Gerhard Fiolka

    Spezialisierungsbereiche:
    – Internationales Strafrecht
    – Europäisches Strafrecht
    – Internationale Rechtshilfe in Strafsachen
    – Nebenstrafrecht (insbesondere Strassenverkehrs- und Betäubungsmittelstrafrecht)

    Leitung von Dissertationen in deutscher oder französischer Sprache.

    • Prof. Christiana Fountoulakis

    Spezialisierungsbereiche:
    – Familienrecht
    – Personenrecht
    – Medienrecht
    – Kinder- und Erwachsenenschutzrecht
    – Obligationenrecht
    – Internationales Privatrecht
    – Schiedsverfahrensrecht

    Leitung von Dissertationen in französischer, deutscher oder englischer Sprache.

    • Prof. Clémence Grisel

    Spezialisierungsbereiche:
    – Schweizerisches Staatsrecht
    – Verwaltungsrecht
    – Verwaltungsprozessrecht

    Leitung von Dissertationen in französischer Sprache.

    • Prof. Michel Heinzmann

    Spezialisierungsbereiche:
    – Zivilprozessrecht
    – Vollstreckungsrecht

    Leitung von Dissertationen in französischer oder deutscher Sprache.

    • Prof. Pascal Hinny

    Spezialisierungsbereiche:
    – Nationales und internationales Steuerrecht

    Leitung von Dissertationen in deutscher Sprache.

    • Prof. Bettina Hürlimann-Kaup

    Spezialisierungsbereiche:
    – Sachenrecht
    – Personenrecht
    – Einleitungstitel ZGB

    Leitung von Dissertationen in deutscher Sprache.

    • Prof. Alexandra Jungo

    Spezialisierungsbereiche:
    – Familienrecht
    – Erbrecht

    Leitung von Dissertationen in deutscher Sprache.

    • Prof. Ramon Mabillard

    Spezialisierungsbereiche:
    – Nationales und internationales Zivilprozessrecht
    – Schuldbetreibungs- und Konkursrecht
    – Privatrecht

    Leitung von Dissertationen in deutscher, französischer oder englischer Sprache.

    • Prof. Yves Mausen

    Spezialisierungsbereiche:
    – Rechtsgeschichte

    Leitung von Dissertationen in französischer oder deutscher Sprache.

    • Prof. Marcel Alexander Niggli

    Spezialisierungsbereiche:
    – Strafrecht
    – Rechtsphilosophie

    Leitung von Dissertationen in deutscher, französischer, englischer oder italienischer Sprache.

    • Prof. René Pahud de Mortanges

    Spezialisierungsbereiche:
    – Rechts- und Verfassungsgeschichte
    – Religions- und Kirchenrecht

    Leitung von Dissertationen in deutscher Sprache.

    • Prof. Bertrand Perrin

    Spezialisierungsbereiche:
    – Sonderstrafrecht
    – Wirtschaftsstrafrecht
    – Strafprozessrecht

    Leitung von Dissertationen in französischer Sprache.

    • Prof. Pascal Pichonnaz

    Spezialisierungsbereiche:
    – Privatrecht
    – Römisches Recht
    – Obligationenrecht
    – Europäisches Privatrecht und europäisches Verbraucherrecht
    – Rechtsvergleichung
    – Schiedsverfahrensrecht

    Leitung von Dissertationen in französischer oder englischer Sprache.

    • Prof. Maryse Pradervand-Kernen

    Spezialisierungsbereiche:
    – Sachenrecht
    – Gemeinschaftliches Eigentum
    – Erbrecht
    – Einleitung des Zivilgesetzbuches
    – Mediation im Zivilrecht

    Leitung von Dissertationen in französischer Sprache.

    • Prof. Adriano Previtali

    Spezialisierungsbereiche:
    – Sozialrecht und Sozialversicherungsrecht
    – Verfassungsrecht

    Leitung von Dissertationen in französischer oder italienischer Sprache.

    • Prof. Thomas Probst

    Spezialisierungsbereiche:
    – Obligationenrecht, Haftpflichtrecht
    – Europäisches Privatrecht
    – Rechtsvergleichung
    – Internationales Vertragsrecht

    Leitung von Dissertationen in deutscher oder französischer Sprache.

    • Prof. Sarah Progin-Theuerkauf

    Spezialisierungsbereiche:
    – Europarecht
    – Europäisches Migrationsrecht

    Leitung von Dissertationen in deutscher, französischer oder englischer Sprache.

    • Prof. Christof Riedo

    Spezialisierungsbereiche:
    – Strafrecht
    – Strafprozessrecht
    – Jugendstrafrecht

    Leitung von Dissertationen in deutscher Sprache.

    • Prof. Isabelle Romy Romerio Giudici

    Spezialisierungsbereiche:
    – Internationales Privatrecht / internationales Verfahrensrecht
    – Umweltrecht

    Leitung von Dissertationen in französischer oder deutscher Sprache.

    • Prof. Andreas Stöckli

    Spezialisierungsbereiche:
    – Verfassungsrecht
    – Allgemeines Verwaltungsrecht
    – Besonderes Verwaltungsrecht (insb. Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht, Wirtschaftsverwaltungsrecht, Energierecht, Bildungs- und Hochschulrecht, öffentliches Dienstrecht, Finanzhaushaltsrecht)
    – Öffentliches Prozessrecht

    Leitung von Dissertationen in deutscher oder französischer Sprache.

    • Prof. Hubert Stöckli

    Spezialisierungsbereiche:
    – Vertragsrecht (OR AT, OR BT und Nebengesetze)
    – Ausservertragliches Haftpflichtrecht
    – Privates Baurecht

    Leitung von Dissertationen in deutscher Sprache.

    • Prof. Henri Torrione

    Spezialisierungsbereiche:
    – Steuerrecht
    – Rechtsphilosophie
    – Ethik und Recht

    Leitung von Dissertationen in französischer oder italienischer Sprache.

    • Prof. Joëlle Vuille

    Spezialisierungsbereiche:
    – Strafrecht Allgemeiner Teil
    – Strafrechtliche Sanktionen und Strafvollstreckung
    – Kriminologie
    – Anwendung der forensischen Wissenschaft im Strafprozess

    Leitung von Dissertationen in französischer oder englischer Sprache.

    • Prof. Bernhard Waldmann

    Spezialisierungsbereiche:
    – Staatsrecht (Staatsorganisation, Föderalismus, Grundrechte)
    – Verwaltungsrecht Allgemeiner Teil
    – Verwaltungsverfahrens- und Verwaltungsprozessrecht
    – Verwaltungsorganisation
    – Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht
    – Andere Gebiete des besonderen Verwaltungsrechts auf Anfrage

    Leitung von Dissertationen in deutscher oder französischer Sprache.

    • Prof. Franz Werro

    Spezialisierungsbereiche:
    – Obligationenrecht
    – Europäisches Privatrecht

    Leitung von Dissertationen in französischer Sprache.

    • Prof. Jean-Baptiste Zufferey

    Spezialisierungsbereiche:
    – Schweizerisches Verwaltungsrecht
    – Allgemeines Verwaltungsrecht
    – Soziales Verwaltungsrecht

    Leitung von Dissertationen in französischer oder englischer Sprache.

    Kontakt

    Rechtswissenschaftliche Fakultät
    Rachele Tiziani Tanner, Studienberaterin und Studienkoordinatorin
    rachele.tizianitanner@unifr.ch
    http://studies.unifr.ch/go/de-ius

    Verliehener Titel

    Iuris doctor / Doctor of Law (PhD)

    Anmeldeverfahren

    Studieninteressierte mit Schweizer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/6i0YU

    Studieninteressierte mit ausländischer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/WzbjU

Philosophische Fakultät

  • Geschichte

    Das Departement für Geschichte bietet ein Doktoratsprogramm in Geschichte an. Dieses kann entweder in deutscher oder in französischer Sprache oder in beiden Sprachen belegt werden. Die Geschichte beschäftigt sich mit der Analyse der menschlichen Gesellschaften in der Vergangenheit sowie mit deren Organisationsformen, Ausprägungen und Darstellungen. Im Rahmen eines Doktorats beweisen die Kandidatinnen und Kandidaten ihre Fähigkeit:
    – erkenntnisleitende Fragen zu stellen und historische Themen auf unabhängige Weise zu reflektieren;
    – den Forschungsstand vollständig zusammenzutragen, kritisch zu analysieren und innovativ zu erweitern;
    – eine anschlussfähige Forschungsarbeit von Relevanz zu erstellen und die Forschungsergebnisse klar und überzeugend zu präsentieren.

    Zu diesem Zweck nehmen die Kandidatinnen und Kandidaten regelmässig an Forschungskolloquien teil und werden von ihren betreuenden Professorinnen und Professoren eng begleitet.

    Professorinnen und Professoren, die berechtigt sind, Dissertationen zu betreuen

    Geschichte der Antike

    • Prof. Cédric Brélaz

    Spezialisierungsbereiche:
    – Griechische Institutionen und politische Kultur
    – Römische Provinzialverwaltung
    – Kulturelle Interaktionen und sprachliche Kontaktpunkte zwischen der griechischen Welt und Rom
    – Hellenistischer und römischer Orient
    – Griechische und lateinische Epigrafik

    • Prof. Tanja Itgenshorst

    Spezialisierungsbereiche:
    – Römische Republik und Prinzipat
    – Archaisches und klassisches Griechenland
    – Antike Eliten
    – Antike Kulturgeschichte
    – Memory Studies

    • Prof. Francesco Massa

    Spezialisierungsbereiche:
    – Geschichte der antiken Religionen
    – Religionen des Römischen Reichs
    – Spätantike
    – Religiöse Interaktionen im Römischen Reich
    – Ideengeschichte

    • LFR Dr. habil. Olivier Curty

    Spezialisierungsbereiche:
    – Das griechische Gymnasion in der klassischen und in der hellenistischen Zeit
    – Wohltäter in der klassischen und in der hellenistischen Zeit
    – Politische und institutionelle Probleme in der klassischen und in der hellenistischen Epoche
    – Städtebeziehungen in der klassischen und in der hellenistischen Epoche
    – Geschichte der Geschichte der Antike im 19. und 20. Jahrhundert

    Mittelalterliche Geschichte

    • Prof. Hans-Joachim Schmidt

    Spezialisierungsbereiche:
    – Kontakte, Kooperation und Konflikte zwischen dem mittelalterlichen Westen und den Nahostzivilisationen
    – Stadtgeschichte des Mittelalters
    – Geschichte der Religionen und geistlichen Institutionen
    – Geschichte der politischen Auffassungen im Mittelalter
    – Geschichte der Schweiz im Mittelalter

    Geschichte der Neuzeit

    • Prof. Volker Reinhardt

    Spezialisierungsbereiche:
    – Geschichte der Neuzeit

    • Prof. Claire Gantet

    Spezialisierungsbereiche:
    – Europäische Geschichte der frühen Neuzeit und Neuzeit
    – Wissenschafts- und Wissengeschichte in der frühen Neuzeit, Wissensaustausch in der frühen Neuzeit, Kulturgeschichte, Geschichte der Humanwissenschaften in der frühen Neuzeit
    – Dreissigjähriger Krieg und Westfälischer Frieden

    • Tit.Prof. Thomas Lau

    Spezialisierungsbereiche:
    – Schweizer Geschichte der Neuzeit
    – Englische und amerikanische Geschichte der Frühen Neuzeit
    – Geschichte des Alten Reiches
    – Stadtgeschichte
    – Diplomatiegeschichte
    – Emotionengeschichte
    – Kulturgeschichte

    Zeitgeschichte

    Die Liste der Professorinnen/Professoren und der Themenbereiche finden Sie auf:
    http://studies.unifr.ch/de/doctorat/hist/contemporaryhistory

    Kontakt

    Philosophische Fakultät
    Departement für Geschichte
    Prof. Hans-Joachim Schmidt
    hans-joachim.schmidt@unifr.ch
    http://studies.unifr.ch/go/de-history

    Verliehener Titel

    Philosophiae Doctor in Historia / Doctor of Philosophy in History (PhD)

    Anmeldeverfahren

    Studieninteressierte mit Schweizer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/6i0YU

    Studieninteressierte mit ausländischer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/WzbjU

  • Europastudien

    Das Departement für Europastudien und Slavistik bietet die Möglichkeit eines Doktorats im Bereich Europastudien in deutscher und französischer Sprache an. Der sozial- und geisteswissenschaftlich ausgerichtete und zweisprachige Studienbereich beinhaltet ein breites, auf Europa bezogenes Studienangebot mit den Schwerpunkten Politik, Zeitgeschichte und Kultur. Das Programm fokussiert die Geschichte und Politik der europäischen Integration seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Das interdisziplinäre Profil des Studienbereichs ermöglicht die Bearbeitung spezifischer Themen, die sich mit den rechtlichen, ökonomischen und gesellschaftlichen Herausforderungen des heutigen Europa ebenso befassen können wie mit Europa als verflochtener Kulturraum.

    Die Dissertationen, die im Studienbereich Europastudien am Departement für Europastudien und Slavistik verfasst werden, können beispielsweise folgenden Themen gewidmet sein:

    • Die Geschichte der europäischen Integration
    • Deutsch-Französische Beziehungen
    • Die Beziehungen zwischen der Schweiz und der Europäischen Union
    • Die Neue Rechte in Europa
    • Demokratisierungsprozesse in Europa
    • Politiken und Konzepte der Aussöhnung und Kooperation
    • Geschichts- und Identitätspolitiken in Europa
    • Europa als Kommunikationsraum
    • Internationale und diplomatische Beziehungen in Europa
    • Kulturpolitik in Europa

    Der Studienbereich Europastudien fördert sowohl die Grundlagenforschung im Feld der sozial- und kulturwissenschaftlichen Europäisierungsforschung und der vergleichenden Politikanalyse als auch die Bearbeitung anwendungsorientierter Themen.

    Während des akademischen Jahres haben die Doktorandinnen und Doktoranden die Möglichkeit, am Kolloquium für Masterstudierende und Promovenden der Europastudien teilzunehmen.
    Zusätzlich besteht die Möglichkeit der Teilnahme am Doktoratsprogramm Recht, Ideen und Politik Europas des Lehrstuhls für internationales öffentliches Recht und Europarecht, Prof. Besson.
    Die Doktorandinnen und Doktoranden können abhängig von ihrer Spezialisierung an den entsprechenden Schweizerischen deutsch- oder französischsprachigen Doktoratsprogrammen teilnehmen.

    Professorinnen und Professoren, die berechtigt sind, Dissertationen zu betreuen

    • Prof. Gilbert Casasus

    Spezialisierungsbereiche:
    – Deutsch-Französische Beziehungen
    – Die Beziehungen Schweiz – EU
    – Die Neue Rechte in Europa
    – Die Geschichte der europäischen Integration
    – Vergleichende Politikanalyse
    – Demokratie- und Legitimationsdefizite in der Europäischen Union

    Die Betreuung der Doktorarbeiten ist auf Deutsch oder Französisch möglich.

    Kontakt

    Philosophische Fakultät
    Departement für Europastudien und Slavistik
    Anja Früh
    anja.frueh@unifr.ch
    Marie Moulin
    marie.moulin@unifr.ch
    http://studies.unifr.ch/go/de-european-studies

    Verliehener Titel

    Philosophiae Doctor in Studiis Europaeis / Doctor of Philosophy in European Studies (PhD)

    Anmeldeverfahren

    Studieninteressierte mit Schweizer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/6i0YU

    Studieninteressierte mit ausländischer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/WzbjU

  • Zeitgeschichte

    Das Doktorat ist die dritte Stufe der Ausbildung und Forschung an der Universität Fribourg. Es besteht aus dem selbständigen Konzeptualisieren, Formulieren und Durchführen eines Forschungsprojektes, das inhaltlich und methodisch innovativ ist und die Forschung bereichert.

    Das Doktoratsstudium in Zeitgeschichte kann entweder im Anschluss an einen Master in Zeitgeschichte bzw. Geschichte oder im Anschluss an einen Master in einer verwandten Studienrichtung der Sozial- oder Kulturwissenschaften absolviert werden. Im letzteren Fall werden eventuell noch weitere Studienleistungen verlangt. Gleichzeitig schliessen die Doktorandinnen und Doktoranden eine Doktoratsvereinbarung ab, die die wesentlichen Schritte und Aufgaben während des Doktoratsstudiums regelt. Die Doktorierenden legen nach ca. einem Jahr ein Konzept ihres Dissertationsprojekts vor.

    Das Departement für Zeitgeschichte bietet ein dynamisches, stimulierendes und ermutigendes wissenschaftliches und soziales Umfeld und einen klaren organisatorischen Rahmen für die Promotion. Grossen Wert wird auf wissenschaftlichen Austausch und interdisziplinäre Zusammenarbeit gelegt. Die Doktorierenden werden inhaltlich und methodisch betreut, was auch die Unterstützung bei der Suche nach Finanzierungsmitteln einschliesst. Auch die Vereinbarkeit von Promotion und Familie ist ein wichtiges Anliegen. Das Departement für Zeitgeschichte fördert Forschungsaufenthalte an Universitäten im Ausland sowie die gemeinsame Promotion an der Universität Freiburg und einer ausländischen Universität durch das Programm «Cotutelles de thèse/Gemeinsame Dissertationsbetreuung».

    Das Doktorat in Zeitgeschichte bietet eine herausragende Qualifikation nicht nur für weitere Forschungstätigkeiten und eine akademische Laufbahn, sondern auch für Leitungs- und Kaderfunktionen in einer Reihe von Berufsfeldern wie Museen, Archiven, diplomatischem Dienst, Verwaltung in Gemeinden, Kantonen und beim Bund, Verlagswesen usw.

    Doktoratsausbildung
    In der Ausbildung auf Doktoratsstufe bietet Zeitgeschichte mehrere Gefässe an: Das von swissuniversities finanzierte interdisziplinäre Doktoratsprogramm Migration and Postcoloniality meet Switzerland beschäftigt sich mit verschiedenen Dimensionen der Ein- und Ausgrenzung und betrachtet unter anderem die heutige Migration im Kontext der postkolonialen Gegenwart und der kolonialen Vergangenheit. Hinzu kommen das von der CUSO getragene Programme doctoral en histoire contemporaine (PDHC), Doktorierendenkolloquien mit Präsentation der Dissertationsprojekte, «Studientage Zeitgeschichte» mit vertiefter Textlektüre sowie das «Freiburger Forum für Zeitgeschichte». Ein zentrales Ziel dieser Aus- und Weiterbildungsformate ist es, den wissenschaftlichen Austausch zu fördern und mehrere Disziplinen und Universitäten miteinander zu vernetzen.

    Schwerpunkte der Forschung
    Das Departement für Zeitgeschichte ist das grösste seiner Art in der Schweiz und deckt die Zeitgeschichte in ihrer ganzen Breite als schweizerische und europäische wie auch globale Zeitgeschichte ab. Darüber hinaus haben die Professorinnen und Professoren des Departements Schwerpunkte und Forschungsnetzwerke zu bestimmten Themen entwickelt.

    Professorinnen und Professoren, die berechtigt sind, Dissertationen zu betreuen

    • Prof. Alain Clavien

    Spezialisierungsbereiche:
    – Intellektuellengeschichte
    – Pressegeschichte
    – Kulturgeschichte
    – Geschichte der Arbeiterbewegung

    • Prof. Jean-Francois Fayet

    Spezialisierungsbereiche:
    – Sozial- und Kulturgeschichte des Politischen
    – Internationale Beziehungen
    – Humanitäres
    – Medien
    – Russische und sowjetische Welt

    • Prof. Claude Hauser

    Spezialisierungsbereiche:
    – Intellektuellengeschichte
    – Geschichte der internationalen Kulturbeziehungen
    – Geschichte des Zweiten Weltkrieges
    – Geschichte der jurassischen Region und der nationalen Minderheiten

    • Prof. Anne-Francoise Praz

    Spezialisierungsbereiche:
    – Geschichte der Kindheit und der Erziehung
    – Geschichte der Sozial- und Familienpolitik
    – Historische Demographie und Bevölkerungspolitik
    – Frauen- und Geschlechtergeschichte

    • Prof. Damir Skenderovic

    Spezialisierungsbereiche:
    – Europäische und schweizerische Zeitgeschichte
    – Politik- und Kulturgeschichte
    – Historische Parteienforschung
    – Rechtspopulismus, radikale Rechte
    – Gegenkulturen, 68er-Bewegung, Lebensreformbewegung
    – Historische Migrationsforschung
    – Kolonialgeschichte

    • Prof. Christina Späti

    Spezialisierungsbereiche:
    – Schweizerische, europäische und kanadische Zeitgeschichte
    – Sprachenpolitik und Zweisprachigkeit
    – Orientalismus
    – Antisemitismus und Antizionismus
    – Geschichte der Linken, 68er-Bewegung
    – Nachgeschichte des Nationalsozialismus

    • Prof. Siegfried Weichlein

    Spezialisierungsbereiche:
    – Europäische Zeitgeschichte
    – Politik- und Kulturgeschichte
    – Nationalismus
    – Regionalismus
    – Föderalismus
    – Arbeiterbewegung
    – Moderne Religionsgeschichte
    – Kulturgeschichte des Kalten Kriegs
    – Politische Ikonographie
    – Transatlantische Geschichte
    – Geschichte des Zionismus und des Staates Israel

    Kontakt

    Philosophische Fakultät
    Departement für Zeitgeschichte
    Prof. Alain Clavien
    alain.clavien@unifr.ch
    Prof. Claude Hauser
    claude.hauser@unifr.ch
    Prof. Siegfried Weichlein
    siegfried.weichlein@unifr.ch
    http://studies.unifr.ch/go/de-contemporaryhistory

    Verliehener Titel

    Philosophiae Doctor in Praesentis Aetatis Historia / Doctor of Philosophy in Contemporary History (PhD)

    Anmeldeverfahren

    Studieninteressierte mit Schweizer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/6i0YU

    Studieninteressierte mit ausländischer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/WzbjU

  • Sozialarbeit und Sozialpolitik

    Das Departement für Sozialarbeit, Sozialpolitik und globale Entwicklung betreut Doktoratsarbeiten in Sozialarbeit und Sozialpolitik zu verschiedenen Themen und verschiedenen Methoden. Doktorate im Departement für Sozialarbeit, Sozialpolitik und globale Entwicklung beziehen sich sowohl auf Grundlagenforschung wie auch angewandte Forschung. Betreut wird individuell und/oder im Rahmen eines Doktoratsprogramms.

    Die individuelle Betreuung umfasst regelmässige Kolloquien, bei denen Doktorandinnen und Doktoranden ihre Arbeit präsentieren und Feedback von ihren Betreuungspersonen erhalten.

    Für Sozialarbeit und Sozialpolitik wird das Doktoratsprogramm PROWEL (Social Problems and Social Welfare; siehe Link weiter unten) in englischer Sprache angeboten. PROWEL ist ein forschungszentriertes und interdisziplinäres Programm, das die Promovierende im Erstellen ihrer Dissertation unterstützt und ihnen die Möglichkeit gibt, sich national und international zu vernetzen. Im Rahmen des Doktoratsprogramms erhalten Promovierende auf ihre Dissertationsthemen ausgerichtete inhaltliche und methodische Inputs. Zudem stellen Doktorandinnen und Doktoranden ihre Arbeit regelmässig vor. Sie erhalten dazu Kommentare und Rückmeldungen von ihren Kolleginnen und Kollegen, Professorinnen und Professoren und internationalen Expertinnen und Experten. Doktorierende werden motiviert und unterstützt, ihre Resultate an nationalen und internationalen Tagungen präsentieren. PROWEL verfügt nicht über Stipendien für Doktorierende.

    Professorinnen und Professoren, die berechtigt sind, Dissertationen zu betreuen

    • Prof. Monica Budowski

    Spezialisierungsbereiche:
    – Soziale Ungleichheiten und kulturelle Differenzen; Armut; Prekarität; Vulnerabilität
    – Wohlfahrtsregime; Sozialpolitik und soziale Sicherung in Ländern des globalen Südens
    – Familien, Haushalte und Gender; Lebensereignisse und Lebensverlauf
    – Gesundheit und soziale Unterstützung; Lebensqualität; soziale Qualität
    – Qualitative und quantitative Methoden; Longitudinalanalysen; komparative Methoden

    Leitung von Dissertationen in deutscher, englischer, spanischer oder französischer Sprache.

    • Prof. Michael Nollert

    Spezialisierungsbereiche:
    – Wohlfahrtsproduktion, Sozialstaat, soziale Sicherheit, soziale Netzwerke
    – Wirtschaftssoziologie, Arbeitsmarkt, Freiwilligenarbeit, Interessenvermittlung
    – Soziale Konflikte, kulturelle Differenzen, Delinquenz, selbstschädigendes Verhalten
    – Quantitative Methoden; QCA; Netzwerkanalyse

    Leitung von Dissertationen in deutscher oder englischer Sprache.

    • Prof. Marc-Henry Soulet

    Spezialisierungsbereiche:
    – Sozialarbeit
    – Soziale Probleme
    – Sozialpolitik

    Leitung von Dissertationen in französischer Sprache.

    Kontakt

    Philosophische Fakultät
    Departement für Sozialarbeit, Sozialpolitik und globale Entwicklung
    Prof. Monica Budowski
    monica.budowski@unifr.ch
    Prof. Michael Nollert
    michael.nollert@unifr.ch
    Etienne Raemy, Sekretär
    etienne.raemy@unifr.ch
    http://studies.unifr.ch/go/de-sociology-socialwork (Deutsch)
    Prof. Marc-Henry Soulet
    marc-henry.soulet@unifr.ch
    Doris Gehring, Sekretärin
    doris.gehring@unifr.ch
    http://studies.unifr.ch/go/fr-socialwork (Französisch)

    Verliehener Titel

    Philosophiae Doctor in Scientia Operae Socialis et Politica Sociali / Doctor of Philosophy in Social Work and Social Policy (PhD)

    Anmeldeverfahren

    Studieninteressierte mit Schweizer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/6i0YU

    Studieninteressierte mit ausländischer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/WzbjU

  • Soziologie (FR)

    Die am Programm Soziologie des Departements für Sozialwissenschaften beteiligten Professorinnen und Professoren betreuen Dissertationen zu verschiedenen Themenbereichen und mit verschiedenen Methoden. Die Dissertationen können in unterschiedlichen Sprachen verfasst werden. Im Departement wird soziologische Grundlagenforschung betrieben und es werden empirische sowie handlungs- oder anwendungsbezogene Projekte durchgeführt. Die Betreuung erfolgt individuell oder im Rahmen von spezifischen Doktoratsprogrammen: dem französischsprachigen Programme Doctoral Romand en Sociologie (PDRS) der Konferenz der Westschweizer Universitäten (CUSO) oder dem Programm Migration and Postcoloniality Meet Switzerland, das in englischer, französischer und deutscher Sprache angeboten wird.

    Im Rahmen von Doktoratsprogrammen (PDRS, Migration and Postcoloniality Meet Switzerland) präsentieren die Doktorandinnen und Doktoranden regelmässig ihre Arbeit und erhalten Feedback von internationalen und nationalen Experten, Professorinnen und Professoren sowie von Programmteilnehmern. Es besteht ebenfalls die Möglichkeit, Kontakte zu international Forschenden zu knüpfen. Die Doktorandinnen und Doktoranden werden dazu ermuntert und dabei unterstützt, ihre Arbeit bei wissenschaftlichen Kolloquien zu präsentieren.

    Alle Details (Themenbereich, Methode, Sprache) werden gemeinsam mit der Dissertationsleiterin oder dem Dissertationsleiter erarbeitet.

    Professorinnen und Professoren, die berechtigt sind, Dissertationen zu betreuen

    • Prof. Esther González Martínez

    Spezialisierungsbereiche:
    – Sprache und Gesellschaft; Analyse der sozialen Praktiken und Interaktionen
    – Kommunikation und Arbeitsaktivität im institutionellen Milieu, insbesondere im Gesundheits-, Rechts- und Bildungswesen; Krankenpflege
    – Ethnomethodologie, Konversationsanalyse, multimodale Analyse, Video-Ethnografie

    Leitung von Dissertationen in französischer, englischer oder spanischer Sprache.

    • Prof. Francesca Poglia Mileti

    Spezialisierungsbereiche:
    – Migrationen und interethnische Beziehungen; Kategorisierungen und soziale Identitäten
    – Jugend und intergenerationale Beziehungen
    – Ökonomische Soziologie, Arbeit und Politik
    – Gesundheit und Gender

    Leitung von Dissertationen in französischer, englischer oder italienischer Sprache.

    • Prof. Muriel Surdez

    Spezialisierungsbereiche:
    – Soziologie der Berufsgruppen, der Arbeit und der öffentlichen Aktion; berufliche Identitäten und Laufbahnen im Wandel
    – Staatliche Reformen, New Public Management und Funktionärsarbeit, insbesondere in der Politik der Nahrungsmittelsicherheit und in der Agrarpolitik
    – Aufstellung der öffentlichen Probleme und Politiksoziologie (politische Sozialisierung, Interessengruppen)

    Leitung von Dissertationen in französischer oder englischer Sprache.

    Kontakt

    Philosophische Fakultät
    Departement für Sozialwissenschaften
    Prof. Esther González Martínez
    esther.gonzalezmartinez@unifr.ch
    Prof. Francesca Poglia Mileti
    francesca.poglia@unifr.ch
    Prof. Muriel Surdez
    muriel.surdez@unifr.ch
    Brigitte Hirschi Lizzola, Sekretärin
    brigitte.hirschi@unifr.ch
    http://studies.unifr.ch/go/fr-sociology

    Verliehener Titel

    Philosophiae Doctor in Sociologia / Doctor of Philosophy in Sociology (PhD)

    Anmeldeverfahren

    Studieninteressierte mit Schweizer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/6i0YU

    Studieninteressierte mit ausländischer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/WzbjU

  • Religionswissenschaft

    Schwerpunkte in der Forschung und Lehre der Freiburger Religionswissenschaft sind neben allgemeinen religionssoziologischen Fragestellungen die Bereiche Religion, Politik, Recht und Bildung; neue religiöse und weltanschauliche Bewegungen und Gemeinschaften sowie das Verhältnis von Religion und Medien bzw. Religion und Naturwissenschaft. Wir sind spezialisiert auf die Vielfalt der Religionen in Europa und eine gegenwartsorientierte, soziologische Zugangsweise zur Erforschung dieses religiösen Pluralismus.

    Dissertationsprojekte sind in diesen Bereichen möglich. Die Doktorierenden werden neben der individuellen Betreuung intensiv in einem Oberseminar (dt.) bzw. in Doktoratsschulen (frz.) begleitet.

    Professorinnen und Professoren, die berechtigt sind, Dissertationen zu betreuen

    • Prof. Oliver Krüger

    Spezialisierungsbereiche:
    Siehe weiter oben

    • Prof. François Gauthier

    Spezialisierungsbereiche:
    Siehe weiter oben

    Kontakt

    Philosophische Fakultät
    Departement für Sozialwissenschaften
    Prof. Oliver Krüger
    oliver.krueger@unifr.ch
    Prof. François Gauthier
    francois.gauthier@unifr.ch
    http://studies.unifr.ch/go/de-religious-studies

    Verliehener Titel

    Philosophiae Doctor in Scientia religionum / Doctor of Philosophy in Religious Studies (PhD)

    Anmeldeverfahren

    Studieninteressierte mit Schweizer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/6i0YU

    Studieninteressierte mit ausländischer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/WzbjU

  • Sozialanthropologie

    Das Departement Sozialwissenschaften bietet eine Doktoratsausbildung in Sozialanthropologie in französischer und deutscher Sprache an.

    Das Departement trägt auch zur Entwicklung, Erweiterung und Verbreitung wissenschaftlicher Erkenntnisse sowie zum Einsatz und zur Optimierung des Wissens und der Berufspraxis im Bereich Anthropologie bei.

    Die im Departement betreuten Dissertationen in Sozialanthropologie orientieren sich thematisch an den Spezialisierungsbereichen der Anthropologieprofessorinnen und -professoren des Departements (siehe unten).

    Das Departement Sozialwissenschaften fördert sowohl die sozialanthropologische Grundlagenforschung als auch massnahmen- oder anwendungsorientierte Arbeiten.

    Im Rahmen des CUSO-Doktoratsprogramms haben die französisch- und deutschsprachigen Doktorandinnen und Doktoranden die Möglichkeit, sich in das Swiss Graduate Program in Anthropology einzuschreiben.

    Während des akademischen Jahres führen die Professorinnen und Professoren des Departements Forschungsseminare mit den Doktorandinnen und Doktoranden des Departements durch. Die Doktorandinnen und Doktoranden, die ihre Dissertation bei einer der Professorinnen oder einem der Professoren des Departements anfertigen, präsentieren bei diesen Seminaren regelmässig ihre Arbeiten und haben so die Möglichkeit, eine Rückmeldung der anderen Forscherinnen und Forscher des Departements zu erhalten. Ferner organisieren die Professorinnen und Professoren Treffen und/oder thematische Studientage für die Doktorandinnen und Doktoranden. Auf diese Weise können die Arbeiten gemeinsam mit anderen nationalen oder internationalen Forscherteams positioniert werden.

    Professorinnen und Professoren, die berechtigt sind, Dissertationen zu betreuen

    • Prof. Véronique Pache Huber

    Spezialisierungsbereiche:
    – Indien
    – Schweiz
    – Politische Anthropologie
    – Interethnische Beziehungen
    – Interkulturalität
    – Kastenwesen
    – Die indische Mittelklasse
    – Handelsgemeinschaften
    – Ehestrategien
    – Anthropologie der Kindheit
    – Generationen
    – Pflege
    – Hausangestellte

    Leitung von Dissertationen in französischer, deutscher oder englischer Sprache.

    Kontakt

    Philosophische Fakultät
    Departement für Sozialwissenschaften
    Prof. Véronique Pache Huber
    jeanne-veronique.pache@unifr.ch
    Stéphanie Fasel
    stephanie.fasel@unifr.ch
    http://studies.unifr.ch/go/de-socialanthropology

    Verliehener Titel

    Philosophiae Doctor in Anthropologia Sociali / Doctor of Philosophy in Social Anthropology (PhD)

    Anmeldeverfahren

    Studieninteressierte mit Schweizer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/6i0YU

    Studieninteressierte mit ausländischer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/WzbjU

  • Politikwissenschaft

    Am Departement Sozialwissenschaften der Philosophischen Fakultät kann ein Doktorat in Politikwissenschaft absolviert werden.

    Die Politikwissenschaft in Fribourg zeichnet sich durch ihre Spezialisierung auf Osteuropa aus. Diese geographische Ausrichtung geht auf eine lange und schweizweit einmalige Tradition in der Politikwissenschaft an der Universität Fribourg zurück und bietet eine vorzügliche Vernetzung mit Universitäten und Partnern in Osteuropa. Darüber hinaus ist die Politikwissenschaft auch auf vergleichende Politikwissenschaft und Politische Theorie fokussiert.

    Die thematische Ausrichtung umfasst Forschungsfelder – und somit mögliche Doktoratsprojekte – in folgenden Bereichen:

    • Politische Systeme osteuropäischer Staaten, Vergleich von politischen Regimes
    • Politische Transformationsprozesse in Osteuropa, Demokratisierung und Autoritarismus in Osteuropa
    • Informalität und politische Netzwerke
    • Politische Soziologie
    • Politische Theorie

    Doktorandinnen und Doktoranden der Politikwissenschaft haben die Möglichkeit, an den Veranstaltungen des Programme doctoral en science politique (PDSPO) der CUSO teilzunehmen oder sich für die Teilnahme an spezialisierten, thematischen Doktoratsprogrammen zu bewerben.

    Professorinnen und Professoren, die berechtigt sind, Dissertationen zu betreuen

    • Prof. Nicolas Hayoz

    Spezialisierungsbereiche:
    Siehe weiter oben.

    Leitung von Dissertationen in deutscher, französischer und englischer Sprache.

    Kontakt

    Philosophische Fakultät
    Departement für Europastudien und Slavistik
    Prof. Nicolas Hayoz
    nicolas.hayoz@unifr.ch
    Rte des Bonnesfontaines 11
    1700 Freiburg
    http://studies.unifr.ch/go/de-eastern-european-studies

    Verliehener Titel

    Philosophiae Doctor in Rerum Politicarum Scientia / Doctor of Philosophy in Political Science (PhD)

    Anmeldeverfahren

    Studieninteressierte mit Schweizer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/6i0YU

    Studieninteressierte mit ausländischer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/WzbjU

  • Soziologie

    Das Departement für Sozialarbeit, Sozialpolitik und globale Entwicklung bietet die Betreuung von Dissertationen in Soziologie zu verschiedenen Themen an. Es besteht eine breite Expertise von Methoden zur Betreuung der Forschung. Doktorate am Departement für Sozialarbeit, Sozialpolitik und globale Entwicklung beziehen sich auf Grundlagenforschung wie auch angewandte Forschung. Betreut wird individuell oder im Rahmen eines Doktoratsprogramms.
    Für Soziologie wird das Doktoratsprogramm Social Problems and Social Welfare (PROWEL) in Zusammenarbeit mit der Universität Neuchâtel in englischer Sprache angeboten. Das Programme Doctoral Romand en Sociologie (PDRS) wird finanziert von der Conférence Universitaire de Suisse Occidentale (CUSO), und findet in französischer Sprache statt. Im Rahmen des Doktoratsprogramms PROWEL werden inhaltliche methodologische und arbeitstechnische Inhalte angeboten. Zum anderen, stellen die Doktorierenden ihre Arbeit regelmässig vor. Sie erhalten dazu Kommentare und Rückmeldungen von internationalen Expertinnen und Experten, Professorinnen und Professoren und ihren Kolleginnen und Kollegen. Zudem erhalten sie die Gelegenheit, sich national und international zu vernetzen. Doktorierende werden motiviert und unterstützt, ihre Resultate an nationalen und internationalen Tagungen zu präsentieren.

    Inhalt, Methoden und Sprache der Doktoratsarbeit werden mit der betreuenden Professorin oder dem Professor, der betreuenden Privatdozentin oder dem Privatdozenten vereinbart.

    Professorinnen und Professoren, die berechtigt sind, Dissertationen zu betreuen

    • Prof. Monica Budowski

    Spezialisierungsbereiche:
    – Soziale Ungleichheiten und kulturelle Differenzen; Armut; Prekarität
    – Wohlfahrtsregime; Sozialpolitik und soziale Sicherung in Ländern des globalen Südens
    – Familien, Haushalte und Gender; Lebensereignisse und Lebensverlauf
    – Gesundheit und soziale Unterstützung; Lebensqualität
    – Qualitative und quantitative Methoden, Longitudinalanalysen, komparative Methoden

    Leitung von Dissertationen in deutscher, französischer, englischer oder spanischer Sprache.

    • Prof. Andreas Hadjar

    Spezialisierungsbereiche:
    – Ungleichheiten entlang der Achsen soziale Herkunft, Geschlecht, Migration
    – Sozialstrukturen im Vergleich: Bildungssysteme, Wohlfahrtsstaatsregimes
    – Bildungs- und Statuserwerb, Lebenschancen
    – Subjektives Wohlbefinden
    – Werthaltungen, Einstellungen, politische Partizipation
    – Jugend: Sozialisation, Gewalt, Delinquenz
    – Quantitative Methoden, mixed-method designs, qualitative Methoden, Longitudinalanalysen, komparative Methoden/Mehrebenenanalysen

    Leitung von Dissertationen in deutscher und englischer Sprache.

    Kontakt

    Philosophische Fakultät
    Departement für Sozialarbeit, Sozialpolitik und globale Entwicklung
    Prof. Monica Budowski
    monica.budowski@unifr.ch
    http://studies.unifr.ch/go/de-sociology-socialwork

    Verliehener Titel

    Philosophiae Doctor in Sociologia / Doctor of Philosophy in Sociology (PhD)

    Anmeldeverfahren

    Studieninteressierte mit Schweizer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/6i0YU

    Studieninteressierte mit ausländischer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/WzbjU

  • Rätoromanische Sprach- und Literaturwissenschaft

    Die Universität Freiburg ist neben der Universität Zürich die einzige Hochschule, die neben Studienprogrammen für Rätoromanisch auf Bachelor- und Masterebene auch das Doktorat in Rätoromanischer Sprach- und Literaturwissenschaft anbietet. Wegen der Verankerung der Rätoromanistik im Departement für Mehrsprachigkeitsforschung und Fremdsprachendidaktik sind an der Universität Freiburg die soziolinguistische, die sprachkontaktbezogene sowie die sprachlehr- und sprachlernbezogene Orientierung besonders naheliegend, das Doktorat kann jedoch auch in anderen Unterdisziplinen wie synchrone und diachrone Beschreibung des Rätoromanischen, rätoromanische Sprachgeschichte und rätoromanische Literaturwissenschaft absolviert werden.

    Dissertationsprojekte in rätoromanischer Sprach- oder Literaturwissenschaft können jeweils von einem bestehenden Doktoratsprogramm oder von einem eigens festgelegten, auf das Forschungsprojekt ausgerichteten Programm von Studienleistungen begleitet werden.

    • Doktorierende, deren Dissertation in den Bereichen der Soziolinguistik, der Psycholinguistik oder der Sprachlehr- und Sprachlernforschung angesiedelt ist, können das Doktoratsprogramm Mehrsprachigkeit: Erwerb, Bildung und Gesellschaft (Universitäten Freiburg, Bern und Lausanne) oder das Doktoratsprogramm Language and Cognition (Universitäten Freiburg, Genf und Neuchâtel) absolvieren.
    • Dissertationen, die sich der synchronen und diachronen Beschreibung des Rätoromanischen sowie der rätoromanischen Sprachgeschichte widmen, lassen sich durch das Doktoratsprogramm Sciences du langage der Conférence Universitaire de Suisse Occidentale (CUSO) begleiten.
    • Doktorierenden in rätoromanischer Literaturwissenschaft steht das Doktoratsprogramm Allgemeine und vergleichende Literaturwissenschaft der Schweizerischen Universitätskonferenz (SUK) offen.

    Bei der Erstellung eines eigenen projektbezogenen Programms ist darauf zu achten, dass folgende Aspekte berücksichtigt werden:

    • A) allgemeine wissenschaftliche Ausbildung
    • B) Spezialisierungsrichtungen
    • C) Soft Skills/Grundvoraussetzungen

    Für die Teile A und B können folgende Studienleistungen angerechnet werden: der Besuch von Doktorierendenkolloquien, Doktoratsseminaren und wissenschaftlichen Workshops, die Teilnahme an einer Tagung mit einem Referat und das Verfassen eines wissenschaftlichen Artikels. Für das Dissertationsprojekt erforderliche Grundkompetenzen (Teil C) können mit dem Besuch von Kursen der Universität Freiburg und/oder anderer Hochschulen erworben werden.

    Professorinnen und Professoren, die berechtigt sind, Dissertationen zu betreuen

    • Prof. Matthias Grünert

    Spezialisierungsbereiche:
    – Synchrone und diachrone Beschreibung des Rätoromanischen
    – Variationslinguistik
    – Kontaktlinguistik
    – Soziolinguistik des dreisprachigen Kantons Graubünden

    Sprachen der Dissertation: Deutsch, Französisch, Rätoromanisch.

    • Prof. Raphael Berthele

    Spezialisierungsbereiche:
    – Kontaktlinguistik
    – Variationslinguistik
    – Psycholinguistik und kognitive Linguistik

    Sprachen der Dissertation: Deutsch, Englisch, Französisch.

    • Prof. Alexandre Duchêne

    Spezialisierungsbereiche:
    – Kritische Soziolinguistik
    – Sprachanthropologie
    – Sprachpolitik

    Sprachen der Dissertation: Deutsch, Englisch, Französisch.

    Kontakt

    Philosophische Fakultät
    Departement für Mehrsprachigkeitsforschung und Fremdsprachendidaktik
    Prof. Matthias Grünert
    matthias.gruenert@unifr.ch
    http://studies.unifr.ch/go/de-multilingualism

    Verliehener Titel

    Philosophiae Doctor in Lingua et Litteris rhaeto-romanicis / Doctor of Philosophy in Rhaeto-Romance Language and Literature (PhD)

    Anmeldeverfahren

    Studieninteressierte mit Schweizer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/6i0YU

    Studieninteressierte mit ausländischer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/WzbjU

  • Italienische Sprach- und Literaturwissenschaft

    Das Doktoratsprogramm in Italienischer Sprach- und Literaturwissenschaft zielt darauf ab, den Doktorandinnen und Doktoranden im Rahmen der Betreuung ihrer wissenschaftlichen Ausbildung eine solide methodologische und historisch-kulturelle Grundlage für ihre Italienischstudien an die Hand zu geben (Literatur, Linguistik, Philologie). Der Ansatz, durch den die Tradition der Italienischstudien der Universität Freiburg und auch das Doktoratsprogramm geprägt sind, geht auf Gianfranco Contini und Giuseppe Billanovich zurück und wurde von Giovanni Pozzi und Alessandro Martini weiterverfolgt. In diesem Kontext werden insbesondere Forschungsprojekte unterstützt, die abzielen auf kritische und/oder kommentierte Textausgaben (insbesondere Poetik mit einem besonderen Augenmerk auf Renaissance und Barock sowie literarische Moderne) und auf die Untersuchung von Geschichte, Tradition und Rezeption der klassischen (griechisch-römischen und italienischen) Autoren zwischen dem 14. und dem 18. Jahrhundert. In Zusammenarbeit mit den Schweizerischen Literaturarchiven der Schweizerischen Nationalbibliothek in Bern unterstützen wir auch Projekte mit Bezug auf italienischsprachige schweizerische Autoren des 20. Jahrhunderts.

    Das Programm bietet den Doktorandinnen und Doktoranden eine wissenschaftliche Laufbahn in den verschiedenen Teilbereichen der Italienischstudien: Literatur und Literaturgeschichte, Philologie, Linguistik und Sprachgeschichte, Theorie der Literaturkritik. In allen diesen Bereichen wird den methodologischen Aspekten der Forschung und der universitären Lehre besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Mittels spezifischer Ziele und verschiedener Aktivitäten wird die intellektuelle Selbstständigkeit der Doktorandinnen und Doktoranden als Akteure der wissenschaftlichen Forschung gefördert: persönliches Studium und persönliche Forschung im Hinblick auf die Erstellung einer qualitativ hochwertigen Dissertation; Teilnahme an und Organisation von Kolloquien und Seminaren zu den jeweiligen Forschungsthemen; Teilnahme an Intensivkursen und Forschungsarbeitsgruppen zu übergreifenden Themen, die den Erwerb breiter und differenzierter Kompetenzen ermöglichen. Darüber hinaus werden die Doktorandinnen und Doktoranden angeleitet, sich über Austausch und Zusammenarbeit mit den wichtigsten universitären Forschern und Lehrenden der Schweiz, Italiens und Europas ein persönliches wissenschaftliches Netzwerk aufzubauen. Zu diesem Zweck werden Auslandsaufenthalte empfohlen. Gemäss den individuellen Anforderungen wird die für die Forschungsprojekte der Kandidatinnen und Kandidaten am besten geeignete Partneruniversität ausgewählt.

    Das Programm wendet sich an hochqualifizierte junge Forscherinnen und Forscher aus der Schweiz oder dem wissenschaftlichen Netzwerk in Europa, die nach dem Masterabschluss ihre Ausbildung auf höchstem Niveau fortzusetzen wünschen. Der Austausch der Doktorandinnen und Doktoranden untereinander und mit schweizerischen und internationalen eminenten Professorinnen und Professoren sowie Wissenschaftsvertreterinnen und -vertretern wird gefördert.

    Die Doktorandinnen und Doktoranden schreiben sich in die Doktoratsschule Scuola dottorale in Studi italiani ein und nehmen an den in diesem Rahmen angebotenen wissenschaftlichen Aktivitäten teil. Diese Doktoratsschule wurde 2011 vom Departement für Italienisch der Philosophischen Fakultät der Universität Freiburg gemeinsam mit der Italienischeinheit der Universität Genf und der Abteilung Italienisch der Universität Lausanne sowie mit der Unterstützung der Conférence Universitaire de Suisse Occidentale (CUSO) gegründet.

    Die Doktoratsschule für Italienischstudien orientiert sich am Séminaire de Troisième Cycle Romand en Italien, das 1976 auf Initiative von Giovanni Pozzi (Professor für italienische Literatur an der Universität Freiburg von 1960 bis 1988) gegründet wurde und bis 2011 bestand. Die Doktoratsschule hat die Grundhaltung dieses Séminaire de Troisième Cycle zur internen Zusammenarbeit und zur Aussenöffnung übernommen und ist ein hochrelevanter Treff- und Ausbildungspunkt für junge Forscherinnen und Forscher. Sie fördert bei der Organisation der Aktivitäten auch den Austausch mit nicht der CUSO angehörigen staatlichen und privaten Schweizer Universitäten (Basel, Bern, Lugano, St.Gallen, Zürich). Auch die Verbindungen zur italienischen Schweiz verdienen es, hervorgehoben zu werden, denn ein Teil ihrer Aktivität findet im Tessin statt. Mit dieser Präsenz südlich der Alpen möchte die Doktoratsschule die regelmässige Teilnahme von Sekundarschullehrerinnen und -lehrern aus dem Tessin und Graubünden als Gasthörer unterstützen. Diese Aktivitäten sind als Weiterbildungskurs anerkannt.

    Professorinnen und Professoren, die berechtigt sind, Dissertationen zu betreuen

    Italienische Literatur

    • Prof. Uberto Motta

    Spezialisierungsbereiche:
    – Italienische Literatur der Renaissance (insbesondere Baldassarre Castiglione und literarische Kultur der italienischen Höfe der Jahre 1500 bis 1530)
    – Italienische Literatur des 20. Jahrhunderts (insbesondere moderne und zeitgenössische Poesietradition mit besonderem Augenmerk auf den Zeitraum 1930 bis 1960)
    – Literaturtheorie und Geschichte der Literaturkritik

    • Prof. Edoardo Fumagalli

    Spezialisierungsbereiche:
    – Italienische Literatur des Mittelalters und der Renaissance (Dante, Petrarca, Boccaccio; Humanismus und Tradition/Übersetzung der Klassiker vom 14. bis zum 16. Jahrhundert)

    Italienische Philologie

    • Prof. Christian Genetelli

    Spezialisierungsbereiche:
    – Italienische Poesie des 19. und 20. Jahrhunderts (insbesondere Giacomo Leopardi und Eugenio Montale)
    – Kritische und kommentierte Ausgabe von modernen und zeitgenössischen Texten
    – Literarische Briefwechsel der Moderne
    – Genetische Kritik und «critica delle varianti»

    Kontakt

    Philosophische Fakultät
    Departement für Italienisch
    Dr. Sandra Clerc
    sandra.clerc@unifr.ch
    http://studies.unifr.ch/go/it-italian

    Verliehener Titel

    Philosophiae Doctor in Lingua et Litteris italicis / Doctor of Philosophy in Italian Language and Literature (PhD)

    Anmeldeverfahren

    Studieninteressierte mit Schweizer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/6i0YU

    Studieninteressierte mit ausländischer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/WzbjU

  • Iberoromanische Sprach- und Literaturwissenschaften

    Das Departement für Spanisch der Universität Freiburg bietet ein Doktoratsprogramm, das die Literatur der Iberischen Halbinsel und Lateinamerikas abdeckt (inklusive der Vereinigten Staaten). Im Fokus steht dabei nicht nur die jeweilige Eigenentwicklung dieser Literatur, sondern auch die wechselseitigen Beziehungen. Unter methodologischen Gesichtspunkten widmen wir den Verbindungen zwischen der Literatur und den Geisteswissenschaften sowie dem Beitrag der interdisziplinären Studien besondere Aufmerksamkeit.

    Im Rahmen der Sprachstudien werden während der Ausbildung in spanischer Philologie in Freiburg neben der Beschäftigung mit der aktuellen Linguistik und den zahlreichen Varianten des Spanischen auch die ekdotischen Methodologien analysiert sowie die Kodikologie und die Textgeschichte entwickelt.

    Diese literaturwissenschaftliche und philologische Orientierung ist die Besonderheit der Freiburger Ausbildung im Vergleich zum wissenschaftlichen Spektrum nicht nur der BeNeFRi-Universitäten, sondern der gesamten Schweiz.

    Die im Departement angefertigten Dissertationen können unter anderem folgende Themenbereiche behandeln (unverbindliche Liste):

    • Sprachgeschichte
    • Mittelalterliche Literatur und Kultur
    • Sprache und Literatur der Renaissance und des Goldenen Zeitalters
    • Handschriftliche Tradition der Werke und ihre sprachgeschichtliche Stellung
    • Sprachlicher Wandel: Sprache und Massenmedien, Sprachen im Kontakt, Sprache und Migration
    • Literatur und interkulturelle Beziehungen
    • Raum, Identität und literarisches Schaffen
    • Kurzformen: Die Erzählung in der spanischsprachigen Welt
    • Literatur und Reise: Geschichte und Theorie
    • Literarisches Werk und Kanon: Kriminalerzählung, Comic

    Die Doktorandinnen und Doktoranden, die ihre Dissertation bei einer Professorin oder einem Professor des Departements erstellen, präsentieren in regelmässigen Abständen den Stand ihrer Arbeiten in entsprechenden Kolloquien, wo sie Beratung von ihrer Leiterin oder ihrem Leiter sowie von eigens einberufenen Spezialisten erhalten (z. B. von den Mitgliedern der Prüfungskommission). Die Doktorandinnen und Doktoranden sind ausdrücklich dazu aufgefordert, an den von unserer und anderen schweizerischen und ausländischen Universitäten organisierten pluridisziplinären Kolloquien teilzunehmen (z. B. an den Kolloquien unserer eigenen Disziplin oder an denen des Mediävistischen Instituts oder des CUSO-Doktoratsprogramms Programme doctoral en Etudes médiévales): Romanistenkolloquien, Treffen junger Forscher, themenverwandte Kongresse etc.

    Zusätzlich zu den anregenden Rückmeldungen nutzen die Doktorandinnen und Doktoranden die Möglichkeiten, die ihnen für ihre ersten Veröffentlichungen über das Thema ihrer Dissertation geboten werden. Die Doktorandinnen und Doktoranden können bei der Beteiligung an diesen Veranstaltungen und bei den angesprochenen Veröffentlichungen auf die Unterstützung ihrer Betreuerin bzw. ihres Betreuers zählen.

    Die gemeinsame Betreuung innerhalb des Departements für Spanisch oder gegebenenfalls mit externen (schweizerischen oder ausländischen) Spezialisten ist möglich.

    Die Dissertationen werden vorzugsweise in spanischer Sprache verfasst, in Einzelfällen können aber auch französisch-, deutsch- oder englischsprachige Dissertationen akzeptiert werden.

    Professorinnen und Professoren, die berechtigt sind, Dissertationen zu betreuen

    • Prof. Hugo Oscar Bizzarri

    Spezialisierungsbereiche:
    – Sprachgeschichte
    – Mittelalterliche Literatur und Kultur
    – Sprache und Literatur der Renaissance und des Goldenen Zeitalters
    – Handschriftliche Tradition der Werke und ihre sprachgeschichtliche Stellung
    – Kurzerzählung und Sprichwortsammlungen

    • Prof. Julio Peñate Rivero

    Spezialisierungsbereiche:
    – Literatur und interkulturelle Beziehungen
    – Raum, Identität und literarisches Schaffen
    – Kurzformen: Die Erzählung in der spanischsprachigen Welt
    – Literatur und Reise: Geschichte und Theorie
    – Literarisches Werk und Kanon: Kriminalerzählung, Comic, Gender Studies

    Kontakt

    Philosophische Fakultät
    Departement für Spanisch
    Prof. Hugo Bizzarri
    hugo.bizzarri@unifr.ch
    http://studies.unifr.ch/go/es-spanish

    Verliehener Titel

    Philosophiae Doctor in Lingua et Litteris ibero-romanicis / Doctor of Philosophy in Ibero-Romance Languages and Literatures (PhD)

    Anmeldeverfahren

    Studieninteressierte mit Schweizer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/6i0YU

    Studieninteressierte mit ausländischer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/WzbjU

  • Englische Sprach- und Literaturwissenschaft

    Das Departement für Englisch der Universität Freiburg bietet ein Doktoratsprogramm in den folgenden Forschungsbereichen an: englische Philologie, englische Linguistik, englische Literatur und amerikanische Literatur.

    Englische Philologie
    Innerhalb des Departements für Englisch bildet die Philologie, also das Studium mittelalterlicher Texte, sowohl im Bachelor und Master-Studium als auch im Doktoratsstudium einen eigenen Bereich. Die Doktorandinnen und Doktoranden in englischer Philologie können die Ressourcen des Freiburger interfakultären Mediävistischen Instituts nutzen und eng mit Mediävistinnen und Mediävisten von anderen schweizerischen und englischen Universitäten zusammenarbeiten. Elisabeth Dutton, die Professorin für Philologie der Universität Freiburg, ist auf das frühe englische Drama und auf mittelalterliche englische Andachtssammlungen und Frauenliteratur spezialisiert. Derzeit leitet sie an zwei verschiedenen Institutionen zwei grosse Forschungsprojekte im Bereich Drama: mittelalterliche Oxford-Colleges und mittelalterliche französische Klöster.

    Englische Linguistik
    Die Freiburger englische Linguistik konzentriert sich auf die Analyse der am Aufbau und an der Interpretation von Bedeutung in einem Kontext beteiligten Prozesse. Eine weitere Besonderheit der englischen Linguistik ist die Betonung von empirischen Forschungsansätzen. Die Doktorandinnen und Doktoranden sind dazu angehalten, in ihrem Projekt verschiedene Methodologien zu verwenden und insbesondere die Robustheit ihrer theoretischen Hypothesen mithilfe empirischer Evidenz zu prüfen. Hierfür erhalten die Doktorandinnen und Doktoranden eine Ausbildung in quantitativen Ansätzen wie experimentellen Methodologien und statistischer Analyse. Prof. Maillat leitet das Swissuniversities-Doktoratsprogramm Language and Cognition, das regelmässig spezialisierte Intensivkurse zu zahlreichen Aspekten der linguistischen Forschung ausrichtet. Zu den dort angebotenen Themen zählen Beeinflussung, bildliche Sprache, Humor, irreführende Kommunikation, Argumentationstheorie, Linguistik der räumlichen Sprache.
    Dr. Steve Oswalds Forschungsbereich ist an der Schnittstelle von Pragmatik, Argumentationstheorie und Kognitionswissenschaft angesiedelt. Er freut sich über Doktoratsbewerbungen aus diesen Bereichen.

    Englische Literatur
    Prof. Indira Ghose ist auf frühmoderne Literatur spezialisiert. Ihr Schwerpunkt ist das frühe moderne Theater und die Literatur des Britischen Weltreichs. Derzeit umfassen ihre Forschungsgebiete Humor und Komik, die Höflichkeitsliteratur der Renaissance und die Emotionsgeschichte. Sie freut sich über Doktorandinnen und Doktoranden, die Interesse an diesen oder an verwandten Bereichen mitbringen.
    Literatur in «splendid isolation» kann es niemals geben. Die Literatur ist ein integraler Bestandteil des sozialen und kulturellen Gefüges unserer Gemeinschaften und weist enge Verbindungen zu anderen Formen und Medien des künstlerischen Ausdrucks auf. Als Professorin für Moderne Englische Literatur (ca. 1780 bis 21. Jahrhundert) beschäftigt sich Julia Straub mit den Überschneidungen zwischen der literarischen und der medialen Geschichte und erforscht die Interaktionen zwischen Literatur und digitalen Technologien sowie anderen Medien wie Fotografie oder bildender Kunst. Sie freut sich über Forschungsvorhaben von angehenden Doktorandinnen und Doktoranden, die in diesen oder anderen Bereichen wie der viktorianischen Literatur, den transatlantischen literarischen Beziehungen oder der kulturellen Gedächtnisforschung arbeiten möchten.

    Amerikanische Literatur
    Die amerikanische Literatur bildet einen integralen Bestandteil des gesamten Englisch-Curriculums. Prof. Thomas Austenfeld beschäftigt sich mit amerikanischer Lyrik, amerikanischem Modernismus und amerikanischer Regionalliteratur – speziell aus dem Süden und dem Westen Amerikas. Am liebsten leitet er Dissertationen, die in diese Forschungsgebiete fallen. Unter der gemeinsamen Leitung mit Prof. Austenfelds Kollegen in Deutschland, Frankreich, Schweden, Grossbritannien, Polen und Nordamerika können aber auch andere Bereiche der Amerikanistik erforscht werden.

    Die Doktorandinnen und Doktoranden, die an der Universität Freiburg ihr Doktoratsstudium in Englischer Sprach- und Literaturwissenschaft absolvieren, nehmen am Doctoral Programme in English Language and Literature der Conférence Universitaire de Suisse Occidentale (CUSO) teil. In regelmässigen Arbeitsgruppen können sich die Doktorandinnen und Doktoranden an der Arbeit international anerkannter Experten beteiligen, sich mit Kollegen von anderen Schweizer Universitäten austauschen und ihre Arbeit vor einem wissenschaftlichen Publikum präsentieren, das in demselben Gebiet forscht.

    Professorinnen und Professoren, die berechtigt sind, Dissertationen zu betreuen

    Englische Philologie

    • Prof. Elisabeth Dutton

    Spezialisierungsbereiche:
    – Frühes englisches Theater
    – Mittelalterliche englische Andachtssammlungen
    – Frauenliteratur

    Englische Linguistik

    • Prof. Didier Maillat

    Spezialisierungsbereiche:
    – Gebrauch von Bedeutungen in der englischen Sprache
    – Analyse von Interpretations- und Schlussfolgerungsprozessen, insbesondere beim Bedeutungsaufbau
    – Experimentelle Methodologien und ihre Anwendung auf die pragmatische Forschung (d.h. experimentelle Pragmatiken)
    – Verschiedene Schnittstellen zwischen der Pragmatik und anderen Linguistikbereichen (z.B. Zweitsprachenerwerb, Diskursanalyse, Argumentationstheorie)
    – Fragen zur Beziehung zwischen Sprache und Wahrnehmung

    Leitung von Dissertationen in englischer oder französischer Sprache.

    • Dr. Steve Oswald

    Spezialisierungsbereiche:
    – Pragmatik
    – Argumentationstheorie
    – Diskursanalyse
    Themen:
    – Manipulation, Täuschung und verdeckte Sprechakte im Allgemeinen
    – (Implizite und explizite) Bedeutung in argumentativen Prozessen
    – Rhetorische Wirksamkeit trügerischer und nicht trügerischer Argumente
    – Klassische pragmatische Phänomene: Metapher, Humor, Implikatur etc.

    Leitung von Dissertationen in englischer oder französischer Sprache.

    Englische Literatur

    • Prof. Indira Ghose

    Spezialisierungsbereiche:
    – Frühes modernes Theater
    – Literatur des Britischen Weltreichs
    – Humor und Komik
    – Höflichkeitsliteratur der Renaissance
    – Emotionsgeschichte

    • Prof. Julia Straub

    Spezialisierungsbereiche:
    – Zeitgenössische englische Literatur und digitale Technologien
    – Intermediale Konfigurationen von 1800 bis heute
    – Transatlantische literarische Beziehungen
    – Viktorianische Literatur, insbesondere die Rezeption der Werke von Dante Alighieri
    – Melodrama: Geschichte, Formen und Funktionen
    – Theorien zur literarischen Kanonbildung und zum kulturellen Gedächtnis

    Amerikanische Literatur

    • Prof. Thomas Austenfeld

    Spezialisierungsbereiche:
    – Amerikanische Lyrik
    – Amerikanischer Modernismus
    – Amerikanische Regionalliteratur, insbesondere aus dem Süden und dem Westen Amerikas

    Kontakt

    Philosophische Fakultät
    Departement für Englisch
    Englische Sprach- und Literaturwissenschaft
    Prof. Elisabeth Dutton
    elisabeth.dutton@unifr.ch
    Prof. Didier Maillat
    didier.maillat@unifr.ch
    Dr. Steve Oswald
    steve.oswald@unifr.ch
    Prof. Indira Ghose
    indira.ghose@unifr.ch
    Prof. Julia Straub
    julia.straub@unifr.ch
    Prof. Thomas Austenfeld
    thomas.austenfeld@unifr.ch

    Verliehener Titel

    Philosophiae Doctor in Lingua et Litteris britannicis / Doctor of Philosophy in English Language and Literature (PhD)

    Anmeldeverfahren

    Studieninteressierte mit Schweizer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/6i0YU

    Studieninteressierte mit ausländischer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/WzbjU

  • Klassische Philologie

    Das Departement für Klassische Philologie bietet ein Doktoratsstudium in griechischer und lateinischer Sprach- und Literaturwissenschaft an. Die Dissertation kann in französischer und deutscher Sprache, aber auch in anderen Sprachen wie Englisch und Italienisch verfasst werden. Der Forschungsbereich deckt die gesamte griechische und lateinische Literatur von Homer bis zur byzantinischen Epoche und von der Entstehung der Römischen Republik bis zum Zeitalter des Humanismus ab.

    Ein besonderes Augenmerk wird jedoch auf die Rezeption der griechischen klassischen Antike zur Kaiserzeit (Zweite Sophistik) sowie auf die (griechische und lateinische) Kultur und Literatur der Spätantike gelegt, insbesondere auf die Verbindungen zu den christlichen Autoren und – über die fruchtbare Zusammenarbeit mit dem Institut für Antike und Byzanz und dem Mediävistischen Institut – auf das Überleben der Kultur und Literatur der Spätantike im lateinischen Mittelalter sowie im byzantinischen Zeitalter und in der Renaissance. In Partnerschaft mit dem Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft wird auch der Einfluss der literarischen Formen und antiken Mythen auf die moderne Literatur untersucht.

    Während des Doktorats haben die Kandidatinnen und Kandidaten ebenfalls die Möglichkeit, sich auf Kodikologie, Paläografie, Papyrologie oder Techniken der (ekdotischen) Textausgabe zu spezialisieren. Das Programm wird gemeinsam mit den Nachbardisziplinen an der Universität Freiburg sowie mit anderen schweizerischen und ausländischen Institutionen durchgeführt.

    Darüber hinaus können die Doktorandinnen und Doktoranden an dem Programme doctoral en Sciences de l'Antiquité (EDOCSA), der Conférence Universitaire de Suisse Occidentale (CUSO), sowie an den angebotenen Ausbildungsaktivitäten der BENEFRI-Partneruniversitäten Bern, Neuenburg und Freiburg teilnehmen. Da die Universität Freiburg ausserdem an den Metageitnia beteiligt ist, einer wissenschaftlichen Gruppe mit insgesamt 14 Universitäten in der Schweiz (Basel, Bern, Freiburg, Genf, Lausanne, Neuenburg, Zürich), in Frankreich (Besançon, Mülhausen, Strassburg), in Deutschland (Freiburg im Breisgau, Konstanz, Tübingen) und in Österreich (Innsbruck), können die Doktorandinnen und Doktoranden auch an dem grossen Jahrestreffen dieses Netzwerks teilnehmen und dort die Ergebnisse ihrer Forschungen vor einem Fachpublikum präsentieren.

    Dank des Beitrags der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Departements für Klassische Philologie und des Instituts für Antike und Byzanz sind die verschiedenen Facetten des sprach- und literaturwissenschaftlichen Studiums der griechisch-römischen Antike im Programm vertreten.

    Professorinnen und Professoren, die berechtigt sind, Dissertationen zu betreuen

    Lateinische Sprach- und Literaturwissenschaft

    • Prof. Karin Schlapbach

    Spezialisierungsbereiche:
    – Lateinische Literatur der Spätantike, insbesondere Augustinus
    – Philosophische Prosa
    – Dichtung und metapoetische Texte
    – Tanz und Pantomime

    Leitung von Dissertationen in deutscher, französischer, italienischer oder englischer Sprache.

    Griechische Sprach- und Literaturwissenschaft

    • Prof. Thomas Schmidt

    Spezialisierungsbereiche:
    – Plutarch
    – Literatur der Zweiten Sophistik
    – Byzantinische Scholiasten und Kommentatoren
    – Griechische Papyrologie

    Leitung von Dissertationen in französischer, deutscher oder englischer Sprache.

    Kontakt

    Philosophische Fakultät
    Departement für Klassische Philologie
    Prof. Karin Schlapbach
    karin.schlapbach@unifr.ch
    http://studies.unifr.ch/go/de-classics

    Verliehener Titel

    Philosophiae Doctor in Philologia classica / Doctor of Philosophy in Classical Philology (PhD)

    Anmeldeverfahren

    Studieninteressierte mit Schweizer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/6i0YU

    Studieninteressierte mit ausländischer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/WzbjU

  • Slavische Sprach- und Literaturwissenschaften

    Das Departement für Europastudien und Slavistik bietet ein Doktoratsprogramm in slavischer Literaturwissenschaft an. Die Forschungsschwerpunkte der Freiburger Slavistik liegen im Bereich der russischen und polnischen Literatur des 19.–21. Jahrhunderts. Die Literatur betrachten wir dabei in ihren Wechselbeziehungen mit anderen Sphären der Kultur (bildende Künste, Philosophie, Religion usw.) und vor dem Hintergrund sozialgeschichtlicher Entwicklungen. Die Freiburger Slavistik unterhält Partnerschaften und Kooperationen mit zahlreichen Instituten, Lehrstühlen und Fachkollegen, vor allem in Polen und der Russischen Föderation. Sie richtet regelmässig Studientage und Konferenzen aus.

    Doktorarbeiten können in deutscher, französischer, englischer, polnischer oder russischer Sprache verfasst werden.

    Für Doktoratsprojekte in der Freiburger Slavistik bieten sich vor allem folgende Themenbereiche an:

    • Russische Lyrik
    • Roman- und Romantheorie in Russland
    • Fedor Dostoevskij
    • Geschichte der russischen Literaturwissenschaft und Literaturtheorie
    • Polnische Lyrik
    • Roman- und Romantheorie in Polen
    • Polnische intellectual history
    • Polnische Literatur und soziale Bewegungen
    • Polnische Kulturkritik und Geschichtsphilosophie

    Auch andere Themen sind möglich. Insbesondere komparatistische Projekte oder solche von grundsätzlicher literaturwissenschaftlicher und -theoretischer Ausrichtung sind willkommen.

    Die Doktorierenden der Freiburger Slavistik nehmen regelmässig an den Veranstaltungen von Doktoratsprogrammen im Bereich der literaturwissenschaftlichen Slavistik oder Komparatistik teil.

    Vor Ort gibt es ein Doktorand(innen)seminar, in dem die Projekte der Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutiert sowie allgemeine methodologische und theoretische Fragen erörtert werden (ca. 7 pro Semester). Die Doktorierenden treffen sich regelmässig mit ihrem Betreuer, um inhaltliche und methodische Fragen zu besprechen.

    Professorinnen und Professoren, die berechtigt sind, Dissertationen zu betreuen

    • Prof. Jens Herlth

    Spezialisierungsbereiche:
    Siehe weiter oben

    Kontakt

    Philosophische Fakultät
    Departement für Europastudien und Slavistik
    Prof. Jens Herlth
    jens.herlth@unifr.ch
    http://studies.unifr.ch/go/de-slavicstudies

    Verliehener Titel

    Philosophiae Doctor in Linguis et Litteris Slavorum / Doctor of Philosophy in Slavonic Languages and Literatures (PhD)

    Anmeldeverfahren

    Studieninteressierte mit Schweizer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/6i0YU

    Studieninteressierte mit ausländischer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/WzbjU

  • Französische Sprach- und Literaturwissenschaft

    Das Departement für Französisch bietet ein Doktoratsprogramm im Bereich französische Literatur (vom Mittelalter bis heute) und französische Linguistik an.

    Im Rahmen dieses Programms können Sprache und Literatur in ihrer Gesamtheit und in der Vielschichtigkeit ihrer Manifestationen untersucht werden. Dabei herrschen je nach gewählter Orientierung ein intensiver Austausch und eine enge Zusammenarbeit zwischen den Professoren und den Doktoranden sowie mit den internationalen Partnern des Departements.

    Die Dissertationen können einen breiten Bereich abdecken, darunter:

    Französische Literatur (9. bis 21. Jahrhundert)

    • Poetische und thematische Ansätze
    • Kritische Ausgabe von literarischen Texten (auch Online-Ausgabe)
    • Theatergeschichte und Dramaturgie
    • Literaturtheorie
    • Interdisziplinäre und übergreifende Ansätze
    • Interkulturelle, postkoloniale und globale Ansätze

    Einige Lehrende (Prof. Th. Hunkeler, Prof. M. Viegnes, Prof. M. Uhlig) leiten auch Dissertationen in Vergleichender Literaturwissenschaft.

    Ferner übernimmt Prof. M. Uhlig auch die Leitung von Dissertationen in galloromanischer Philologie.

    Französische Linguistik

    • Morphosemantische Eigenschaften der lexikalischen Einheiten, Polysemie
    • Nominale Typologie, semantische Korpusannotation
    • Neologie
    • Ausdruck von Raum und Zeit in Sprache und Diskurs
    • Verbalkonstruktionen
    • Mikro- und Makrosyntax
    • Pragmatik
    • Unterschiedliche Sprechweise
    • Gesprochenes Französisch
    • Aussprache

    In den meisten Fällen besteht sowohl in der Literaturwissenschaft als auch in der französischen Linguistik die Möglichkeit der gemeinsamen Leitung und/oder Co-Betreuung.

    Während der Erstellung der Dissertation gehören die Doktorandinnen und Doktoranden zu einem Forschungsteam aus Professoren, Postdoktoranden und sonstigen Doktoranden. Die Betreuung erfolgt in folgendem Rahmen:

    • Spezifische Ausbildungsveranstaltungen an der Universität Freiburg: Forschungsseminare, Doktorandenkolloquien (disziplinintern oder disziplinübergreifend); gemeinsam mit den ausländischen Partneruniversitäten ins Leben gerufene Doktorandentage
    • Teilnahme an den Doktoratsschulen der Conférence Universitaire de Suisse Occidentale (CUSO) in den Bereichen französische Literatur, Sprachwissenschaft und Mediävistik sowie an den Doktoratsschulen für Sprachwissenschaft, Vergleichende Literaturwissenschaft und Mediävistik von Swissuniversities
    • Beteiligung an den Aktivitäten des Departements für Französisch.

    Professorinnen und Professoren, die berechtigt sind, Dissertationen zu betreuen

    Französische Literatur

    • Prof. Thomas Hunkeler

    Spezialisierungsbereiche:
    – Literatur der Renaissance
    – Theatergeschichte und Dramaturgie
    – Europäischer Modernismus und Avantgarde-Bewegungen
    – Zeitgenössische Literatur und zeitgenössisches Theater
    – Literaturtheorie und Vergleichende Literaturwissenschaft

    • Prof. Michel Viegnes

    Spezialisierungsbereiche:
    – Französische Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts (insbesondere Poetik der Kurzgeschichte, Poesie, Roman und Essay)
    – Phantastik
    – Literatur und Spiritualität
    – Vergleichende Literaturwissenschaft und interkulturelle Problematiken

    • Prof. Claude Bourqui

    Spezialisierungsbereiche:
    – Literatur des 17. und 18. Jahrhunderts
    – Theatergeschichte (16. bis 18. Jahrhundert)

    • Prof. Marion Uhlig

    Spezialisierungsbereiche:
    – Französische Literatur des Mittelalters und Theater des Mittelalters
    – Literatur und Interkulturalität
    – Reiseliteratur
    – Literatur- und Erzähltheorie

    Französische Linguistik

    • Prof. Richard Huyghe

    Spezialisierungsbereiche:
    – Nominalsemantik
    – Abgeleitete Morphologie
    – Syntax

    • Prof. Gilles Corminboeuf

    Spezialisierungsbereiche:
    – Mikro- und Makrosyntax
    – Pragmatik
    – Unterschiedliche Sprechweise
    – Gesprochenes Französisch
    – Aussprache

    Kontakt

    Philosophische Fakultät
    Departement für Französisch
    http://studies.unifr.ch/go/fr-french

    Verliehener Titel

    Philosophiae Doctor in Lingua et Litteris gallicis / Doctor of Philosophy in French Language and Literature (PhD)

    Anmeldeverfahren

    Studieninteressierte mit Schweizer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/6i0YU

    Studieninteressierte mit ausländischer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/WzbjU

  • Allgemeine und vergleichende Literaturwissenschaft

    Das Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft bietet in den Forschungsgebieten Literatur der Antike bis zur zeitgenössischen Epoche sowie Literaturtheorie und Interkulturalität eine Doktoratsausbildung an.

    Im Rahmen dieses Programms werden die Forschungsgebiete in ihrer gesamten Breite und Vielfältigkeit erörtert. Es herrscht reger Austausch und enge Zusammenarbeit zwischen den Professoren und den Doktoranden – insbesondere dank des Doktoratsprogramms von Swissuniversities, bei dem Freiburg als Leading House für AVL fungiert. Darüber hinaus pflegen wir aktive internationale Partnerschaften wie z. B. mit der Abteilung für Vergleichende Literaturwissenschaft der Universität Wien.

    Die am Institut verfassten Dissertationen können daher zahlreiche Themenbereiche umfassen, darunter:

    • Poetische, historische und thematische Problematiken
    • Literaturtheorie
    • Interdisziplinäre und transversale Problematiken
    • Interkulturelle, postkoloniale und globale Perspektiven

    Professorinnen und Professoren, die berechtigt sind, Dissertationen zu betreuen

    • Prof. Thomas Austenfeld
      Amerikanische Literatur
    • Prof. Arnd Beise
      Neuere deutsche Literatur
    • Prof. Paola Borsa
      Mittelalterliche und neuere italienische Literatur
    • Prof. Hugo Bizzarri
      Mittelalterliche spanische Literatur
    • Prof. Claude Bourqui
      Neuere französische Literatur
    • Prof. Dimiter Daphinoff
      Neuere englische Literatur
    • Prof. Elisabeth Dutton
      Mittelalterliche englische Literatur
    • Prof. Christian Genetelli
      Neuere italienische Literatur
    • Prof. Indira Ghose
      Neuere englische Literatur
    • Prof. Sabine Haupt
      Allgemeine und vergleichende Literaturwissenschaft
    • Prof. Cornelia Herberichs
      Mittelalterliche deutsche Literatur
    • Prof. Jens Herlth
      Slavische Literaturen
    • Prof. Thomas Hunkeler
      Neuere französische Literatur, Literaturtheorie
    • Prof. Tom Kindt
      Neuere deutsche Literatur, Literaturtheorie
    • Prof. Uberto Motta
      Neuere italienische Literatur
    • Prof. Ralph Müller
      Neuere deutsche Literatur
    • N.N.
      Neuere spanische und hispanoamerikanische Literaturen
    • Prof. Karin Schlapbach
      Literatur der Antike
    • Prof. Thomas Schmidt
      Literatur der Antike
    • PD Dr. Martin Steinrück
      Klassische Philologie
    • Prof. Marion Uhlig
      Mittelalterliche französische Literatur

    Hinweis: Weitere Informationen über die Spezialisierungsbereiche finden Sie auf der Webseite des Departements der jeweiligen Professorin bzw. des jeweiligen Professors.

    Kontakt

    Philosophische Fakultät
    Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft
    Prof. Ralph Müller
    ralph.mueller@unifr.ch
    Prof. Sabine Haupt
    sabine.haupt@unifr.ch
    http://studies.unifr.ch/go/de-Comparative-literature

    Verliehener Titel

    Philosophiae Doctor in Litteris Generalibus et Comparativis / Doctor of Philosophy in Comparative Literature (PhD)

    Anmeldeverfahren

    Studieninteressierte mit Schweizer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/6i0YU

    Studieninteressierte mit ausländischer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/WzbjU

  • Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft

    Die Freiburger Germanistik bietet Doktoratsausbildungen in den drei Studiengebieten Linguistik, Mediävistik und Literaturwissenschaft an. Den Doktorierenden der Germanistik steht somit die ganze Breite des Studienbereichs für die Wahl eines Forschungsthemas offen. Die Themen der Dissertationen werden individuell vereinbart. Sie können an laufende, drittmittelfinanzierte Forschungsprojekte anschliessen. In jedem Fall aber geht die Themenfindung aus intensiven Gesprächen mit den Betreuenden hervor, wobei immer die Interessen beider Seiten zur Geltung kommen. Theoretisch und methodisch ist die Freiburger Germanistik einerseits historisch-kulturwissenschaftlich ausgerichtet (insbesondere die Mediävistik und die Literaturwissenschaft) und andererseits sozial-kognitiv (insbesondere die Linguistik). Die Dissertationen werden in der Regel auf Deutsch verfasst.

    Zentrale Forschungsfelder der Germanistischen Linguistik sind Sprachgebrauch, Sprachvariation und Spracherwerb, eine sozio- und wahrnehmungslinguistisch ausgerichtete Dialektologie sowie soziolinguistische und kontaktlinguistische Fragestellungen aus synchroner oder diachroner Perspektive. Die Germanistische Linguistik sieht für die Förderung der Promovierenden – neben der intensiven persönlichen Betreuung – drei unterschiedliche Angebote vor. (1) Ein regelmässig stattfindendes Forschungskolloquium, das einmal jährlich auch für die Doktorandinnen und Doktoranden der Westschweizer Universitäten zugänglich ist, dient dazu, den Stand der Arbeit zu präsentieren und anstehende Fragen in einem grösseren Kreis zu diskutieren. (2) Wer eine Dissertation im Rahmen eines von einer der beiden Professuren lancierten Forschungsprojekts schreibt, kann vom Austausch mit einem grösseren internationalen Forschungsnetzwerk und von intern organisierten Workshops profitieren. Zudem werden die Doktorierenden darin unterstützt, ihre Forschungsarbeit an in- und ausausländischen Tagungen zur Diskussion zu stellen. (3) Die Doktorierenden können überdies die Angebote der Doktoratsprogramme der CUSO (Conférence Universitaire de Suisse Occidentale) wie das Programme doctoral en langue et littérature allemandes in Anspruch nehmen und dort Kontakte zu anderen Doktorierenden knüpfen. Doktorierende der Linguistik, die Themen im Bereich der Kontaktlinguistik und des Spracherwerbs bearbeiten, finden Möglichkeiten der interdisziplinären Zusammenarbeit mit dem Institut für Mehrsprachigkeit oder mit dem Zentrum für Lehrerinnen- und Lehrerbildung Freiburg (ZELF).

    Die Germanistische Mediävistik setzt literaturtheoretische, überlieferungsgeschichtliche und komparatistische Schwerpunkte, u.a. insbesondere in Bezug auf romanisch-deutsche Literaturbeziehungen in Mittelalter und Früher Neuzeit. Neben der intensiven persönlichen Betreuung der entstehenden Doktorarbeiten können verschiedene Foren genutzt werden, die sowohl den Anschluss an aktuelle Methoden- und Theoriedebatten als auch die Diskussion der einzelnen Dissertationsprojekte mit international renommierten Spezialistinnen und Spezialisten des jeweiligen Forschungsgebiets ermöglichen. So werden aktuelle literatur-, medien- und kulturtheoretische Theorien sowie Projektentwürfe der Doktorierenden im regelmässig stattfindenden Mediävistischen Forschungscolloquium mit auswärtigen Gästen aus anderen Schweizer und ausländischen Universitäten diskutiert; das Kolloquium des Mediävistischen Instituts stellt eine Plattform dar, welche insbesondere dem interdisziplinären Austausch gewidmet ist. Regelmässig finden zudem interuniversitäre und internationale Graduiertensymposien statt. Die Angebote der Doktoratsprogramme der CUSO (Conférence universitaire de Suisse occidentale) fördern den germanistischen wie interdisziplinär mediävistischen Austausch.

    Die Germanistische Literaturwissenschaft bietet ein Doktoratsstudium an, das thematisch und methodisch dezidiert offen ist, wobei jedoch besondere Schwerpunkte auf Fragestellungen der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft liegen. Als Beispiele seien Fragestellungen im Rahmen von Gattungstypologien, Schreibweisen oder historischen Poetiken genannt. Die Germanistische Literaturwissenschaft sieht für die Förderung von Doktorandinnen und Doktoranden folgende Formen von Unterstützung vor: (1) Neben der individuellen Betreuung durch die in Freiburg Lehrenden findet zwei- bis dreimal pro Semester ein Forschungskolloquium statt. Dieses richtet sich an alle graduierten, doktorierten und habilitierten germanistischen und komparatistischen Literaturwissenschaftlerinnen und Literaturwissenschaftler der Freiburger und anderer Schweizer Universitäten. Da bei diesen Treffen regelmässig Kapitel aus den Qualifikationsarbeiten vorzulegen sind, die vorgängig von allen Teilnehmenden annotiert wurden, lernen die Doktorierenden, wissenschaftliche Texte genau zu lesen und kritisch zu diskutieren. In diesen Kreis von Promovierenden, Habilitierenden und Professoren werden zudem aktuelle Forschungsartikel eingebracht, die ebenfalls der vertiefenden fachlichen Auseinandersetzung dienen. (2) Des Weiteren werden die Doktorierenden darin unterstützt, ihre Forschungsarbeit an in- und ausländischen Tagungen zur Diskussion zu stellen. (3) Schliesslich besteht über das Netzwerk der Westschweizer Universitäten CUSO die Gelegenheit, sich mit Promovierenden an anderen Hochschulen auszutauschen.

    Professorinnen und Professoren, die berechtigt sind, Dissertationen zu betreuen

    Germanistische Linguistik

    • Prof. Helen Christen

    Spezialisierungsbereiche:
    – Variationslinguistik mit soziodialektologischem Schwerpunkt
    – Sprachwandel
    – Folk linguistics
    – Gender-Linguistik
    – Schweizer Sprachsituation

    • Prof. Regula Schmidlin

    Spezialisierungsbereiche:
    – Erwerb von Schreib- und Textkompetenz
    – Lexikographie
    – Phraseologie
    – Sprachvariation und Sprachstandardisierung
    – Sprache und Lebensalter

    Germanistische Mediävistik

    • Prof. Cornelia Herberichs

    Spezialisierungesbereiche:
    – Geistliche Literatur (Spiel, Mystik, Allegorische Dichtung)
    – Antikenrezeption
    – Heldenepik
    – Mittelalterrezeption in der Moderne
    – Theatralität des Mittelalters
    – Vormoderne Medialität und Hermeneutik Mediävistische Komparatistik.

    • PD Dr. Stefan Matter

    Spezialisierungsbereiche:
    – Literatur des hohen und späten Mittelalters
    – Geistliche Literatur, insbesondere Gebrauchstexte
    – Handschriftenkunde und Buchgeschichte
    – Text-Bild-Beziehungen
    – Überlieferungsgeschichte

    Germanistische Literaturwissenschaft

    • Prof. Arnd Beise

    Spezialisierungsbereiche:
    – Literatur und Geschichte
    – Intermedialität
    – Thematologie
    – Geschichte des Dramas
    – Editionsphilologie

    • Prof. Sabine Haupt

    Spezialisierungsbereiche:
    – Deutsche und französische Literatur des 18. bis 21. Jahrhunderts
    – Literatur und Bildmedien
    – Literatur und Naturwissenschaft
    – Ideengeschichte / Diskursanalyse
    – Literatur und Politik

    • Prof. Tom Kindt

    Spezialisierungsbereiche:
    – Literaturtheorie, insbesondere Interpretationstheorie
    – Komiktheorie und Komödiengeschichte
    – Erzähltheorie
    – Literarische Moderne
    – Geschichte der Germanistik

    • Prof. Ralph Müller

    Spezialisierungsbereiche:
    – Gegenwartsliteratur, insbesondere Literatur der Schweiz
    – Poetik und Rhetorik
    – Gattungstheorie und Schreibweisen
    – Lyrikologie und Narratologie
    – Digital Humanities, Korpusstilistik, Kognitive Poetik

    Kontakt

    Philosophische Fakultät
    Departement für Germanistik
    Sylvia Kilchör
    sylvia.kilchoer@unifr.ch
    http://studies.unifr.ch/go/de-german

    Verliehener Titel

    Philosophiae Doctor in Lingua et Litteris germanicis / Doctor of Philosophy in German Language and Literature (PhD)

    Anmeldeverfahren

    Studieninteressierte mit Schweizer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/6i0YU

    Studieninteressierte mit ausländischer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/WzbjU

  • Psychologie

    Das Doktoratsprogramm in Psychologie beruht auf integrierten und fortwährenden Forschungs- und akademischen Ausbildungstätigkeiten und Einsätzen. Die Doktorandinnen und Doktoranden werden in der gewählten psychologischen Disziplin an ein breites Verständnis der theoretischen Grundlagen und der Forschungsmethoden herangeführt. Sie lernen, auf der Basis strenger Methodologien innovatives Wissen zu generieren. Ferner arbeiten die Doktorandinnen und Doktoranden mit akademischen Forschungsteams oder lokalen Unternehmen zusammen. Die Forschungsprojekte werden in den Labors der Universität Freiburg durchgeführt. In diesen Labors werden derzeit etwa 30 Studierenden ausgebildet, die darüber hinaus die Möglichkeit haben, aktiv an Forschungsseminaren der Universität teilzunehmen. Sie sind auch dazu aufgefordert, ihre Forschungsergebnisse bei nationalen und internationalen Psychologiekonferenzen zu präsentieren: Dadurch wird der Austausch zwischen Studierenden und erfahrenen Forschern erleichtert, und die Studierenden können sich ein Partnernetzwerk für ihre zukünftige Beschäftigung aufbauen. Aus demselben Grund sind sie dazu eingeladen, an einer der universitätsübergreifenden Doktoratsschulen teilzunehmen, an denen sich das Departement beteiligt. Hierzu gehören das von der CUSO organisierte Programme doctoral romand en Psychologie, die Lemanic Neuroscience Doctoral School (LNDS) und der BeNeFRi-Austausch.

    Die Doktorinnen und Doktoren der Universität Freiburg absolvieren in zahlreichen unterschiedlichen Bereichen eine erfolgreiche Laufbahn. Hierzu zählen Forschung und Lehre an der Universität, aber auch Lehrtätigkeiten in Schulen und Kollegien, Forschungstätigkeiten in der Industrie oder auch Tätigkeiten in wissenschaftlichen Verlagen.

    Professorinnen und Professoren, die berechtigt sind, Dissertationen zu betreuen

    • Prof. Roberto Caldara

    Spezialisierungsbereiche:
    – Visuelle und soziale Neurowissenschaften

    • Prof. Valérie Camos

    Spezialisierungsbereiche:
    – Kognitive Psychologie und kognitive Entwicklung
    – Arbeitsgedächtnis und exekutive Funktionen

    • Prof. Andrea Frick

    Spezialisierungsbereiche:
    – Kognitive Entwicklung
    – Räumliche Wahrnehmung

    • PD Dr Pascal Gygax

    Spezialisierungsbereiche:
    – Sprache und kognitive Prozesse
    – Soziale Kognition

    • Prof. Petra Klumb

    Spezialisierungsbereiche:
    – Personal- und Organisationspsychologie
    – Gesundheitspsychologie und Psychologie der sozialen Beziehungen am Arbeitsplatz

    • Prof. Chantal Martin-Sölch

    Spezialisierungsbereiche:
    – Klinische Psychologie und Experimentalpsychologie
    – Psychologische Interventionen, Gesundheitspsychologie, klinische Neurowissenschaften und Neuroimaging, Depression, Stress und Trauma in Verbindung mit Störungen, Anorexie

    • Prof. Simone Munsch

    Spezialisierungsbereiche:
    – Klinische Psychologie und Psychotherapie, experimentelle Psychopathologie, Psychophysiologie, Essstörungen

    • Prof. Gijs Plomp

    Spezialisierungsbereiche:
    – Kognitive und biologische Psychologie
    – Visuelle Wahrnehmung, Gehirnfunktionen

    • Prof. Björn Rasch

    Spezialisierungsbereiche:
    – Kognitive Neurowissenschaften
    – Schlaf, Gedächtnis und Gesundheit

    • Prof. Jürgen Sauer

    Spezialisierungsbereiche:
    – Kognitive Ergonomie und Arbeitspsychologie
    – Interaktive Konsumprodukte, Automatisierung und komplexe Arbeitsumgebungen

    • Prof. Dominik Schöbi

    Spezialisierungsbereiche:
    – Klinische Familienpsychologie, Gesundheitspsychologie
    – Intime Beziehungen, emotionale interpersonelle Dynamiken, Beziehungsnot

    Kontakt

    Philosophische Fakultät
    Departement für Psychologie
    Dr. Eckehard Kuhlmei
    eckehard.kuhlmei@unifr.ch
    http://studies.unifr.ch/go/de-psychology

    Verliehener Titel

    Rerum Naturalium Doctor in Psychologia / Doctor of Philosophy in Psychology (PhD)

    Anmeldeverfahren

    Studieninteressierte mit Schweizer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/6i0YU

    Studieninteressierte mit ausländischer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/WzbjU

  • Sonderpädagogik

    Das Departement Sonderpädagogik (früher: Heilpädagogik) bietet im Bereich Sonderpädagogik eine deutsch- oder französischsprachige Doktoratsausbildung an.

    Sonderpädagogik ist definiert als «Theorie und Praxis der Erziehung und Bildung und der Betreuung von Personen mit besonderen [erzieherischen] Bedürfnissen» (Schweizer Zentrum für Heil- und Sonderpädagogik SZH/CSPS, 2000, S. 5; Rosenberg & Müller, 2002, S. 103). Das Departement Sonderpädagogik trägt zur Entwicklung, Erweiterung und Verbreitung wissenschaftlicher Erkenntnisse sowie zum Einsatz und zur Optimierung des Wissens und der Berufspraxis im Bereich Sonderpädagogik bei.

    Die im Departement Sonderpädagogik angefertigten Dissertationen können unter anderem folgende Themenbereiche behandeln:

    – Im Bereich Sonderpädagogik und/oder klinische Logopädie eingesetzte erzieherische und pädagogisch-therapeutische Massnahmen sowie Einrichtungen;
    – Bildungsverläufe und/oder Merkmale von Empfängern sonderpädagogischer Leistungen und/oder klinischer Logopädieleistungen (Kinder, Jugendliche, Erwachsene);
    – Verfolgung der schulischen Laufbahn, der allgemeinen und der sozialen Entwicklung in Abhängigkeit von den jeweiligen Lebens- und Lernbedingungen;
    – Funktionsweise und/oder Organisation der allgemeinen und/oder der besonderen Betreuungsumgebung;
    – Kontakte zwischen den betreuten Personen, innerhalb der Gemeinschaft und/oder der unmittelbaren oder weiter entfernten Umgebung (Familie, Nachbarschaft, Schule, Arbeit, sonstige Umgebung);
    – Ausbildung der Sonderpädagogen und/oder klinischen Logopäden;
    – Soziales Verhalten gegenüber Empfängern sonderpädagogischer Leistungen und/oder klinischer Logopädieleistungen sowie gegenüber den Angehörigen;
    – etc.

    Das Departement Sonderpädagogik fördert sowohl die Grundlagenforschung als auch massnahmen- oder anwendungsorientierte Arbeiten. Wir interessieren uns ebenfalls für Metaforschung im Bereich Sonderpädagogik.

    Die Doktorandinnen und Doktoranden können sich im Rahmen des Doktoratsprogramms in die PROWEL-Doktoratsschule einschreiben (Social Problems and Social Welfare), unabhängig davon, ob sie deutsch- oder französischsprachig sind. Dieses wird von Prof. Winfried Kronig vom Departement Sonderpädagogik gemeinsam mit Prof. Monica Budowski (Soziologie, Sozialpolitik und Sozialarbeit, Universität Freiburg) und Prof. Christian Suter (Soziologie, Universität Neuenburg) geleitet. Die französischsprachigen Doktorandinnen und Doktoranden können auch die von der CUSO angebotenen EDSE (Etudes doctorales en sciences de l'éducation) besuchen.

    Während des akademischen Jahres organisiert das Departement Sonderpädagogik sechs- bis siebenmal ein Forschungsseminar. Die Doktorandinnen und Doktoranden, die ihre Dissertation bei einer der Professorinnen oder einem der Professoren des Departements anfertigen, präsentieren bei diesen Seminaren regelmässig ihre Arbeiten und haben so die Möglichkeit, eine Rückmeldung der anderen Forscherinnen und Forscher des Departements zu erhalten. Ferner organisiert das Departement Treffen und/oder thematische Studientage für die Doktorandinnen und Doktoranden. Auf diese Weise können die Arbeiten ihren Platz in der nationalen und internationalen Forschungsgemeinde finden.

    Professorinnen und Professoren, die berechtigt sind, Dissertationen zu betreuen

    • Prof. Gérard Bless

    Spezialisierungsbereiche:
    – Schulische Integration
    – Massnahmeneffizienz
    – Schulproblematiken

    Leitung von Dissertationen in deutscher oder französischer Sprache.

    • Prof. Erich Hartmann

    Spezialisierungsbereiche:
    – Diagnose, Prävention und Massnahmen im Bereich Kommunikationsstörungen (erworbene Störungen und Entwicklungsstörungen)
    – Diagnose, Prävention und Massnahmen im Bereich Lese- und Schreibstörungen
    – Evidenzbasierte Praxis

    Leitung von Dissertationen in deutscher oder englischer Sprache.

    • Prof. Winfried Kronig

    Spezialisierungsbereiche:
    – Analyse der Schulsysteme
    – Schätzung der schulischen Leistung
    – Auswirkungen der Klassenzusammensetzung

    Leitung von Dissertationen in deutscher oder englischer Sprache.

    • Prof. Christoph Müller

    Spezialisierungsbereiche:
    – Verhaltensprobleme
    – Geistige Behinderungen und Autismus
    – Peereinfluss und Peerbeziehungen

    Leitung von Dissertationen in deutscher oder englischer Sprache.

    • Prof. Geneviève Petitpierre

    Spezialisierungsbereiche:
    – Geistige Behinderungen, Mehrfachbehinderungen und/oder Störungen der Gehirnentwicklung
    – Pädagogisch-therapeutische Massnahmen, Wirksamkeit und/oder Umsetzung
    – Metaforschung (an geistig Behinderte angepasste Forschungsmethoden)

    Leitung von Dissertationen in französischer Sprache.

    • Prof. Nicolas Ruffieux

    Spezialisierungsbereiche:
    – Klinische Neuropsychologie von Kindern und Erwachsenen
    – Sehstörungen
    – Neue Technologien im Dienst der Behinderung

    Leitung von Dissertationen in französischer Sprache.

    • Prof. Myriam Squillaci

    Spezialisierungsbereiche:
    – Verhaltensauffälligkeiten
    – Gesundheit am Arbeitsplatz, Burnout
    – Autismus (Familie, Geschwister)
    – Neurowissenschaft und schulische Heilpädagogik
    – Mehrfachbehinderung und schwere geistige Behinderung

    Leitung von Dissertationen in französischer, italienischer oder englischer Sprache.

    Kontakt

    Philosophische Fakultät
    Departement für Sonderpädagogik
    David Biddle, Studienberater
    david.biddle@unifr.ch
    http://studies.unifr.ch/go/de-specialeducation

    Verliehener Titel

    Philosophiae Doctor in Paedagogia Speciali / Doctor of Philosophy in Special Education (PhD)

    Anmeldeverfahren

    Studieninteressierte mit Schweizer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/6i0YU

    Studieninteressierte mit ausländischer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/WzbjU

  • Erziehungswissenschaften

    Entsprechend der thematischen Ausrichtung des Departements können Dissertationen zu einem breiten Themenspektrum der Erziehungs- und Bildungswissenschaften verfasst werden. Einige Beispiele möglicher Themen und/oder laufender Dissertationen:

    • Aufbau und Förderung professioneller Kompetenzen von Lehrpersonen (z.B. «Förderung der Gesprächsleitungskompetenz von Lehrpersonen»)
    • Bedingungen und Wirkungen von Aspekten der Unterrichtsqualität, der Unterrichtsgestaltung und der Lehrer-Schüler-Interaktion (z.B. «Rolle digitaler Medien beim Lernen in personalisierten Lernumgebungen»; «Kognitiv aktivierende und sprachförderliche Lehrperson-Schüler-Interaktionen im Kindergarten»)
    • Förderung fachlicher und überfachlicher Kompetenzen im Volksschulunterricht (z.B. «Förderung der Problemlösungskompetenz von Schülerinnen und Schülern an Schulen mit personalisierten Lernkonzepten»)
    • Effekte des Lernstrategieeinsatzes auf das Lernen aus Sachtexten
    • Förderung des Selbstregulierten Lernens im Unterricht
    • «Zur Produktion von sozialen Zwischenräumen im Kontext von Fernbeziehungen»
    • «International Education Policies in the ASEAN Higher Education Area Southern theories and postcolonial perspectives: the case of the Philippines»
    • «Partizipation in der frühen Kindheit»
    • «Mehrsprachigkeit in Kindertageseinrichtungen und Kindergärten»

    Das Departement für Erziehungswissenschaften bietet den Doktorierenden die Möglichkeit, am gemeinsamen Doktoratsprogramm Deutschschweizer Erziehungswissenschaft Bern–Freiburg–Zürich teilzunehmen, das von den zwei Instituten für Erziehungswissenschaft der Universitäten Bern und Zürich und dem Departement für Erziehungs- und Bildungswissenschaften der Universität Freiburg angeboten wird. Im Rahmen dieses Programms finden pro Jahr in der Regel mindestens zwei 2-tägige Kolloquien statt, die abwechselnd in Zürich, Bern und Freiburg stattfinden. Die Veranstaltungen werden jeweils unter Mitwirkung von Doktorierenden und Betreuungspersonen vorbereitet und durchgeführt. Die universitätsübergreifende Kooperation ermöglicht einen Austausch zwischen Doktorandinnen/Doktoranden und Betreuenden über die Grenzen der eigenen Forschungsgebiete hinweg, wie auch vertiefte Diskussionen mit Experten und Expertinnen über spezifische methodische Ansätze oder fachliche Teilgebiete, die am eigenen Institut möglicherweise nicht vorhanden sind.
    Es gibt zudem die Möglichkeit, an die Etudes doctorales en sciences de l'éducation (EDSE) (CUSO) sowie am transdisziplinären Doktoratsprogramm Migration and Postcoloniality Meet Switzerland (Kooperation zwischen den Universitäten Fribourg, Bern, Basel, Luzern, Neuchâtel und ETH Zürich) teilzunehmen. Im Rahmen dieses Programms findet jährlich ein Doktorierendenworkshop statt, in dem zentrale thematische Schwerpunkte sowie die disziplinäre Breite in den Mittelpunkt gestellt werden. Die Doktorierenden erhalten die Gelegenheit, ihre Dissertationsprojekte zu präsentieren und diese mit namhaften Experten und Expertinnen zu diskutieren.

    Professorinnen und Professoren, die berechtigt sind, Dissertationen zu betreuen

    • Prof. Jean-Louis Berger

    Spezialisierungsbereiche:
    – Selbstreguliertes Lernen
    – Lernmotivation und Motivation zu unterrichten
    – Metakognition
    – Berufsbildung
    – Evaluation

    Dissertationen werden in französischer und englischer Sprache betreut.

    • Prof. Bernadette Charlier

    Spezialisierungsbereiche:
    – Erziehungstechnologie
    – Erwachsenenbildung
    – Universitätspädagogik

    Dissertationen werden in französischer und englischer Sprache betreut.

    • Prof. Edgar Forster

    Spezialisierungsbereiche:
    – Grundlagen der Erziehungswissenschaften
    – Globalisierung und Bildung / Postkolonialität
    – Wissensproduktion und historische Episteme

    Dissertationen werden in englischer und deutscher Sprache betreut.

    • Prof. Philippe Genoud

    Spezialisierungsbereiche:
    – Funktionsweise der schulischen Beziehungen
    – Emotionale Aspekte des Lernens und Unterrichtens
    – Die Atmosphäre in der Schulklasse
    – Entwicklung von Messwerkzeugen

    Dissertationen werden in französischer Sprache betreut.

    • Prof. Claudia Leopold

    Spezialisierungsbereiche:
    – Pädagogische Psychologie
    – Selbstreguliertes Lernen
    – Multimediales Lernen
    – Lernen mit Visualisierungen

    Dissertationen werden in deutscher und englischer Sprache betreut.

    • Prof. Cathryn Magno

    Spezialisierungsbereiche:
    – Vergleichende und internationale Erziehung
    – Erziehung und Governance
    – Migration, Menschenrechte und Gender in der Erziehung

    Dissertationen werden in englischer Sprache betreut.

    • Prof. Veronika Magyar-Haas

    Spezialisierungsbereiche:
    – Qualitativ-empirische Bildungs- und Ungleichheitsforschung
    – Sozialwissenschaftliche Körper- und Emotionsforschung
    – Well-Being, Partizipation, Agency und Vulnerabilität in Kindheit und Jugend
    – Mehrsprachigkeitsforschung in der frühen Kindheit

    Dissertationen werden in deutscher und englischer Sprache betreut.

    • Prof. Tania Ogay

    Spezialisierungsbereiche:
    – Die Beziehung zwischen Familien und Schulen
    – Berufspraktiken im interkulturellen Kontext
    – Interkulturelles Training für Fachkräfte

    Dissertationen werden in französischer, englischer, deutscher und italienischer Sprache betreut.

    • Prof. Christine Pauli

    Spezialisierungsbereiche:
    – Allgemeine Didaktik
    – Empirische Unterrichtsforschung
    – Professionelle Kompetenzen von Lehrpersonen
    – Lehrerbildungsforschung

    Dissertationen werden in deutscher Sprache betreut.

    Kontakt

    Philosophische Fakultät
    Departement für Erziehungs- und Bildungswissenschaften
    Prof. Edgar Forster
    edgar.forster@unifr.ch
    http://studies.unifr.ch/go/de-educational-sciences

    Verliehener Titel

    Philosophiae Doctor in Scientia Paedagogica / Doctor of Philosophy in Education (PhD)

    Anmeldeverfahren

    Studieninteressierte mit Schweizer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/6i0YU

    Studieninteressierte mit ausländischer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/WzbjU

  • Philosophie

    Die Doktoratsausbildung des Departements für Philosophie der Universität Freiburg hebt sich ab durch die Verschiedenartigkeit der verwendeten Methoden und die breit gestreuten untersuchten philosophischen Themen und Strömungen. Das Departement erhält regelmässig Forschungsmittel, mit denen die Doktoratsausbildung finanziert und Forschungsgruppen gebildet werden können, an denen sich die Lehrkräfte des Departements sowie zahlreiche erfahrene Forscherinnen und Forscher beteiligen. Die Doktorandinnen und Doktoranden werden von den für die Forschungsbereiche verantwortlichen Professorinnen und Professoren betreut. Sie besuchen Seminare, präsentieren Ihre Arbeit in den wöchentlichen Forschungskolloquien und nehmen an den gemeinsam mit anderen schweizerischen und ausländischen Universitäten organisierten Doktoratsaktivitäten teil. Die Ausbildung teilt sich in verschiedene Bereiche, in denen sich viele Möglichkeiten zur Zusammenarbeit ergeben.

    Im Gebiet Antike Philosophie können Dissertationen über griechisches und römisches Denken von der vorsokratischen Philosophie bis zur byzantinischen Zeit betreut werden. Die Rezeption der Antike Philosophie in der Philosophie der Renaissance ist ein willkommenes Thema. Die Forschung konzentriert sich auf den Platonismus (Platon, Platonische Akademie, Mittelplatonismus, Plotin, später Neuplatonismus, jüdischer und christlicher Platonismus). Wir unterstützen Forschungsprojekte aus den Bereichen Metaphysik, Kosmologie und Physik, Erkenntnistheorie, Psychologie und Ethik. Altgriechisch- und/oder Lateinkenntnisse sind erforderlich. Die Doktorandinnen und Doktoranden nehmen an der gemeinsam mit den Universitäten Lausanne und Genf organisierten Doktoratsschule in antiker und mittelalterlicher Philosophie teil.

    Die bevorzugten Forschungsschwerpunkte im Gebiet Philosophie des Mittelalters sind Naturphilosophie, Metaphysik, Epistemologie, Anthropologie und Ethik des 12. bis 15. Jahrhunderts. Lateinkenntnisse sind erforderlich. Die Doktorandinnen und Doktoranden absolvieren ein Doktoratsprogramm, das sich in die beiden Teile «Bildung» und «Erfahrungsaustausch» gliedert und in Form von Doktoratsschulen oder Forschungsseminaren organisiert ist. In diesem Programm werden die wissenschaftlichen Fähigkeiten vertieft, neue methodologische Werkzeuge erlernt und der konstruktive Austausch mit den Spezialisten und anderen Doktorandinnen und Doktoranden gefördert. Die Doktorandinnen und Doktoranden in der Philosophie des Mittelalters können auch auf die Doktoratsprogramme des Mediävistischen Instituts und der CUSO (Programme Doctoral Romand en Philosophie) zugreifen. Diese umfassen eine breite Auswahl von Aktivitäten zu spezifischen Aspekten der mittelalterlichen Kultur, darunter die Transmission und Edition von Texten.

    Die Forschung im Gebiet der neuzeitlichen und zeitgenössischen Philosophie umfasst zwei Ansätze mit starkem Einfluss auf die zeitgenössische Philosophie: die Phänomenologie und die sogenannte «analytische» Philosophie. Forschung und Doktoratsausbildung erstrecken sich in gleichem Masse auf den historischen Ursprung dieser beiden Traditionen und die theoretische Entwicklung der in diesem Rahmen aufgekommenen Fragen. Die in diesem Sinne angeschnittenen Themen konzentrieren sich auf die Beziehung zwischen der Subjektivität der Erfahrung und der Objektivität der Erkenntnis. Diese Fragen werden sowohl aus der theoretischen Perspektive, im Rahmen der Studie des kognitiven Verhaltens, als auch aus der praktischen Perspektive, in der Analyse der Rationalität des Handelns, bearbeitet.

    Im Mittelpunkt der Sprachphilosophie, Philosophie des Geistes und der Humanwissenschaften stehen Fragen zum ontologischen Status der Person und allgemeiner zur Natur erlebender Subjekte. In diese Bereiche fallen die Thematiken des phänomenalen Bewusstseins, der Identität und der Individualität bewusstseinsfähiger Wesen, der Selbsterkenntnis, der Handlungserfahrung und des freien Willens, die Rolle der Emotionen im menschlichen Handeln, die Beziehung zwischen Sprache und Denken sowie zwischen Phänomenologie und Intentionalität. In Freiburg wird in diesem Bereich ein systematischer Philosophieansatz praktiziert, der der rationalen Intuition und der phänomenologischen Reflexion Gewicht gibt. Auch Vorschläge für Doktoratsprojekte aus der Philosophie des Geistes, der Sprachphilosophie, aus der Epistemologie, der Ontologie und der Metaphysik sowie aus der Schnittstelle zwischen der Philosophie und der Kognitionswissenschaft sind willkommen.

    Promovenden der Fachrichtungen Ethik, Politische Philosophie, Ästhetik und Kunstphilosophie erhalten eine individuelle Betreuung ihrer Forschungsprojekte und diverse Anlässe, sich fortzubilden sowie ihre Dissertationsvorhaben vorzustellen. Jedes Semester werden externe Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftler für Gastvorträge eingeladen. Fortgeschrittenenkolloquien werden angeboten, in denen Masterstudierenden wie Promovenden Gelegenheit erhalten, sich auszutauschen und ihren jeweiligen Forschungsstand zu präsentieren. In Absprache mit den Betreuern können eigene Initiativen wie Workshops durchgeführt werden. Die Themenfelder sind vielfältig: Wertfragen, Ethik und Meta-Ethik, praktische Philosophie, Geschichte des politischen Denkens, Philosophie der Sozialwissenschaften, Ästhetik, das Verhältnis von Ästhetik und Politik, Subjektivität und Gesellschaft, Kunstphilosophie, Wahrnehmungsphilosophie, Medien- und Technikdenken, Kulturphilosophie.

    Professorinnen und Professoren, die berechtigt sind, Dissertationen zu betreuen

    • Prof. Filip Karfik

    Spezialisierungsbereiche:
    – Platon
    – Plotin
    – Metaphysik
    – Seelenlehre
    – Kosmologie

    • Prof. Tiziana Suarez-Nani

    Spezialisierungsbereiche:
    – Metaphysik
    – Naturphilosophie und Epistemologie
    – Seelenlehre
    – Kosmologie

    • Prof. Gianfranco Soldati

    Spezialisierungsbereiche:
    – Phänomenologie
    – Erkenntnistheorie

    • Prof. Martine Nida-Rümelin

    Spezialisierungsbereiche:
    – Phänomenales Bewusstsein
    – Identität und Individualität der bewussten Wesen

    • Prof. Ralf Bader

    Spezialisierungsbereiche:
    – Ethik
    – Metaethik
    – Politische Philosophie
    – Entscheidungstheorie
    – Axiologie

    • Prof. Emmanuel Alloa

    Spezialisierungsbereiche:
    – Ästhetik und Kunstphilosophie
    – Deutsche und französische Phänomenologie
    – Kultur- und Sozialphilosophie

    Kontakt

    Philosophische Fakultät
    Departement für Philosophie
    Prof. Tiziana Suarez
    tiziana.suarez@unifr.ch
    http://studies.unifr.ch/go/de-philosophy

    Verliehener Titel

    Philosophiae Doctor / Doctor of Philosophy (PhD)

    Anmeldeverfahren

    Studieninteressierte mit Schweizer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/6i0YU

    Studieninteressierte mit ausländischer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/WzbjU

  • Archäologie

    Die klassische Archäologie betrifft den antiken Mittelmeerraum und insbesondere die Welt der Griechen und Römer von der minoischen Epoche bis zum Ende des Römischen Reiches.
    Die Archäologie beschäftigt sich dabei mit den materiellen Hinterlassenschaften und Ikonografien der vergangenen Kulturen: Architektur, Skulpturen, Urbanismus, Malerei, Mosaike, kleine Objekte (Kunsttischlereiarbeiten, Gläser, Keramikarbeiten, Edelsteine, Münzen etc.) sowie mit Informationen aus der Bioarchäologie, den Geo- und Materialwissenschaften (Paläopathologie, Analyse organischer und anorganischer Stoffe etc.). Auch schriftliche Quellen spielen eine wichtige Rolle. Das Doktoratsprogramm wird grundsätzlich in französischer und deutscher Sprache angeboten, die Dissertation kann aber auch in einer anderen Sprache verfasst werden (z.B. auf Englisch oder Italienisch).

    Der Studienbereich Archäologie ist an der Universität Freiburg an der Schnittstelle verschiedener Disziplinen angesiedelt (Kunstgeschichte, Alte Geschichte, Philologie, Literaturwissenschaft, Philosophie, Anthropologie, Religionsgeschichte etc.). Durch den fachübergreifenden Ansatz können die verschiedenen Facetten der griechischen und der römischen Kultur in ihrer Materialität und in ihrer imaginären Dimension erfasst werden. Ein Ausbildungsschwerpunkt liegt auf den visuellen Darstellungssystemen, deren Strategien sich nach der jeweiligen Ausdrucksform richten (Keramik, Intaglio, Wandmalerei, Mosaik etc.). Die Schwerpunkte der derzeitigen Forschung liegen auf der Sozialgeschichte und der Funktionsweise der antiken Wirtschaftssysteme, wobei ein besonderes Augenmerk auf Spielkultur, Votiv- und Wahrsagepraktiken, Magie, Geschichte des Körpers und der Medizin sowie Geschichte der Kinder und Frauen gelegt wird. Auch auf die Geschichte der Sammlungen und der Rezeption der Antike in den späteren Epochen wird eingegangen.

    Der Studienbereich fördert sowohl die Grundlagenforschung als auch praktisch ausgerichtete Arbeiten. Die Verfassung der Dissertation kann durch verschiedene andere Aktivitäten abgerundet werden: Teilnahme und/oder Organisation von Kolloquien, Studientagen, Studienreisen, Ausstellungen, Lehrveranstaltungen etc.

    Das Doktoratsstudium wird von einem abwechslungsreichen Programm begleitet, das es den Doktorandinnen und Doktoranden ermöglicht, ihre Kenntnisse zu erweitern und sich das für jede akademische Laufbahn unverzichtbare nationale und internationale Netzwerk aufzubauen. Mit diesem regelmässigen wissenschaftlichen Austausch möchten wir unsere Kenntnisse über die Vergangenheit vertiefen, aufbauen und verbreiten.

    Die Dissertation umfasst die Ausarbeitung und öffentliche Verteidigung einer Forschungsarbeit, wobei die Doktorandinnen und Doktoranden eng mit ihrer Dissertationsleiterin/ihrem Dissertationsleiter (oder –mitleiterin/mitleiter) zusammenarbeiten. Derzeit werden in diesem Studienbereich Dissertationen zu folgenden Themen angefertigt:

    • Anthropologie und Bild: Handlungsfähigkeit von Kindern in der klassischen griechischen Keramik
    • Archäologie der Wirtschaft: die Handelsplätze der Iberischen Halbinsel, die Praktiken in Zusammenhang mit der Ernährung
    • Archäologie der Familie und der Verwandtschaftsbeziehungen
    • Archäologie der medizinischen Praxis in Italien und in den römischen Provinzen
    • Die künstlerischen Transfers und die kulturellen Interaktionen (Amulette, astrologische Ikonografie, Steingravuren vom alten Ägypten bis zum Ende der Antike)
    • Räumliche und visuelle Strategien der Heiligkeit
    • Die verschiedenen Akteure der künstlerischen und architekturalen Produktion (Händler, Kommanditäre etc.)
    • Archäologie und Bioarchäologie (Paläopathologie, Isotopenanalyse, Analyse organischer Stoffe etc.)

    Professorinnen und Professoren, die berechtigt sind, Dissertationen zu betreuen

    • Prof. Véronique Dasen

    Spezialisierungsbereiche:
    – Ikonografie und materielle Kultur der Griechen und Römer (griechische Keramik, Intaglien etc.)
    – Archäologie und Anthropologie der antiken Spielkultur
    – Archäologie und Anthropologie des Körpers (Medizin und Gesundheit, Körpergebräuche und -praktiken)
    – Archäologie und Ikonografie der Magie- und Votivpraktiken, Astrologie
    – Materielle Kultur und Ikonografie der Frauen und der Kinder, Gender Studies

    • Prof. Nathan Badoud

    Spezialisierungsbereiche:
    – Archäologie der rhodischen Welt
    – Archäologie der Wirtschaft
    – Amphoren und Stempel auf Amphoren
    – Beziehungen zwischen Rom und der griechischen Welt
    – Die Skulptur und ihre Funktionsweise

    • PD Dr. Ulrich Schädler

    Spezialisierungsbereiche:
    – Architektur und Skulptur (Porträt)
    – Geschichte der Spielkultur
    – Geschichte der archäologischen Sammlungen
    – Antiker Urbanismus

    Betreuung von Dissertationen in französischer, deutscher, englischer und italienischer Sprache.

    Kontakt

    Philosophische Fakultät
    Departement für Kunstgeschichte und Archäologie
    Prof. Véronique Dasen
    veronique.dasen@unifr.ch
    http://studies.unifr.ch/go/fr-archeology

    Verliehener Titel

    Philosophiae Doctor in Archaeologia / Doctor of Philosophy in Archeology (PhD)

    Anmeldeverfahren

    Studieninteressierte mit Schweizer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/6i0YU

    Studieninteressierte mit ausländischer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/WzbjU

  • Musikwissenschaft

    Mögliche Vertiefungsschwerpunkte:

    • Geschichte und Dramaturgie des Musiktheaters
    • Rolle der Musik bei multimedialen Schauspielformen und institutionellen Veranstaltungen
    • Hermeneutische und interdisziplinäre Ansätze der Musikgeschichte des 17. bis 20. Jahrhunderts

    Die Lehrstühle für Musikwissenschaft der Schweizer Universitäten organisieren gemeinsame Doktorandenseminare.

    Professorinnen und Professoren, die berechtigt sind, Dissertationen zu betreuen

    • Prof. Luca Zoppelli

    Spezialisierungsbereiche:
    siehe oben

    Kontakt

    Philosophische Fakultät
    Departement für Musikwissenschaft
    Prof. Luca Zoppelli
    luca.zoppelli@unifr.ch
    http://studies.unifr.ch/go/de-musicology

    Verliehener Titel

    Philosophiae Doctor in Musicologia / Doctor of Philosophy in Musicology (PhD)

    Anmeldeverfahren

    Studieninteressierte mit Schweizer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/6i0YU

    Studieninteressierte mit ausländischer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/WzbjU

  • Kunstgeschichte

    Das Departement für Kunstgeschichte und Archäologie bietet ein Doktoratsprogramm in französischer und deutscher Sprache an. Die Kunstgeschichte befindet sich an der Schnittstelle zahlreicher Disziplinen (Geschichte, Theologie, Philosophie, Anthropologie, Semiotik, Literatur). Sie behandelt –im weiteren Sinne Bildwissenschaft, Architekturgeschichte, Visual Studies etc. einschliessend– Kunstwerke von der klassischen Antike bis zur heutigen globalisierten Zeit. Die Analyse umfasst die Komplexität von Funktions- und Bedeutungszusammenhängen der Kunst (im historischen, ästhetischen, kultischen, wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Sinne). Das Studium der materiellen Kultur sowie der visuellen und textlichen Darstellungssysteme bietet einen idealen Zugang zur Geschichte der vergangenen und heutigen Gesellschaften.

    Mit diesem Doktoratsprogramm möchte das Departement wissenschaftliche Erkenntnisse schaffen, vertiefen und verbreiten und damit die intellektuelle Auseinandersetzung mit der universellen Kulturgeschichte bereichern. Eine Dissertation umfasst die Ausarbeitung und öffentliche Verteidigung einer sorgfältigen und ausführlichen Forschungsarbeit, wobei die Doktorandinnen und Doktoranden eng mit ihrem Dissertationsbetreuer (oder –co-betreuer) zusammenarbeiten.

    Die im Departement erstellten Dissertationen können unter anderem die folgenden Themen betreffen:

    • Kunstgegenstände in ihrer Materialität
    • Das künstlerische Kulturerbe
    • Funktionen und Gebrauch von Bildern und Objekten in ihrer historischen Entwicklung
    • Formen und Funktionen der Architektur
    • Dynamiken von Wahrnehmung und Rezeption der Kunstwerke
    • Kunsttransfer und kulturelle Interaktion
    • Räumliche und visuelle Darstellungsstrategien von Macht und Heiligkeit
    • Künstlerische Medien und Formen der visuellen Kommunikation
    • Akteure der künstlerischen Produktion (Künstler, Geldgeber, Mediatoren, Verwalter, Betrachter sowie die gegenseitigen Beziehungen)
    • Der Status des Künstlers, die Welt der Ateliers und Salons
    • Das Bild des Körpers in der westlichen Tradition (Anatomie, Porträtmalerei, Physiognomonie, Schmuck, Gestik)
    • Bild und Magie (Regionalkultur, Grenzen der Rationalität, Randpraktiken etc.)

    Das Departement für Kunstgeschichte und Archäologie fördert sowohl die Grundlagenforschung als auch praktisch ausgerichtete Arbeiten. Die deutsch- oder französischsprachigen Doktorandinnen und Doktoranden können sich in mehrere Doktoratsschulen einschreiben. Die Erstellung der Dissertation kann durch verschiedene andere Aktivitäten ergänzt werden: Kolloquien (Teilnahme und/oder Organisation), Studientage, Studienreisen, Zusammenarbeit mit dem entsprechenden wissenschaftlichen Umfeld, Lehre etc.

    Professorinnen und Professoren, die berechtigt sind, Dissertationen zu betreuen

    • Prof. Véronique Dasen

    Spezialisierungsbereiche:
    – Ikonografie und dingliche Kultur in der Welt der Griechen und Römer
    – Geschichte des Körpers (Medizin und Gesundheit)
    – Magische Praktiken, Genrestudien, Geschichte des Kindes und der Kultur des Spiels
    – Ikonografie der Liebe, Edelsteine, Mundus muliebris in Griechenland und Rom

    • Prof. Michele Bacci

    Spezialisierungsbereiche:
    – Religiöse Kunst des Mittelalters in Byzanz und im Westen
    – Formen der Evozierung und Materialisierung des Heiligen
    – Kultbilder, -objekte und -stätten im Mittelalter
    – Funktion und Inszenierung der Pilgerstätten im Mittelalter
    – Rezeptionsformen und Verwendung mittelalterlicher ritueller Räume
    – Kulturelle, religiöse und künstlerische Interaktionen im mittelalterlichen Mittelmeerraum
    – Vergleichende Phänomenologie verschiedener Formen religiöser Materialität
    – Das Weiterleben mittelalterlicher Bilder in der Neuzeit

    • Prof. Victor I. Stoichita

    Spezialisierungsbereiche:
    – Bildhermeneutik
    – Italienische und spanische Kunst des 15. bis 18. Jahrhunderts
    – Historiografie und Theorie der Kunst
    – Geschichte der Kunstbetrachtung
    – Bilder des Körpers

    • Prof. Julia Gelshorn

    Spezialisierungsbereiche:
    – Moderne und zeitgenössische Kunst, besonders in Europa und den USA
    – Kunst und Kunsttheorie des 18. Jahrhunderts
    – Prozesse künstlerischer Aneignung, Wiederholung und kultureller Übersetzung
    – Künstlerische Subjektivitäts- und Autorschaftskonzepte, Modelle künstlerischer Produktion
    – Verhältnisse von Kunst und Politik
    – Künstlerschriften und -interviews
    – Relationen von Bild und Schrift bzw. Sprache
    – Methodische Fragen zum Verhältnis von Kunstgeschichte, zeitgenössischer Kunst und Globalisierung

    Betreuung von Dissertationen in französischer, deutscher, englischer oder italienischer Sprache.

    Kontakt

    Philosophische Fakultät
    Departement für Kunstgeschichte und Archäologie
    Dr. Thomas Kaffenberger
    thomas.kaffenberger@unifr.ch
    http://studies.unifr.ch/go/de-art-history

    Verliehener Titel

    Philosophiae Doctor in Historia Artium / Doctor of Philosophy in Art History (PhD)

    Anmeldeverfahren

    Studieninteressierte mit Schweizer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/6i0YU

    Studieninteressierte mit ausländischer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/WzbjU

  • Sprachwissenschaft

    Die Sprachwissenschaft ist interdisziplinär ausgerichtet und beschäftigt sich mit Sprache und den Sprachen in ihrer Vielfalt.

    Innerhalb der Philosophischen Fakultät ist die Sprachwissenschaft in verschiedenen Studienbereichen vertreten (Englisch, Germanistik, Français, Mehrsprachigkeitsforschung und Fremdsprachendidaktik), und es ist in mehreren Forschungsfeldern möglich, ein Doktoratsstudium zu absolvieren: Syntax, Semantik, Pragmatik, Textlinguistik, kognitive Linguistik, Spracherwerb, Psycholinguistik, Sprachdidaktik, Dialektologie, Soziolinguistik, linguistische Anthropologie.

    Die Freiburger Forscher arbeiten derzeit an folgenden sprachwissenschaftlichen Forschungsthemen:

    Bereich Germanistik

    • Fragestellungen innerhalb einer sozio- und wahrnehmungslinguistisch ausgerichteten Dialektologie
    • Soziolinguistische und kontaktlinguistische Fragestellungen aus synchroner oder diachroner Perspektive
    • Sprachsystemische und sprachpragmatische Fragestellungen an der Schnittstelle zwischen Sprachvariation und Spracherwerb

    Bereich Englisch

    • Semantikanalyse
    • Analyse von Interpretations- und Inferenzprozessen bei der Konstruktion von Bedeutung
    • Experimentelle Methoden in der Pragmatikforschung
    • Verschiedene Schnittstellen zwischen der Pragmatik und anderen Bereichen der Linguistik (z. B. Zweitsprachenerwerb, Diskursanalyse, Argumentationstheorie, kognitive Wissenschaften)

    Bereich Français

    • Ausdruck von Raum und Zeit in Sprache und Diskurs, syntagmatische Konstruktionen, Referenzketten
    • Morphosemantische Eigenschaften der lexikalischen Einheiten, Polysemie, semantische Annotationen im Korpus, verbale oder nominale Typologien
    • Pragma-Syntax
    • Sprachvariation
    • Gesprochenes Französisch

    Bereich Mehrsprachigkeitsforschung und Fremdsprachendidaktik

    • Dynamik der Mehrsprachigkeit, Fremdsprachenerwerb und kognitive Linguistik
    • Sprache und soziale Ungleichheit, Sprache, Macht und Politik, gesellschaftliche und institutionelle Mehrsprachigkeit
    • Gegenwartssprache, Beschreibung der Minderheitensprachen (darunter rätoromanische Idiome) sowie synchrone und diachrone Linguistik
    • Sprachen lehren und lernen; Fremdsprachen- und Mehrsprachigkeitsdidaktik; Sprachkompetenzen beurteilen und evaluieren; Sprachentwicklungswege, Input-Einfluss (Deutsch als Fremdsprache/Deutsch als Zweitsprache und Französisch als Fremdsprache/Französisch als Zweitsprache)

    Die Dissertationsthemen werden gemeinsam mit der Dissertationsleiterin oder dem Dissertationsleiter erarbeitet. Alle Dissertationsleiter begleiten die Doktorandinnen und Doktoranden während des gesamten Doktoratsprogramms individuell. Die Studienbereiche und Forschungsgruppen können regelmässig Forschungskolloquien organisieren.

    Forschungskompetenz können die Doktorandinnen und Doktoranden darüber hinaus in zwei von Swissuniversities finanzierten und von der Universität Freiburg unterstützten Doktoratsprogrammen erlangen. Dabei handelt es sich zum einen um das Programm Language and Cognition, das gemeinsam mit den Universitäten Neuenburg und Genf durchgeführt wird, zum anderen um das Programm Mehrsprachigkeit: Erwerb, Bildung und Gesellschaft der Universitäten Freiburg, Bern und Lausanne.

    Auch im Rahmen der CUSO-Doktoratsprogramme in den Bereichen Sprachwissenschaft, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft sowie Englische Sprach- und Literaturwissenschaft werden Bildungsveranstaltungen angeboten.

    Professorinnen und Professoren, die berechtigt sind, Dissertationen zu betreuen

    Bereich Germanistik

    • Prof. Helen Christen

    Spezialisierungsbereiche:
    – Variationslinguistik mit soziodialektologischem Schwerpunkt
    – Sprachwandel
    – Folk linguistics
    – Gender-Linguistik

    Dissertationssprache: Deutsch

    • Prof. Regula Schmidlin

    Spezialisierungsbereiche:
    – Erwerb von Schreib- und Textkompetenz
    – Lexikographie und Phraseologie
    – Sprachvariation und Sprachstandardisierung

    Dissertationssprache: Deutsch

    Bereich Englisch

    • Prof. Didier Maillat

    Spezialisierungsbereiche:
    – Pragmatik
    – Linguistische Bedeutung: empirische und experimentelle Ansätze
    – Kognitive Ansätze in Argumentation und Diskurs
    – Pragmatik des Englischen als Fremdsprache

    Dissertationssprachen: Englisch, Französisch

    Bereich Français

    • Prof. Richard Huyghe

    Spezialisierungsbereiche:
    – Lexikalische Semantik
    – Konstruktionsmorphologie
    – Syntaxanalyse

    Dissertationssprache: Französisch

    • Prof. Gilles Corminboeuf

    Spezialisierungsbereiche:
    – Pragma-Syntax
    – Sprachvariation
    – Gesprochenes Französisch

    Dissertationssprache: Französisch

    Bereich Mehrsprachigkeitsforschung und Fremdsprachendidaktik

    • Prof. Raphael Berthele

    Spezialisierungsbereiche:
    – Linguistik des Sprachkontakts
    – Variationslinguistik
    – Psycholinguistik und kognitive Linguistik

    Dissertationssprachen: Deutsch, Englisch, Französisch

    • Prof. Alexandre Duchêne

    Spezialisierungsbereiche:
    – Soziolinguistik und linguistische Anthropologie
    – Sprache, Macht und Politik
    – Sprache und soziale Ungleichheit

    Dissertationssprachen: Französisch, Deutsch, Englisch

    • Prof. Matthias Grünert

    Spezialisierungsbereiche:
    – Sprachkontakt (insbesondere im rätoromanischen Raum)
    – Deskriptive Linguistik des Rätoromanischen
    – Variationslinguistik und Soziolinguistik des Rätoromanischen

    Dissertationssprachen: Deutsch, Französisch, Rätoromanisch

    • Prof. Thomas Studer

    Spezialisierungsbereiche:
    – Deutsch als Fremdsprache/Deutsch als Zweitsprache
    – Erwerb, Vermittlung und Beurteilung fremdsprachlicher Kompetenzen
    – Korpuslinguistisch orientierte Fremdsprachenforschung

    Dissertationssprachen: Deutsch, Englisch, Französisch

    • Prof. Anita Thomas

    Spezialisierungsbereiche:
    – Französisch als Fremdsprache/Französisch als Zweitsprache: Didaktik und Linguistik
    – Sprachentwicklungswege bei Fremd- und Zweitsprachen
    – Input und Linguistik des Spracherwerbs

    Dissertationssprachen: Französisch, Englisch, Deutsch

    Kontakt

    Philosophische Fakultät
    Departement für Mehrsprachigkeitsforschung und Fremdsprachendidaktik
    Prof. Alexandre Duchêne
    alexandre.duchene@unifr.ch
    https://www3.unifr.ch/directory/de/people/9219/303af
    http://studies.unifr.ch/go/de-multilingualism

    Verliehener Titel

    Philosophiae Doctor in Scientia Linguarum / Doctor of Philosophy in Language Sciences (PhD)

    Anmeldeverfahren

    Studieninteressierte mit Schweizer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/6i0YU

    Studieninteressierte mit ausländischer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/WzbjU

Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät

  • Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

    An der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät kann man in den unterschiedlichen Teilbereichen der Wirtschaftswissenschaften - Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre und Wirtschaftsinformatik - an einem Doktoratsprogramm teilnehmen.

    Das Departement für Betriebswirtschaftslehre bietet Doktoratsstudien in allen Disziplinen der BWL an (z.B. Finanzmanagement, Rechnungswesen, Personalmanagement, Marketing, Unternehmensstrategie, Technologiemanagement, Internationales Management). Diese sind entsprechend der Forschungsschwerpunkte der Professoren des Departements organisiert. Eine Aufstellung der Forschungsschwerpunkte finden Sie hier: http://www.unifr.ch/bwl/de/research. Während des Doktoratsstudiums werden i.d.R. Forschungsbeiträge verfasst, bei wissenschaftlichen Konferenzen im In- und Ausland präsentiert, Beiträge publiziert und an diversen Kursangeboten (z.B. Doktorandenseminare, Methoden-Kurse) teilgenommen.

    Das Departement für Volkswirtschaftslehre bietet Doktoratsstudien in allen Bereichen der VWL an (z.B. Mikroökonomie, Makroökonomie, Ökonometrie). Die Doktorandinnen und Doktoranden nehmen regelmässig an den vom Study Center Gerzensee angebotenen Doktoratsprogrammen teil:
    Swiss Program for beginning doctoral students in economics, Gerzensee (siehe DOKTORATSSCHULE)
    Advanced Courses in Economics for Doctoral Students, Gerzensee (siehe DOKTORATSSCHULE)
    Darüber hinaus nehmen die Doktorandinnen und Doktoranden regelmässig an der Seminarreihe des Departements teil und präsentieren dort ihre Arbeit:
    – Forschungsseminar
    – Doktorandenseminar

    Das Departement für Informatik der Universität Freiburg bietet Doktoratsstudien in den Bereichen Wirtschaftsinformatik und Informatik. Der Begriff Wirtschaftsinformatik ist dabei weit gefasst und umfasst sowohl IT-Systeme als auch Entscheidungsunterstützung.
    Die Doktorandinnen und Doktoranden haben während ihres Doktoratsstudiums die Gelegenheit, auch an Doktoratsschulen der CUSO (z.B. Doctoral Program in Computer Science oder Doctoral Program in Statistics and Applied Probability) und an spezifischen im Bereich Operations Research organisierten Seminaren teilzunehmen.
    Daher können die Dissertationen sowohl Themen wie Internet der Dinge (Internet of Things) bzw. Web der Dinge (Web of Things) als auch das Thema Entscheidungsunterstützung für Manager umfassen, bei dem Operations-Research-Modelle, Fuzzylogik und angewandte Statistik angewendet werden.

    Professorinnen und Professoren, die berechtigt sind, Dissertationen zu betreuen

    Departement für Volkswirtschaftslehre

    • Prof. Berno Büchel

    Forschungsgebiete:
    – Industrieökonomik
    – Netzwerkanalyse
    – Ökonomische Analyse des Rechts
    – Angewandte mikroökonomische Theorie
    – Angewandte Spieltheorie
    – Digitale Wirtschaft

    Betreuung von Dissertationen in englischer und deutscher Sprache.

    • Prof. Christelle Dumas

    Forschungsgebiete:
    – Mikroökonomische Entwicklungsökonomie
    – Angewandte Ökonometrie
    – Empirische Gesundheits-, Arbeits-, Bildungsökonomie und Demografie

    Zusatzkurse:
    Sonstige Kurse (Gesundheitsökonomie, Ökonometrie) werden als Workshop oder Blockvorlesungen an der Universität Freiburg oder in der Schweiz angeboten.

    Betreuung von Dissertationen in französischer und englischer Sprache.

    • Prof. Reiner Eichenberger

    Forschungsgebiete:
    – Finanzwissenschaft
    – Politische Ökonomie
    – Public Choice
    – Wirtschaftspolitik
    – Verhaltensökonomik

    Betreuung von Dissertationen in deutscher und englischer Sprache.

    • Prof. Volker Grossmann

    Forschungsgebiete:
    – Wachstumsökonomie
    – Einkommens- und Vermögensverteilung
    – Humankapitalbildung
    – Internationale Migration
    – Gesundheitsökonomie
    – Ökonomie der Alterung
    – Erbschaftsbesteuerung

    Betreuung von Dissertationen in deutscher und englischer Sprache.

    • Prof. Philippe Gugler

    Forschungsgebiete:
    – Wettbewerbspolitik
    – Wettbewerbsfragen (Wirtschaftspolitik, Cluster, Qualität der wirtschaftlichen Umgebung, Wettbewerbsfähigkeit von Regionen und Städten)
    – Multinationale Unternehmen (MNEs) / internationales Geschäft (Wettbewerbsfähigkeit der Standorte in Bezug auf ihre Attraktivität für ausländische Direktinvestoren)
    – Die Rolle der Wettbewerbsvorteile des Heimatlands für die Wettbewerbsfähigkeit der MNEs
    – Staatliche Politiken in Bezug auf Wettbewerbsfähigkeit

    Betreuung von Dissertationen in französischer und englischer Sprache.

    • Prof. Holger Herz

    Forschungsgebiete:
    – Industrieökonomik
    – Organisationsökonomik
    – Verhaltensökonomik
    – Experimentelle Ökonomik
    – Innovation und Entrepreneurship

    Zusatzkurse:
    Doktoratsprogramm in Behavioral Economics and Experimental Research , CUSO (siehe DOKTORATSSCHULE)

    Betreuung von Dissertationen in deutscher und englischer Sprache.

    • Prof. Martin Huber

    Forschungsgebiete:
    – Empirische Arbeits-, Gesundheits- und Bildungsökonomie
    – Mikroökonometrische Verfahren der Kausalanalyse
    – Quantitative Politikevaluation

    Zusatzkurse:
    Doktoratsprogramm in öffentlicher Gesundheit der Swiss School of Public Health (siehe DOKTORATSSCHULE); Doktoratskurse der Global School in Empirical Research Methods (siehe DOKTORATSSCHULE).

    Betreuung von Dissertationen in deutscher und englischer Sprache.

    • Prof. Thierry Madiès

    Forschungsgebiete:
    – Politik der öffentlichen Wirtschaft
    – Finanzwissenschaft
    – Politische Ökonomie
    – Neue wirtschaftliche Geografie
    – Internationale Besteuerung
    – Ökonomie der Abspaltung
    – Experimentelle Ökonomik
    – Angewandte Spieltheorie
    – Innovationsökonomik

    Betreuung von Dissertationen in französischer und englischer Sprache.

    • Prof. Sergio Rossi

    Forschungsgebiete:
    – Geldtheorie und -politik
    – Inflation
    – Stabilität und Krisen der Finanzmärkte
    – Bankregulierungen
    – Zahlungs- und Abrechnungssysteme
    – Wechselkurssysteme und globale Ungleichgewichte
    – Europäische Währungsunion
    – Dogmengeschichte

    Betreuung von Dissertationen in englischer, deutscher, französischer und italienischer Sprache.

    • Prof. Mark Schelker

    Forschungsgebiete:
    – Ökonomik des öffentlichen Sektors
    – Finanzwissenschaft
    – Politische Ökonomik
    – Recht und Ökonomie
    – Neue Institutionenökonomik
    – Angewandte Ökonometrie

    Zusatzkurse:
    Besuch weiterer Kurse (Ökonomik des öffentlichen Sektors, Ökonometrie) als Workshop oder Blockvorlesungen an Schweizer und ausländischen Universitäten möglich.

    Betreuung von Dissertationen in französischer, deutscher und englischer Sprache.

    Departement für Betriebswirtschaftslehre

    • Prof. Silke Bambauer-Sachse

    Forschungsgebiete:
    – Preismanagement
    – Online-Marketing
    – Beschwerdemanagement

    Betreuung von Dissertationen in deutscher, französischer und englischer Sprache.

    • Prof. Michael Burkert

    Forschungsgebiete:
    – Strategieimplementierung mit Managementprüfsystemen
    – Corporate Governance
    – Anreizsysteme
    – Kostenrechnung und Kostenrechnungssysteme

    Zusatzkurse:
    Swiss Doctoral Program Network in Accounting Research (siehe DOKTORATSSCHULE) und weitere Kurse (Ökonometrie, experimentelle Rechnungswesenforschung) werden als Workshop oder Blockvorlesungen an Schweizer und ausländischen Universitäten angeboten.

    Betreuung von Dissertationen in deutscher und englischer Sprache.

    • Prof. Eric Davoine

    Forschungsgebiete:
    – Internationales und länderübergreifendes HRM
    – Globalisierungsprozesse und HRM
    – Internationale Mobilität
    – Betriebliche Wahrnehmung (Managerial Cognition)
    – Deutsch-französisches interkulturelles Management
    – Bewertung von HR-Prozessen
    – Karrieren im Topmanagement
    – Geschlecht und Karriere

    Projekte:
    – Swissness und HRM in der Uhrenbranche
    – Kontexteffekte und HRM in den Unternehmen internationaler Konzerne
    – HRM in den Unternehmen internationaler Konzerne in der Schweiz, in der Ukraine und im Libanon
    – Karriereanker in globalisierten internationalen Konzernen: generations- und geschlechtsspezifische Effekte
    – Globalisierung der Schweizer Topmanagementprofile
    – Integration hochqualifizierter Migranten in Schweizer Unternehmen
    – Kompetenzgewinne durch die internationale studentische Mobilität
    – Auswirkungen der neuen Kommunikationstechnologien auf die Managementpraxis
    – Geschlechtsspezifische Probleme in internationalen dualen Karrieren

    Zusatzkurse:
    Doktorandenseminar des Departements für Betriebswirtschaftslehre; Doktorandenseminar des Lehrstuhls HR und Organisation; Doktorandenseminar LIVES NCCR; Seminar zu Ad-hoc-Verfahren von schweizerischen Universitäten.

    Betreuung von Dissertationen in französischer und englischer Sprache.

    • Prof. Paul H. Dembinski

    Forschungsgebiete:
    – Nicht marktwirtschaftliche Umgebungen
    – Sehr grosse Unternehmen in der Weltwirtschaft
    – Globale Werteketten – Struktur & Bedeutung aus Makro- & Unternehmensperspektive
    – Die ökonomische Fabrik der Schweiz
    – Ethik in der Wirtschaft und im Finanzwesen
    – Erkenntnistheorie der Wirtschaftswissenschaften, des Managements und des Finanzwesens
    – Unternehmensphilosophie
    – Wirtschaftssysteme im Vergleich
    – Verbindung zwischen Finanzwesen und Real Economy
    – Unternehmertum in Theorie und Praxis

    Betreuung von Dissertationen in französischer, englischer, deutscher, spanischer und polnischer Sprache.

    • Prof. Emmanuelle Fauchart

    Forschungsgebiete:
    – Entrepreneurship
    – Innovationsmanagement
    – Open Innovation
    – Start-ups und Unternehmensgründung
    – Kleinunternehmen

    Betreuung von Dissertationen in französischer und englischer Sprache.

    • Prof. Olivier Furrer

    Forschungsgebiete:
    – Servicemarketing
    – Strategisches Marketing
    – Interkulturelles Marketing
    – Unternehmensstrategie (Corporate-Level Strategy)

    Betreuung von Dissertationen in französischer und englischer Sprache.

    • Prof. Markus Gmür

    Forschungsgebiete:
    – NPO-Management
    – Soziales Unternehmertum
    – Studien des Dienstleistungssektors

    Projekte:
    – Nutzenoptimierung für die Mitglieder von Vereinen und Kooperativen
    – Typologie des sozialen Unternehmertums im internationalen Vergleich
    – Unternehmerisches Not-for-Profit-Management
    – Arbeitsmärkte des Dienstleistungssektors und Karrieremuster von NPO-Managern
    – Philanthropie im Unternehmen und Kooperation zwischen Sektoren
    – Professionalisierung der Finanzmittelbeschaffung

    Betreuung von Dissertationen in deutscher und englischer Sprache.

    • Prof. Rudolf Grünig

    Forschungsgebiete:
    – Unternehmensstrategie
    – Strategieplanungsprozess
    – Internationalisierungsstrategien

    Betreuung von Dissertationen in deutscher, französischer und englischer Sprache.

    • Prof. Dušan Isakov

    Forschungsgebiete:
    – Finanzwissenschaft
    – Corporate Finance
    – Governance
    – Finanzmärkte
    – Dividendenpolitik
    – Finanzentscheidungen und Performance von Familienunternehmen
    – Geschäftsführervergütung

    Zusatzkurse:
    Blockkurse an Schweizer und ausländischen Universitäten sowie bestimmte Kurse des Swiss Finance Institute.

    Betreuung von Dissertationen in französischer und englischer Sprache.

    • Prof. Franck Missonier Piera

    Forschungsgebiete:
    – Governance-Funktion von Buchhaltungsinformationen
    – Bewertungsfunktion von Buchhaltungsdaten
    – Determinanten & Konsequenzen von Prognosefehlern
    – Funktion und Konsequenzen der IPSAS (International Public Sector Accounting Standards)
    – Offenlegung von Umwelteffekten

    Betreuung von Dissertationen in französischer und englischer Sprache.

    • Prof. Dirk Morschett

    Forschungsgebiete:
    – Die Beziehung zwischen der Unternehmenszentrale und den Tochtergesellschaften
    – Koordination von ausländischen Niederlassungen
    – Marktauswahl
    – Markteintrittsstrategien
    – Internationalisierung von Dienstleistungen und Dienstleistungsunternehmen
    – Internationalisierung von Einzelhandelsunternehmen
    – Management in Emerging Markets

    Betreuung von Dissertationen in deutscher und englischer Sprache.

    • Prof. Stephanie Teufel

    Forschungsgebiete:
    – Smart Living & Energiesysteme Management
    – Innovations- und Technologiemanagement
    – Cybersicherheitsmanagement

    Themen von besonderem Interesse:
    – Crowd Energy und Energie-Prosumer (Verhaltensanalyse und Entscheidungsabläufe; Peer-to-peer Energietransaktionen: Geschäftsmodelle, rechtliche Aspekte, Smart Contracts & Blockchain)
    – Smart Environments und «Typ IV Crowds»
    – Cybersicherheit - Menschenzentrierte Sicht auf Sicherheits-Frameworks in lose gekoppelten Strukturen

    Betreuung von Dissertationen in deutscher und englischer Sprache.

    • Prof. Martin Wallmeier

    Forschungsgebiete:
    – Asset Management
    – Derivate und strukturelle Finanzprodukte
    – Asset Pricing
    – Unternehmensbewertung
    – In den Optionspreisen enthaltene Informationen
    – Verhaltensorientierte Finanzmarkttheorie

    Zusatzkurse:
    Doktoratskurse in Rechnungswesenforschung des VHB (Verband der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft), des Swiss Finance Institute und des Swiss Doctoral Program Network in Accounting Research.

    Betreuung von Dissertationen in deutscher und englischer Sprache.

    Departement für Informatik (interfakultär)

    • Prof. Laurent Donzé

    Spezialisierungsbereiche:
    – Survey Statistik
    – Fuzzy Statistik
    – Statistische Modellierung
    – Umgang mit fehlenden Daten bei komplexen Erhebungen
    – Bewertung von Wirtschaftspolitikprogrammen
    – Probleme bei der Bewertung von Gehaltsunterschieden

    Besondere Interessenschwerpunkte:
    – Hedonistische Methoden, insbesondere bei der Konstruktion von Preisindizes
    – Fuzzy-Methoden in der Statistik

    Betreuung von Dissertationen in französischer, deutscher und englischer Sprache.

    • Prof. Bernard Ries

    Spezialisierungsbereiche:
    – Kombinatorische Optimierung
    – Strukturelle und algorithmische Graphentheorie
    – Entscheidungsunterstützung
    – Komplexitätstheorie
    – Mathematische Modellierung

    Besondere Interessenschwerpunkte:
    – Modellierung und Lösung von Problemen der echten Welt mithilfe von Graphentheorie und kombinatorischer Optimierung
    – Analyse der Rechenkomplexität bei graphentheoretischen Problemen
    – Analyse der Graphenstruktur zwecks Entwicklung eines effizienten Algorithmus

    Betreuung von Dissertationen in französischer, deutscher und englischer Sprache.

    • Prof. Hans-Georg Fill

    Spezialisierungsbereiche:
    – Metamodellierung
    – Konzeptuelle Modellierung
    – Visualisierung
    – Prozessmanagement
    – Entwicklung betrieblicher Informationssysteme

    Besondere Interessenschwerpunkte:
    – Semantische Informationssysteme
    – Blockchains und Smart Contracts
    – Anwendung von Virtual und Augmented Reality in der Unternehmensmodellierung
    – Deviceless Interaction für betriebliche Informationssysteme

    Betreuung von Dissertationen in deutscher und englischer Sprache.

    • Prof. Jacques Pasquier Rocha

    Spezialisierungsbereiche:
    – Anwendung und Verbesserung der Softwareengineering-Techniken zur Entwicklung modularer und erweiterbarer Softwarearchitekturen in komplexen Anwendungsbereichen
    – Frameworks für die Integration und Koordination von heterogenen Softwarekomponenten (Altsysteme, Mikroservices, Objekte im Internet of Things, RESTful-Webservices etc.) und Menschen in komplexen verteilten Systemen

    Betreuung von Dissertationen in französischer und englischer Sprache.

    • Prof. Marino Widmer

    Spezialisierungsbereiche:
    – Quantitative Modelle und Verfahren der Unternehmensforschung und ihre Anwendungen im produzierenden Gewerbe und in der Logistik
    – Kombinatorische Optimierung, insbesondere Scheduling-Theorie
    – Heuristische und metaheuristische Verfahren
    – Simulationsverfahren
    – Entscheidungsunterstützungssystem

    Besondere Interessenschwerpunkte:
    – Unternehmensforschung: Generelle Anwendungen für kleine und mittelständische Unternehmen
    – Supply Chain und Distributionsmanagement
    – Produktionsplanung und -steuerung in der Industrie und im Dienstleistungssektor
    – Systemdesign und -steuerung im produzierenden Gewerbe und in der Logistik

    Betreuung von Dissertationen in französischer und englischer Sprache.

    Kontakt

    Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät
    Dekanat
    Chantal Achermann
    chantal.achermann@unifr.ch
    http://studies.unifr.ch/go/de-sesm

    Verliehener Titel

    Rerum Politicarum Doctor /
    - Doctor of Philosophy in Economics (PhD)
    - Doctor of Philosophy in Management (PhD)
    - Doctor of Philosophy in Business Informatics (PhD)
    - Doctor of Philosophy in Communication (PhD)

    Anmeldeverfahren

    Studieninteressierte mit Schweizer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/6i0YU

    Studieninteressierte mit ausländischer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/WzbjU

  • Sozialwissenschaften

    Sie haben Ihr Masterstudium erfolgreich abgeschlossen. Forschung bereitet Ihnen Freude. Sie möchten noch mehr über Medien, Kommunikation und Öffentlichkeit in Erfahrung bringen. Sie haben Lust, sich in ein Thema zu vertiefen und ein eigenes Forschungsprojekt durchzuführen. Dann ist ein Doktorat in Kommunikationswissenschaft die richtige Herausforderung für Sie.

    Am Departement für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung (DCM) der Universität Freiburg können Sie ein Doktoratsprogramm «Sozialwissenschaften» in Kommunikationswissenschaft abschliessen. Die Kommunikationswissenschaft steht in Freiburg in der Tradition der Sozialwissenschaften und ist der Analyse öffentlicher Kommunikation in modernen Gesellschaften gewidmet. Zentraler Gegenstand sind die Rahmenbedingungen, Akteure, Inhalte, Prozesse und Wirkungen der Kommunikation, wobei neben klassischen Medien auch neue Kommunikationsformen (z.B. mittels Onlineplattformen) von Interesse sind. Die Forschung am DCM fokussiert auf verschiedene Akteure und ihre Kommunikation (z.B. politische Kommunikation, Organisationskommunikation), Medienorganisationen, Journalismus und Medieninhalte, Mediennutzung, -rezeption und -wirkung sowie auf Mediensysteme, und ihre wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Besonderheiten (z.B. Medienpolitik oder Medienökonomie).

    Dissertationen können unter anderem in den folgenden Forschungsfeldern verfasst werden:

    • Journalismusforschung (z.B. aktuelle journalistische Entwicklungen, journalistische Qualität)
    • Theorie und Geschichte der Kommunikation und des Journalismus
    • Politische Kommunikation (z.B. Digitale Demokratie, Analyse politischer Debatten, Meinungsbildung)
    • Mediennutzung, -rezeption und -wirkung (z.B. Beeinflussung, parasoziale Beziehungen, Gesundheitskommunikation, Medienverarbeitung)
    • Organisationskommunikation (z.B. Reputations- und Issue Management, Corporate Social Responsibility, Kommunikationsstrategien)
    • Vergleichende Kommunikationsforschung
    • Mediensysteme und Medienorganisationen
    • Medienpolitik und Medienregulierung (z.B. Service public, politische Entscheidungsprozesse und Macht, Governance, Plattformen)

    Zum erfolgreichen Erwerb des Doktorats ist ein Doktoratsprogramm im Umfang von 30 ECTS-Kreditpunkten zu absolvieren. Wichtiger Bestandteil davon ist das DCM-Kolloquium. Dieses findet regelmässig statt und bietet den Doktorandinnen und Doktoranden die Gelegenheit, den aktuellen Stand ihrer Projekte zu präsentieren und zu diskutieren. ECTS-Kreditpunkte können auch erworben werden mit der Teilnahme an Kursen an der Universität Freiburg, an anderen Universitäten oder an Summer oder Winter Schools (beispielsweise in Bereichen wie Theorie, Methoden, Didaktik und wissenschaftliches Schreiben und Präsentationstechniken, Präsentationen an wissenschaftlichen Konferenzen, der Publikation von Artikeln in wissenschaftlichen Zeitschriften oder Büchern (als Haupt- oder Mitautorin/Mitauror), Rezensionen, der Mitwirkung bei der Organisation von Konferenzen oder auch mit der Übernahme sonstiger wissenschaftlicher Aufgaben im Departement. Ausführliche Informationen über das Doktoratsprogramm finden Sie auf: https://www3.unifr.ch/dcm/fr/assets/public/files/handouts/dr-richtlinien2015.pdf

    Professorinnen und Professoren, die berechtigt sind, Dissertationen zu betreuen

    • Prof. Andreas Fahr

    Spezialisierungsbereiche:
    – Mediennutzung, Medienselektion, Medienrezeption, Medieneffekte
    – Emotionale und kognitive Verarbeitung von Medieninhalten
    – Mediatisierte soziale Kommunikation
    – Parasoziale Beziehungen, Gesundheitskommunikation, Unterhaltung

    Betreuung von Dissertationen in deutscher und englischer Sprache.

    • Prof. Alexandra Feddersen

    Spezialisierungsbereiche:
    – Politische Kommunikation
    – Medien und öffentliche Meinung
    – Medien und Demokratie

    Betreuung von Dissertationen in englischer, französischer und deutscher Sprache.

    • Prof. Regula Hänggli

    Spezialisierungsbereiche:
    – Politische Kommunikation
    – Herausforderungen für die Demokratie durch Digitalisierung und Kommerzialisierung
    – Beziehung zwischen Medien und Demokratie
    – Öffentliche Debatten

    Betreuung von Dissertationen in deutscher und englischer Sprache.

    • Prof. Laura Illia

    Spezialisierungsbereiche:
    – Legitimation, Reputation, Stigmatisation und neue Medien
    – Corporate Social Responsibility (CSR) und Kommunikation
    – Gesellschaftliche Bedeutung der Kommunikation und Unternehmen in der Kreislaufwirtschaft
    – Neue Organisationsformen, Publika und soziale Medien
    – Unternehmen, Agenda Setting (1st, 2nd, 3rd level) und Medienresonanz
    – Krisenkommunikation und Stakeholder Management

    Betreuung von Dissertationen in französischer und englischer Sprache.

    • Prof. Diana Ingenhoff

    Spezialisierungsbereiche:
    – Strategische Kommunikation, Organisationskommunikation, Kommunikationsmanagement
    – Internationale PR-Forschung, Public Diplomacy und Länder-Images
    – Corporate Social Responsibility (CSR), Social Advocacy und Medienqualität
    – Reputationsmanagement und Krisenkommunikation im digitalen Zeitalter

    Betreuung von Dissertationen in deutscher und englischer Sprache.

    • Prof. Manuel Puppis

    Spezialisierungsbereiche:
    – Internationaler Vergleich von Mediensystemen & Mediensystem der Schweiz
    – Medienpolitik, Medienregulierung und Media Governance
    – Medienorganisationen und Journalismus
    – Kritische Kommunikationsforschung

    Betreuung von Dissertationen in deutscher und englischer Sprache.

    • Prof. Philomen Schönhagen

    Spezialisierungsbereiche:
    – Massenkommunikationstheorie und Theoriegeschichte
    – Journalismusforschung
    – Medien- und Kommunikationsgeschichte
    – Qualitative Methoden in den Kommunikationswissenschaften
    – Gender und Medien

    Betreuung von Dissertationen in deutscher, französischer und englischer Sprache.

    Kontakt

    Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät
    Departement für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung (DCM)
    Dr. Daniel Beck, Lektor und Studienberater
    daniel.beck@unifr.ch
    http://studies.unifr.ch/go/de-communicationmedia

    Verliehener Titel

    Rerum Socialium Doctor / Doctor of Philosophy in Communication (PhD)

    Anmeldeverfahren

    Studieninteressierte mit Schweizer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/6i0YU

    Studieninteressierte mit ausländischer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/WzbjU

Math.-Nat. und Med. Fakultät

  • Materialwissenschaft

    In den fünf Forschungsgruppen des Adolphe Merkle Institute (AMI) sind derzeit etwa 50 Doktorandinnen und Doktoranden beschäftigt. Die Arbeitssprache am AMI ist Englisch. Die Dissertation umfasst ein drei- bis vierjähriges persönliches Forschungsprojekt innerhalb einer unserer Forschungsgruppen. Die Mentoren des AMI setzen sich dafür ein, den Doktorandinnen und Doktoranden Freude an der Weiterführung der Tradition hoher wissenschaftlicher Qualität zu vermitteln. Die hochmodernen Einrichtungen bieten den Doktorandinnen und Doktoranden die Möglichkeit, während ihres Doktoratsstudiums umfangreiche neue Kenntnisse und Fähigkeiten zu erwerben. Die Qualität der Forschungsausrüstung ist einer der grossen Vorzüge des Programms, denn sie bietet den Doktorandinnen und Doktoranden die Gelegenheit, zahlreiche Versuchstechniken zu beherrschen. Die Kombination von interdisziplinären, herausragenden Infrastrukturen mit dem Engagement für Ausbildung macht die Attraktivität des AMI aus. Im Postgraduiertenbereich ist es einer der besten Orte für das Studium weicher Nanomaterialien.
    Das Institut stellt sich dem Anspruch, in diesem Bereich führend zu sein, und organisiert sowohl grundlagen- als auch anwendungsorientierte interdisziplinäre Forschungsprogramme. Derzeit gibt es bei uns fünf Forschungsgruppen, die sich gegenseitig ergänzen in ihrer Expertise und in ihren Interessen an strategisch wichtigen Bereichen:

    Bio-Nanomaterialien
    Die Forschungsgruppe Bio-Nanomaterialien wird gemeinsam von Prof. Alke Fink und Prof. Barbara Rothen-Rutishauser geleitet. Prof. Fink leitet den materialwissenschaftlichen Aspekt der Gruppe, Prof. Rothen Rutishauser ist für alle biologischen Studien verantwortlich. Für die wissenschaftliche Forschung im akademischen Umfeld bietet diese Organisation eine frische, neue und aufregende Perspektive, da zwei unterschiedliche wissenschaftliche Hintergründe zu einer wirklich starken interdisziplinären Forschungsgruppe vereint werden konnten. Die verschiedenen wissenschaftlichen Hintergründe der Gruppenmitglieder, darunter Chemie, Biochemie, Biologie, Pharmazie, Biomedizin, Materialwissenschaft und Biophysik, tragen weiter zum interdisziplinären Ansatz der Forschungsgruppe Bio-Nanomaterialien bei.

    Für weitere Informationen: https://www.ami.swiss/bionanomaterials/en/

    Biophysik
    Das übergeordnete Forschungsziel des von Prof. Michael Mayer geleiteten Biophysiklabors ist die Anwendung des biophysischen Wissens zur Verbesserung der menschlichen Gesundheit. Die Gruppe trägt zum molekularen Krankheitsverständnis bei, indem sie sensitive Diagnosetestverfahren und -sensoren entwickelt und individuelle Proteinmoleküle für Anwendungen in der Biomarkererkennung, der Routine-Proteinanalyse und der Proteomik charakterisiert. Die Forschung ist interdisziplinär und kollaborativ. Bei der Entwicklung biophysischer Testverfahren, Methoden und Werkzeuge, die molekulare Untersuchungen mit völlig neuem Informationsgehalt und noch nie dagewesener Empfindlichkeit und Geschwindigkeit möglich machen, lassen wir uns häufig von der Natur inspirieren.

    Für weitere Informationen: https://www.ami.swiss/biophysics/en/

    Polymerchemie
    Die Forschung der von Prof. Nico Bruns geleiteten Forschungsgruppe Polymerchemie ist von einer Faszination für Polymere und Proteine motiviert. In die Überlegungen hinter unserer Arbeit fliessen die verschiedenen Proteinfunktionen ein, z.B. ihre Fähigkeit, sich zu gut definierten dreidimensionalen Strukturen zusammenzufügen und als Katalysatoren zu fungieren. Diese Funktionen führen wir mit Polymersystemen zusammen, die relativ einfach synthetisiert und auf spezifische Anwendungen zugeschnitten werden können. Mit diesem Ansatz lassen sich einige der besten Aspekte aus zwei verschiedenen Bereichen der Polymerchemie miteinander verbinden, um die Katalysekraft von Enzymen zu nutzen, neue Nanosysteme zu schaffen und Materialien mit völlig neuen Funktionen zu entwickeln.
    Unsere Strategie spiegelt sich in drei Forschungsbereichen wider:
    1) Enzymkatalysierte kontrollierte/lebende radikalische Polymerisation (ATRPases);
    2) Proteinkäfige und Polymersome als Nanoreaktoren;
    3) Polymer-Protein-Hybridmaterialien mit der Fähigkeit, eigeninitiativ über Beschädigungen zu berichten.

    Für weitere Informationen: https://www.ami.swiss/en/groups/macromolecular-chemistry/

    Polymerchemie und Polymermaterialien
    Wir möchten neue (Nano-)Materialien mit derzeit nicht verfügbaren Eigenschaften schaffen und neue Anwendungen möglich machen. Der wichtigste Forschungsschwerpunkt der von Prof. Christoph Weder geleiteten Forschungsgruppe Polymerchemie und Materialien liegt daher auf Design, Synthese und Untersuchung der Struktur-Eigenschaften-Beziehungen neuer funktionaler Polymere. Viele unserer Projekte sind von Materialien der Natur inspiriert und/oder nutzen biobasierte Bausteine wie Cellulose-Nanokristalle. Unsere Interessen und Aktivitäten sind interdisziplinärer Natur und reichen von der Synthese neuer Monomere und Polymere über fortgeschrittene Polymerverarbeitung bis hin zur tiefgreifenden Untersuchung und technischen Nutzung von Materialien mit ungewöhnlichen, aber wünschenswerten Eigenschaften.

    Für weitere Informationen: https://www.ami.swiss/en/groups/polymer-chemistry-and-materials/

    Physik der weichen Materie
    Wie ist die Funktion von Materialien im Längenbereich zwischen 10 nm und 1 μm durch ihre Zusammensetzung festgelegt? Dies ist die Frage, die hinter fast allen Projekten der Forschungsgruppe Physik der weichen Materie steht. Unsere beiden wichtigsten Forschungsbereiche sind derzeit Energiematerialien und optische Materialien. Im Bereich Energiematerialien untersuchen wir das Zusammenspiel zwischen Struktur und Funktion bei organischen und Perowskit-Solarzellen und bei Lithium-Ionen-Akkus. Die optischen Materialien umfassen plasmonische Metalle, die mithilfe von Polymer-Selbstassemblierung und bioinspirierten photonischen Materialien mit Bandlücken strukturiert sind. Letztere spiegeln wider, dass in der Forschungsgruppe Physik der weichen Materie ein starker Schwerpunkt auf der Bioinspiration liegt. Darunter fallen auch Oberflächeneigenschaften von (nano-)strukturierten Materialien wie Befeuchtung und Adhäsion sowie mechanische Eigenschaften (z.B. Perlmutt).

    Für weitere Informationen: https://www.ami.swiss/physics/en/

    Die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen unseren Forschern bildet die Basis für eine erfolgreiche und effiziente Ausführung komplexer Forschungsprojekte, die über den Horizont der traditionellen wissenschaftlichen Disziplinen hinausgehen.

    Über offene Stellen für Doktorandinnen und Doktoranden informieren wir auf der AMI-Website. Initiativbewerbungen, die sich nicht auf eine angebotene Stelle beziehen, werden nicht notwendigerweise beantwortet.

    Kontakt

    Adolphe Merkle Institute
    Chemin des Verdiers 4
    1700 Freiburg
    http://ami.swiss

    Verliehener Titel

    Scientiarum doctor in scientia materiarum / Doctor of Philosophy in Materials Science (PhD)

    Anmeldeverfahren

    Studieninteressierte mit Schweizer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/6i0YU

    Studieninteressierte mit ausländischer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/WzbjU

  • Erdwissenschaften

    Die Einheit Erdwissenschaften im Departement für Geowissenschaften bietet Doktoratsprogramme in verschiedenen Bereichen der Erdwissenschaften an.

    Forschungsbereiche
    Die Forschungsaktivitäten der Einheit Erdwissenschaften gliedern sich in mehrere Bereiche.
    Einen Schwerpunkt bilden die Forschung zum Verständnis der Bildungsprozesse von Karbonatgestein (Sedimentologie) und das Studium der Evolution von Lebewesen (Paläontologie und Mikropaläontologie). Damit wird ein Beitrag zum Verständnis der Paläoumwelten, ihrer Evolution im Laufe der Zeit und der Wechselwirkungen zwischen Geosphäre und Biosphäre geleistet.
    Die Bildung von Bergketten und die Mechanismen der Gesteinsverformung sind das Forschungsgebiet der Tektonikgruppe.
    Eine weitere Richtung ist die Mineralstoff- und Gesteinskunde (Petrologie). In diesem Bereich finden sich Anwendungen in der Industrieentwicklung wie auch im Umweltschutz (angewandte Mineralogie). Die Archäometrie befasst sich mit von Menschen in alten Zeiten eingesetzten Materialien und rekonstruiert so vergangene Technologien und Tauschbeziehungen.

    Inhalte des Doktoratsprogramms
    Schwerpunkt des Doktoratsprogramms ist ein persönliches Forschungsprojekt, das über eine Dauer von drei bis vier Jahren unter der Leitung eines Professors durchgeführt wird. Am Ende steht die Doktorarbeit, eine selbstständig verfasste Abhandlung, die den Anforderungen an eine wissenschaftliche Publikation zu genügen hat. In der Regel sind die Forschungsprojekte der Promovierenden in einen Forschungsbereich eines Professors der Einheit eingebettet. Sie umfassen auch Feldarbeiten – in der Schweiz oder im Ausland – und Arbeiten im Labor. Im Zuge ihrer Forschung nehmen die Doktorandinnen und Doktoranden an nationalen und internationalen Konferenzen teil und bereiten Publikationen vor. Zu ihren Aufgaben gehört auch die Mitwirkung am Unterricht (praktische Kurse, Feldlager, Betreuung). In jedem Fall sollten sie an den Vortragsreihen, beruflichen Weiterbildungskursen und Aktivitäten der Doktoratsschulen der CUSO teilnehmen.

    Erworbene Kompetenzen
    – Aneignung vertiefter Kenntnisse in einem Bereich der Erdwissenschaften und Beherrschung spezifischer Kenntnisse,
    methodologischer Konzepte und von Analysemethoden;
    – Durchführung einer qualitativ hochwertigen und eigenständigen wissenschaftlichen Forschungsarbeit im Rahmen eines gross angelegten Forschungsprojekts;
    – Leistung eines innovativen Beitrags zu einem ausgewählten Bereich und kritische Bewertung von Kenntnissen;
    – Teamarbeit und Kommunikation mit der wissenschaftlichen Fachgemeinde und der Gesellschaft im Allgemeinen.

    Stellen für Doktorandinnen und Doktoranden
    Ausgeschriebene Stellen werden auf der Website der Einheit Erdwissenschaften veröffentlicht (https://www3.unifr.ch/geo/en/department/jobs/). Zudem können interessierte Personen auch die Lehrpersonen der Einheit kontaktieren, um Interesse an einer Stelle zu bekunden oder ein Forschungsprojekt vorzuschlagen.

    Finanzierung und Vergütung
    Die Forschung im Rahmen des Doktoratsprogramms wird über Assistenzstellen an der Einheit oder mit Drittmitteln finanziert, die seitens der betreuenden Professorin bzw. des betreuenden Professors eingeworben wurden. Der Verdienst der Doktorandinnen und Doktoranden richtet sich nach der Vergütungstabelle der Universität.

    Betreuende Professoren
    Die Dissertationen werden von Professorinnen und Professoren sowie den Seniorforscherinnen und -forschern der Einheit Erdwissenschaften betreut:

    • Prof. Bernard Grobéty

    – Angewandte Mineralogie

    • Prof. Vincent Serneels

    – Archäometrie

    • Prof. Anneleen Foubert

    – Karbonatsedimentologie

    • Prof. Walter Joyce

    – Paläontologe

    • Tit.Prof. Jon Mosar

    – Tektonik - Geologie

    • Dr. Silvia Spezzaferri

    – Mikropaläontologie

    • Dr. Afifé El Korh

    – Metamorphe Petrologie

    Im Bereich Paläontologie besteht eine enge Zusammenarbeit mit dem Jurassica Museum in Porrentruy (Dr. Damien Becker und Dr. Olivier Maridet).

    Kontakt

    Mathematisch-Naturwissenschaftliche und Medizinische Fakultät
    Departement für Geowissenschaften
    Chemin du Musée 6 1700 Fribourg
    Prof. Bernard Grobéty, Studienberater
    bernard.grobety@unifr.ch
    http://studies.unifr.ch/go/geosciences-research

    Verliehener Titel

    Scientiarum doctor in scientiis terrarum / Doctor of Philosophy in Earth Sciences (PhD)

    Anmeldeverfahren

    Studieninteressierte mit Schweizer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/6i0YU

    Studieninteressierte mit ausländischer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/WzbjU

  • Biochemie

    Das Departement für Biologie bietet ein Doktoratsprogramm in Biochemie an. Das Programm wird vollständig in englischer Sprache durchgeführt und umfasst ein persönliches Forschungsprojekt, das in einem Zeitrahmen von drei bis vier Jahren abzuwickeln ist. Darüber hinaus besteht das Doktoratsprogramm aus Seminaren und Vorlesungen gemäss den Statuten der Fribourg Graduate School of Life Sciences (FGLS).

    Die biochemischen Labore der Universität Freiburg legen einen besonderen Schwerpunkt auf die Erforschung der Mechanismen, die die Homeostase und die Wachstumskontrolle in Modellorganismen steuern. Untersucht werden die Gene, Proteine und Stoffwechselprodukte sowie deren Interaktionen untereinander.

    Die Biochemie ist eine interdisziplinäre Wissenschaft: Neben der organischen Chemie können auch die Entwicklungs-, die Evolutions- und die Verhaltensbiologie einfliessen. Die Studentinnen und Studenten werden daher in einer Reihe moderner praktischer Methoden geschult (darunter optische und elektronische Mikroskopie, Brechung von Röntgenstrahlung, Massenspektrometrie und DNA-Sequenzierung). Ferner gibt es in den Biowissenschaften ständig technische Innovationen, wodurch die Analysewerkzeuge immer empfindlicher und effektiver werden. Die neusten Analyseinstrumente produzieren so grosse Datenmengen in einer so hohen Geschwindigkeit, dass die einfache Datenspeicherung bereits den Einsatz von Bioinformatik voraussetzt. Die Doktorandinnen und Doktoranden in Biochemie können daher ihre eigenen Daten analysieren und mit denen ihrer Fachkolleginnen und -kollegen vergleichen.

    Die Doktorandinnen und Doktoranden lernen, ein Forschungsprojekt auf unabhängige Art und Weise durchzuführen. Darüber hinaus werden sie in der Interpretation und Präsentation wissenschaftlicher Daten ausgebildet und lernen, diese in einen allgemeinen Kontext einzuordnen. Die Doktorandinnen und Doktoranden nehmen an internationalen wissenschaftlichen Konferenzen teil, um ihr Wissen zu erweitern und ein wissenschaftliches und soziales Netzwerk aufzubauen.

    Die Entlöhnung der Doktorandinnen und Doktoranden im Departement für Biologie richtet sich nach den Standards der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen und Medizinischen Fakultät.

    Um sich für das Doktoratsprogramm anzumelden, wählen die Bewerber ein Labor aus, in dem sie ihre Dissertationsarbeit erstellen möchten. Nachdem sie die relevanten Veröffentlichungen konsultiert haben, wenden sie sich an den Gruppenleiter, der ihnen Auskunft über offene Stellen gibt.

    Die Bewerber können auch die offenen Stellen der FGLS konsultieren. Das Auswahlverfahren findet zwei Mal jährlich statt und besteht aus einer 15-minütigen mündlichen Präsentation und Gesprächen mit den verschiedenen Gruppenleitern.

    Die folgende Liste von Laboren erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit:

    • Prof. Joern Dengjel

    – Proteinhomeostase bei Gesundheit und Krankheit

    • Prof. Roger Schneiter

    – Lipidhomeostase bei Hefe

    • Prof. Urs Albrecht

    – Biorhythmus von Säugetieren

    • Prof. Claudio De Virgilio

    – Zellvermehrung und Wachstumskontrolle bei Hefe

    Für eine vollständige und aktuelle Liste klicken Sie bitte auf den Internetlink (siehe Kontakt).

    Kontakt

    Mathematisch-Naturwissenschaftliche und Medizinische Fakultät
    Departement für Biologie
    Chemin du Musée 10
    1700 Freiburg
    Dr. Alessandro Puoti, Studienberater
    alessandro.puoti@unifr.ch
    Adeline Guélat, Sekretärin
    adeline.guelat@unifr.ch
    http://studies.unifr.ch/go/biochemistry-research

    Verliehener Titel

    Scientiarum doctor in biochemia / Doctor of Philosophy in Biochemistry (PhD)

    Anmeldeverfahren

    Studieninteressierte mit Schweizer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/6i0YU

    Studieninteressierte mit ausländischer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/WzbjU

  • Chemie

    Das Departement für Chemie bietet ein Doktoratsprogramm in Chemie an. Das Programm wird vollständig in englischer Sprache durchgeführt und umfasst ein persönliches Forschungsprojekt, das in einem Zeitrahmen von drei bis vier Jahren abzuwickeln ist.

    Die Chemie in Fribourg ist eine interdisziplinäre Wissenschaft. Durch die Kompetenzzentren FriMat und NCCR Bio-inspired Materials existiert ein Forschungsschwerpunkt für Nanomaterialien, welcher durch die geografisch unmittelbare Nähe zu den Departementen für Biochemie, Medizin, und Physik sowie dem Adolphe Merkle Institut aktiv gelebt wird.

    Die Doktorandinnen und Doktoranden lernen, ein Forschungsprojekt auf unabhängige Art und Weise durchzuführen. Darüber hinaus werden sie in der Interpretation und Präsentation wissenschaftlicher Daten ausgebildet und lernen, diese in einen allgemeinen Kontext einzuordnen. Die Doktorandinnen und Doktoranden haben Zugang zu einem umfassenden, modernen Pool an Analysegeräten und werden durch die jeweiligen Expertinnen und Experten in ihrer Forschung unterstützt. Die Doktorandinnen und Doktoranden nehmen an internationalen wissenschaftlichen Konferenzen teil, um ihr Wissen zu erweitern und ein wissenschaftliches und soziales Netzwerk aufzubauen. Zudem sind die Doktorandinnen und Doktoranden aktiv in die Ausbildung der Chemiestudentinnen und Chemiestudenten eingebunden, z.B. in der Betreuung der Chemiepraktika.

    Die Entlohnung der Doktorandinnen und Doktoranden im Departement für Chemie richtet sich nach den Standards der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen und Medizinischen Fakultät. Um sich für das Doktoratsprogramm anzumelden, wählen die Bewerber ein Labor aus, in dem sie ihre Dissertationsarbeit erstellen möchten. Nachdem sie die relevanten Veröffentlichungen konsultiert haben, wenden sie sich an den Gruppenleiter, der ihnen Auskunft über offene Stellen gibt.

    Die Liste der Forschungsgruppen finden Sie auf der Internetseite des Departements (siehe Kontakt).

    Kontakt

    Mathematisch-Naturwissenschaftliche und Medizinische Fakultät
    Departement für Chemie
    Chemin du Musée 9
    1700 Freiburg
    Dr. Albert Ruggi, Studienberater
    chem-scimed@unifr.ch
    http://studies.unifr.ch/go/chemistry-research

    Verliehener Titel

    Scientiarum doctor in chemia / Doctor of Philosophy in Chemistry (PhD)

    Anmeldeverfahren

    Studieninteressierte mit Schweizer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/6i0YU

    Studieninteressierte mit ausländischer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/WzbjU

  • Physik

    Das Departement für Physik bietet ein Doktoratsprogramm an, das sich über ein persönliches Forschungsprogramm erstreckt und innerhalb von drei bis vier Jahren zu absolvieren ist. Zusätzlich besuchen die Doktorandinnen und Doktoranden Seminare und Kolloquien, in denen sie ihr Wissen vertiefen. Das Departement für Physik forscht sowohl experimentell als auch theoretisch und konzentriert sich auf die folgenden Bereiche:

    Festkörperphysik
    Mithilfe von Photonen, Elektronen, Neutronen und Myonen werden die elektronischen und magnetischen Eigenschaften von neuartigen Materialien untersucht. Die Forschung konzentriert sich auf das Wechselspiel zwischen Magnetismus und Supraleitfähigkeit und auf das Verständnis der elektronischen Struktur.

    Physik der weichen Materie & Photonik
    Geforscht wird in den Bereichen physische Phänomene in Zusammenhang mit weichen Materienstrukturen, Lichtstreuung und Optik in geordneten und ungeordneten Medien. Von besonderem Interesse sind die strukturellen, dynamischen und mechanischen Eigenschaften weicher Materie und die Entwicklung neuer optischer Methoden.

    Atomphysik
    Wir untersuchen subtile physische Prozesse mit spinkohärenten atomaren Ansammlungen und beschäftigen uns mit deren Einsatzmöglichkeiten in der angewandten Physik und der Grundlagenphysik. Atomare Strukturen und Dynamiken werden mit atomaren Prozessen erforscht.

    Computationale Physik
    In der computationalen Physik untersuchen wir die Gleichgewichts- und Ungleichgewichtseigenschaften stark korrelierter Elektronensysteme. Hierfür verwenden wir numerische Simulationen und Analysetechniken.

    Theorie der weichen Materie
    Hier werden weiche kondensierte Materiensysteme mit Werkzeugen aus der klassischen statistischen Mechanik untersucht. Derzeit interessieren wir uns insbesondere für Grenzflächenphänomene, Phasenübergänge und Ungleichgewichtszustände (wie kolloidale Gläser und Schnittsuspensionen).

    Theoretische interdisziplinäre Physik
    In diesem Bereich wird mit statistischen Methoden die Komplexität in der Biologie, in der Volkswirtschaft und im Internet untersucht. Die derzeitige Forschung konzentriert sich auf die Entwicklung von Datenfiltern, Modellen für interagierende Wirtschaftsakteure und auf die Investmentoptimierung.

    Die Doktorandinnen und Doktoranden lernen, wie unabhängige Forschungsprojekte durchgeführt werden. Weiterhin lernen sie, wissenschaftliche Daten zu interpretieren und zu präsentieren. Wir erwarten von ihnen unabhängiges Denken in Bezug auf ihr Forschungsthema und ihre Arbeit als Mitglied in einem Forschungsteam. Die Doktorandinnen und Doktoranden nehmen an nationalen und internationalen wissenschaftlichen Konferenzen teil, wo sie ihr Wissen erweitern und ein wissenschaftliches Netzwerk aufbauen.

    Die Entlöhnung der Doktorandinnen und Doktoranden im Departement für Physik richtet sich nach den Standards der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen und Medizinischen Fakultät. Die Bewerberinnen und Bewerber werden gebeten, den Forschungsbereich auszuwählen, in dem sie ihre Dissertation anfertigen möchten (siehe Internetseite des Departements). Nach der Konsultation einiger relevanter Veröffentlichungen erkundigen Sie sich bitte bei dem jeweiligen Teamleiter nach offenen Stellen.

    Kontakt

    Mathematisch-Naturwissenschaftliche und Medizinische Fakultät
    Departement für Physik
    Dr. Baptiste Hildebrand
    phys-scimed@unifr.ch
    http://studies.unifr.ch/go/physics-research

    Verliehener Titel

    Scientiarum doctor in physica / Doctor of Philosophy in Physics (PhD)

    Anmeldeverfahren

    Studieninteressierte mit Schweizer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/6i0YU

    Studieninteressierte mit ausländischer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/WzbjU

  • Mathematik

    Das Departement für Mathematik bietet ein Doktoratsprogramm in Mathematik an. Das Programm umfasst die Durchführung eines persönlichen Forschungsprojekts, in dessen Rahmen innerhalb von drei bis vier Jahren eine Dissertation erstellt wird. Die Doktorandinnen und Doktoranden beteiligen sich an Seminaren, Fortgeschrittenenkursen, Workshops und sonstigen Aktivitäten, die im Departement oder im Rahmen des Swiss Doctoral Program in Mathematics stattfinden.

    Liste der Professorinnen und Professoren, von denen die Dissertationen betreut werden, sowie ihre Spezialisierungsbereiche:

    • Prof. Jean-Paul Berrut

    – Numerische Analysis; Interpolation und Approximation, Quadraturmethoden, Integralgleichungen, Kollokationsverfahren

    • Prof. Emanuele Delucchi

    – Kombinatorik und ihr Zusammenspiel mit Topologie und Algebra; partiell geordnete Mengen, Matroide, orientierte Matroide, kombinatorische algebraische Topologie, Arrangements von Hyperebenen und Untermannigfaltigkeiten

    • Prof. Anand Dessai

    – Algebraische und Differentialtopologie, Riemannsche Geometrie; Gruppenaktionen, positive Krümmung und Symmetrie, äquivariante Indextheorie

    • Prof. Ruth Kellerhals

    – Hyperbolische Geometrie, Geometrie diskreter Gruppen, geometrische Gruppentheorie, diskrete und konvexe Geometrie, Volumen und Polylogarithmen

    • Prof. Ioan Manolescu

    – Wahrscheinlichkeit; von der statistischen Mechanik inspirierte Probleme, Gittermodelle wie Perkolation, «random-cluster» und Potts-Modelle, selbstmeidende Pfade

    • Prof. Christian Mazza

    – Angewandte Wahrscheinlichkeit; stochastische Modelle in der Ökologie und Systembiologie, biologische Netzwerke, komplexe Ökosysteme, mathematische Modelle für das Pflanzenwachstum

    • Prof. Stefan Wenger

    – Geometrische Masstheorie, metrische Geometrie; Ströme in metrischen Räumen, Lipschitz-Analysis, isoperimetrische Ungleichungen, Minimalflächen, asymptotische Geometrie

    Kontakt

    Mathematisch-Naturwissenschaftliche und Medizinische Fakultät
    Departement für Mathematik
    Chemin du Musée 9
    1700 Freiburg
    Dr. Patrick Ghanaat, Studienberater
    patrick.ghanaat@unifr.ch
    http://studies.unifr.ch/go/mathematicsresearch

    Verliehener Titel

    Scientiarum doctor in mathematica / Doctor of Philosophy in Mathematics (PhD)

    Anmeldeverfahren

    Studieninteressierte mit Schweizer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/6i0YU

    Studieninteressierte mit ausländischer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/WzbjU

  • Geographie

    Die Einheit Geographie des Departements für Geowissenschaften bietet ein Doktoratsprogramm in Humangeographie und Physischer Geographie an.

    Forschungsbereiche
    Die Forschung im Bereich Humangeographie der Universität Freiburg beschäftigt sich mit den Interaktionsarten zwischen Natur und Gesellschaft mit Blickwinkel auf Macht, Wissen und Politik. Der Schwerpunkt liegt auf politischer Ökologie, Umweltgeschichte, urbanen Sozionaturen sowie Migration und Umweltveränderung. Unsere Forschungsexpertise erstreckt sich auf Zentralasien, das westliche und das südliche Afrika, Ozeanien, Europa und die Schweiz.

    In der Physischen Geographie konzentriert sich die Forschung der Universität Freiburg auf die Dynamiken und die Evolution der Bergkryosphäre (Gletscher, Permafrost, Schnee) und die periglaziale und geomorphologische Umgebung. Dabei liegt der Schwerpunkt auf den Interaktionen mit atmosphärischen Veränderungen. Unsere Ansätze umfassen sowohl Mess- als auch Modellierungstechniken, die wir in abgeschiedenen und kalten Regionen wie den Alpen, Skandinavien, den Anden, Zentralasien, dem Himalaya, Spitzbergen und Grönland anwenden.

    Inhalte des Doktoratsprogramms
    Im Mittelpunkt des Doktoratsprogramms steht ein persönliches Forschungsprojekt, das die Doktorandinnen und Doktoranden innerhalb von drei bis vier Jahren durchführen und das von einer Professorin oder einem Professor betreut wird. Das Endprodukt des Doktoratsprogramms ist die Dissertation. Die Forschung der Doktorandinnen und Doktoranden kann Teil eines in der Einheit Geographie laufenden Forschungsprojekts oder auch eine Einzelstudie sein, die für die Forschung der Einheit Geographie von Relevanz ist. Zusätzlich können die Doktorandinnen und Doktoranden auch an Vorlesungsreihen, beruflichen Weiterbildungskursen, Veröffentlichungsprojekten sowie nationalen und internationalen Konferenzen teilnehmen und möglicherweise an der Lehre beteiligt werden. Den Doktorandinnen und Doktoranden in Humangeographie wird nahegelegt, an den Workshops und Konferenzen des Programme doctoral de géographie der Westschweiz (CUSO) teilzunehmen (siehe nachstehenden Link).

    Erworbene Kompetenzen
    In Übereinstimmung mit den Dublin-Deskriptoren erwerben die Doktorandinnen und Doktoranden in Geographie im Doktoratsprogramm die folgenden Fähigkeiten:

    – Entwicklung eines systematischen Verständnisses in einem geographischen Beschäftigungsfeld und Beherrschung der für die Forschung in diesem Feld benötigten Fähigkeiten und Methoden;
    – Entwurf, Design, Umsetzung und Anpassung eines substanziellen Forschungsprozesses auf der Basis akademischer Integrität;
    – Erweiterung der Wissensgrenze in Geographie durch einen Forschungsbeitrag, der neue Erkenntnisse liefert;
    – Kritische Analyse, Bewertung und Synthese neuer und komplexer Ideen;
    – Kommunikation mit anderen Geographen, mit der akademischen Gemeinde im weiteren Sinne und allgemein mit der Gesellschaft über die jeweiligen Fachgebiete.

    Stellen für Doktorandinnen und Doktoranden
    Die offenen Stellen für Doktorandinnen und Doktoranden werden auf der Webseite der Einheit Geographie veröffentlicht https://www3.unifr.ch/geo/en/department/jobs/). Die Interessenten können sich auch an eine oder einen der betreuenden Professorinnen und Professoren der Einheit Geographie wenden und ihr Interesse signalisieren oder ein Forschungsprojekt vorschlagen.

    Finanzierung und Vergütung
    Die Forschung im Rahmen des Doktoratsprogramms wird entweder durch Assistentenstellen in der Einheit Geographie oder durch Drittmittel finanziert, die von der Betreuerin/dem Betreuer oder der Doktorandin/dem Doktoranden selbst eingebracht werden können. Die Vergütung für angestellte Doktorandinnen und Doktoranden richtet sich nach den Standards der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen und Medizinischen Fakultät.

    Betreuende Professorinnen und Professoren
    Die Dissertationen werden von Professorinnen und Professoren sowie den Seniorforscherinnen und -forschern der Einheit Geographie betreut:

    • Prof. Reynald Delaloye

    – Geomorphologie der Berge
    – Periglaziale Geomorphologie
    – Permafrostprozesse

    • Prof. Christian Hauck

    – Angewandte Geophysik
    – Permafrostmodellierung
    – Land-Atmosphäre-Interaktion

    • Prof. Martin Hoelzle

    – Alpine Kryosphäre

    • Prof. Olivier Graefe

    – Politische Ökologie des Bodens
    – Wasser- und Parkverwaltung

    • Prof. Christine Bichsel

    – Politische Geographie
    – Umweltgeschichte
    – Kritische Wasserstudien

    • Dr. Nadine Salzmann

    – Kryosphäre-Atmosphäre-Interaktion
    – Verbindung von Klima- und Wirkungsmodellen
    – Die Auswirkungen der Klimaveränderung
    – Risiken und Anpassung

    • Dr. Matthias Huss

    – Gletscher und Klimaveränderung
    – Masse und Energiegleichgewicht von Gletschern

    • Dr. Horst Machguth

    – Eisdecken
    – Gletscher und Klima
    – Oberflächenprozesse von Gletschern und Eisdecken
    – Arktische Glaziologie

    Die vollständige und aktualisierte Liste der Forschungsaktivitäten finden Sie mit dem Link zur Webseite der Einheit Geographie (siehe Kontakt).

    Kontakt

    Mathematisch-Naturwissenschaftliche und Medizinische Fakultät
    Departement für Geowissenschaften – Geographie
    Chemin du Musée 4
    1700 Freiburg
    Dr. Luc Braillard, Studienberater
    geo-scimed@unifr.ch
    http://studies.unifr.ch/go/geosciences-research

    Verliehener Titel

    Scientiarum doctor in geographia / Doctor of Philosophy in Geography (PhD)

    Anmeldeverfahren

    Studieninteressierte mit Schweizer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/6i0YU

    Studieninteressierte mit ausländischer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/WzbjU

  • Geowissenschaften

    Das Departement für Geowissenschaften bietet Doktoratsprogramme in verschiedenen geowissenschaftlichen Feldern an.

    Forschungsrichtungen
    In den Geowissenschaften umfasst die Forschung der Universität Freiburg die Dynamiken und die Evolution der Kryosphäre (Eisdecken, Gletscher, Permafrost, Schnee), das Periglazial und die Geomorphologie der Gebirgsregionen, die Interaktionen zwischen Land und Atmosphäre sowie die Klimaveränderung. Unsere Ansätze umfassen sowohl Mess- als auch Modellierungsmethoden, darunter die angewandte Geophysik, Fernerkundung, mikrometeorologische Methoden sowie die numerische und statistische Modellierung. Diese Anwendungen werden weltweit eingesetzt, hauptsächlich aber in abgeschiedenen und kalten Regionen wie den Alpen, Skandinavien, den Anden, Zentralasien, dem Himalaya, der Antarktis, Spitzbergen und Grönland.

    Inhalte des Doktoratsprogramms
    Im Mittelpunkt des Doktoratsprogramms steht ein persönliches Forschungsprojekt, das die Doktorandinnen und Doktoranden innerhalb von drei bis vier Jahren durchführen und das von einer Professorin oder einem Professor betreut wird. Das Endprodukt des Doktoratsprogramms ist die Dissertation. Die Forschung der Doktorandinnen und Doktoranden kann Teil eines im Departement für Geowissenschaften laufenden Forschungsprojekts oder auch eine eigenständige Studie sein, die für eine der verschiedenen Forschungsgruppen von Relevanz ist. Zusätzlich können die Doktorandinnen und Doktoranden auch an Vorlesungsreihen, beruflichen Weiterbildungskursen, Veröffentlichungsprojekten sowie nationalen und internationalen Konferenzen teilnehmen und möglicherweise an der Lehre beteiligt werden.

    Erworbene Kompetenzen
    – Erlangung vertiefter Kenntnisse in einem geowissenschaftlichen Feld durch Beherrschung von spezifischem Wissen, methodologischen Konzepten und analytischen Methoden;
    – Durchführung qualitativ hochwertiger persönlicher wissenschaftlicher Studien als Teil breit angelegter Forschungsprojekte;
    – Leistung eines innovativen Beitrags zum gewählten Feld und kritische Wissensbeurteilung;
    – Teamarbeit und Austausch mit der wissenschaftlichen Fachgemeinde und der Gesellschaft im Allgemeinen.

    Stellen für Doktorandinnen und Doktoranden
    Die offenen Stellen für Doktorandinnen und Doktoranden werden auf der Webseite des Departements für Geowissenschaften veröffentlicht (https://www3.unifr.ch/geo/en/department/jobs/). Die Interessentinnen und Interessenten können sich auch an eine oder einen der betreuenden Professorinnen und Professoren des Departements für Geowissenschaften wenden und ihr Interesse signalisieren oder ein Forschungsprojekt vorschlagen.

    Finanzierung und Vergütung
    Die Forschung im Rahmen des Doktoratsprogramms wird entweder durch Assistenzstellen im Departement für Geowissenschaften oder durch Drittmittel finanziert, die von der Betreuerin/dem Betreuer oder der Doktorandin/dem Doktoranden selbst eingeworben werden können. Die Vergütung für angestellte Doktorandinnen und Doktoranden richtet sich nach den Standards der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen und Medizinischen Fakultät.

    Betreuende Professorinnen und Professoren
    Die Dissertationen werden von Professorinnen und Professoren sowie den Seniorforscherinnen und -forschern des Departements für Geowissenschaften betreut:

    • Prof. Reynald Delaloye

    – Geomorphologie der Berge
    – Periglaziale Geomorphologie
    – Permafrostprozesse

    • Prof. Christian Hauck

    – Angewandte Geophysik
    – Permafrostprozesse und -modellierung
    – Land-Atmosphäre-Interaktion

    • Prof. Martin Hoelzle

    – Alpine Kryosphäre

    • Dr. Nadine Salzmann

    – Kryosphäre-Atmosphäre-Interaktion
    – Niederschlag und Schnee in Hochgebirgsregionen
    – Verbindung von Klima- und Impactmodellen
    – Klimaveränderung: Auswirkungen, Risiken und Anpassung

    • Dr. Matthias Huss

    – Gletscher und Klimaveränderung
    – Massen- und Energiebilanz von Gletschern

    • Dr. Horst Machguth

    – Eisschilde, Gletscher und Klima
    – Oberflächenprozesse auf Eisschilde
    – Arktische Glaziologie

    • Dr. Luc Braillard

    – Quartärsedimente und Paläoumwelt
    – Geoarchäologie

    • Dr. Christin Hilbich

    – Angewandte Geophysik
    – Langfristige Überwachung im Hochgebirge
    – Gebirgspermafrost und Klimaveränderung

    • Dr. Andreas Linsbauer

    – Alpine Glaziologie
    – Klimaveränderung: Auswirkungen, Risiken und Anpassung
    – Verbreitung und Veränderungen von Gletschern

    Die vollständige und aktualisierte Liste der Forschungsaktivitäten finden Sie mit dem Link zur Webseite des Departements für Geowissenschaften (siehe Kontakt).

    Kontakt

    Mathematisch-Naturwissenschaftliche und Medizinische Fakultät
    Departement für Geowissenschaften
    Chemin du Musée 4
    1700 Freiburg
    Dr. Luc Braillard, Studienberater
    geo-scimed@unifr.ch
    http://studies.unifr.ch/go/geosciences-research

    Verliehener Titel

    Scientiarum doctor in geoscientia / Doctor of Philosophy in Geosciences (PhD)

    Anmeldeverfahren

    Studieninteressierte mit Schweizer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/6i0YU

    Studieninteressierte mit ausländischer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/WzbjU

  • Biologie

    Das Departement für Biologie bietet ein Doktoratsprogramm in Biologie an. Das Programm wird vollständig in englischer Sprache durchgeführt und umfasst ein persönliches Forschungsprojekt, das in einem Zeitrahmen von drei bis vier Jahren abzuwickeln ist. Darüber hinaus besteht das Doktoratsprogramm aus Seminaren und Vorlesungen gemäss den Statuten der Fribourg Graduate School of Life Sciences (FGLS).

    In den Biologielaboren der Universität Freiburg wird hauptsächlich in drei Gebieten geforscht:

    Ökologie und Evolution
    Dieses Forschungsgebiet beschäftigt sich mit organismischer Biologie, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf Ökologie und Evolution gelegt wird. Derzeit setzen sich die Forscher mit der Struktur von Nahrungsnetzen, Naturschutzbiologie, Bioinvasoren, Agroökologie, Wirt-Parasit-Interaktionen, Life-History-Evolution, Inzuchtdepression, Evolution in fragmentierten Habitaten und Populationsgenetik auseinander. Die untersuchten Organismen sind vollständige Nahrungsnetze, die Fruchtfliege (Drosophila melanogaster), Wasserflöhe (Daphnia), Rosskastanienminiermotten (Cameraria), die Pflanzen Rispen-Flockenblume (Centaurea stoebe), Greiskraut (Senecio), Germer (Veratrum), Ampfer (Rumex) sowie deren natürliche Feinde.

    Neurowissenschaften und Entwicklungsbiologie
    In den Laboren werden in den folgenden Modellsystemen die Mechanismen der Tierentwicklung sowie die Funktion des Nervensystems erforscht: Fruchtfliege Drosophila melanogaster, Fadenwurm Caenorhabditis elegans, Zebrabärbling Danio rerio und Maus. Die Forschungsthemen umfassen molekulare Aspekte der Regeneration, Zelldifferenzierung in somatischen Geweben und Keimbahnen, neuronale Auswüchse und Verbindungen, Verhalten, Chemorezeptoren und Alterung. Zu den verwendeten Werkzeugen zählen unter anderem Molekulargenetik, Molekularbiologie, Proteinanalyse, Mikroskopie und Imaging sowie Verhaltensanalyse.

    Pflanzenbiologie
    In diesem Bereich werden die zellulären und molekularen Aspekte pathogener und symbiotischer Pflanzen-Mikroben-Interaktionen hervorgehoben. Die Forschungsgruppen konzentrieren sich auf Aspekte wie die Mikrobenerkennung durch die Pflanzen, Abwehrmobilisierung, Stoffwechsel- und Hormonanpassungen sowie die Beeinflussung der Wirtsabwehr durch die Mikrobe. Dabei stützen sich die Forscher derzeit auf Molekularbiologie, reverse Genetik, Imaging, Analytik und Biochemie. Die sowohl praktische als auch theoretische Ausbildung bereitet die Doktorandinnen und Doktoranden auf die Herausforderungen des Berufslebens vor.

    Sie lernen, ein Forschungsprojekt auf unabhängige Art und Weise durchzuführen, wissenschaftliche Daten zu interpretieren und zu präsentieren. In Bezug auf das jeweilige Forschungsthema werden unabhängiges Denken, die Überprüfung der Experimente und Beseitungung von etwaigen technischen oder konzeptuellen Problemen, die Auswertung der Daten sowie die Einordnung in einen allgemeinen Kontext und natürlich Teamarbeit erwartet. Die Doktorandinnen und Doktoranden nehmen an internationalen wissenschaftlichen Konferenzen teil, um ihr Wissen zu erweitern und ein wissenschaftliches und soziales Netzwerk aufzubauen.

    Die Entlöhnung der Doktorandinnen und Doktoranden im Departement für Biologie richtet sich nach den Standards der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen und Medizinischen Fakultät.

    Um sich für das Doktoratsprogramm anzumelden, wählen die Bewerber ein Labor aus, in dem sie ihre Dissertationsarbeit erstellen möchten (siehe Kontakt). Nachdem sie die relevanten Veröffentlichungen konsultiert haben, wenden sie sich an den Gruppenleiter, der ihnen Auskunft über offene Stellen gibt.

    Die Bewerber können auch die offenen Stellen der FGLS konsultieren. Das Auswahlverfahren findet zwei Mal jährlich statt und besteht aus einer 15-minütigen mündlichen Präsentation und Gesprächen mit den verschiedenen Gruppenleitern.

    Die folgende Liste von Laboren erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit:

    • Prof. Simon Sprecher

    – Entwicklung und Spezifizierung von Photorezeptorneuronen bei Larven
    – Genetische Prüfung des Genexpressionswechsels der Sinnesrezeptoren während der Metamorphose
    – Sezierung des neuronalen Kreislaufs für das Sehen der Drosophila-Larve: Bestimmung der Neuronen und ihrer synaptischen Verbindungen
    – Sezierung des neuronalen Kreislaufs für das Sehen der Drosophila-Larve: Neuronenfunktion bei der lichtgesteuerten Navigation, Ausbildung von visuellem Lernen und Gedächtnis
    – Vermehrungskontrolle bei neuronalen Zellen in der Entwicklung
    – Neuroanatomie des Gehirns der Ameise: Einblicke in ein System verschiedener Kasten
    – Superauflösende bildgebende Verfahren zur Identifikation synaptischer Verbindungen
    – Systembiologie des Vergessens

    • Prof. Anna Jazwinska

    – Mechanismen von Flossen-, Herz- und Retinaregeneration bei Zebrabärblingen

    • Prof. Louis-Félix Bersier

    – Biodiversität und Gemeinschaftsstruktur
    – Metagemeinschaften
    – Nahrungsnetze
    – Konservierung
    – Dynamiken von multitrophischen Systemen in Mesokosmen
    – Modellierung

    • Prof. Heinz Müller-Schärer

    – Ökologische und evolutionäre Aspekte von Pflanzen-Antagonisten-Interaktionen
    – Pflanzeninvasion und Lebensraumerweiterung
    – Biologische Kontrolle

    • Prof. Laure Weisskopf

    – Die Rolle von Duftstoffen in mikrobiellen Interaktionen
    – Der Einfluss des Mikrobioms auf die Pflanzengesundheit
    – Neue Strategien für die biologische Kontrolle von Pflanzenkrankheiten

    • Prof. Thomas Flatt

    – Experimentelle evolutionäre Genetik mit Drosophila
    – Populationsgenetik und -genomik von Anpassungen
    – Evolution von «fitness»-Merkmalen, «life-history»-Evolution
    – Klima-Anpassungen entlang von Klinen / Umweltgradienten
    – Die Rolle von chromosomalen Inversionen in Umweltanpassungen
    – Evolution und Mechanismen der Körpergrösse
    – Evolution und Mechanismen der Alterung und Langlebigkeit
    – Mechanismen von «life-history trade-offs»

    • Prof. Dominique Glauser

    – Funktionelle Analyse des Caenorhabditis elegans neuronalen Schaltkreises
    – Molekulare und zelluläre Mechanismen des Schmerzes
    – Identifizierung der evolutionär-konservierten Schmerzgene
    – Transkriptomik in Nozizeptor-Neuronen
    – Phosphoproteom von Caenorhabditis elegans

    Für eine vollständige und aktuelle Liste klicken Sie bitte auf den Internetlink (siehe Kontakt).

    Kontakt

    Mathematisch-Naturwissenschaftliche und Medizinische Fakultät
    Departement für Biologie
    Chemin du Musée 10
    1700 Freiburg
    Dr. Alessandro Puoti, Studienberater
    alessandro.puoti@unifr.ch
    Adeline Guélat, Sekretärin
    adeline.guelat@unifr.ch
    http://studies.unifr.ch/go/biology-research

    Verliehener Titel

    Scientiarum doctor in biologia / Doctor of Philosophy in Biology (PhD)

    Anmeldeverfahren

    Studieninteressierte mit Schweizer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/6i0YU

    Studieninteressierte mit ausländischer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/WzbjU

  • Medizinische Wissenschaften

    Die Abteilung Medizin bietet Doktoratsprogramme in verschiedenen Bereichen der biomedizinischen Forschung an. Die Doktorandinnen und Doktoranden werden einer der Forschungsgruppen unserer Abteilung angeschlossen und haben zusätzlich die Möglichkeit zur Teilnahme an einem organisierten Vortrags- und Seminarprogramm sowie an anderen Aktivitäten. Hierzu zählt beispielsweise das BeNeFRi-Programm Neuroscience.

    Alle Einzelheiten über die aktuellen Forschungsaktivitäten der einzelnen Gruppen, die verfügbaren Doktoratsstellen und die Kontaktadressen finden Sie auf der Webseite der jeweiligen Gruppe (siehe Kontakt) und in dem im Zweijahresrhythmus veröffentlichten Scientific Report der Abteilung Medizin (aktuelle Ausgabe: 2017/2018).

    Departement für Neurowissenschaften und Bewegungswissenschaften (NMS)

    • Prof. J.-M. Annoni, Dr. L. Spierer
      Labor für Kognitions- und Neurowissenschaften
    • Prof. J.-P. Bresciani
      Wahrnehmung und Bewegungssteuerung
    • Prof. M. Schmid
      Optovision – perzeptuelle Hirnbahnen und Plastizität
    • Prof. G. Rainer
      Labor für visuelle Wahrnehmung
    • Prof. W. Taube
      Motorische Steuerung und motorisches Lernen
    • Prof. M. Prsa
      Sensomotorische Neurowissenschaft

    Departement für Endokrinologie, Metabolismus und kardiovaskuläres System (EMC)

    • Prof. S. Cook und Prof. M. Togni, Dr. M.-N. Giraud
      Translationale und klinische Kardiologie
    • Prof. D. Hoogewijs
      Molekulare und zelluläre Sauerstoff-Physiologie
    • Prof. A. Lauber-Biason
      Molekulare Endokrinologie
    • Prof. Z. Yang
      Herz-Kreislauf- und Alterns-Forschung

    Departement für Onkologie, Mikrobiologie und Immunologie (OMI)

    • Prof. L. Filgueira
      Zellbiologie, Immunologie und klinische Anatomie
    • Prof. P. Nordmann
      Molekulare und medizinische Mikrobiologie: Einheit für aufkommende Antibiotikaresistenz
    • Prof. C. Rüegg
      Experimentelle und translationale Onkologie
    • Prof. C. Szabo
      Schwefelwasserstoff-Signalgebung bei Gesundheit und Krankheit
    • Prof. J. Stein
      Zellbiologie des adaptiven Immunsystems
    • Prof. M. Walch, Dr. P.-Y. Mantel
      Immunologie und Infektionskrankheiten

    Departement für medizinische und chirurgische Fachgebiete (MSS)

    • Prof. B. Egger und Prof. L. Bühler, Dr. C. Gonelle-Gispert
      Chirurgische Forschungseinheit

    Departement für Community Health (MPH)

    • Prof. A. Chiolero, Dr. S. Cullati, Dr. C. Carmeli
      Bevölkerungsgesundheit
    • Prof. G. Hasler
      Psychiatrische Forschung

    Kontakt

    Mathematisch-Naturwissenschaftliche und Medizinische Fakultät
    Abteilung Medizin
    http://studies.unifr.ch/go/medicine-research

    Verliehener Titel

    Scientiarum doctor in scientiis medicinae / Doctor of Philosophy in Medical Sciences (PhD)

    Anmeldeverfahren

    Studieninteressierte mit Schweizer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/6i0YU

    Studieninteressierte mit ausländischer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/WzbjU

  • Sozial- und Geisteswissenschaften in der Medizin

    Der PhD in Sozial- und Geisteswissenschaften in der Medizin (Medical Humanities) hat an der Universität Fribourg eine geschichtswissenschaftliche und/oder literaturwissenschaftliche Ausrichtung. Forschungsfragen richten sich auf die gegenwärtige Medizin und beleuchten sie aus der Perspektive ihrer eigenen Kultur-, Literatur-, Ideen- und Mediengeschichte. Dabei wird nicht empirisch sondern im Sinne eines geisteswissenschaftlichen Ansatzes hermeneutisch-verstehend vorgegangen: exemplarische Quellen (Texte, Bilder, Filme, Praktiken, Räume, Apparate) sollen interpretativ erschlossen und in ein zusammenhängendes Argument eingebettet werden. Ziel des Doktorats ist eine eigenständig verfasste Monographie, die zum besseren Verstehen von medikalen Kernbereichen beiträgt: globales oder lokales Gesundheitswesen, Arzt-Patientenbeziehung, klinische Kommunikation, wissenschaftliche Praktiken, wissenschaftliche Institutionen und Akteure, gesellschaftliche Auffassungen von Gesundheit und Krankheit sowie Wechselwirkungen zwischen Medizin, Kunst und Medien.

    Die Dissertationsschrift kann in Englisch, Deutsch oder Französisch abgefasst werden.

    Das Doktorat eignet sich für Karrieren in einem weltweit lebendigen, stark expandierenden akademischen Feld – Medical Humanities oder auch Health Humanities – dessen Ballungszentren vor allem an amerikanischen, britischen und französischen sowie an einigen skandinavischen und schweizerischen Universitäten angesiedelt sind. Es eignet sich ferner für extraakademische Berufswege, die mit einer kritisch-reflexiven Perspektive auf das Medizinsystem verknüpft sind: Medizin-, Wissenschafts- bzw. Gesundheitsjournalismus, Arbeit in Museen, Archiven oder anderen Institutionen des kulturellen Erbes, Karrieren in Gesundheitsmanagement oder Institutionen der öffentlichen Gesundheitspflege. Aufgrund des transdisziplinären Ansatzes, der geisteswissenschaftliche Methoden mit naturwissenschaftlichen Themen verknüpft, ist neben einem Master-Studium eine universitäre Doppelausbildung auf Bachelor-Stufe Grundvoraussetzung.

    Betreuende Professorinnen und Professoren
    Die Dissertationen in Sozial- und Geisteswissenschaften in der Medizin werden von Prof. Martina King betreut.

    Kontakt

    Mathematisch-Naturwissenschaftliche und Medizinische Fakultät
    Abteilung Medizin
    Ch. du Musée 8
    1700 Freiburg
    Prof. Martina King
    martina.king@unifr.ch
    http://studies.unifr.ch/go/de-medicalhumanities

    Verliehener Titel

    Philosophiae doctor in scientiis humanis et socialibus medicinae / Doctor of Philosophy in Medical Humanities (PhD)

    Anmeldeverfahren

    Studieninteressierte mit Schweizer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/6i0YU

    Studieninteressierte mit ausländischer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/WzbjU

  • Medizin

    Die Abteilung Medizin der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen und Medizinischen Fakultät der Universität Freiburg bietet seit 2019 ein Doktoratsprogramm zur Erlangung des akademischen Grades eines Doktors der Medizin (Dr. med./M.D.) an.

    Forschungsbereiche
    Die Promovierenden schliessen sich in der Regel einer Forschungsgruppe der Abteilung Medizin an. Die Abteilung Medizin umfasst fünf Departemente an mehreren Arbeitsorten (insbesondere der Standort Pérolles der Universität sowie das Freiburger Kantonsspital) mit weitreichenden, unterschiedlichen Forschungsaktivitäten. Im Einzelnen sind das die Departemente:

    • Endokrinologie, Metabolismus und kardiovaskuläres System
    • Neurowissenschaften und Bewegungswissenschaften
    • Onkologie, Mikrobiologie und Immunologie
    • Community Health
    • Medizinische und chirurgische Fachgebiete

    Ebenfalls der Abteilung Medizin angegliedert sind das Institut für Hausarztmedizin sowie das Nationale Referenzlaboratorium zur Früherkennung und Überwachung neuartiger Antibiotikaresistenzen (NARA).

    Mit Zustimmung der Fakultät können Forschungsarbeiten an anderen Hochschulen, Forschungszentren, Universitätsspitälern sowie Industrieunternehmen durchgeführt werden, falls die geeignete Forschungsinfrastruktur, kompetente Personen zur Betreuung des Forschungsprojektes sowie ein wissenschaftliches Umfeld (Zugang zu wissenschaftlichen Kolloquien, Seminaren und Konferenzen, weitere Forscher in verwandten Bereichen usw.) vor Ort vorhanden sind.

    Inhalt des Doktoratsprogrammes und Lernziele
    Eine qualitativ hochwertige, selbständig durchgeführte Forschungsarbeit ist der Schwerpunkt des Doktoratsprogrammes. Das persönliche Forschungsprojekt wird über einen Zeitraum von einem bis maximal vier Jahre durchgeführt. Die Forschungsprojekte der Promovierenden sind in einem Forschungsprogramm der betreuenden Professorin oder des betreuenden Professors eingebettet.

    Die Promovierenden eignen sich vertiefte Kenntnisse der medizinischen Wissenschaften an. Zudem lernen sie, theoretische und praktische Arbeiten zu planen und auszuführen, methodologische Konzepte und Analysemethoden anzuwenden sowie wissenschaftliche Resultate kritisch zu beurteilen und durch Präsentation und Publikation zu kommunizieren. Allgemein sollen wissenschaftliche Flexibilität, Teamarbeit und Verantwortungsbewusstsein gefördert werden. Die Promovierenden werden an Vortragsreihen, beruflichen Weiterbildungskursen und Aktivitäten des zuständigen Forschungsbereiches teilnehmen.

    Betreuung der Forschungsarbeit
    Die Dissertationen werden in der Regel von Professorinnen und Professoren der Abteilung Medizin geleitet. Mit Einverständnis der Fakultät können auch externe Professorinnen und Professoren, geeignete Vertreter des universitären Mittelbaues sowie Oberärztinnen und Oberärzte des Freiburger Spitals oder externer Spitäler eine Dissertation betreuen. In letzteren Fällen ist eine begleitende Betreuung durch eine Professorin oder einen Professor der Fakultät erforderlich.

    Liste der Forschungsgruppen: Siehe Kontakt

    Kontakt

    Mathematisch-Naturwissenschaftliche und Medizinische Fakultät
    Abteilung Medizin
    Chemin du Musée 3
    1700 Freiburg
    Eveline Burri
    med-office@unifr.ch
    http://studies.unifr.ch/go/medicine-research

    Verliehener Titel

    Doctor in medicina / Doctor of Medicine

    Anmeldeverfahren

    Studieninteressierte mit Schweizer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/6i0YU

    Studieninteressierte mit ausländischer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/WzbjU

Interfak. Studiengang

  • Informatik

    Software, Logik, EDV-Infrastrukturen und künstliche Intelligenz faszinieren Sie? Mit einem Doktorat in Informatik können Sie einen Sprung auf der Karriereleiter machen.

    Weshalb ein Informatikstudium?
    Die Informatik steht heute im Mittelpunkt der Gesellschaft. Durch die computergestützten Technologien sind alle Aspekte unseres täglichen Lebens einem Wandel unterzogen. Dies gilt in gleichem Masse für Smart-City-Infrastrukturen, den öffentlichen Verkehr, den Bankensektor, die Medien und das produzierende Gewerbe. Sowohl in der Schweiz als auch auf internationaler Ebene herrscht eine starke Nachfrage nach hochqualifizierten Informatikern. In einem Doktoratsstudium in Informatik lernen Sie, mit der derzeitigen Herausforderung des Daten-Tsunamis umzugehen. Weiterhin unterstützen Sie die Weiterentwicklung sowohl unserer Gesellschaft als auch unserer Unternehmen zu einer effizienteren digitalen Gesellschaft.

    Unser Doktoratsstudium in Informatik
    Die Universität Freiburg ist stolz darauf, ein Doktoratsstudium anbieten zu können, das die Doktorandinnen und Doktoranden auf die wissenschaftlichen Kernprobleme sowohl des Hochschulbereichs als auch des ausseruniversitären Bereichs vorbereitet. Die Informatik bewirkt in vielen gesellschaftlichen Bereichen einen Umbruch. Im Rahmen des Doktoratsstudium in Informatik an der Universität Freiburg können sehr vielfältige Forschungsthemen bearbeitet werden, darunter:

    • Angewandte Statistik und Modellierung
    • Entscheidungsunterstützung & Unternehmensforschung
    • Dokumenten-, Bild- und Stimmanalyse
    • Data Science & Big-Data-Infrastrukturen
    • Grundlagen zuverlässiger Systeme
    • Informationssysteme
    • Software Engineering
    • Mensch-Computer-Interaktion
    • Smart Cities und Cognitive Computing

    Neben detailliertem Wissen im jeweiligen Feld erwerben die Doktorandinnen und Doktoranden auch die Fähigkeit, unabhängige Forschungsprojekte durchzuführen und zu präsentieren, Bachelor- und Masterstudierenden anzuleiten sowie ihre Arbeit in einen allgemeinen Kontext einzuordnen. Mit den von uns organisierten Workshops und Forschungsaufenthalten tragen wir auch zur aktiven Förderung des Austauschs und des Zusammenwirkens mit anderen Universitäten und Unternehmen bei. Wir geben allen Doktorandinnen und Doktoranden die Möglichkeit, ihre Arbeit an internationalen Konferenzen zu präsentieren und Forscher aus aller Welt kennenzulernen, die sich mit ähnlichen Fragen beschäftigen.

    Die Doktorandinnen und Doktoranden haben darüber hinaus die Möglichkeit, an Graduiertenprogrammen teilzunehmen, insbesondere an den vom CUSO-Doktoratsprogramm in Informatik in der Westschweiz organisierten kostenlosen Kursen und Workshops. Es gibt zwei Hauptfinanzierungsarten für Dissertationsprojekte: 1) Den einzelnen Laboren zur Verfügung gestellte Mittel. Interessenten wird geraten, das Labor auszuwählen, in dem sie ihre Dissertation anfertigen möchten (die aktuelle Liste finden Sie unter Kontakt), und den Gruppenleiter direkt nach möglichen offenen Stellen zu fragen. 2) Die von den Doktorandinnen und Doktoranden selbst akquirierten Mittel (darunter die Bundes-Exzellenz-Stipendien für ausländische Forschende und Kunstschaffende: http://studies.unifr.ch/go/de-swiss-gov-scholarships).
    Vor der Bewerbung sollten die Kandidatinnen und Kandidaten Kontakt zu dem Gruppenleiter aufnehmen, mit dem sie zusammenarbeiten möchten.

    Kontakt

    Mathematisch-Naturwissenschaftliche und Medizinische Fakultät
    Departement für Informatik
    Prof. Ulrich Ultes-Nitsche
    inf-scimed@unifr.ch
    http://studies.unifr.ch/go/computerscience-research

    Verliehener Titel

    Scientiarum doctor in informatica / Doctor of Philosophy in Computer Science (PhD)

    Anmeldeverfahren

    Studieninteressierte mit Schweizer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/6i0YU

    Studieninteressierte mit ausländischer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/WzbjU

  • Bioinformatik

    Biologische Fragestellungen haben Sie schon immer fasziniert, und Sie möchten herausfinden, wie sie sich mit Big Data und hoher Rechenleistung beantworten lassen? Das Doktoratsprogramm Bioinformatik führt Sie mitten in die Materie hinein!

    Weshalb Sie Bioinformatik und computationale Biologie studieren sollten?
    Für die Entschlüsselung des menschlichen Genoms waren 13 Jahre und drei Milliarden US-Dollar notwendig. Heute können ganze Genome in wenigen Stunden sequenziert werden – mit einer Maschine, die auf einen Schreibtisch passt, und zu einem Bruchteil der damaligen Kosten. Ähnliche technologische Umbrüche laufen derzeit unter anderem in der biologischen Bildgebung, in der massenspektronomiebasierten Proteomik und Metabolomik sowie in der ökologischen Fernerkundung. In den Bio- und Medizinwissenschaften werden daher jetzt enorme Datenmengen gesammelt. Doch die Datenflut schafft neue Probleme: Ohne geeignete Datenanalyse können wir nicht auf das aufregende Wissen zugreifen, das in diesen Daten steckt. Darüber hinaus ist es von grösster Bedeutung, dieses Wissen für die wissenschaftliche Gemeinde zugänglich zu machen.

    Die in dieser phänomenalen Datenmenge steckenden relevanten Informationen können nur Wissenschaftler mit einem Hintergrund in Biologie und Computertechnologie extrahieren. Um die Regulierungsmechanismen von Zellen, Organismen und sogar von gesamten Ökosystemen korrekt verstehen zu können, sind Informationstechnologien von grundlegender Bedeutung. Für die Modellierung der Mechanismen, die hinter der reinen DNA-Sequenz stehen, beginnen wir mit der Entwicklung von Algorithmen und robusten Statistikwerkzeugen. Das Ziel unserer Arbeit ist es, zu verstehen, wie so komplexe Organismen wie Menschen funktionieren.

    Unser Doktoratsprogramm in Bioinformatik
    Die Universität Freiburg freut sich, ein Doktoratsprogramm in Bioinformatik anbieten zu können, das Sie auf diese enormen wissenschaftlichen Herausforderungen und Möglichkeiten vorbereitet.

    Die Bioinformatik und die computationale Biologie finden direkte und stark nachgefragte Anwendungsmöglichkeiten in der Grundlagenforschung und der angewandten Forschung, darunter in der Naturschutzbiologie, bei der Modellierung molekularer Netzwerke, in der Medikamentenentwicklung, der Datenvisualisierung und der Entwicklung von Schnittstellen zwischen Mensch und Maschine. Die Themen der Dissertation in Bioinformatik an der Universität Freiburg sind daher vielfältig und umfassen unter anderem:

    • Bakterielle Genomforschung (z.B. Identifikation von Medikamentenresistenzgenen und Virulenzfaktor-genen)
    • Interaktionsnetzwerke von Genen (z.B. Charakterisierung der transkriptionellen Feedback-Netzwerke für die Definition circadianer Oszillatoren)
    • Medizinische Genetik (z.B. Entwicklung von Methoden für die Leistungssteigerung genomweiter Assoziationsstudien)
    • Populationsgenetik (z.B. Nutzung der Leistungsfähigkeit von Zeitreihendaten für die Untersuchung adaptiver Prozesse)
    • Statistische Genetik (z.B. Entwicklung einer Genotypisierungspipeline für aDNA)
    • Proteomik und Metabolomik (z.B. Quantifizierung der Veränderungen des Proteinreichtums in Abhängigkeit vom Alter)
    • Bildanalyse (z.B. automatisierte Artenerkennung für Umweltgutachten)
    • Erhaltungsbiologie (z.B. Ableitung des demografischen Verlaufs einer vom Aussterben bedrohten Art, um geeignete Erhaltungsmassnahmen ergreifen zu können)

    Neben detailliertem Wissen im jeweiligen Feld erwerben die Doktorandinnen und Doktoranden auch die Fähigkeit, unabhängige Forschungsprojekte durchzuführen und zu präsentieren sowie ihre Arbeit in einen allgemeinen Kontext einzuordnen. In einem interdisziplinären Forschungsgebiet wie der Bioinformatik und der computationalen Biologie sind Austausch und Interaktion mit den Vertretern vieler verschiedener Bereiche von grösster Bedeutung. Diesen Austausch und diese Interaktionen fördern wir mit der Organisation von Workshops und Seminaren zu verschiedenen Themen.

    Darüber hinaus nehmen die Doktorandinnen und Doktoranden an der Fribourg Graduate School of Life Sciences (FGLS) und am PhD Training Network des Swiss Institute of Bioinformatics teil. Die während des Doktoratsprogramms geknüpften Kontakte bilden ein wertvolles Netzwerk, das die Arbeitsmöglichkeiten sowohl im Hochschul- als auch im Privatsektor erweitert. Daher geben wir allen Doktorandinnen und Doktoranden auch die Möglichkeit, ihre Arbeit bei internationalen Konferenzen zu präsentieren und Forscher aus aller Welt kennenzulernen, die sich mit ähnlichen Fragen beschäftigen.

    Die Entlöhnung der Doktorandinnen und Doktoranden im Departement Biologie richtet sich nach den Standards der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät. Die Dissertationsprojekte können auf verschiedene Weise finanziert werden: 1) Mit Mitteln, die individuellen Laboren zur Verfügung gestellt werden. Interessenten wird geraten, das Labor auszuwählen, in dem sie ihre Dissertation anfertigen möchten (siehe Kontakt), und den Gruppenleiter direkt nach möglichen offenen Stellen zu fragen. 2) Über die offenen Stellen der Fribourg Graduate School of Life Sciences (FGLS). Das Auswahlverfahren findet zwei Mal jährlich statt (für weitere Informationen siehe nachstehenden Link). 3) Mit Mitteln, die die Doktorandinnen und Doktoranden selbst erworben haben. Vor der Bewerbung sollten die Kandidaten Kontakt zum Gruppenleiter aufnehmen, unter dessen Aufsicht sie die Dissertation anfertigen möchten.

    Kontakt

    Mathematisch-Naturwissenschaftliche und Medizinische Fakultät
    Departement für Biologie
    Chemin du Musée 10
    1700 Freiburg
    Prof. Daniel Wegmann, Studienberater
    daniel.wegmann@unifr.ch
    http://studies.unifr.ch/go/bioinformatics-research

    Verliehener Titel

    Scientiarum doctor in bioinformatica / Doctor of Philosophy in Bioinformatics (PhD)

    Anmeldeverfahren

    Studieninteressierte mit Schweizer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/6i0YU

    Studieninteressierte mit ausländischer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/WzbjU

  • Umweltgeisteswissenschaften

    Die Forschung im Bereich Umweltwissenschaften hat eine interdisziplinäre, interfakultäre und geisteswissenschaftliche Prägung. Ziel des Doktoratsprogramms in Umweltgeisteswissenschaften ist die geisteswissenschaftliche Reflexion von Umweltherausforderungen und Lösungsansätzen in den Bereichen der Umwelt, der Nachhaltigkeit und des Klimawandels. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf ethischen Fragestellungen und normativen Gerechtigkeitsherausforderungen.

    Inhalte und Forschungsgebiete
    Im Mittelpunkt des Doktoratsprogramms steht ein persönliches Forschungsprojekt, das die Doktorandinnen und Doktoranden innerhalb von drei bis vier Jahren durchführen und das vom Lehrstuhl in Umweltgeisteswissenschaften betreut wird. Das Endprodukt des Doktoratsprogramms ist die Dissertation. Die Forschung der Doktorandinnen und Doktoranden kann Teil eines laufenden Forschungsprojekts im Bereich Umweltwissenschaften oder auch eine Einzelstudie sein, die für die Forschung im Bereich Umweltwissenschaften relevant ist.
    Die aktuelle Forschung im Bereich Umweltwissenschaften ist an Gerechtigkeitsfragen und an konzeptionellen Fragen zur Differenzierung von Verantwortlichkeiten im Umgang mit Umweltherausforderungen orientiert. Das übergeordnete Ziel dieser Forschung ist die Erarbeitung ethisch tragfähiger und interdisziplinär umsetzbarer Lösungsansätze für Umweltherausforderungen aus verschiedensten Politik- und Lebensbereichen sowie wissenschaftlichen Disziplinen. Die Forschungsbereiche im Bereich Umweltwissenschaften sind die folgenden:

    – Umweltgerechtigkeit im interdisziplinären Kontext
    In der empirischen Forschung zur Umweltgerechtigkeit gelten ungleiche Umweltbelastungen meist automatisch als Ungerechtigkeiten. Doch dies ist aus normativer Perspektive nicht notwendigerweise der Fall. Dieser Forschungsbereich untersucht sowohl die angemessene Verteilung von Umweltrisiken und -belastungen als auch die faire Differenzierung von Verantwortlichkeiten zur Umsetzung entsprechender Massnahmen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Anpassungsmassnahmen an den Klimawandel, dem Umgang mit Klimaschäden und -verlusten sowie der Umsetzung von Geoengineering-Technologien.

    – Institutionen für eine nachhaltige Umweltpolitik
    Die Umsetzung von Umweltschutz- und Klimamassnahmen fordert die gängigen an Nationalstaaten orientierten Governance-Strukturen heraus. Umweltherausforderungen halten sich nicht an bestehende Landesgrenzen und deren Folgen wirken sich weit in die Zukunft aus. Dieser Forschungsbereich untersucht die institutionellen Strukturen zur Sicherung einer nachhaltigen, effizienten und effektiven Umweltpolitik. Von besonderem Interesse sind in diesem Bereich zum einen demokratische Institutionen für eine nachhaltigere Politik. Zum anderen stehen die Voraussetzungen im Fokus, damit kollektive Akteure wie Staaten ihre Umweltverantwortung überhaupt wahrnehmen können.

    – Ethische Entscheidungshilfen für die Umweltpraxis
    Im Umweltbereich befassen sich ethische Untersuchungen meist mit der Rechtfertigung von Umweltmassnahmen, selten aber mit den ethischen Herausforderungen, die sich im Zuge der Umsetzung von Umweltschutz- oder Klimamassnahmen ergeben. Dieser Forschungsbereich begleitet die Umsetzung von Umwelt- und Klimamassnahmen. Das erklärte Ziel ist, Instrumente zur Analyse und Lösung ethischer Konfliktsituationen in der Umweltpraxis zu entwickeln. Inspiriert durch den Umweltpragmatismus und etablierte Praktiken der Klinischen und Pflegeethik werden Entscheidungshilfen entwickelt und in ausgewählten Fallanalysen weiterentwickelt.

    Erworbene Kompetenzen
    Ein Doktorat in Umweltgeisteswissenschaften erweitert Ihre Fähigkeiten zum analytischen Denken, genauen Argumentieren und Erkennen von normativen Implikationen bei Massnahmen zur Umsetzung politischer oder gesellschaftlicher Forderungen im Bereich der Umweltpraxis. Darüber hinaus erwerben Sie im Bereich Ihres Untersuchungsgegenstandes vertiefte naturwissenschaftliche, sozialwissenschaftliche und juristische Kenntnisse. Wo immer möglich, werden die Forschungsprojekte in Kooperation mit Forschenden anderer Disziplinen oder mit Mitgliedern aus der Verwaltung durchgeführt. Zusätzlich können die Doktorandinnen und Doktoranden auch an Vorlesungsreihen, beruflichen Weiterbildungskursen, Veröffentlichungsprojekten sowie nationalen und internationalen Konferenzen teilnehmen und werden nach Möglichkeit in die Lehre eingebunden.

    Finanzierung und Vergütung
    Die Forschung im Rahmen des Doktoratsprogramms wird entweder durch Assistierendenstellen im Bereich Umweltwissenschaften oder durch Drittmittel finanziert, die durch die Betreuenden oder die Doktorierenden selbst eingebracht werden. Die Vergütung für angestellte Doktorandinnen und Doktoranden richtet sich nach den Standards der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen und Medizinischen Fakultät der Universität Freiburg. Die offenen Stellen für Doktorandinnen und Doktoranden werden auf der News-Seite des Bereichs Umweltwissenschaften veröffentlicht (https://www3.unifr.ch/env/de/info/news/).

    Betreuende Professorinnen und Professoren
    Die Dissertationen in Umweltgeisteswissenschaften werden von Prof. Ivo Wallimann-Helmer betreut.

    Kontakt

    Institut für Umweltwissenschaften und Umweltgeisteswissenschaften – UniFR-ESH
    Chemin du Musée 4
    1700 Freiburg
    Prof. Ivo Wallimann-Helmer
    environment@unifr.ch
    http://studies.unifr.ch/go/de-environmentalsciences

    Verliehener Titel

    Philosophiae doctor in scientiis humanis oeculogiae / Doctor of Philosophy in Environmental Humanities (PhD)

    Anmeldeverfahren

    Studieninteressierte mit Schweizer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/6i0YU

    Studieninteressierte mit ausländischer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/WzbjU

  • Islam und Gesellschaft

    Das Schweizerische Zentrum für Islam und Gesellschaft (SZIG) ist ein nationales Kompetenzzentrum für aktuelle gesellschaftliche Fragen zum Islam in der Schweiz. Es verfolgt einen multiperspektivischen Ansatz, der eine islamische Selbstreflexion darüber einschliesst, wie plurale islamische Wissens- und Traditionsbestände im Schweizer Kontext transformiert und eingebracht werden können. Einerseits geht es darum, die Erscheinungsformen des Islams und die Lebenswirklichkeiten von Musliminnen und Muslime in Europa mittels theoretischer Ansätze zu analysieren. Andererseits geht es darüber hinaus um eine mögliche Weiterentwicklung islamischen Denkens und einer islamischen Selbstreflexion im europäischen Kontext. Das SZIG verfolgt in seinen Forschungen interdisziplinäre und intersektionale Methodenansätze, wobei die anvisierte Forschungsfrage den methodischen Zugang bestimmt.

    Als interfakultäres Institut ist das SZIG in der Philosophischen, der Theologischen und der Rechtswissenschaftlichen Fakultät eingegliedert. Doktoratsprojekte können unter Voraussetzung entsprechender Betreuungsverhältnisse in allen drei Fakultäten angesiedelt werden.

    Während der Betreuung stehen die Doktoranden in engem Kontakt zu den Betreuern und stellen ihre Arbeitsprozesse in unterschiedlichen Formaten regelmässig vor. Die personelle Vernetzung innerhalb des Instituts und der Universität Freiburg und darüber hinaus mit einschlägigen Forschenden aus der Schweiz und dem Ausland ermöglicht den Doktorierenden von vielfältigen Kompetenzbereichen zu profitieren.

    Professorinnen und Professoren, die berechtigt sind, Dissertationen zu betreuen

    • Prof. Amir Dziri (Philosophische Fakultät)

    Spezialisierungsbereiche:
    – Islam in der Schweiz und in Europa
    – Muhammad-Forschung
    – Islamische Traditionstheorien und Hermeneutik

    Leitung von Dissertationen in deutscher, englischer oder französischer Sprache.

    • Prof. Hansjörg Schmid (Theologische Fakultät)

    Spezialisierungsbereiche:
    – Interreligiöse Ethik und christlich-muslimische Beziehungen

    • Prof. René Pahud de Mortanges (Rechtswissenschaftliche Fakultät)

    Spezialisierungsbereiche:
    – Religionsrecht

    Kontakt

    Schweizerisches Zentrum für Islam und Gesellschaft
    Rue du Criblet 13
    CH-1700 Freiburg
    +41 26 300 90 44
    http://www.unifr.ch/szig

    Verliehener Titel

    Philosophiae Doctor in Religione Islamica et Societate / Doctor of Philosophy in Islam and Society (PhD)

    Anmeldeverfahren

    Studieninteressierte mit Schweizer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/6i0YU

    Studieninteressierte mit ausländischer Vorbildung
    http://studies.unifr.ch/go/WzbjU