Schreibworkshop für Doktorandinnen und Doktoranden
Was wäre, wenn wir beim Verfassen unserer Forschungsarbeit damit begännen, sie zu erzählen? Inspiriert von den mündlichen Erzähltraditionen bietet dieser Workshop die Möglichkeit, sich mit den materiellen Werkzeugen des Schreibens (Raum, Zeit, Trägermedien…) auseinanderzusetzen und zu erkunden, wie der Fluss von Sprache und Körper das Schreiben bereichern kann.
Ziel des Workshops ist es, jede Teilnehmerin und jeden Teilnehmer bei der Ausarbeitung eines Textes im Zusammenhang mit ihrer bzw. seiner Dissertation zu begleiten. Der Workshop richtet sich an Doktorandinnen und Doktoranden aller Fachrichtungen. Er wurde insbesondere für diejenigen konzipiert, die sich bereits mit dem Verfassen ihrer Dissertation auseinandergesetzt haben und mit kollektiven Schreibpraktiken experimentieren möchten. Es wird empfohlen, ein Schreibprojekt in einer noch nicht ausgearbeiteten Form mitzubringen (einen Entwurf, eine Gliederung, handschriftliche oder Sprachnotizen…).
Inhalt und Methoden:
- (Wieder-)Entdecken, wie bestimmte handwerkliche Praktiken das Verfassen zeitgenössischer Forschungsarbeiten inspirieren können.
- Reflexivität und Eigenverantwortung für das eigene Schreiben entwickeln, indem man die eigenen Routinen, Rhythmen, Gesten und Medien beobachtet.
- Die materielle, körperliche und relationale Dimension der Wissensproduktion durch Handschrift, Stimme und Gespräch erkunden.
Der Workshop findet auf Französisch statt, die Teilnehmenden können sich jedoch auch auf Englisch oder Deutsch äussern.
Die Teilnehmerzahl ist auf 12 begrenzt.
| Wann? | 20.11.2026 09:00 - 16:00 |
|---|---|
| Wo? | BOTA Chemin du Musée 10, 1700 Fribourg |
| Vortragende | Dr. Tatiana Fauconnet |
| Kontakt | Graduate Campus Unifr Mirjam Andexlinger mirjam.andexlinger@unifr.ch |
| Anmeldung | graduatecampus@unifr.ch (jusqu'au 20 novembre) |