A3. Einsatz aktivierender Methoden in Lehrveranstaltungen

 

Lernen ist ein individueller Prozess, bei dem Lernende ihr eigenes Wissen aktiv konstruieren müssen. Lehrende können diese Prozesse nur unterstützen und begleiten. Im Mittelpunkt stehen unter dem Blickwinkel von Motivation, Aktivierung und Selbsttätigkeit vielfältige Methoden, die Studierende dazu bewegen, Fragen zu stellen, kreativ und kritisch mit Wissen umzugehen und damit nicht zuletzt selbstgesteuertes Lernen anzuregen. U.a. sollen die folgenden Fragen bearbeitet werden:

  • Was muss bei der Planung einer Lehrveranstaltung mit aktivierenden Methoden berücksichtigt werden? Kann Selbsttätigkeit geplant werden?
  • Welche Methoden passen zu welchen Inhalten bzw. zu welchen Phasen einer Lehrveranstaltung?
  • Welche Rahmenbedingungen müssen beachtet werden?

In der Veranstaltung werden zunächst theoretische Grundlagen referiert und diskutiert und dann an konkreten Beispielen der Einsatz von aktivierenden Methoden für Präsenz- und Online-Lehre reflektiert. Im Mittelpunkt stehen damit Fragen über das Zusammenspiel von Lehren und Lernen sowie die Klärung der notwendigen Voraussetzungen für universitäre Lehre.

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  • Lernziele
    • Zentrale lernpsychologische und didaktische Grundlagen kennen
    • Möglichkeiten und Grenzen aktivierender Methoden kennen
    • Ihr erweitertes methodisches Repertoire und die lehrbezogenen Handlungsmöglichkeiten einsetzen können
    • Ausgewählte Lehr-Lern-Situationen lernorientiert gestalten und analysieren
    • Den Gestaltungsspielraum von Lehr-Lern-Situationen erkennen und bewerten
  • Sprache

    Deutsch (mündlich und schriftlich)

  • Kursleiterin

    Dr. Claudia Gómez Tutor ist Diplom-Pädagogin und seit 2005 Geschäftsführerin des Zentrums für Lehrerbildung an der Technischen Universität Kaiserslautern. Davor war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Trier und an der Technischen Universität Kaiserslautern im Fachgebiet Pädagogik, insbesondere Erwachsenen- und Berufspädagogik. Ihre Schwerpunkte sind Hochschuldidaktik, Ermöglichungsdidaktik, Selbstgesteuertes Lernen, Professionalisierungsprozesse in der Lehrkräftebildung und Pädagogik der Vielfalt.

  • Daten und Ort

    Dieses Modul findet im Jahr 2022 nicht statt.

    Es wird zwischen Januar und Juni 2023 wieder angeboten.

  • Validierung

    Modul mit 1 ECTS

    Validierungsarbeit:

    1. Erstellung einer Präsentation:
      - Für die Dozierenden, die schon einen Planungsentwurf für eine Lehrveranstaltung haben: Die vorhandene Planung wird auf den aktivierenden Methodeneinsatz hin reflektiert und Änderungen bzw. Optimierungen begründet entwickelt.
      - Für die Dozierenden, die noch keine vorliegende Planung haben (z.B. für einen neuen Kurs / ein neues Seminar): Ein Planungsentwurf für eine neue Lehrveranstaltung, die einen Schwerpunkt auf den Einsatz aktivierender Methoden legt, wird begründet konzipiert.
    2. Präsentation des Konzeptes in einem Online-Treffen: Darstellung der jeweiligen Planung und Begründung des Vorgehens.
    3. 360°-Feedback: Im Online-Treffen werden die Präsentationen aus unterschiedlichen Perspektiven von allen Teilnehmenden kriteriengeleitet bewertet und Entwicklungspotenziale diskutiert.
  • Anmeldegebühr

    CHF 375.- (kostenlos für Lehrpersonen der Universität Freiburg)