A. Lehren und Lernen

 

Die aktuelle Lern-Lehr-Kultur an Hochschulen ist massgeblich von zwei Herausforderungen geprägt: Dies ist zum einen das durch die COVID-19-Pandemie ausgelöste Potenzial Lehrveranstaltungen in Präsenz, Online oder hybriden Formaten durchzuführen. Zum anderen wurde durch den bereits etablierten "shift from teaching to learning" die Forderung nach studierendenzentrierten Lern- und Lehrformaten ausgelöst. Demnach stehen aktives Lernen, Kompetenzvermittlung und "Learning Outcomes" im Fokus der akademischen Präsenz- und Online-Lehre. Lehrende sollen verstärkt als Lernbegleiter agieren und studentisches Lernen durch den gezielten Einsatz verschiedener didaktischer Methoden fördern.

Diese Ansprüche und die damit verbundenen Fragen werden im Modul A bearbeitet. Die Teilnehmenden lernen ausgewählte Lehr-Lern-Modelle und didaktische Methoden kennen, reflektieren ihre Rolle(n) als Lehrperson und erfahren mehr über Möglichkeiten, Studierenden zu aktivieren und zu motivieren. Auf dieser Grundlage konzipieren die Teilnehmenden ein eigenes pädagogisches Szenario, auf das sie mehrfach Feedback erhalten und es so im Rahmen des Moduls optimieren können.

Im Modul wird eine Bandbreite von didaktischen Methoden (z. B. Impulsreferate, Einzelarbeit, Gruppendiskussionen, Dozierenden- und Peer-Feedback) genutzt, um den Teilnehmenden Ideen für die eigene Lehre zu liefern. Im Fokus stehen die praktische Lehrtätigkeit und die Erfahrungen der Teilnehmenden.

WICHTIGER HINWEIS: Soweit möglich, empfehlen wir, die Basismodule A und B in derselben Sprache (DE oder FR) und auch im selben Jahr zu absolvieren. Dies geschieht aus Gründen der Kohärenz zwischen den beiden Modulen, deren Themen stark miteinander verknüpft sind.

  • Lernziele

    Die Teilnehmenden…

    • diskutieren lerntheoretische Ansätze im Hinblick auf eine aktivierende und studierendenzentrierte Lehre,
    • übertragen didaktische Grundlagen auf ihr Lehrkonzept,
    • operationalisieren Lehr-/Lernziele kompetenzorientiert und
    • beurteilen hochschuldidaktische Methoden auf ihre Anwendbarkeit, um
    • ein pädagogisches Szenario für Ihre Lehrveranstaltung(en) zu konzipieren
  • Sprache

    Deutsch (mündlich). Die Validierungsarbeit kann auf Deutsch oder Englisch abgegeben werden.

  • Kursleiterin

    Mandy Willert war langjährig als Hochschuldidaktikerin an der Johannes Gutenberg-Universität-Mainz und der Fachhochschule Aachen tätig. Ihre Arbeitsschwerpunkte waren die kompetenzorientierte Curriculumsentwicklung, das kompetenzorientierte Prüfen und das Etablieren lernförderlicher Feedbackszenarien in der Lehre. Zudem betreute sie im Rahmen des Scholarship of teaching and learning lehr- und lernbezogene Forschungsprojekte von Lehrenden an der FH Aachen. Inzwischen ist sie hauptberuflich als hochschuldidaktische Referentin und Weiterbildnerin in Deutschland, der Schweiz und Österreich tätig. Sie verfügt über umfassende Erfahrungen in der Gestaltung hochschuldidaktischer Weiterbildungen zu den Grundlagen der Hochschuldidaktik sowie zu vertiefenden Themen im Bereich der Prüfungen.

  • Daten und Ort

    Freitag, 9. September 2022, 9.00-16.30 Uhr, Präsenz *
    Freitag, 14. Oktober 2022, 9.00-12.30 Uhr, online über MS Teams
    Freitag, 11. November 2022, 9.00-11.00 Uhr, online über MS Teams

    * Universität Freiburg, Gebäude PER21 (Bd de Pérolles 90)

    Anwesenheit vor Ort in Freiburg ist obligatorisch. Es gibt keine Möglichkeit zur Fernteilnahme und die Sitzung wird nicht aufgenommen.

  • Validierung

    Modul mit 3 ECTS

    Validierungsarbeiten:

    • Konzeption eines pädagogischen Szenarios (individuelle und kollaborative Arbeitsteile)
    • Individuellen Reflexionsbericht
  • Anmeldegebühr

    CHF 750.- (kostenlos für Lehrpersonen der Universität Freiburg)