Das Studium im Informatikdepartement

 

Informatik ist der breiten Öffentlichkeit durch Werkzeuge und Computerprogramme bekannt, die im privaten wie beruflichen Bereich zur Anwendung kommen. Trotzdem ist das Berufsbild des Informatikers im Allgemeinen nur wenig klar. Es wird häufig mit dem eines professionellen Anwenders von Informatiksystemen verwechselt, der seine speziellen Kenntnisse durch praktische Erfahrung erworben hat. Tatsächlich besitzt ein Informatiker mit universitärer Ausbildung wesentlich umfangreichere Fähigkeiten.

Heute ist die Informatik eine eigenständige wissenschaftliche Disziplin, die einer spezialisierten Ausbildung bedarf. Ihr Ziel ist die Verarbeitung digitaler Information, eine Aufgabe, die die einfache Anwendung und selbst die Programmierung eines Computers bei weitem übersteigt.

Informatiker auf Universitätsniveau sind hoch qualifizierte Spezialisten, die die Gesamtheit informationsverarbeitender Prozesse beherrschen müssen. Das schliesst, neben Grundkenntnissen, Methoden der Softwareentwicklung, den Entwurf und die Realisierung komplexer Systeme, die Integration von Methoden und existierenden Produkten, sowie das Management grosser Informatikprojekte mit ein.

Die digitale Datenverarbeitung mittels eines Computers hält in alle Bereiche des menschlichen Daseins Einzug. Damit hat sich die Beherrschung der Informationstechnologie zu einer technischen, ökonomischen, sozialen, kulturellen und politischen Herausforderung entwickelt, die die gesamte Gesellschaft betrifft.

Das Bachelorstudium bereitet auf das Masterstudium vor. Es führt gleichermassen zu einem eigenständigen anerkannten Studienabschluss, der interessante Berufsmöglichkeiten eröffnet.

Das an der Universität Freiburg angebotene Studium zum Bachelor of Science in Informatik zeichnet sich durch folgende, innerhalb der Schweiz einzigartige Besonderheiten aus:
  • Interdisziplinarität: Das Informatikstudium auf Bachelor-Stufe (120 Kreditpunkte) wird durch ein oder zwei Zusatzfächer (insgesamt 60 Kreditpunkte) vervollständigt, die frei aus dem gesamten Fächerangebot der Universität Freiburg gewählt werden dürfen; die Studierenden können damit Studienrichtungen auswählen, die an anderen Universitäten nur sehr selten angeboten werden. Beispiele sind: Informatik und Biologie, Informatik und Medizin, Informatik und Rechtswissenschaften, Informatik und Psychologie, Informatik und Wirtschaftswissenschaften, Informatik und Mathematik, um nur einige zu nennen.

  • Zweisprachigkeit: Die Vorlesungen werden in der Regel entweder auf Deutsch oder Französisch abgehalten, häufig jährlich alternierend. Die mit der Matura erworbenen Sprachkenntnisse sind hierbei bei weitem ausreichend, da jede Studentin und jeder Student sich immer in ihrer/seiner vertrauten Sprache ausdrücken kann. Die Erfahrung zeigt, dass eine ausschliesslich passive Kenntnis der anderen Sprache zu keinerlei Schwierigkeiten beim Verständnis des Unterrichtsstoffes führt. Im Gegenteil ermöglicht die Zweisprachigkeit den Studie-renden, mit Deutsch und Französisch allgemein und fachspezifisch weiter vertraut zu werden, was für das spätere Berufsleben einen unschätzbaren Vorteil darstellt.

  • Praxisorientierte Ausbildung: Die Projektarbeiten, die individuell oder in der Gruppe durchgeführt werden, sind ein wesentlicher Bestandteil der Ausbildung. Die Studierendenzahlen der Universität Freiburg ermöglichen von Anfang an eine intensive persönliche Betreuung aller Studierenden.

  • Komplementarität zwischen Informatik und Wirtschaftsinformatik: Durch die Zugehörigkeit zu zwei Fakultäten kann das Departement für Informatik zwei vollständige Studiengänge anbieten, in Informatik und Wirtschaftsinformatik, die auf einem gemeinsamen Grundstock aufbauen. Diese Situation hat für die Studierenden zwei wesentliche Vorteile: 1.) ein offener Geist wird gefördert, der den Dialog zwischen technisch und betriebswirtschaftlich orientierten Studierenden vereinfacht, und 2.) wird ein Studienfachwechsel für die Studierenden erleichtert, die dies wünschen.



Für mehr Informationen empfehlen wir Ihnen den Besuch der Webseite des Informatikdepartements.
Das Informatikdepartement ist ein interfakultäres Departement, d.h. es gehört teils zur Math.-Natw. Fakultät und teils zur Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät. 

Bildungsangebot in Informatik :
 
Bachelor of Science in Informatik (3 Jahre)


Bachelor of Arts in Wirtschaftsinformatik (3 Jahre)

 
Master of Science in Informatik (1.5 Jahre)


Master of Arts in Wirtschaftsinformatik (1.5 Jahre)

 
Doktorat in Informatik (3-4 Jahre)

 
Weiterbildungszentrum (1 Jahr)

 

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