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Dies Academicus 2013


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Auf dem Boden der Wirklichkeit stehen – den Dialog zwischen den Gemeinschaften, die Förderung eines gerechteren Wirtschaftssystems und die Achtung der Menschenrechte verteidigen – oder sich mit dem Kopf in den Sternen auf die Suche nach neuen Satelliten begeben. Engagement und Leidenschaft haben die Ehrendoktoren 2013 der Universität Freiburg gemeinsam. Zu den Geehrten gehören die UNO- Hochkommissarin für Menschenrechte Navanethem Pillay, der für seine Recherchen und Schriften über das organisierte Verbrechen bekannt gewordene Journalist Roberto Saviano ebenso wie der Mitbegründer von «Ärzte der Welt» Nago Humbert, der Entdecker zahlreicher Asteroiden Peter Kocher sowie die engagierte Kämpferin für die Rehabilitation der sogenannten «administrativ Versorgten» Ursula Müller-Biondi.

> Akademische Ehrungen und Preise
> Wissenschaftliche Preise


Am Dies academicus 2013 ist die Anzahl der als Doktor honoris causa Geehrten grösser als üblich, da die Rechtsfakultät aus Anlass zum Jubiläum «250 Jahre Rechtslehre in Freiburg» diesmal fünf dieser Ehrentitel verliehen hat. Sie hat namentlich die UNO-Hochkommissarin für Menschenrechte Navanethem Pillay und den für seine Recherchen über das organisierte Verbrechen und speziell sein Buch Gomorra bekannt gewordenen Journalisten Roberto Saviano geehrt. Ebenfalls Dr. h.c. der Rechtsfakultät wurden Ulf Böge, der sich als aktiver Präsident des deutschen Bundeskartellamtes einen Namen gemacht hat, der Privatrechtsprofessor Ernst A. Kramer sowie Ursula Müller-Biondi, Mitgründerin des Vereins Rehabilitierung der administrativ Versorgten. Die Theologische Fakultät hat die Honorarprofessorin und Ökumene-Expertin Theresia Hainthaler geehrt. Die Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät hat den Titel an Dominique Biedermann, Direktor von Ethos, der Schweizer Stiftung für nachhaltige Entwicklung verliehen. Die Ehrendoktorwürde der Philosophischen Fakultät ging an den Präsidenten der Hilfsorganisation «Ärzte der Welt» Nago Humbert. Neuer Ehrendoktor der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät wurde der Freiburger Amateur-Astronom und Entdecker von 291 Asteroiden Peter Kocher.

Der Ehrenpräsident des Dies academicus 2013 der Universität Freiburg ist Bundesgerichtspräsident Gilbert Kolly. Folgende Persönlichkeiten hielten Festansprachen: Rektor Prof. Guido Vergauwen, die Freiburger Staatsrätin Anne-Claude Demierre, der Vize-Präsident der Allgemeinen Studierendenschaft der Universität Freiburg (AGEF) Fabien Truffer sowie Daniel Lehmann, Oberamtmann des Seebezirks, Ehrengast der Zeremonie. Die zwei Festvorträge wurden im Zeichen von 250 Jahre Rechtslehre in Freiburg von zwei Angehörigen der Rechtsfakultät gehalten. Professor Pascal Pichonnaz blickte zurück auf «250 ans d’enseignement du droit. Les premières étapes d’une faculté devenue internationale», während Professorin Eva Maria Belser «Einige Gedanken zur Zukunft des Rechts und der Rechtswissenschaft» vortrug.

 

Akademische Ehrungen und Preise

In ihrer Gesamtheit haben die Fakultäten der Universität Freiburg in diesem Jahr neun Ehrendoktorate verliehen. Ausserdem wurden traditionsgemäss eine Reihe wissenschaftlicher Preise übergeben.

Theologische Fakultät - Theresia Hainthaler


Die Theologische Fakultät hat den Ehrendoktortitel an Theresia Hainthaler verliehen, Honorarprofessorin der Hochschule Sankt-Georgen Frankfurt, die sich zur Gänze der wissenschaftlichen und ökumenischen Arbeit aus einer tiefen kirchlichen Überzeugung und Solidarität widmet. Nach dem Studium der Mathematik begann sie Theologie zu studieren und wurde Mitarbeiterin von Kardinal Aloys Grillmeier. Seit 1994 ist sie für das Projekt Jesus Christus im Glauben der Kirche verantwortlich. Dieses Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, die gesamte christliche Literatur der Spätantike auf ihre christologischen Aussagen hin wissenschaftlich zu untersuchen und zu verstehen. Die Autorin engagiert sich ebenfalls sehr für den ökumenischen Dialog, nicht nur auf akademischem Niveau, sondern sie war für den Einheitsrat der Katholischen Kirchen als Beraterin im «Joint Committee for Theological Dialogue between the Catholic Church and the Assyrian Church of the East» (2002-2004) tätig, bevor sie zum Mitglied der «Commission for Theological Dialogue of the Catholic Church and the Orthodox Churches as a whole» und des «Joint Coordinating Committee for the Theological Dialogue of the Catholic Church and the Orthodoxe Churches as a whole» ernannt wurde. Auch für die Deutsche Bischofskonferenz ist sie als Konsultorin für den Dialog mit den Ostkirchen tätig.


Rechtswissenschaftliche Fakultät - 5 Ehrendoktorate aus Anlass von «250 Jahre Recht in Freiburg»

Auf Vorschlag des Departements für Öffentliches Recht hat die Fakultät die Ehrendoktorwürde Navanethem Pillay, Hohe Kommissarin der Vereinten Nationen für Menschenrechte, verliehen. Die südafrikanische Juristin indischer Herkunft war zwischen 2003 und 2008 Richterin am Internationalen Strafgerichtshof von Den Haag. 1967 eröffnete Pillay als erste farbige Frau in der Provinz Natal eine eigene Kanzlei als Rechtsanwältin. Sie war Strafverteidigerin vieler Opfer der Rassentrennung und Aktivistin der Anti-Apartheid-Bewegung – darunter ihres eigenen Mannes – sowie von Gewerkschaftlern und Frauenrechtlerinnen. 1982 absolvierte sie einen Master-Abschluss an der Harvard Law School in den USA und erreichte 1988 – als erste nicht-weisse Südafrikanerin – den Doktorgrad der Rechtswissenschaften (S.J.D.). Ihre Doktorarbeit schrieb sie über die Schwierigkeiten, Gerechtigkeit zu erreichen, wenn in einem Staat Recht als Instrument der Politik missbraucht wird.

Ulf Böge
Auf Vorschlag des Departements für Internationales Recht und Handelsrecht hat die Fakultät den Ehrendoktortitel Ulf Böge verliehen. Er war einer der bedeutendsten Präsidenten des deutschen Bundeskartellamtes. Diese Aufgabe hatte er im Jahr 2000 übernommen und bis zu seiner Pensionierung 2007 ausgeübt. In diese Zeit fiel die grosse Umwälzung des europäischen Wettbewerbsrechts sowie der Umbruch der Rechtsanwendung von einem mehr regelbezogenen Subsumtionsverfahren zu einer mehr auswirkungsbezogenen Analyse im Einzelfall. Dank seinem Weitblick hat Ulf Böge diese beiden wichtigen Entwicklungen aktiv begleitet und gestaltet. Während der Globalisierung des Wettbewerbsrechts erfüllte er dank seiner profunden Kenntnis der Materie und seiner sachlichen Art eine Brückenbauerfunktion; eine Funktion, die sich unter anderem in der europäischen Mitarbeit am International Competition Network (ICN) äusserte, in welchem er das Präsidium in den letzten vier Jahre innehatte.

Roberto Saviano
Auf Vorschlag des Departements für Strafrecht verleiht die Fakultät den Ehrendoktortitel dem italienischen Schriftsteller und Journalisten Roberto Saviano. Bekannt wurde er durch seine Schilderungen des Camorra-Milieus und des Phänomens der organisierten Wirtschaftskriminalität. Saviano ist Mitglied des Osservatorio sulla Camorra e l’illegalità und arbeitet für die Zeitungen L’Espresso, Il Manifesto und den Corriere della Sera. Sohn eines Arztes aus der Region Neapel, der zusammengeschlagen wurde, weil er ein Opfer der Camorra ärztlich versorgt hatte. Robert Saviano studierte Philosophie an der Universität Frederico II in Neapel. Für seine dokumentarische Buchstudie Gomorrah – Reise in das Reich der Camorra hat er jahrelang verdeckt als Hafenarbeiter gearbeitet. Er beschreibt detailliert die Praktiken des organisierten Verbrechens und dessen Vernetzung mit legalen Wirtschaftsstrukturen und der Politik. Das Werk brachte dem Autor mehrere Auszeichnungen ein, beispielsweise den prestigeträchtigen Literaturpreis Italiens Premio Viareggio. Gomorrah ist in 31 Sprachen übersetzt und in 43 Ländern publiziert sowie 2008 von Matteo Garrone verfilmt worden.

Ernst A. Kramer

Auf Vorschlag des Departements für Privatrecht hat die Fakultät Ernst A. Kramer die Ehrendoktorwürde verliehen. Der aus Österreich stammende herausragende Rechtswissenschaftler auf dem Gebiet des Privatrechts und der Rechtsvergleichung war von 1977 bis 1992 ordentlicher Professor für Privat- und Handelsrecht an der Universität St. Gallen und anschliessend an der Universität Basel. Seine ausführlichen Publikationen und sein wissenschaftliches Wirken haben die Entwicklung des europäischen Privatrechts massgeblich geprägt, vor allem in Österreich, Deutschland und in der Schweiz, denn er hat es verstanden, die Eigenheiten und Sensibilitäten der jeweiligen nationalen Rechtskulturen zu berücksichtigen.

Ursula Müller-Biondi

Auf Vorschlag des Dekanatsrats hat die Fakultät den Ehrendoktortitel an Ursula Müller-Biondi verliehen, der Mitbegründerin des Vereins RAVIA (Rehabilitierung der administrativ Versorgten). Durch ihre Erlebnisberichte und ihr Engagement, setzt sie sich für die Rehabilitierung der Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen in der Zeit vor 1981 ein. Mit 17 Jahren wurde sie selbst in die Strafanstalt Hindelbank eingewiesen, da sie vor der Mündigkeit schwanger war. Seit 2002 zieht sie die öffentliche Aufmerksamkeit auf ähnliche Schicksale von Tausenden von Menschen in der Schweiz, auf der Grundlage der Rechtsvorschriften und –verfahren, die heute unvereinbar mit der Garantie der Grundrechte erscheinen. Ihre Forderung nach einer Reflexion auf die Inhalte des Rechts, aber auch auf seine Rolle und seinen Status, stellt einen «aussergewöhnlichen juristischen Verdienst» dar.


Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät – Dominique Biedermann

Die Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät hat den Ehrendoktortitel an Dominique Biedermann verliehen, den Direktor von Ethos, der Schweizer Stiftung für nachhaltige Entwicklung in Genf. In den letzten Jahren hat sein Handeln im Bereich der Corporate Governance (Grundsätze der Unternehmensführung) zahlreiche Schweizer und internationale Unternehmen dazu bewogen neue Dimensionen anzunehmen. Dank seinen Interventionen während den Generalversammlungen und der Förderung des Dialogs, ist es ihm gelungen, die Qualität im Innern vieler Unternehmen zu verbessern. Beispielsweise hat er sich für eine Begrenzung von doppelten Mandaten vom Verwaltungsratsvorsitzenden / Generaldirektor, für eine verbesserte Zusammensetzung der Verwaltungsräte und für Transparenz in der Governance eingesetzt. Im Rahmen seiner Lehrtätigkeit ist er ebenfalls eng mit der Universität Freiburg verknüpft, da er zwischen 2008 und 2012 eine Reihe von Kursen übernommen hatte.

Philosophische Fakultät – Nago Humbert

Die Philosophische Fakultät hat die Ehrendoktorwürde an Nago Humbert verliehen. Er ist Direktor der Einheit Pädiatrische Palliativpflege des CHU Sainte-Justine in Montreal, Professor am Departement für Pädiatrie der Medizinischen Fakultät an der Universität von Montreal und Präsident von Ärzte der Welt Schweiz sowie Verantwortlicher für die Palästina-Mission. Avantgardist, engagiert und empört, absolvierte Nago Humbert zuerst ein Studium in Sozialarbeit und Theater, anschliessend in Humanbiologie an der Medizinischen Fakultät Claude Bernard an der Universität Lyon mit der Spezialisierung auf Medizinische Psychologie. Aktiv in wissenschaftlicher als auch in praktischer und humanitärer Hinsicht, ist er eines der Gründungsmitglieder der Schweizerischen Gesellschaft für Palliative Medizin (1988) und der humanitären Organisation Ärzte der Welt (1993).

Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät – Peter Kocher

Die Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät hat den Ehrendoktortitel dem Amateur-Astronomen Peter Kocher für seine nationale und internationale Ausstrahlung verliehen. Nach einem Studium an der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Freiburg, wo er 1970 in 4 Fächern ein Lizenziat absolvierte, unterrichtet Peter Kocher bis 2004 am Kollegium Heilig Kreuz in Freiburg. Parallel zu seiner Lehrtätigkeit entwickelte er eine Leidenschaft für Astronomie, die er im Laufe seiner Karriere mit seinen Schülerinnen und Schülern zu teilen versuchte. Nach dem Ausbau der Sternwarte Ependes arbeitete er sich in die Astrometrie kleiner Planten ein und spezialisierte sich ab 2005 in der Suche nach Asteroiden. Kocher hat aktiv an der Entwicklung der Astronomie im Kanton Freiburg beigetragen. Im Rahmen von circa 200 Beobachtungsnächten pro Jahr führte er mehr als 27'000 Messungen durch und entdeckte dabei nicht weniger als 291 neue Asteroiden, von welchen bis heute 74 zertifiziert und 11 nominiert wurden. Anlässlich der am 24. Mai 2012 von der Stiftung Robert A. Naef organisierten Feier wurde der zuletzt entdeckte Asteroid auf den Namen «Freiburg, Stadt und Kanton» in Anwesenheit mehrerer Vertreter politischer Behörden des Kantons Freiburg sowie der Universität Freiburg getauft.

 

Wissenschaftliche Preise

Fürst von Liechtenstein-Preis
Der Preis des Fürsten Franz Josef II von Liechtenstein 2013 ging an Gregor Emmenegger, Dozent, wissenschaftlicher Mitarbeiter und Kursverantwortlicher am Departement für Patristik und Geschichte der alten Kirche, für seine Arbeit mit dem Titel «Zum Einfluss antiker medizinischer und naturphilosophischer Theorien auf die Entwicklung des christlichen Dogmas». Durch seine Forschung konnte Gregor Emmenegger zeigen, dass die Lehre von Medizinern und Naturphilosophen in den Bereichen der Zeugung, Entwicklung und der Geburt des Menschen einige religiöse Konzepte wie beispielsweise die unbefleckte Empfängnis, die Jungfrauengeburt oder die Stellung der Frau in der Christlichen Gemeinschaft geprägt haben. Mit seiner Arbeit klärt er diese Konzepte in einer neuen Art und Weise auf. Dieser mit 10'000 Franken dotierte Preis wurde 1983 von Fürst Franz Josef II geschaffen. Er wird alle zwei Jahre von der Universität Freiburg für hervorragende wissenschaftliche Arbeiten, die sich mit dem christlichen Welt- und Menschenbild befassen, verliehen.

Chorafas-Preis
Stephan Krenn hat den Chorafas-Preis für seine ausgezeichnete Doktorarbeit mit dem Titel «Bringing Zero-Knowledge Proofs of Knowledge to Practice» erhalten. In der an der Universität Freiburg durchgeführten Dissertation hat sich Krenn mit dem Schutz und der Verwaltung von Datenbanken im Internet auseinandergesetzt. Seine Forschung erlaubt den Nutzern ein sichereres Surfen auf dem Web, indem die Privatsphäre sowie die gängigen Vorschriften respektiert werden. Die Dimitris N. Chorafas Stiftung vergibt jedes Jahr 30 mit 4'000 US-Dollar dotierte Preise an junge Forschende aus der ganzen Welt, die sich mit herausragenden Arbeiten in den Bereichen Biotechnologie, Umweltschutz, Informationstechnik, Mathematik, Physik oder Finanzen hervorgetan haben.

Vigener-Preise
Mit den 1908 gestifteten Joseph Vigener-Preisen, die mit 2'000 Franken dotiert sind, werden jährlich herausragende Diplom-, Master- oder Doktorarbeiten ausgezeichnet. Am Dies academicus 2013 verleihen vier Fakultäten Vigener-Preise:

- Die Vigener-Preise der Rechtswissenschaftlichen Fakultät gingen ex æquo an Joanna Bourke Martignoni für ihre Doktorarbeit mit dem Titel «Echoes from a distant shore: The Right to education and international development / with special referece to the role of the World Bank» und an Tornike Keshelava für seine Doktorarbeit mit dem Titel «Der Methodenpluralismus und die ratio legis / Eine sprachkritische Untersuchung».

- Die Vigener-Preise der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät gingen ebenfalls ex æquo an zwei Laureaten: Dr. Rer. Soc. Claire Balleys wurde für ihre Doktorarbeit mit dem Titel «Je t’aime plus que tout au monde. D’amitiés en amours, les processus de socialisation entre pairs adolescents» ausgezeichnet. Dr. Rer. Soc. Constanze Jecker erhält den Preis für ihre Doktorarbeit mit dem Titel «Frames als massmedial vermittelte Deutungsmuster von (sozialen) Problemen. Theoretische Grundlegung der Frame-Elemente gemäss Entman – mit einer explorativen Fallstudie zur Fernsehberichterstattung über sexuellen Kindesmissbrauch».

- Der Vigener-Preis der Philosophischen Fakultät ging an Dr. Phil. Nicole Eichenberger für ihre Dissertation mit dem Titel «Geistliches Erzählen. Erscheinungsformen und Überlieferungsgeschichte mittelhochdeutscher religiöser Kleinepik».

- Die Vigener-Preise der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät gingen ex æquo an Baptiste Hildebrand und an Daniel Kauth. Der Erstgenannte erhielt den Preis für seine Masterarbeit in Physik mit dem Titel «Introduction aux fonctions de Green en seconde quantification ainsi qu’aux techniques de microscopie et spectroscopie tunnel: Application à l’étude du 1T-TiSe2» und der Zweitgenannte wurde für seine Masterarbeit in Mathematik mit dem Titel «Optimal trading programs in markets with transient linear price impact» ausgezeichnet.

Jean-Louis Leuba-Preis
Die Theologische Fakultät hat den Jean-Louis Leuba-Preis an Ioann Kopeykin verliehen für seine Masterarbeit in Theologie mit dem Titel «Honoré de l’image de Dieu – L’homme et le péché dans l’anaphore de Saint Basile le Grand». Der 2005 vom verstorbenen Pastor Jean-Louis Leuba ins Leben gerufene Preis zeichnet theologische Arbeiten im Bereich der Ökumene aus.

Bartolomé de Las Casas-Preis
Der vom Institut für das Studium der Religionen und den interreligiösen Dialog (IRD) der Theologischen Fakultät gestiftete Preis Bartolomé de Las Casas wird anlässlich seiner Verankerung an der Universität Freiburg am Dies academicus verliehen. Geehrt wird Dr. Carmen Márquez Beunza (Comillas / Madrid) für ihre Arbeit «Las Iglesias cristianas ante el apartheid en Sudáfrica» ausgezeichnet. Der mit 1'500 Euro dotierte Preis wird alle zwei Jahre ausgeschrieben und möchte den wissenschaftlichen Nachwuchs in den Forschungsbereichen des IRD unterstützen, indem Dissertationen oder Habilitationen bzw. gleichwertige monographische Arbeiten ausgezeichnet werden.


Kontakt: Farida Khali, Dienst für Kommunikation und Medien, 026 300 98 83

Fotos: Die Bilder der Veranstaltung, der Ehrendoktoranden und den Rednerinnen und Redner können am 15. November ab 17 Uhr, unter http://www.unifr.ch/go/dies heruntergeladen werden.
Wir bitten Sie, das Copyright Martine Wolhauser zu berücksichtigen.


 

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