NOVUM TESTAMENTUM
ET ORBIS ANTIQUUS Series Archaeologica
(NTOA.SA)
Herausgegeben von Max KÜCHLER (Fribourg)
in Zusammenarbeit mit Gerd THEISSEN und Peter LAMPE (Heidelberg)
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Academic Press FribourgPérolles 42
CH-1700 Fribourg
Switzerland
Fax +41-(0)26-426 4300
by E-mail: Max.Kuechler@unifr.ch
NTOA.SA 3
HUMBERT Jean-Baptiste / GUNNEWEG Jan
Khirbet Qumrân et 'Aïn Feshkha II
Etudes d'anthropologie, de physique et de chimie
2004, XXVI + 486 p. (SFr. 230.-; ISBN 3-7278-1452-7)
While Volume I provided a report of the archaeological excavation and a list of the finds at Khirbet Qumran, Volume II seeks to clarify them by applying the latest scientific technologies. Scholars from different interdisciplinary fields have worked together, each in their own discipline, to provide answers concerning the provenance of Qumran's pottery in order to ascertain with whom the inhabitants were in contact. A classification of the textile remains, and an examination of their craftsmanship, have provided information about the communitarianand/or religious background of the people at Qumran. The deciphering of Qumran's graffiti, the majority of which is local in origin, is essential for comparing their writing to that found in the parchment and papyrus scrolls. Carbon dating of wood from a coffin and a date kernel has established the period in which the alleged Essenes may have lived and died - the latter once a source of contradiction. The by burial beads, which probably do not fit in the Essene context more. The study of the metal objects provides background for research on Roman metallurgy in this part of the world. Finally, the analysis of the mortar used for the water cisterns opens a new dimension in the study of the domestic activities at Qumran. It is hoped, furthermore, that after new hypotheses based on the archaeology of Qumran are formulated, the exegesis of the Dead Sea scrolls will be able to profit from these scientific results, thus shedding new light on the interpretation of the texts.
NTOA.SA 2
GRIGOROVA Valentina
Catalogue of the Ancient Greek and Roman Coins of the Josef Vital Kopp
Collection
University of Fribourg Switzerland.
2001, XXIV + 136 p. (SFr. 75.-; ISBN 3-7278-1313-X)
Josef Vital Kopp (1. November 1906-22. September 1966), schweizerischer
Schriftsteller, Theologe, Humanist und Sammler, vermachte 1966 der Universität
Freiburg/CH seine Sammlung antiker griechischer und römischer Münzen.
Der numismatische Schatz, der jetzt im Departement für Biblische Studien
der Universität besichtigt werden kann und durch diese Publikation
einem weiten Interessentenkreis zugänglich gemacht wird, enthält
117 griechische und 92 römische Münzen von ausserordentlicher
Qualität.
Die griechische Münzprägung besticht durch Beispiele in perfekter
künstlerischer Verarbeitung aus den Münzwerkstätten der Magna
Graecia, durch Prägungen der Könige vom Makedonien, seltene Stücke
aus Thrakien, Griechenland und Kleinasien. Sie repräsentieren fast
alle Münzateliers des Reiches Alexanders des Grossen, von Pella in
Mazedonien, über Sardes, Amphipolis, Rhodos und Sidon bis zu Memphis
in Ägypten. Durch ihre archaische Schönheit zeichnen sich besonders
die Münzen Athens aus, die ja zum Symbol der antiken griechischen Welt
wurden. Unter den Besonderheiten der Sammlung befinden sich als wahre Meisterwerke
der Miniaturkunst neun Münzen aus Mytilene auf der Insel Lesbos und
eine Reihe von majestätischen Porträts der hellenistischen Könige,
der Seleukiden in Syrien und der Ptolemäer in Ägypten.
Die römische Münzprägung ist in ihrer ganzen Pracht und auf
sehr systematische Art von den ersten Münzen in Bronze über Denare
in Silber bis zu den kaiserlichen Prägungen, meist in den drei Metallen
Gold, Silber und Bronze vertreten. Mit sicherem Geschmack und grosser Lust
illustrierte Kopp durch diser Münzen die wichtigsten Symbole, Ereignisse
und Persönlichkeiten der römischen Geschichte. Die Sammlung schliesst
mit Prägungen des Kaisers Marcus Aurelius und dessen Familie, der letzten
Jahre der Herrschaft der Antoninen und des Endes der Goldenen Zeit des römischen
Reiches.
Valentina Grigorova, (1966) studierte von 1985 bis 1990 Geschichte an der Universität Sofia, Bulgarien; 1990: Lizentiat. Seit 1991 Spezialisierungsstudien in Geschichte des Altertums und Numismatik an der Universität Freiburg CH, der Ecole Française d'Archéologie d'Athènes und am Deutschen Archäologischen Institut, Kommission für Alte Geschichte und Epigraphik, München; 1995 Doktorat, mit der Dissertation: Neue Beiträge zur Erforschung von Pautalia, Milano 1998. Lehraufträge zur griechischen, römischen und byzantinischen Numismatik, zur Münzgeschichte des Heiligen Landes und zu den Münzprägungen während der patristischen Zeit. Wissenschaftliche Mitarbeiterin an den Ausgrabungen der Ecole française d'archéologie d'Athènes in Argos, Griechenland. - Publikationen auf dem Gebiet der römischen provinzialen Stadtprägungen (1.-3. Jh. n. Chr.), insbesondere in den Provinzen Thrakien und Moesien Inferior.
NTOA.SA 1B
HUMBERT Jean-Baptiste / CHAMBON Alain
The Excavations of Khirbet Qumran and Ain Feshkha
Synthesis of Roland de Vaux's Field Notes
Edited and revised by Stephen J. Pfann.
2003, 118 p. (SFr. 58.- ISBN 3-7278-1444-6)
Synthesis of Roland de Vaux’s Field Notes. English Edition. With the support of the Direction générale de la coopération internationale et du développement Ministère francais des Affaires étrangères. Edited by J.-B. Humbert and A. Chambon, École biblique et archéologique francaise de Jérusalem. Translationd and revision by Stephen J. Pfann.
NTOA SA 1A
DE VAUX Roland
Die Ausgrabungen von Qumran und En Feschcha
Die Grabungstagebücher
Deutsche Übersetzung und Informationsaufbereitung durch Ferdinand Rohrhirsch
und Bettina Hofmeir.
1996, XII + 236 S. u. 50 Pläne sowie Skizzen (SFr. 90.-; ISBN 3-7278-1073-4)
NEW! For informations click here.
Roland de Vaux (1904-1971)
war der hauptverantwortliche Ausgräber von Qumran und der erste Direktor
der Veröffentlichung der Texte aus den Höhlen der Wüste Juda
und bei Qumran. Langjähriger Direktor der Ecole Biblique et Archéologique
Française de Jérusalem.
Autor zahlreicher Grundlagenwerke zur Geschichte, Archäologie und Lebenswelt
der Bibel: Das Alte Testament und seine Lebensordnungen, 1957 (dt. 1964);
L'Archéologie et les Manuscrits de la Mer Morte 1961; Histoire Ancienne
d'Israel, 1971.
Ferdinand Rohrhirsch, geb.
1957 in Offingen an der Donau, studierte Theologie und Philosophie an der
Katholischen Universität Eichstätt. Promotion 1992 zum Dr. theol.
Wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Praktische Philosophie
und Geschichte der Philosophie an der Theologischen Fakultät in Eichstätt.
Habilitation 1996.
Buchveröffentlichungen: Markus in Qumran? 1990; Letztbegründung
und Transzendentalpragmatik, 1993; Wissenschaftstheorie und Qumran, 1996.
Bettina Hofmeir, geb. 1967 in Münster/Westf., Dipl. Übersetzerin, Studium der Angewandten Sprachwissenschaft an der Johannes-Gutenberg Universität Mainz/Germersheim, Studium der Angewandten Sprachwissenschaft und Theologie am Institut Catholique, I.S.I.T (Institut Supérieur de l'Interprétariat et de Traduction) und I.E.R (Institut des Etudes Religieuses) in Paris.
Die deutsche Übersetzung der
Grabungstagebücher von Roland de Vaux - der ältesten Quelle zu
den berühmten Ausgrabungen von Qumran - hält sich streng an das
französische Original, das erstmals 1994 in NTOA Series Archaeologica 1 (S. 291-368) samt einer photographischen Dokumentation und einer Gesamtliste
des photographischen Fundus veröffentlicht wurde.
Darüber hinaus enthält der Band eine Aufbereitung der in den Tagebüchern
in der unsystematischen Weise der Fundgeschichte präsentierten Fakten:
Ein loci-orientierter Sachindex, zahlreiche Pläne und Detailskizzen,
ausführliche, systematisch geordnete Fundlisten und computergenerierte
Münz-, Keramik- und Metallverzeichnisse und Tabellen, die zum Teil
durch visualisierte Häufigkeitsverteilungen unterstützt sind.
Eine fortlaufende Liste der Inventarnummern zu Qumran und En-Feschcha mit
kurzer Fundcharakterisierung schliesst den Band ab. Übersetzung und
Informationsaufbereitung erschliessen jetzt auch der deutschsprachigen Leserschaft
die originalen Ausgrabungen von Qumran und sind zudem ein weiterer Schritt
in deren sachlichen Auswertung und transparenten Darstellung
NTOA.SA 1
HUMBERT Jean-Baptiste / CHAMBON Alain
Fouilles de Khirbet Qumrân et de Aïn Feshkha I
Album de photographies - Répertoire du fonds photographique
- Synthèse des notes de chantier de P. Roland de Vaux OP.
1994, XVI + 418 p. (SFr. 220.- ISBN 3-7278-0940-X)
Keine Entdeckung dieses Jahrhunderts
hat das Verständnis des Neuen Testaments und des antiken Judentums
so bereichert und verändert wie die Funde von Qumran und in der Wüste
Juda entlang des Toten Meeres.
40 Jahre nach der spektakulären Ausgrabung der Siedlung von Qumran
am Westufer des Toten Meeres unter der Leitung von Roland de Vaux erscheint
in NTOA.SA nun der authentische Ausgrabungsbericht, veröffentlicht
unter der Verantwortung von Jean-Baptiste Humbert im Namen der École
biblique et archéologique française de Jérusalem.
Die kontroverse Diskussion um die Siedlung und die Leute von Qumran bekommt
damit endlich ihre originale archäologische Basis, die für alle
weiteren neuen Interpretationen und Kritiken unumgänglich sein wird.
Der nun vorliegende Fotoband ist der erste des insgesamt auf fünf Bände
angelegten Werkes.
