Partnerschaft mit einer europäischen Universität
Partnerschaften mit europäischen Universitäten finden im Rahmen des EU-Programms ERASMUS statt. Den Dozierenden bietet ERASMUS die Möglichkeit, Partnerschaften aufzubauen, kurze Lehraufenthalte im Ausland zu absolvieren sowie ERASMUS Intensivprogramme zu koordinieren oder an solchen teilzunehmen. Den Studierenden bietet ERASMUS die Möglichkeit, ein oder zwei Semester an einer europäischen Universität zu studieren.
Seit dem 1. Januar 2011 nimmt die Schweiz als direkter Partner am Erasmus-Programm der EU teil (zuvor nur indirekte Teilnahme). Die grösste damit einhergehende Veränderung betrifft die finanzielle Unterstützung, die neu nur noch den ausgehenden Studierenden und Dozierenden zuteil wird. Nach Freiburg eingeladene Dozierende werden von ihren Heimuniversitäten finanziell unterstützt.
Wichtiger Akteur im Zusammenhang des EU-Programms ERASMUS ist die nationale Agentur, welche als Bindeglied zwischen der Europäischen Kommission und den Schweizer Hochschulen fungiert. In der Schweiz übernimmt diese Aufgabe die ch Stiftung mit Sitz in Solothurn. Webseite: www.ch-go.ch
Grundlage für eine Partnerschaft mit einer europäischen Universität ist ein bilaterales Abkommen zwischen beiden Universitäten: Erasmus Partnerabkommen
Um ein z.B. ein bilaterales Abkommen oder ein Intensivprogramm vorzubereiten, können Gelder für einen vorbereitenden Besuch beantragt werden: Vorbereitender Besuch
Eine finanzielle Unterstützung für die Dozentenmobilität müssen vor dem 1. Oktober für das laufende akademische Jahr beantragt werden. Das Vorgehen für eine Dozentenmobilität hat im Vergleich zur bisherigen Praxis einige Änderungen erfahren: Dozentenmobilität
ERASMUS Intensivprogramme sind kurze Studienprogramme von mind. 10 Tage bis max. 6 Wochen, an welchen Studierende und Lehrpersonal aus mind. drei Ländern, welche am Erasmus-Programm beteiligt sind, teilnehmen: Intensivprogramm