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Institut interdisciplinaire d'éthique et droits de l'homme
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Ethique et lettres

Gender und soziale Gerechtigkeit

Frühling Semester 2018

Regula Ludi

Dienstag 15:15 - 17:00        Miséricorde, Saal MIS3027

Feminismus ist wieder im Trend. Ob alt oder jung, schwarz oder weiss, empören sich Menschen weltweit über Sexismus und sexuelle Diskriminierung. Immer öfter geben lokale Ereignisse Anlass zu Kampagnen von globalem Ausmass – sei es die Häufung sexueller Gewalt in Indien, sei es das Abtreibungsverbot in Polen, der Wahlsieg von Donald J. Trump oder das saudi-arabische Fahrverbot für Frauen. Webbasierte Mobilisierung, medial vermittelte Ausdrucksformen und der subversive Einsatz von sexualisierten Körpern und Geschlechterstereotypen sorgen für die virale Verbreitung des Protests. Scheinbar spontan verbindet sich der feministische Aufschrei mit dem Kampf gegen den Rassismus, mit Solidaritätsbekundungen für Flüchtlinge und Migrant_innen und mit der Kritik am globalen Kapitalismus.

Stehen wir also vor einer neuen Phase im Kampf um die soziale Gerechtigkeit? Bilden die jüngsten feministischen Kampagnen den Keim einer neuen globalen Protestbewegung? Oder ist alles nur alter Wein in neuen Schläuchen? Um diesen Fragen nachzugehen, orientiert sich der Kurs methodisch und theoretisch an der Gegenwartsanalyse von Nancy Fraser. In ihren neueren Texten reflektiert Fraser die Herausforderungen der Globalisierung für die Aushandlung von Gerechtigkeitsansprüchen unterschiedlicher Art und zeigt Wege auf, wie das Versprechen paritätischer Partizipation in einer immer stärker vernetzten und interdependenten Welt eingefordert werden kann. Gestützt auf diese Überlegungen widmet sich der Kurs dem Verhältnis von Geschlecht, internationaler Politik und Globalisierung seit dem Ende des Kalten Krieges. Im Zentrum stehen der Wandel internationaler Normen und Ordnungsvorstellungen sowie die Frage, wie sich die Bedingungen für die Artikulation und Durchsetzung von Gerechtigkeitsansprüchen unter der globalen Hegemonie des Neoliberalismus verändert haben.   

  

Philosophie de l'éducation

Semestre de printemps 2018
Responsable : Bernard N. Schumacher

Mardi : 13.15 – 15.00         Lieu: Miséricorde, salle 3117

Ce cours propose une réflexion philosophique sur l'éducation dans un souci d'interdisciplinarité. Après un survol historique de la philosophie de l'éducation et une discussion systématique du terme d'éducation et de personne, on précisera le rôle de l'éducation dans sa tâche à rendre l'être humain meilleur et à construire sa personnalité, le lien entre la nature humaine, l'éducation et la culture, ou encore les fins propres à l'éducation. On discutera aussi la dimension de l'autorité dans le processus de l'éducation et de la liberté humaine, du danger de l'endoctrinement et de la manipulation. Le lien entre éducation et valeurs/éthique et transmission des valeurs, comme aussi celui entre éducation et formation des vertus intellectuelles et morales feront l'objet d'une réflexion approfondie.

 
 
 

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