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Institut interdisciplinaire d'éthique et droits de l'homme
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Éthique et droit

Ringvorlesung: «Umgang mit vergangenem Unrecht» - eine interdisziplinäre Auseinandersetzung mit Repression im Wohlfahrtsstaat

6.11.-12.12. Die Lehrstühle für Staats- und Verwaltungsrecht I und für Strafrecht und Strafprozessrecht führen gemeinsam mit dem interdisziplinären Institut für Ethik und Menschenrechte im Herbstsemester 2017 eine Ringvorlesung «Umgang mit vergangenem Unrecht» durch. Die Veranstaltung soll es allen Interessierten der Universitätsgemeinschaft und einem weiteren Publikum erlauben, sich aus interdisziplinärer Perspektive mit der Repression im Wohlfahrtsstaat zu befassen und sich mit Möglichkeiten der Wiedergutmachung auseinanderzusetzen. Im Rahmen der Ringvorlesung werden verschiedene aktuelle Fragen rund um das Thema «Historisches Unrecht» aufgeworfen und sowohl aus historischer als auch rechtlicher Perspektive beleuchtet. Dabei soll auch die Frage diskutiert werden, wie heute verantwortungsvoll mit vergangenem Unrecht umgegangen werden kann.

Die Ringvorlesung wird von Prof. Eva Maria Belser (Verfassungs- und Verwaltungsrecht), Prof. Christof Riedo (Straf- und Strafprozessrecht) sowie von Prof. Regula Ludi (Historikerin, Geschichte der Neuzeit) durchgeführt und betreut.


Es finden insgesamt 6 Veranstaltungen im Zeitraum vom 6. November bis am 12. Dezember 2017 an der Universität Miséricorde im Raum 3026 statt.

Die
vier Abendveranstaltungen im Abstand von zwei Wochen sind öffentlich zugänglich. Neben der Publikumsöffentlichkeit soll die Veranstaltung aber auch als Seminar der Rechtswissenschaftlichen und Philosophischen Fakultät (Departement für Historische Wissenschaften, Studienbereich Zeitgeschichte) der Universität Freiburg angeboten werden.

Die Ringvorlesung wird in Form von
Vorträgen und/oder Panel- und offenen Diskussionen durchgeführt. Verschiedene Expertinnen und Experten aus dem In- und Ausland werden sich in theoretischer oder praktischer Hinsicht mit Fragen des historischen Unrechts und des heutigen Umgangs mit diesem auseinandersetzen. Als Referentinnen und Referenten werden Juristinnen und Juristen sowie Historikerinnen und Historiker eingeladen. Vorgesehen sind Themen rund um die Fürsorgepraktiken und administrativen Zwangsbefugnisse im 20. Jahrhundert in der Schweiz und im Ausland.

Programm

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