Wenn eine minderjährige Person eine Straftat begeht, sorgt die Frage nach der angemessenen Sanktion oft für kontroverse Diskussionen. Ist die Justiz streng genug? Oder sollte sie die Besonderheiten der Jugend als Lebensphase berücksichtigen, die von Entwicklung, Lernen, Fehlern und Veränderungsmöglichkeiten geprägt ist?
Was sind die Ziele des Jugendstrafrechts? Wie funktioniert es in der Praxis? Worin unterscheidet es sich vom Strafrecht für Erwachsene? Wie wird beurteilt, welche Massnahme angemessen und verhältnismässig ist? Sind erzieherische Massnahmen wirksam? Und wie lassen sich der Schutz der Gesellschaft, die Anerkennung der Opfer und die nachhaltige Wiedereingliederung junger Menschen miteinander vereinbaren?
Dieses Wissenschaftscafé beleuchtet die Grundlagen und aktuellen Herausforderungen des Jugendstrafrechts. Angesichts der immer wiederkehrenden Forderungen nach härteren Strafen hinterfragt es verbreitete Vorstellungen und untersucht, was wissenschaftliche Erkenntnisse über Jugenddelinquenz, die Verhinderung von Rückfällen und die Wege zur Wiedereingliederung tatsächlich aussagen.
| Wann? | 14.04.2027 18:00 - 19:30 |
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| Wo? | Nouveau Monde Esplanade de l'Ancienne-Gare 3, 1700 Fribourg |
| Vortragende | Géraldine Bugnon, professeure au Département de travail social, politiques sociales et développement global, Unifr
Nicolas Queloz, professeur émérite de droit pénal et de criminologie et directeur du CAS en justice des mineur·e·s, Unifr Sandrine Haymoz, professeure de criminologie, Haute école de travail social HES-SO-Fribourg; intervenante pour le CAS justice des mineur·e·s, Unifr Gérard Demierre, médiateur, Bureau de la médiation pénale pour les mineur·e·s, Etat de Fribourg Modération: N.N. |
| Kontakt | Unicom Communication & Médias Khali Farida farida.khali@unifr.ch Av. de l'Europe 20 1700 Fribourg 0797962215 |
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