Wenn wir Begriffe wie «die Forschenden», «die Ärztinnen und Ärzte» oder «die Bürger» hören: Wen stellen wir uns spontan vor? Männer, Frauen oder beide? Ist das generische Maskulinum wirklich neutral?
Was, wenn die Art und Weise, wie unsere Sprache aufgebaut ist, unsere Sicht auf die Welt stärker beeinflusst, als wir denken? Geschlechtergerechte Sprache, die Feminisierung von Berufsbezeichnungen oder die Verwendung des generischen Maskulinums sorgen immer wieder für Diskussionen. Hinter diesen Debatten verbergen sich spannende wissenschaftliche Fragen: Wie verarbeitet unser Gehirn grammatisches Geschlecht? Beeinflusst Sprache unser Denken und unsere Wahrnehmung? Wird das Maskulinum tatsächlich als neutral verstanden? Und welche Auswirkungen haben sprachliche Entscheidungen auf unsere Vorstellungen von der Welt?
Was sagt die Forschung dazu, und wie lassen sich diese Fragen im Alltag und in der Praxis angehen? Wie kann man auf Einwände reagieren, wenn geschlechtergerechte Formulierungen als «schwer lesbar» empfunden werden? Und wie lassen sich Sichtbarkeit, Zugänglichkeit und Vielfalt sprachlich miteinander verbinden?
| Wann? | 31.03.2027 18:00 - 19:30 |
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| Wo? | CO de la Broye Route de la Chapelle 31, 1470 Estavayer-le-Lac |
| Vortragende | Pascal Gygax, maître d'enseignement et de recherche au Département de psychologie et co-directeur du nouvel Institut de recherche Hélène Feuz sur le genre et la diversité, Unifr
Noémie Schorer, responsable de projet et formatrice, décadréE Madeleine von Holzen, rédactrice en chef du magazine Le Temps et codirectrice du Groupe Le Temps Modération: N.N. |
| Kontakt | Unicom Communication & Médias Khali Farida farida.khali@unifr.ch Av. de l'Europe 20 1700 Fribourg 0797962215 |
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