Tagung zum Kunstrecht 2026

Diese Tagung untersucht die vielfältigen Dimensionen des Künstlernamens – seine historische Entstehung, seine konzeptionelle Bedeutung sowie seinen rechtlichen Schutz in der heutigen Kunstwelt. Durch die Zusammenführung von Perspektiven aus Kunstgeschichte, Philosophie und Rechtswissenschaft analysiert das Programm, wie künstlerische Identität im Laufe der Zeit und über verschiedene Disziplinen hinweg konstruiert, ausgedrückt und geschützt wird.

Von den frühesten Praktiken des Signierens von Werken und der Geltendmachung der Urheberschaft bis hin zu zeitgenössischen künstlerischen Auseinandersetzungen mit Branding und Markenrecht beleuchten die Beiträge die sich wandelnde Rolle des Künstlernamens – sowohl als Identitätsmarker als auch als Träger von Wert. Das Programm erweitert zudem den Blick über die bildenden Künste hinaus, indem es das Kunstwerk als Gegenstand philosophischer Untersuchung begreift und Fragen nach Identität, Existenz und ästhetischer Erfahrung im Kontext der Musik behandelt.

Die rechtliche Dimension bildet einen zentralen roten Faden des Nachmittags und hebt die zunehmende Bedeutung des Künstlernamens als wirtschaftliches und reputationsbezogenes Gut hervor. Besonderes Augenmerk gilt dem Schutz im Urheberrecht und im Markenrecht sowie den praktischen Herausforderungen, denen sich Künstlerinnen und Künstler sowie Kunstschaffende bei der Wahrung ihrer Markenidentität in einem globalisierten Markt gegenübersehen.

Durch die Verbindung von historischem Einblick, theoretischer Reflexion und rechtlicher Analyse bietet die Tagung eine umfassende und differenzierte Perspektive auf die Bedeutung des Künstlernamens in kultureller und rechtlicher Hinsicht.

 20 mai 2026 | 14:00 - 18:00

 Salle de cinéma (MIS 2029), Campus Miséricorde, Universität Freiburg

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