Mit dem Monolog archiv (2025) legt Asa Hendry einen eindrücklichen Theatertext in vierzehn Bildern vor, der die Lesenden auf den Leidensweg eines Ich-Erzählers nimmt, eine Sprache für die traumatische Geschichte des Vaters zu finden. Durch genaues Beobachten gelingt es dem Sohn, der zum «Archiv» des Vaters geworden ist, die Körpersprache des Vaters in der Wiederholung und im Dazwischen zu dekodieren, sodass das Unsagbare fassbar wird. In seiner konzentrierten, insistierend repetitiven Form wird der Text zum Appell, dass transgenerationale Traumata benannt werden müssen. (https://www.schweizerkulturpreise.ch/de/asa-hendry-de)
| Wann? | 30.03.2026 17:15 - 18:45 |
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| Wo? | MIS 03 3018 Avenue de l'Europe 20, 1700 Fribourg |
| Kontakt | Lingua e litteratura rumantscha Renzo Caduff renzo.caduff@unifr.ch 026 300 79 14 |
| Anhang |
