Organisation und Programm unserer Spezialveranstaltungen

Herbstsemester : Lebensraum und Umwelt
sowie NEU: Brennpunkte nachhaltiger Entwicklung

Frühjahressemester : Im FS13 wird keine Spezialveranstaltung durchgeführt.

Informationen: siehe weiter unten.

 

Organisation:

Die Umweltwissenschaften bieten jedes Semester eine Spezialvorlesung an. Im Herbstemester "Lebensraum und Umwelt" und im Frühjahressemester "Elektromagnetische Felder und Umwelt".

Die Spezialveranstaltungen sind offen für Studierende aller Fakultäten und HörerInnen. Konsultieren Sie Ihre/n Studienplan / StudienberaterIn, ob Ihnen die ECTS-Punkte angerechnet werden.
Für Studierende des 60er Zusatzfachs "Umweltwissenschaften mit Schwerpunkt Umweltrecht" sind die Spezialveranstaltungen obligatorisch. Studierende der anderen UW-Zusatzfächer können die Spezialveranstaltungen freiwillig besuchen - die ECTS Punkte werden beim Wahlprogramm jedes Schwerpunkts angerechnet.

Die Anmeldung für  Spezialveranstaltungen auf Fakultätsebene ist obligatorisch! (Einschreibefristen!) http://gestens.unifr.ch/sc

In den Vorlesungen werden keine Dokumente verteilt. Die Unterlagen für die Veranstaltungen stehen den Studierenden auf der Lernplattform MOODLE2 zur Verfügung.
Studierende, welche aktiv an einer Vorlesung teilnehmen möchten, registrieren sich auf der Lernplattform als user und schreiben sich als TeilnehmerIn in den entsprechenden Kurs ein. Aktuelle Informationen zu den Kursen werden an die Email-Adresse in moodle verschickt.

Jede Vorlesung schliesst mit einer Prüfung ab, die Konditionen werden jeweils zu Beginn des Semesters im Kurs mitgeteilt. Zu den Prüfungen der Spezialveranstaltungen (Frühlingssession/Sommersession, Wiederholungsprüfungen in der Herbstsession) ist eine Prüfungseinschreibung obligatorisch (Einschreibefristen für die Prüfungen! Termine Gestens).

Lageplan - das Gebäude der Geologie mit der Nr. 7 bezeichnet.

 

Programm für das akademische Jahr 2012 / 13

Herbstsemester 2012:

Lebensraum und Umwelt:
HS 12, Dienstag, 17 - 19 Uhr, Pérolles II, D130

Der Kurs will aufzeigen, wie die Beziehung von Gesellschaften zum Raum eine der Grundlagen der kulturellen Diversität ist. Er bewegt sich um drei Fachbereiche der Anthropologie, die sich mit der Verbindung zwischen Kultur und Umwelt beschäftigen.
Zuerst die Kulturökologie, welche die komplexe Beziehung zwischen Natur und Kultur veranschaulicht. Hier werden insbesondere die Themen der Ernährung als Beispiel für kulturelle Wahl innerhalb einer spezifischen natürlichen Umgebung, sowie des Störfaktors „Naturkatastrophe“ mit den nachfolgenden Erwiderungen der Kultur aufgegriffen.
Die Frage der Konstruierten Umwelt erlaubt es, nicht nur kulturelle, sondern auch historische und politische Faktoren der Besiedelung und des Umgangs mit dem Land nachzuweisen. In dieses Thema gehören auch die Begriffe Ruralität und Urbanität, welche deutlich verschiedene soziale Räume determinieren.
Schliesslich wird mit der Anthropologie des Raumes auf den Bereich der Vorstellungen und Symbole eingegangen, aufzeigend, wie mythische und ideologische Vorstellungen den Sozialen Raum prägen und die Einrichtung desselben lenken.
Kursprogramm

Moodle2-Seite

 

Brennpunkte nachhaltiger Entwicklung:
HS 12, Freitag, 10 - 12 Uhr, Raum siehe Gestens Sciences

Alle sprechen von Nachhaltigkeit; wenige sind sich jedoch bewusst, dass eine nachhaltige Entwicklung zweifellos die grösste Herausforderung des 21. Jahrhunderts darstellt und was ihr persönlicher Beitrag dazu sein könnte. In dieser Zeit des rasanten Wandels muss sich die Menschheit mit globalen Problemen und Veränderungen auseinandersetzen wie etwa Klimawandel, Ressourcenverknappung, Energiekrise, Wasser-, Boden und Luftverschmutzung, Rückgang der Biodiversität, Überfischung der Meere, Hunger und Armut, Nord-Süd-Konflikt. Dabei ist vom Erkennen eines Handlungsbedarfs über den Beschluss etwas zu tun, die Wahl und die Durchführung geeigneter Massnahmen bis zum konkreten Erfolg derselben ein langer Weg. Das Überleben der Menschheit und die Lebensqualität zukünftiger Generationen hängen jedoch wesentlich davon ab, ob wir diese Verantwortung jetzt wahrnehmen und unser Handeln umgehend danach ausrichten.

Flyer

Moodle2-Seite

Kursprogramm

Informationen zur Lernkontrolle



Elektromagnetische Felder und Umwelt wird im akademischen Jahr 2012 / 13 nicht durchgeführt. Die Wiederaufnahme ins Lehrangebot der Umweltwissenschaften ist für das akademische Jahr 13/ 14 vorgesehen, aber noch nicht gesichert. Falls Sie ein Zusatzfach mit Spezialisierung in Umweltrecht studieren und Ihnen durch den Ausfall der Vorlesung Probleme entstehen, melden Sie sich bitte beim Koordinationsbüro Umweltwissenschaften.

Seit dem fulminanten Anstieg der Mobilfunknutzung Ende des 20. Jahrhunderts stehen die möglichen gesundheitlichen Auswirkungen der drahtlosen Kommunikationsdienste im Brennpunkt des öffentlichen Interesses. Annähernd wöchentlich werden Resultate über mögliche Einflüsse elektromagnetischer Felder (EMF) auf Umwelt und Gesundheit veröffentlicht. Wie geht die Gesellschaft mit diesen Informationen um, wie wird das Risiko wahrgenommen und von den verschiedenen Akteuren behandelt?
Die Vorlesung vermittelt einschlägige wissenschaftlich-technische Grundlagen, die in einer sachlichen, gesellschaftspolitischen Diskussion unabdingbar sind. Aber auch die Bewertung des wissenschaftlichen Kenntnisstandes in diesem interdisziplinären Forschungsbereich sowie Mechanismen der Risikokommunikation werden anhand aktueller Beispiele diskutiert.

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