Communication & Medias
Kommunikation & Medien
 

7.-9.04.2011

Friedensvisionen und Friedensfähigkeit in Religionen und Kulturen

6. Religionsforum Universität Freiburg Schweiz

Friedensforschung hat Konjunktur. Seit der geistigen Wende der 1960er Jahre sind Friedensvisionen und Friedensarbeit global an der Tagesordnung: mit der Enzyklika „Pacem in terris“ (1963) von Papst Johannes XXIII. machte die Katholische Kirche aus der Friedensarbeit ein Hauptanliegen; ähnlich taten auch andere christliche Institutionen wie der Weltkirchenrat. Auf der politischen Ebene waren in den 1960er Jahren – mitten im Kalten Krieg – das Ende des Kolonialismus und der Aufbau einer partnerschaftlichen, friedlichen Welt das zentrale Anliegen der Vereinten Nationen. Die Sozial- und Kulturwissenschaften nahmen sich vermehrt des Themas an; und zivilgesellschaftlichen Initiativen (NGO’s, Stiftungen u.a.) machten aus der Friedensarbeit einen wichtigen Schwerpunkt. Mit der Globalisierung wurde zunehmend klar, dass auch und gerade die Religionen mit ihren Friedensvisionen und ihrer Friedensarbeit entscheidend zum Frieden beitragen können – freilich ist auch klar geworden, dass die Religionen (oder besser gesagt: Religionspathologien) viel Gewaltpotential entfalten können.

Das Religionsforum Universität Freiburg

Das Religionsforum will historische, theologische, sozial- und kulturwissenschaftliche Reflexionen über ausgewählte Themenkreise, die Religion und Kultur berühren, ins Gespräch bringen und vertiefen – nicht zuletzt als Beitrag zur Konflikt- und Friedensforschung. Indem sich das Religionsforum nicht nur an ein ausschliesslich akademisches Publikum richtet, trägt es zu einer gesellschaftlichen Sensibilisierung und zu einer in weiten Kreisen geführten öffentlichen Diskussion über Religion, Gesellschaft und Kultur bei.

>> Programm [pdf]

 

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