Fortschritte in der Medikamentenforschung


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Im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms "Intelligente Materialien" (NFP 62) ist einem Forscherteam mit Beteiligung des Adolphe Merkle Instituts (AMI) der Universität Freiburg ein wichtiger Schritt in der Medikamentenentwicklung gelungen. Die Ergebnisse aus dem Labor eröffnen neue Möglichkeiten, um Medikamente zielgerichteter und mit weniger Nebenwirkungen einzusetzen.

Manche Medikamente sind von Natur aus toxisch. Das gilt zum Beispiel für Krebsmedikamente: Sie werden mit dem Ziel entwickelt, erkrankte Zellen zu zerstören, greifen aber auch gesunde an. Wenn ein Medikament nur in der vom Krebs befallenen Körperregion wirkte, liessen sich die Nebenwirkungen einer Chemotherapie einschränken. In Kooperation mit Wissenschaftlern der ETH Lausanne und des Universitätsspitals Genf hat die Forschungsgruppe um Prof. Alke Fink am AMI nun eine weitere Hürde in der Entwicklung eines Medikaments dieser Art überwunden. Ihnen ist es gelungen, Medikamente mittels eines magnetischen Nanoträgers kontrolliert freizusetzen.

Medienmitteilung des SNF

Das Nationale Forschungsprogramm "Intelligente Materialien" (NFP 62) ist ein Kooperationsprogramm des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) und der Kommission für Technologie und Innovation (KTI). Es fördert neben der wissenschaftlichen Erkenntnis, die industrielle Nutzung intelligenter Materialien und ihrer Anwendungen.

Kontakt: Prof. Alke Fink, Institut Adolphe Merkle, Universität Freiburg, 026 300 95 01, alke.fink@unifr.ch



Publié le 24.01.2013
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