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Vladimir Sorokin zu Gast am Osteuropatag


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Der Autor zahlreicher Romane, Theaterstücke und Drehbücher gilt als „enfant terrible“ der zeitgenössischen russischen Literatur. Seine Werke wurden von den Sowjets verbannt und sind vielen Landsleuten noch heute ein Dorn im Auge. An der Universität Freiburg stellt er sein jüngstes Buch vor.

Mit dem Besuch Sorokins kommt es im Rahmen des Osteuropatags 2011 der Universität Freiburg zur Begegnung mit einer der prägenden Figuren der russischen Literatur der letzten dreissig Jahre. Das Werk von Vladimir Sorokin (geb. 1955), ab den achtziger Jahren zunächst im Westen erschienen, umfasst eine Auseinandersetzung mit der Ideologie der späten Sowjetunion ebenso wie phantastische, (anti-)utopische Visionen vom Russland nach dem Zusammenbruch des Kommunismus. Es sind beunruhigende Diagnosen der politischen Gegenwart, welche dem Autor auch heftige Kritik und Klagen von regierungsnahen Organisationen eingebracht haben.

Zu seinen bekanntesten Romanen gehören Roman (1984), Der himmelblaue Speck (1999), Ljod (2003) oder zuletzt Der Tag des Opritschniks (2006) und Der Zuckerkreml (2008). Am Osteuropatag in Freiburg wird Sorokin sein neues Buch Der Schneesturm (2010) vorstellen.

Zeit und Ort: 17. November, 19.15 Uhr; Auditorium A, Gebäude Miséricorde, Avenue de l’Europe 20, Freiburg

Artikel zu Sorokin in der NY Times

Kontakt: Christian Zehnder, Fachbereich Slavistik, 026 300 79 11, christian.zehnder@unifr.ch


Infos & Anhänge

Publiziert am 14.11.2011


Quellen

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